Handwerk & Hauswirtschaft allgemein
Von: Herr Schmidt, 10.1.2008 12:36 Uhr
Hallo,
wir heizen neuerdings mit einem Kaminofen. Nun habe ich eine Papierpresse gesehen, mit der man sein Altpapier/Kartonagen in Würfel pressen kann, um damit den Kaminofen zu befeuern.

Kennt das jemand von Euch? Taugt das?

Grüße
Schmidti



  1. Antwort von René Stadler 2
    Re: Papierpresse für Kaminofen
    Hallo, wir heizen neuerdings mit einem Kaminofen. Nun habe ich eine
    Papierpresse gesehen, mit der man sein Altpapier/Kartonagen in
    Würfel pressen kann, um damit den Kaminofen zu befeuern.

    Kennt das jemand von Euch? Taugt das?
    ich dachte die Dinger sind schon lange verboten, kann mich aber irren.
    Schau erst mal in der Gebrauchsanweisung nach (oder frage deinen Kaminkehrer). In Kaminöfen darf normal (von diesen Gel-dingern mal abgesehen) ausschließlich unbehandeltes, gespaltenes, trockenes (habe ich was vergessen?) Holz verfeuert werden.

    Cu Rene
    1 Kommentare
    • Re^2: Papierpresse für Kaminofen
      Hallo, deinen Kaminkehrer). In Kaminöfen darf normal (von diesen
      Gel-dingern mal abgesehen) ausschließlich
      unbehandeltes, gespaltenes, trockenes (habe ich was
      vergessen?) Holz verfeuert werden.
      Laut Bedienungsanleitung auch Kohlebriketts, aber von Papier steht nur was beim Anzünden dran...

      Nene, das laß ich dann mal lieber.

      Danke aber an alle!

      Grüße
      Schmidti
  2. Antwort von christian 0
    Re: Papierpresse für Kaminofen
    Hallo
    Wenn du bereit bist, entsprechende Unmengen an Papierasche ebenso zu entsorgen, dann macht dies vielleicht Sinn. Der Brennwert ist nicht so hoch.

    Viel Spass

    Christian [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
    • Antwort von Holger 0
      Re: Papierpresse für Kaminofen
      Kennt das jemand von Euch? Taugt das?
      vergiss es ....
      • Antwort von drambeldier 0
        Re: Papierpresse für Kaminofen
        Moin, Schmidti,

        heizen kann man vielleicht damit, aber die Herstellung...

        - große Wanne aufstellen
        - Papier einweichen
        - Papier ausdrücken, pressen (in die Form gehen Unmengen hinein)
        - Presslinge stapeln, trocknen lassen (Schimmelgefahr)
        - Presslinge lagern
        - verschüren
        - zusehen, dass die Feuchte wieder aus der Wohnung entschwindet
        - nix mehr da
        - große Wanne aufstellen...

        Also erstmal viel Arbeit (na ja, dabei wird Dir auch warm), viel Sauerei, und dann kommt - viel früher, als man denkt - der Moment, in dem das Papier alle ist. Im Vierteljahr kommt bei mir ein Achtel Kubikmeter an Zeitungen, Werbung und Pappe zusammen, damit schürst Du nicht länger als eine Woche.

        Gruß Ralf
        • Antwort von Gandalf 1
          Re: Papierpresse für Kaminofen
          Hallo Schmidti,

          ich glaube mich zu erinnern, daß auf der Verpackung recht präsent stand, daß man sich ob der lokalen Vorschriften zu erkundigen habe, bevor man die erzeugten Presslinge verfeuern darf. Meist lautet aber die Antwort - Njet!

          Gandalf
          • Antwort von Kosmokatze 0
            Viel Arbeit, wenig Effekt
            Hallo,
            ich hab das in den 80 Jahren mal gemacht, Briketts aus Altpapier gepresst. Damals kam das grade so auf, wurde dann aber verboten, weil man das Schwermetall aus der Druckerschwärze mit in die Luft jagt.
            Mein Junx haben die Presse kürzlich mal auf dem Dachboden entdeckt und Briketts gepresst, um mal auszuprobieren, wie das geht.

            Ich sage Dir: jede Mange Arbeit, das Papier muss erst eingeweicht werden, danach müssen die Briketts ewig lang getrocknet werden und Heizleistung ist nicht der Rede wert.
            Wenn Du willst, kannst Du Dir die Presse mal leihen. Kann man für je 4 Euro mit Hermes hin und her schicken.
            Gruß
            Kosmokatze
            1 Kommentare
            • Ne ne, lieber nicht...
              Hallo Kosmokatze,

              Dein Angebot ist sehr nett. Vielen Dank.

              Aber aufgrund der ganzen Antworten hier lass ich das mal lieber sein. In der Beschreibung hat sich das halt sehr einfach angehört.

              Ist mir aber definitiv zu viel Arbeit. Und der Umwelt wäre das anscheinend auch nicht gerade förderlich.

              Aber das ist echt der Hammer mit so einem Ofen, hätte ich das nur schon früher gewußt. Wir wohnen in einer Mini-Doppelhaushälfte, nur ca. 60 qm, aber auf 2 Etagen und 4 Zimmer. Der Ofen steht im Wohnzimmer, und wenn wir da einheizen, reicht das wirklich für alle Räume (unten Wohnzimmer und Küche, oben Schlaf- und 2 Kinderzimmer).

              Wir konnten jetzt die Nachtspeicheröfen komplett ausschalten! Die Wärme ist viel angenehmer als die von den Nachtspeicheröfen. Der Anblick des lodernden Feuers ist einfach nur schön. Und meine Partnerin hat trotz voller Leistung im Wohnzimmer immer noch gefroren, obwohl der Heizkörper richtig dimensioniert ist. Boah, ich bin echt begeistert.

              So, das wollte ich jetzt nur mal so loswerden...

              Grüße
              Schmidti