Job & Karriere
Von: micha (abgemeldet), 20.3.2007 19:29 Uhr
Hallo,

darf ich nur genau schreiben, was auf meinen Uni-Zeugnissen steht oder kann ich hiermit flexibel umgehen.

Wie ist das z.B., wenn ich 3 Magisterfächer studiert habe und mein Hauptfach (das auf dem Zeugnis steht) nicht das gesamte Studium wiederspiegelt?

Darf ich z.B. nach einem Studium der Erziehungswissenschaften, Soziologie und Psychologie mich einfach "Sozialwissenschaftler" (M.A.) nennen?

Was ist, wenn ich ein Masters-Studium mit einer ganz speziellen Bezeichnung absolviert habe, zu der es keine entsprechende Profession gibt?

Beispiel: was schreib ich nach einem M.A. Studium "Applied Social Science, Community Development & Youth Work" auf meine Karte? Darf ich dann einen Oberbegriff mir ausdenken?

Oder darf ich mich alles nennen, aber den Abschluss nicht dahinter schreiben?

Danke!



  1. Antwort von BigJohn 0
    Re: Was darf ich auf Visitenkarten schreiben?
    Hi,
    eine Visitenkarte ist kein rechtliches Dokument. Man kann also alle möglichen eigenen Kunstbegriffe darauf drucken.
    Man darf aber keine Titel angeben, die geschützt sind und die nicht durch entsprechende Zeugnisse/Diplome belegt werden können.

    Wenn du einen Einmann-Betrieb hast, kannst du zwar "General Manager" drucken lassen.. was natürlich lächerlich wird, sobald dich jemand kennen lernt ;-)

    In der Regel steht auf der Vorderseite der Visitenkarte nur
    Firma, Name und Kontaktinformationen
    Maximal noch ein Werbeslogan
    Die Rückseite wird oft als Werbeplatz genutzt.

    De höher das Image sein soll, das man dadurch dokumentieren will, desto weniger Werbung ist enthalten.
    "Meine Firma kennt jeder, der Ahnung hat. Ich muss nicht besonders werben"

    Wenn ich die Visitenkarte als zusätzliche Gedächtnisstütze benutzen will (Flyerersatz, Gedächtnisstütze), so werde ich nur die Rückseite benutzen.
    Dort stelle ich die Vorteile einer Kontaktaufnahme heraus und welcher Nutzen für den Leser daraus gezogen werden kann.

    Eigenbegriffe, die schon beim Lesen als "dick aufgetragen" wirken, würde ich "tunlichst" vermeiden.

    Gruß
    BJ