Job & Karriere
Von: ΡΜURΚ, 5.3.2004 09:21 Uhr
Moin moin

meine Frage:
Wenn in einer Stellenausschreibung die Angabe zur Gehaltsvorstellung
gewünscht wird, wie kann man am besten in einer Bewerbung schreiben wieviel ich möchte bzw. auf welcher Basis die Gehaltsverhandlungen starten sollten.
Ich weiss etwas kompliziert geschrieben aber mir ist in diesem Augenblick nichts passenderes eingefallen.

Danke

Andreas



  1. Antwort von Ιсеmаn_76 4
    Re: Gehaltsvorstellung/Bewerbung
    Hi!
    Ich hab da immer einen Betrag genannt, der angemessen war (etwas zu hoch ist immer noch besser als zu niedrig!!!) aber in einem Nachsatz geschrieben, das ich mich natürlich am Gehalt anderer Mitarbeiter in vergleichbarer Position im Unternehmen orientieren möchte.
    Gruß,
    Iceman
    • Antwort von Μаrtіn (abgemeldet) 2
      Re: Gehaltsvorstellung/Bewerbung
      Tach,

      die Personalchefs die ich bisher kenne sind immer zufrieden,wenn der Bewerber anstatt der Nennung von Betraegen folgenden Satz schreibt: "Meine Gehaltsvorstellungen wuerde ich Ihnen sehr gerne in einem persoenlichen Gespraech erlaeutern."
      Mit einen aehnlich formulierten Satz solltest Du auf der sicheren Seite sein.
      Wenn Du einen Betrag nennst, kannst Du ihn eigentlich im Bewerbungsschreiben kaum richtig ausfuehrlich erklaeren und begruenden - und dass sich Deine Vorstellungen und die des evtuellen Arbeitgebers decken ist sehr unwahrscheinlich.

      Toi toi toi,

      bye

      Martin
      2 Kommentare
      • von rОѕ (abgemeldet) 0
        Andere Meinung
        Hallo,
        hier gibt es sehr unterschiedliche Auffassungen.
        Heiko Mell (VDI-Nachrichten) schreibt dazu:
        "Wer aber in seinem Angebot den Preis nicht nennt - riskiert, dass ihn der potenzielle Käufer für "vermutlich viel zu teuer" hält und gar nicht erst einlädt. Was noch schlimmer ist als wirklich zu teuer zu sein. Und wenn die Anzeige sogar ausdrücklich um Angaben zum Gehalt bat, ist der Bewerber auch noch der Missachtung des stärkeren Partners schuldig. "(http://www.ingenieurkarriere.de/bewerberservice/karr...)

        In diesem Zusammenhang möchte ich auch auf seine anderen Artikel zum Thema verweisen.
        http://www.ingenieurkarriere.de/bewerberservice/karr...
        Als Stichwort nach "Gehaltsvorstellung" suchen.

        Grüße
        R.
      • von Guіdо. (abgemeldet) 0
        Besser nicht!
        Hi!

        Wenn ich in eine Stellenausschreibung ausdrücklich nach dem Gehaltswunsch frage, dann sollte die Bewerbung auch einen solchen enthalten!

        Oder kurz: Eine unvollständige Bewerbung (und wenn da etwas derart Wesentliches fehlt ist sie das), landet bei mir nur dann nicht im "Müll", wenn sie ansonsten unglaublich gut ist...
        Bislang war das noch nie der Fall - weder bei mir, noch bei all den anderen mir bekannten Personalern!


        Liebe Grüße
        guido
    • Antwort von Ρіrаtе4711 0
      Re: Gehaltsvorstellung/Bewerbung
      gewünscht wird, wie kann man am besten in einer Bewerbung
      schreiben wieviel ich möchte bzw. auf welcher Basis die
      Gehaltsverhandlungen starten sollten.
      "Meine Gehaltsvorstellung beläuft sich auf XX.000 EUR".

      Falls Du Dir bei Deiner Vorstellung nicht ganz sicher bist, kannst Du auch das Ist-Gehalt angeben.

      "Mein derzeitiges Gehalt beläuft sich auf XX.000 EUR jährlich."

      In der ersten Kommunkation mit einem potentiellen Arbeitgeber dessen ausdrücklichen Wunsch (Frage nach Gehaltswunsch) zu ignorieren, halte ich für einigermaßen suboptimal.
      • Antwort von Rаlрһ 0
        Re: Gehaltsvorstellung/Bewerbung
        Hi,
        ich habe immer geschrieben: "Laut einem Artikel der Computer-Zeitung beläuft sich das Durchschnitts-Eintiegsgehalt für Dipl.-Informatiker auf ... Euro".

        Kannst natürlich das Fachblatt deiner Wahl eintragen. Zeigt, dass du zwar gerade von der Uni kommt und eigentlich keine Ahnung hast, dich aber gut informiert hast, was so Durchschnitt ist. Du solltest natürlich nicht "in einem Artikel der Bild-Zeitung" oder "im SAT.1 Manazin Akte04" schreiben, sondern schon was wie FAZ, VDI o.ä. je nach Job.

        Scheint recht gut angekommen zu sein, hatte mehrere Vorstellungstermine und hab jetzt einen Job. :-))


        Ralph
        • Antwort von Αnnе 0
          Re: Gehaltsvorstellung/Bewerbung
          Hi PMURK,

          ja --- deine Frage kommt tatsächlich etwas „kraus“ daher und lässt insofern einiges an Interpretationsspielraum. Ich komm’ dir daher jetzt einfach mal von links unten entgegen mit meinem Praxisbericht. Vielleicht kriegst du dadurch ja noch die eine oder andere Idee...

          (START) Es kann sein, dass eine fehlende oder zu hohe Gehaltsvorstellung zum K.O.-Kriterium wird (siehe meine Vorredner). Hängt aber auch davon ab, ob man bei der Lektüre einer Bewerbung als Fachvorgesetzte agiert und jemanden sucht, die/der nicht nur gut & bezahlbar ist, sondern auch in die Abteilung passt --- oder ob man als z.B. Personaler „nur“ zur Unterlagensichtung & Empfehlung „verdonnert“ ist...

          Bei mir jedenfalls rangiert bei der Erstselektion die Gehaltsvorstellung (ob nun zu hoch oder gar fehlend) zunächst mal an letzter Stelle. Erstauslesekriterien sind stets Anschreiben, Qualifikation & Selbstdarstellung.

          Erst bei der Zweitselektion und/oder Entscheidung über "wenn laden wir (als erstes) ein" kommen die Gehaltsvorstellungen ins Spiel. Dabei ruft mein mich beratender Personalbetreuer sehr interessante Bewerber auch schon mal an, um ihre Vorstellungen und Verhandlungsbereitschaft im Vorfeld abzuklären (spart Reisekosten und -aufwand).
          [auf solche & ähnliche Anrufe sollte man als Bewerber stets gefasst sein...]

          In die angegebenen Gehaltsvorstellungen spielen oft auch die sonstigen/freiwilligen Leistungen des bisherigen Arbeitgebers mit hinein. Weshalb wir uns zu hoch erscheinende Gehaltsvorstellungen standardmäßig immer hinterfragen: „wie kommen Sie auf diesen Betrag?“ Da hab' ich schon einige Male gestaunt, was mir da en détail so vorgerechnet wurde. Firmenwagen auch zur privaten Nutzung konnte ich ja noch verstehen. Die 400 Euro jährliche Zusatzkosten fürs Fitnessstudio bei Wegfall kostenloser Betriebssportmöglichkeiten schon weniger...

          Jede Firma hat bei den Zusatz“anreizen ihre eigene Politik. Bei den einen gibt es kostenlos oder vergünstigt absolut nix obendrauf --- bei den anderen (auch heute noch) ein sattes Zusatzpaket ***. Plus ggf. performanceabhängige Bezahlung und/oder Beteiligung am Unternehmenserfolg. Also immer das Gesamtpaket betrachten! (Was dem Arbeitgeber recht ist, sollte dem Arbeitnehmer nicht billig sein.)

          Greetz,
          Anne

          *** Verpflegungszuschuss/Kantine, kostenlose/vergünstigte Getränke, spezielle Bezugskonditionen für Mitarbeiter, Unfallversicherung, Jobticket, Betriebssport, Altersvorsorge, Gehaltsumwandlung, flexible Arbeitszeitregelung, regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen, Sabbatical ...
          • Antwort von ΡΜURΚ 0
            Danke
            Hallo
            Ich möchte allen danken
            für die sehr guten Anregungen und Ideen.


            THX
            Andreas