Polizei & Kriminalistik
Von: Roman (abgemeldet), 30.6.2011 13:54 Uhr
Hallo,

ich hatte im General Anzeiger vom 28. Juni (Seite 5) betreffenden Artikel gelesen und mir kamen dazu einige Gedanken/Fragen.

Ein ähnlicher Artikel:

-> http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/Wenn-Po...

Leider habe ich gerade wenig Zeit, darum nur dieser Link:

-> http://apposite.de/vis_kom_pdf/farbsymbolik.pdf GRÜN: wirkt ausgleichend, stark beruhigend
Dazu hatte ich auch mal einen längeren Artikel gelesen.

Kann es unter anderem damit zusammenhängen, dass die Polizei durch ihren Farbwechsel, ihr Farbchaos Gewalt auf sich provoziert?

-> http://www.welt.de/lifestyle/article2143893/Bei_der_...

Ich finde die alte grüne Farbe zwar verstaubt und altmodisch, aber okay und finde den Wechsel nicht sinnvoll. Das neue Blau finde ich irgendwie arrogant und abgehoben.

Wo seht ihr andere Gründe für die Gewalt gegen Polizisten? Eigene Lebenserfahrungen finde ich sehr interessant.

Grüße Roman



  1. Antwort von helmut 2
    Re: Wenn Polizisten Opfer werden
    Servus Roman ! Kann es unter anderem damit zusammenhängen, dass die Polizei
    durch ihren Farbwechsel, ihr Farbchaos Gewalt auf sich
    provoziert?
    Glaub ich nicht. Das ist natürlich erstmal extrem unwissenschaftlich und unpräzise. Aber ich kanns vielleicht begründen.
    Seit ich in Österreich lebe (1994) kenne ich die Polizei nur in graublau/ganz blau (natürlich farblich gemeint) s.a. WIKI
    Link ==> http://de.wikipedia.org/wiki/Polizeiuniform_%28%C3%9...
    Aber auch hier wird die steigende Gewalt gegen Polizisten beklagt.
    Auf die schnelle auch nur ein Link:
    ==> http://www.kripo.at/FACHARTIKEL/2009/Gewalt%20gg%20P...
    Gründe werden auch angeführt, aber die nicht die Farbe der Uniformen.
    Höhere allgemeine Gewaltbereitschaft, sinkender bzw. mangelnder Respekt etc. werden stattdessen genannt.
    Woher dieses jedoch wiederum kommt, mögen andere (Soziologen o.ä.) erforschen.

    Grüße aus Wien
    Helmut
    4 Kommentare
    • von Roman (abgemeldet) 0
      Re^2: Wenn Polizisten Opfer werden
      Hallo Helmut, http://www.kripo.at/FACHARTIKEL/2009/Gewalt%20gg%20P...
      Danke für diesen Link, Ich hätte nicht damit gerechnet, dass dieses Problem so global und massiv auftritt.

      Mich nerven seit einiger Zeit Sicherheitskräfte bei einem Einkaufszentrum in der Nähe. Das sind so große Schränke und achten echt auf jeden Pups 200%ig. Da darf man nicht mehr gemütlich mit dem Fahrrad durch den Innenhof fahren, obwohl ich eh nur noch mit ankommenden Schwung ausrolle und sehr vorsichtig bin, es ist dort sogar verboten sein Fahrrad abzustellen, obwohl das früher erlaubt war. Ich bin zwar besonnen, aber mich provoziert das Verhalten der Sicherheitskräfte sehr und ich wurde schon 2x von ihnen angesprochen. Das Gefühl dirigiert zu werden ist größer, als die gebotene Sicherheit. Bei denen habe ich den Eindruck lohnen sich Worte nicht, um ein toleranters Verhalten zu erwirken. Ich kam mir jedesmal total hilflos vor (körperlich und Gesprächsmöglichkeiten). Ich kann verstehen, warum wegen Kleinigkeiten bei manchen die Sicherung rausfliegt.

      Grüße Roman
    • Eine andere Sicht.
      Hallo Roman, ...Da darf man nicht mehr
      gemütlich mit dem Fahrrad durch den Innenhof fahren, obwohl
      ich eh nur noch mit ankommenden Schwung ausrolle und sehr
      vorsichtig bin, es ist dort sogar verboten sein Fahrrad
      abzustellen, obwohl das früher erlaubt war.
      .... Ich kam mir jedesmal total hilflos vor (körperlich
      und Gesprächsmöglichkeiten). ...
      Stelle dir einen Menschen vor, der sich nur mehr schlecht als recht auf den Beinen halten kann, z.B. einen alten Menschen am Stock oder Rollator.
      Da kommt also ein junger Mensch locker mit dem Fahrrad reingerauscht. Dieser junge Mensch ist völlig furchtlos. Wenn er bei der für ihn geringen Geschwindigkeit aus irgendeinem Grund aus der Spur gerät, kommt er auf zumeist auf den Füßen zu stehen.
      Selbst wenn er fallen sollten, passiert ihm bei dieser Geschwindigkeit nichts. Wenn dieser Fahrradfahrer die Passanten falsch einschätzt und einen touchiert, wird er kaum fallen sondern sein Gleichgewicht wieder finden un weiterradeln.

      Für den alten Menschen am Stock ist dieser sorglose Radler eine üble Bedrohung. Einmal touchiert und er fällt. Wenn er schlecht fällt bricht er sich etwas. Wenn es der Oberschenkelhals, ist droht Pflegebedürftigkeit. Für diesen alten Menschen stellt der Radler eine direkt sichtbare und erfassbare Bedrohung dar, schlimmer als EHEC.

      Und der Radler? Der Radler weigert sich anzuerkennen, dass er eine furchterzeugende Bedrohung ist.

      Gruß
      Carlos
    • von Roman (abgemeldet) 0
      Re: Eine andere Sicht.
      Hallo Carlos,

      man spürt jeden Fall, auch wenn man einen jungen Körper hat! Jugend schützt vor Schmerzen und Langzeitschäden nicht! Unterstelle mir bitte nicht, ich würde nach der Schädigung meiner Mitmenschen ...un weiterradeln.
      Ich bin zwar jung und manchmal auch flott unterwegs (wo es gefahrlos möglich ist, die Gefahr sehr gering ist), aber kein Fahrrad-Cowboy! Auf Fahrradwegen fahre ich zügig und sonst der Situation angemessen. Ich steige auch ab, wenn es notwendig ist und halte Seitenabstand, den die meisten Autofahrer nach ihrer Zeit in der Fahrschule nicht mehr einhalten.

      Ich fahre so selten dort vorbei (und nicht mehr durch), aber an den Zusammentreffen war der Innenhof sehr dünn besiedelt, also sehr überschaubar. Die Ermahnungen fand ich nicht der Situation angemessen, sie wurden einfach ohne wenn und aber, weil die Regelung so ist (was dort optisch durch Schilder nicht feststellbar ist) gemacht. Ich habe Verständnis dafür, dass die Arbeit einiger Menschen ist Regeln zu überwachen, was auch gut ist, aber man sollte auch nicht übertreiben und wenn es die Situation ermöglicht nicht auf dem Recht pochen.

      Du hast mich angeregt auf der Webseite des Einkaufzentrums nachzuschauen. Dort stehen wie erwartet keine Regelungen für den Umgang und auf einigen Bildern sieht man noch Fahrräder im Innenhof. Wem ein Fahrradthema so wichtig ist, der vergisst solche Bilder nicht zu aktualisieren. Ich werde eine höfliche Mail an das Management schreiben.

      So nebenbei... einige Hunde verhalten sich bedrohlicher als Fahrradfahrer, obwohl sie etwa so groß sind wie eine Frauenhandtasche ;-)

      Viele Grüße,

      Roman
    • von Kate 0
      Re^3: Wenn Polizisten Opfer werden
      Hi

      Du tust auch besser daran dich "hilflos" zu fühlen. Bloß keinen Mucks machen. Unsere Uni arbeitet gerade an einigen Vorfällen mit Securities die an eigentlich nicht vorgesehenen Stellen standen und dort Leute verprügelt haben die zugegebener Maßen betrunken waren, allerdings nicht aggressiv, und mit unmäßiger Gewalt vorgegangen sind sowie Leuten, die eindeutig eine Zugangsberechtigung hatten, eben jenen Zugang verweigerten.

      Solche Vorfälle bestätigen sämtliche Klischees über private Sicherheitsdienste.

      lg
      Kate
  2. Antwort von Frank Mueller 0
    Re: Weil sie unsinnige Entscheidungen der Regieru
    Hallo,


    unter anderem deswegen,weil die Polizei unsinnige Regierungsentscheidungen durchsetzen muss,die bei Wechsel der Regierung dann plötzlich ganz anders aussehen.....

    Siehe doch aktuell in D.......

    Jahrzehntelang war die Regierung Für Atom und die Ordnungskräfte mussten das Volk Niederknüppeln um diese Atom(Mafia) am laufen zu halten und nun das genaue Gegenteil.......
    7 Kommentare
    • von Roman (abgemeldet) 2
      Re^2: Weil sie unsinnige Entscheidungen der Regie
      Hallo, unter anderem deswegen,weil die Polizei unsinnige
      Regierungsentscheidungen durchsetzen muss,die bei Wechsel der
      Regierung dann plötzlich ganz anders aussehen.....
      Ich denke die Regierungen finden ihre Entscheidungen bestimmt nicht unsinnig. Deine Aussage verstehe ich und sie wird vermutlich auch in einigen Punkten zutreffen. Siehe doch aktuell in D.......
      Du meinst Dschibuti? :-D Jahrzehntelang war die Regierung Für Atom und die
      Ordnungskräfte mussten das Volk Niederknüppeln um diese
      Atom(Mafia) am laufen zu halten und nun das genaue
      Gegenteil.......
      So kann das nicht ganz stimmen.

      Die Polizei schützt zum einen das Volk, den Staat und damit auch die Regierung und deren Entscheidungen. Die Regierung wird vom Volk gewählt, also kann man sagen, dass über Umwege die Polizei die Interessen der Gesellschaft schützt. Ich meine hier Deutschland.

      Wir leben in einer Demokratie, wo Entscheidungen durch Mehrheiten möglich sind und nicht durch Minderheiten (Atom-Lobby).
      Wer nicht zur Wahl geht, oder wenn einem eine Partei so gefällt, dass er auch deren Kurs in der Atompolitik unterstützt, obwohl ihm das missfällt, der darf sich über Atomkraft nicht wundern!

      Grüße Roman
    • von Freiherr von Doppelripp (abgemeldet) 1
      Re^3: Weil sie unsinnige Entscheidungen der Regie
      Die Regierung
      wird vom Volk gewählt, also kann man sagen, dass über Umwege
      die Polizei die Interessen der Gesellschaft schützt. Ich meine
      hier Deutschland.
      Also entsprechen auch private Kaufhaussicherheitsdienste und blaue Uniformen dem Interesse der Gesellschaft. Warum beklagst du dich darüber und kannst Gewaltaktionen einzelner wegen "Kleinigkeiten" nachvollziehen? Wir leben in einer Demokratie, wo Entscheidungen durch
      Mehrheiten möglich sind und nicht durch Minderheiten
      (Atom-Lobby).
      Wer nicht zur Wahl geht, oder wenn einem eine Partei so
      gefällt, dass er auch deren Kurs in der Atompolitik
      unterstützt, obwohl ihm das missfällt, der darf sich über
      Atomkraft nicht wundern!
      Aber wer NPD, REP, die Linke oder andere (letztendlich alle außer SPD, CDU, Grün oder FDP) wählt, der darf sich nicht wundern, wenn die Republik im Chaos versinkt. Das wäre eigentlich die nächste Aussage, die ein guter Bürger auswendig lernen und dann als eigene Meinung verfechten soll.


      Grüße,
      Frhr. v. Doppelripp
    • von Roman (abgemeldet) 1
      Re^4: Weil sie unsinnige Entscheidungen der Regie
      Hallo, Die Regierung
      wird vom Volk gewählt, also kann man sagen, dass über Umwege
      die Polizei die Interessen der Gesellschaft schützt. Ich meine
      hier Deutschland.
      Also entsprechen auch private Kaufhaussicherheitsdienste und
      blaue Uniformen dem Interesse der Gesellschaft. Warum beklagst
      du dich darüber und kannst Gewaltaktionen einzelner wegen
      "Kleinigkeiten" nachvollziehen?
      Ich habe aber als Bürger so gut wie keinen Einfluss auf die Führungskräfte von Einrichtungen (hier Einkaufszentrum), da ich dort keine Beteiligungen und Wahlmöglichkeiten habe. So ist das in der freien Marktwirtschaft.

      Kaufhaussicherheitsdienste schützen nicht primär meine Interessen, sondern die des Kaufhauses!

      -> http://de.wikipedia.org/wiki/Polizeiuniform_%28Deuts...

      Die Textbereiche dazu finde ich interessant, wegen dem Hinweis auf die EU. Scheinbar ist der Wunsch einheitlich in Blau aufzutreten kein Wunsch der Wähler, sondern von den Mitgliedern des Europäischen Parlaments (ja, die sind auch gewählt...). Ich fände es interessant in den Wahlprogrammen der Parteien Hinweise auf die Umstellung der Polizeituniform lesen zu können.

      Ich beklage mich nicht allgemein gegen die Sicherheitskräfte bei Einkaufszentren, denn mein Problem war nur bei einem bestimmten. Bei der blauen Farbe habe ich mein Empfinden dargestellt, was jeder andere auch machen darf.

      Es ist doch oft so, dass ein kleiner Stein ausreicht um große Sachen ins Rollen zu bringen. Die Gesellschaft ist meiner Sicht aktuell so geprägt, dass Obrigkeiten nicht automatisch und demütig akzeptiert werden. Wir sind "frei". Wir können in einem fairen Rahmen diskutieren und protestieren, aber wenn einem die Möglichkeit dazu genommen wird, wirkt das wie ein Maulkorb. Wenn bei bestimmten Situationen nicht mal der Unmut in einer Diskussion gesagt werden darf, oder man befürchtet negative Folgen bei einer Diskussion und schweigt lieber, dann kann innerer Druck durch Unmut nicht weg und manche Menschen platzen dann einfach mit körperlicher Gewalt los. Aber wer NPD, REP, die Linke oder andere (letztendlich alle
      außer SPD, CDU, Grün oder FDP) wählt, der darf sich nicht
      wundern, wenn die Republik im Chaos versinkt. Das wäre
      eigentlich die nächste Aussage, die ein guter Bürger auswendig
      lernen und dann als eigene Meinung verfechten soll.
      Ich glaube kaum, das die genannten Parteien außerhalb der Klammer Chaos möchten. Chaos ist für jeden Staat nich gut. Allgemeines Chaos würde auch Mitglieder und Wähler betreffender Parteien treffen.

      Bei uns Wähler habe ich oft den Eindruck wird zu sehr nach eigenen Wünschen gewählt und nicht nach langfristigen Inhalten für die Gesellschaft.

      Viele Grüße,

      Roman
    • von Freiherr von Doppelripp (abgemeldet) 0
      Re^5: Weil sie unsinnige Entscheidungen der Regie
      Also entsprechen auch private Kaufhaussicherheitsdienste und
      blaue Uniformen dem Interesse der Gesellschaft. Warum beklagst
      du dich darüber und kannst Gewaltaktionen einzelner wegen
      "Kleinigkeiten" nachvollziehen?
      Ich habe aber als Bürger so gut wie keinen Einfluss auf die
      Führungskräfte von Einrichtungen (hier Einkaufszentrum), da
      ich dort keine Beteiligungen und Wahlmöglichkeiten habe. So
      ist das in der freien Marktwirtschaft.
      Du hast, jedenfalls ist das die Konsequenz deiner eigenen Aussage, über dein Wahlverhalten Einfluß darauf, ob der Gesetzgeber private Sicherheitsdienste zuläßt oder verbietet. Kaufhaussicherheitsdienste schützen nicht primär meine
      Interessen, sondern die des Kaufhauses!
      Die Textbereiche dazu finde ich interessant, wegen dem Hinweis
      auf die EU. Scheinbar ist der Wunsch einheitlich in Blau
      aufzutreten kein Wunsch der Wähler, sondern von den
      Mitgliedern des Europäischen Parlaments (ja, die sind auch
      gewählt...).
      Du erkennt selbst den Widerspruch. Ich beklage mich nicht allgemein gegen die Sicherheitskräfte
      bei Einkaufszentren, denn mein Problem war nur bei einem
      bestimmten. Bei der blauen Farbe habe ich mein Empfinden
      dargestellt, was jeder andere auch machen darf.
      Deinem Empfinden entsprechen immerhin auch die Regierungen von Bayern und dem Saarland.
      Ich selbst sehe die Farbgebung an sich als solch eine Verschlechterung, vielmehr die Aufspaltung in verschiedene Uniformmodelle, vor allem aber die Übernahme der lächerlichen Baseballmützen in die Polizeiuniform. Es ist doch oft so, dass ein kleiner Stein ausreicht um große Aber wer NPD, REP, die Linke oder andere (letztendlich alle
      außer SPD, CDU, Grün oder FDP) wählt, der darf sich nicht
      wundern, wenn die Republik im Chaos versinkt. Das wäre
      eigentlich die nächste Aussage, die ein guter Bürger auswendig
      lernen und dann als eigene Meinung verfechten soll.
      Ich glaube kaum, das die genannten Parteien außerhalb der
      Klammer Chaos möchten. Chaos ist für jeden Staat nich gut.
      Allgemeines Chaos würde auch Mitglieder und Wähler
      betreffender Parteien treffen.
      Es läuft aber oft, so wird jedenfalls unterstellt, genau darauf hinaus:
      Nicht wählen = kein Recht, sich zu beklagen, weil keine Meinung
      Etablierte Partei wählen = kein Recht, sich zu beklagen, weil durch Wahl Zustimmung
      Randparteien wählen = Unterstützung von Verbrechen Bei uns Wähler habe ich oft den Eindruck wird zu sehr nach
      eigenen Wünschen gewählt und nicht nach langfristigen Inhalten
      für die Gesellschaft.
      Die Gesellschaft besteht aus verschiedenen Mitgliedern mit verschiedenen Interessen, so daß natürlich jeder möglichst in seinem eigenen Interesse wählt.


      Grüße,
      Frhr. v. Doppelripp
    • von Scotty 0
      Re^2: Weil sie unsinnige Entscheidungen der Regie
      Da gibt es noch mehr. Wenn ein Minister den Mob zur Gewalt aufhetzt, ist das schlimm. Dabei können auch Polizisten verletzt werden wie bei S21.
    • von Roman (abgemeldet) 0
      Re^3: Weil sie unsinnige Entscheidungen der Regie
      Hallo, Da gibt es noch mehr. Wenn ein Minister den Mob zur Gewalt
      aufhetzt, ist das schlimm. Dabei können auch Polizisten
      verletzt werden wie bei S21.
      Welchen Minister meinst du? Ich vermute, dass viele Menschen die gegen Stuttgart 21 protestierten nicht zum Mob gehören. Es ist schlimm, wenn sich Menschen zur Gewalt aufhetzen lassen, oder dies aus sich heraus machen!

      S21 = Stockholm 21? :-D

      Grüße Roman
    • von Scotty 0
      Re^4: Weil sie unsinnige Entscheidungen der Regie
      Der unfähige Winni Hermann ist gemeint, der Leute zur Gewalt aufgestachelt hat.
  3. Antwort von deconstruct 0
    Re: Wenn Polizisten Opfer werden
    Hallo, Wo seht ihr andere Gründe für die Gewalt gegen Polizisten?
    Eigene Lebenserfahrungen finde ich sehr interessant.
    Gewalt gegen Polizisten richtet sich ja oft primär gegen den Staat oder, gegen missliebige Entscheidung desselben oder eine Ablehnung unseres heutigen politischen Systems. Polizisten müssen dafür halt ihren Kopf herhalten, die Ursachen sind aber IMO letztlich in erster Linie gesellschaftliche Probleme, dass viele sich bewusst oder unbewusst gegen Veränderung stämmen, wie z.B. Globalisierung, Energiewende etc... wenn du betrachtest, wieviel sich in den letzten 50 Jahren auf der Welt geändert hat, sowohl politisch, aber auch gesellschaftlich und wirtschaftlich, dann ist es zumindest für mich nicht verwunderlich, dass dies zu Spannungen führt.

    Ein anderer Grund ist IMO, dass die Polizei (aber genauso auch Lehrer, Beamte, Wissenschaftler, etc...) nicht mehr in dem Maße respektiert werden wie früher. Aber auch das ist letztlich auf gesellschaftliche Umbrüche, wie ein gesteigertes Selbstbewusstsein des Einzelnen, stärkere Individualität usw zurück zu führen.

    Ich denke, dass die Frage jedenfalls nicht einfach beantwortbar ist und schon gar nicht an der Farbe der Uniform oder anderen Dingen festgemacht werden kann. Auch die meisten anderen Länder haben ja genau die gleichen Probleme, so dass sich der Verdacht aufdrängt, dass es eben nicht an nationalen Besonderheiten liegt, sondern an weltumspannenden Veränderungen wie eben die oben genannten Dinge, die so ja in fast allen Ländern zutreffen.

    vg,
    d.
    1 Kommentare
    • von Roman (abgemeldet) 0
      Re^2: Wenn Polizisten Opfer werden
      Hallo,

      Danke für deine Antwort ;-)

      Ich glaube, viele sehen die Funktion der Polizei nicht klar genug, denn die Polizei ist nur ein Exekutivorgan.

      Warum die Passivität oft bei den richtigen Stellen und überzogene Aktivität bei den falschen Stellen ist, verstehe ich nicht so ganz.

      Globale Veränderungen mögen Gründe für die Wurzeln geben, aber ob man offen, oder ablehnend für Gewalt ist und Gewalt ausführt, hängt am Ende von jedem selber ab. Natürlich sind unter anderem Provokationen und Zustände, wo man sich verringert kontrollieren (bei Drogen, Alkohol usw.) kann besondere Fälle. Meiner Meinung nach herrscht in den wenigsten Fällen ein Zwang zur Gewalt.

      Grüße Roman
  4. Antwort von Nick 1
    Gewalt ist Gegengewalt
    Wo seht ihr andere Gründe für die Gewalt gegen Polizisten?
    Eigene Lebenserfahrungen finde ich sehr interessant.
    Hi Roman,

    Der Staat beansprucht das Gewaltmonopol und innerhalb des Staates sind wiederum die Polizisten die einzigen, die rechtmäßige Gewalt anwenden dürfen. Es war schon immer schwer nach der linken Backe auch die rechte hinzuhalten, ganz unabhängig davon, ob der, der geschlagen hat, das rechtmäßig tat.


    Nick
    1 Kommentare
    • von Roman (abgemeldet) 0
      Re: Gewalt ist Gegengewalt
      Hallo Nick, Es war schon immer schwer nach der linken Backe auch die rechte hinzuhalten, ganz unabhängig davon, ob der, der geschlagen hat, das rechtmäßig tat.
      Mir fällt es schwer diesen Satz komplett zu verstehen. Hier ein Versuch:

      Anfangs geht es um die Seite (Bürger), die einstecken muss, danach um die, die (rechtmäßig) austeilt (Polizei)?

      Willst du damit ausdrücken, dass Bürger die belastenden Vorgaben (linke Backe) vom Staat einstecken können und wenn bei Protesten auch noch körperliche Belastungen (rechte Backe) einzustecken sind, das Maß voll ist, der Bürger gewaltätig wird?

      Helfe mir bitte ;-)

      Grüße Roman
  5. Antwort von Überreste 2
    Re: Wenn Polizisten Opfer werden
    Hallo.

    Wenn die Leute PROTESTIEREN und

    Kanaldeckel,

    Asphalt,

    Bausubstanz,

    Kamine,
    Fenster,

    Polzisten,
    öffentliche Anlagen wie Kanäle oder Versorgungsnetze,
    Autos,

    Behördenschilder,

    ja sogar
    die Boll- oder Bauwerke unseres Staates
    beschädigt werden,

    eventuell zum Beispiel auch dort gemeinsam vor eine Tür geschissen wird,

    hat es damit NICHTS zu tun. Also nicht mit einer Farbe, im Gegenteil also: NUR DIE TATSACHE IST ES: Die Demonstranten sind Leute, die ENDLICH eines merken:

    Daß die da oben denken, sie können alles mit uns machen, wenn wir nicht endlich mal unserer Wut freien, WIRKLICH VÖLLIG FREIEN Lauf lassen. Wer normales DULDEN ausübt, hat keine Courage gegen die Mafia.

    Mit freundlichem Gruß

    urheberreste
    16 Kommentare
    • von HighQ 1
      Re^2: Wenn Polizisten Opfer werden
      Ja.. .das erklärt natürlich wieso auch so oft eigentum von harmlosen Anwohnern mit in Mitleidenschaft gezogen wird... ob das gut ist, wage ich zu bezweifeln.
    • Re^2: Wenn Polizisten Opfer werden
      Hi Überreste,

      auch den kommenden Aufstand gelesen? Scheint mir fast so. Ziemlich gutes Buch. Mein ich ernst.

      Beste Grüße

      Annie
    • Re^3: Wenn Polizisten Opfer werden
      Der kommende Aufstand, ohne ihn zu lesen hörte ich davon nur.
    • von Roman (abgemeldet) 2
      Re^2: Wenn Polizisten Opfer werden
      Hallo,

      Ich hatte mich auch schon an Demonstrationen beteiligt und habe nichts gegen eine ordnungsgemäße Demonstration. Was hat ein Kanaldeckel mit Frau Merkel zu tun? Ist dir klar wie gefährlich offene Kanalschächte sind? Warum treffen die Demonstranten so oft ihre Mitmenschen durch ihr grobes Verhalten und ist das wirklich so notwendig?

      Der ganze Dreck muss entsorgt werden:

      - macht die Reinigungskräfte nicht arbeitslos
      - kostet der Stadt Geld, also bezahlt das Volk

      Die beschädigten öffentlichen Anlagen, Gegenstände usw. müssen repariert werden:

      - macht die Handwerksbetriebe nicht arbeitslos
      - kostet der Stadt Geld, also bezahlt das Volk

      Die gewaltätigen Demonstranten müssen für ihr Handeln geradestehen:

      - macht die Polizei, die Justiz und andere Behörden nicht arbeitslos
      - kostet der Stadt Geld, also bezahlt das Volk Daß die da oben denken, sie können alles mit uns machen, wenn
      wir nicht endlich mal unserer Wut freien, WIRKLICH VÖLLIG
      FREIEN Lauf lassen. Wer normales DULDEN ausübt, hat keine
      Courage gegen die Mafia.
      Die da oben haben auch Namen und Bezeichnungen und sind durch Wählerstimmen dort. Wir haben keine Diktatur. Man kann auch ohne Wut seine Ablehnung gegen etwas deutlich zeigen, vielleicht sogar besser, weil man klar im Kopf ist. Wir sind Menschen und keine Tiere.

      Grüße Roman
    • Re^3: Wenn Polizisten Opfer werden
      Hallo Roman.

      Das sehe ich anders. Deutschland hat mindestens 5000 mal mehr Totalitäres, als allerhöchstens zulässig wäre, so, daß man überhaupt die Benennung "Gemeinschaft" anwenden könnte.

      Und wie gesagt, wie kapieren sie es denn sonst? Es geht sowohl mit tief gespaltener, zerrissener Gesellschaft (Ich will auf bedeutende Unterschiede zwischen arm und reich zeigen) weiter, als auch mit größtmöglichem Nonsens in allen Bereichen des Alltags.

      Und da Du auf das hinarbeitest, wir hätten die alle gewählt: Für die Menschen tun aber nur Gruppen an den extremen Rändern des Spektrums etwas.

      Wobei ich aber hinzufüge, daß das bei Rechten mit einer nicht hinnehmbaren Menschenverachtung verquickt ist, was bei ihnen offenbar kein Widerspruch wäre beziehungsweise ist.
    • von Roman (abgemeldet) 1
      Re^4: Wenn Polizisten Opfer werden
      Hallo Überreste, Das sehe ich anders. Deutschland hat mindestens 5000 mal mehr
      Totalitäres, als allerhöchstens zulässig wäre, so, daß man
      überhaupt die Benennung "Gemeinschaft" anwenden könnte.
      Das ist dein Empfinden, okay. Kannst du das mit Fakten untermauern, mir näher bringen? Und wie gesagt, wie kapieren sie es denn sonst? Es geht sowohl
      mit tief gespaltener, zerrissener Gesellschaft (Ich will auf
      bedeutende Unterschiede zwischen arm und reich zeigen) weiter,
      als auch mit größtmöglichem Nonsens in allen Bereichen des
      Alltags.
      Ich finde, dass Wahlen und Medien einen großen Einfluss auf die Politik haben, trotz der Konkurrenz von Lobbyarbeit, Spendengeldern und persönlichen Beziehungen usw.

      Die Gesellschaft wird nie perfekt sein. Jeder kann unsere Gesellschaft mitgestalten:

      - schenkt/hilft man unter anderem Kindern/Jugendlichen in der Nachbarschaft?

      - ist man bereit sich regelmäßig über die Politik zu informieren und an Treffen und Wahlen teilzunehmen?

      - wird man alleine bei Problemen aktiv, oder überlässt man den Start anderen und hängt sich dann ins Boot ein? Und da Du auf das hinarbeitest, wir hätten die alle gewählt:
      Für die Menschen tun aber nur Gruppen an den extremen Rändern
      des Spektrums etwas.
      Wie kommt man in Deutschland in die Regierung ohne Wahlstimmen? Partei/Personen brauchen Stimmen.

      Die Kirchen sind aber (noch) nicht am extremen Rand der Gesellschaft in Deutschland. Dann noch als Beispiel http://www.amnesty.de

      Grüße Roman
    • Re^5: Wenn Polizisten Opfer werden
      Hallo Roman Deutschland hat mindestens 5000 mal mehr
      Totalitäres, als allerhöchstens zulässig wäre, so, daß man
      überhaupt die Benennung "Gemeinschaft" anwenden könnte.
      Das ist dein Empfinden, okay. Kannst du das mit Fakten
      untermauern, mir näher bringen?
      Das habe ich im folgenden Absatz, in dem ich die Schere arm-reich anspreche, schon geschrieben. Es ist mein Empfinden, da hast Du auch recht. Es ist mein Empfinden, daß das sich von Totalitärität nicht unterscheidet. Allerdings frage ich mich, völlig zu recht aber, welche Relation man denn für die Beurteilung, ob Diktatur bzw nicht, sonst als Maßstab anwenden sollte (aus ebenso im nächsten Absatz genannten Gründen). - schenkt/hilft man unter anderem Kindern/Jugendlichen in der
      Nachbarschaft?

      - ist man bereit sich regelmäßig über die Politik zu
      informieren und an Treffen und Wahlen teilzunehmen?

      - wird man alleine bei Problemen aktiv, oder überlässt man den
      Start anderen und hängt sich dann ins Boot ein? Und da Du auf das hinarbeitest, wir hätten die alle gewählt:
      Für die Menschen tun aber nur Gruppen an den extremen Rändern
      des Spektrums etwas.
      Wie kommt man in Deutschland in die Regierung ohne
      Wahlstimmen? Partei/Personen brauchen Stimmen.
      Glaube mir, tu ich jedenfalls schon. Die Kirchen sind aber (noch) nicht am extremen Rand der
      Gesellschaft in Deutschland.
      Also, im sozialen befürhalten Kirchen die gleichen Thesen wie all die vom extremen Rand und DAZU kommt noch, was sie zum Glauben rechnen und ich deshalb beiseite liegen lasse. Beim Thema Gesellschaft u. Kritik an Verhältnissen sind Kirchen also extrem.

      Gr.,
      urheberreste
    • von Roman (abgemeldet) 0
      Re^6: Wenn Polizisten Opfer werden
      Hallo Überreste,

      Danke, Ich hatte mir mehr Bezug zum ersten Absatz erhofft, konkret: ...Deutschland hat mindestens 5000 mal mehr Totalitäres, als allerhöchstens zulässig wäre...
      _______ ...
      Glaube mir, tu ich jedenfalls schon.
      Sehr gut ;-) Also, im sozialen befürhalten Kirchen die gleichen Thesen wie
      all die vom extremen Rand und DAZU kommt noch, was sie zum
      Glauben rechnen und ich deshalb beiseite liegen lasse. Beim
      Thema Gesellschaft u. Kritik an Verhältnissen sind Kirchen
      also extrem.
      Ich finde Hilfe in Verbindung mit Beeinflussung von Gedankengut nicht anständig, aber im Vergleich zu den Rechten sind die Kirchen sehr harmlos...

      Welche Thesen meinst du besonders?

      Grüße Roman
    • Re^7: Wenn Polizisten Opfer werden
      Hallo Roman. Glaube mir, tu ich jedenfalls schon.
      Sehr gut ;-)

      Ich gehöre zu finanziell Schwachen. Es ist so, dass DAS der richtige Ausdruck ist, und sozial schwach ist scheint sich fälschlich mehr durchzusetzen

      Ich bin da "perplex": "sozial schwach" ist ein Zeugnis.

      Ich praktiziere NICHT Beschiss u. a., in nennenswertem Stil, ich gebe auch auf mehrere Weisen die einen & anderen Spenden ab. Das entspricht dem, dass sich innerhalb Deiner Frage ausnimmt als "...Familien, Kindern geben..." Und mehr kann ich ja schwerlich, könnte manches noch intensiver. Beim
      Thema Gesellschaft u. Kritik an Verhältnissen sind Kirchen
      also extrem.
      Ich finde Hilfe in Verbindung mit Beeinflussung von
      Gedankengut nicht anständig, aber im Vergleich zu den Rechten
      sind die Kirchen sehr harmlos...

      Welche Thesen meinst du besonders?
      Ich behaupte, der Bezug zum gedanklichen Anhaltspunkt, der auf solcherart politischer Gruppierung sich (tendierenderweise) zuentwickelt, ist der RÜHMLICHE Aspekt der kirchlichen Arbeit. Oder der redliche. Ich meine fast, Du hast da ein bisschen das Gegenteil in meinen Worten gelesen. An der Stelle bin ich nicht ganz durchgekommen/-stiegen beim Lesen Deines Beitrags.

      Die christliche Kirche-und zwei oder eine andere auch-hat da ein soziales Element.

      Es stimmt, dass Hilfe nicht zu befürworten ist, wenn man als Gegenleistung die Bekehrung will. Das macht die Caritas normalerweise auch nicht.

      Es wird auch praktiziert: Der Paritätische et zettera. Das ist das, das sich meinem Augenschein vor allem offenbart.

      Damit habe ich die Antwort vielleicht schon gegeben (Du fragst WELCHE THESEN). Das sind zwar nicht gesprochene, dafür aber gelebte Thesen.

      Oder verstehe ich Dich falsch?

      Gruss
      urheberreste
    • von Roman (abgemeldet) 0
      Re^8: Wenn Polizisten Opfer werden
      Hallo urheberreste, oder Überreste? Ich behaupte, der Bezug zum gedanklichen Anhaltspunkt, der auf
      solcherart politischer Gruppierung sich (tendierenderweise)
      zuentwickelt, ist der RÜHMLICHE Aspekt der kirchlichen Arbeit.
      Oder der redliche. Ich meine fast, Du hast da ein bisschen das
      Gegenteil in meinen Worten gelesen. An der Stelle bin ich
      nicht ganz durchgekommen/-stiegen beim Lesen Deines Beitrags.
      Was genau meinst du mit den ersten ^^ beiden Sätzen? Deutschland hat mindestens 5000 mal mehr Totalitäres, als allerhöchstens zulässig wäre, so, daß man überhaupt die Benennung "Gemeinschaft" anwenden könnte
      Kannst du mir das mit dem Totalitären aufdröseln bitte?

      Was sind Thesen (Behauptungen) vom extremen Rand?

      Irgendwie steige ich nicht mehr so durch... das nervt mich, weil ich dich vestehen möchte. Wohin soll das nur führen...? :-(

      Grüße Roman
    • Re^9: Wenn Polizisten Opfer werden
      Hallo
      Hallo Rom.,

      Erst eines vorweg.

      Eine Politik, die die Arm-reich-Kluft fördert, sehe ich als falsch an. Falsch sind "systemische", also auf Wirtschaften ausgerichtete Entscheidungen und vom Parteiprogramm gemachte Sozialpolitikentscheidungen, die 2 Bedingugen erfüllen:

      A

      Sie machen manche Reiche, die jetzt schon innerhalb der Reichen die Superreichen darstellen, noch reicher.

      B

      Sie sind Entscheidungen aus der Bankenpolitik und haben Einfluß auf die ganze Wirtschaft. Und es besteht Totalitarität in der Politik auf die folgende Art und Weise: Beim Thema Wirtschaft haben die Verantwortlichen den Grundsatz, daß das gemeine Volk auch etwas zu sagen hat, einfach nicht gelesen. Macht des Kapitals als Schlagwort wird dabei einfach nicht gesehen und, daß es keinen allzu großen Unterschied zwichen Macht und Übermacht gibt, auch nicht.

      Du hast gefragt, was es bei meinem dritten oder zweiten kritischen Text mit dem Begriff auf sich hat (oder einfacher Du hast den Satz nicht verstanden.).

      Es ging bei ihm nur um für Mittellose geleistete Arbeit der Kirchen. Eigentlich kann ich Schluß machen.

      Das ist (leider) (?) das Thema, dem ich nicht gerade den ersten Platz in der Wichtigkeits-/ Stellenwertigkeit zugeordnet habe.

      Aber ich erkläre halt einmal.

      Anfang des zitierend. Tls. des Beitrags: (...)

      Also: (...)
      (...) der Bezug zum gedanklichen Anhaltspunkt, der auf
      solcherart politischer Gruppierung sich (tendierenderweise)
      zuentwickelt, ist der RÜHMLICHE Aspekt der kirchlichen Arbeit.
      Oder der redliche. Ich meine fast, Du hast da ein bisschen das
      Gegenteil in meinen Worten gelesen. (...)
      Was genau meinst du mit den ersten ^^ beiden Sätzen?
      "Solcherart" ist Synonym zu LINKER RAND. Klar?

      Also:

      Daß die gemeinnützig zu wirken im Stande Seienden in der Kirche (besser - den Organisationen wie DER PARITÄTISCHE) auf RÜHMLICHE Art bemüht sind, sozialen Ausgleich zu bewirken durch Arbeit aus dem Bereich

      CARITATIV.

      Die Organisationen sind sozial engagiert. Sind sie aus der Definition heraus (die sich sich selbst zuordnen). Kannst du mir das mit dem Totalitären aufdröseln bitte?
      Es existieren die Umstände, die ich in den ersten 14 Zeilen schreibe und die schwarz-gelbe Koalition tritt aus diesem Grund einfach dem Volk, so fest es geht, in den Hintern, das ist nämlich die treffendste Beschreibung dafür.

      Macht des Kapitals in so einer häßlichen Weise

      =

      Totalitär.

      Tritt das Volk nun ganz gemächlich ab und zu mal (vielleicht mit Transparenten) die Fußleiste des Sitzsessels tretenderweis in Sitz-Sitz-Stützschlafkissen und der deutsche Michel denkt vielleicht im Ausnahmefall mal NA DEMONSTRIER ICH MAL und die Nackenrolle hält er aber trotzdem für bequemer, weil sie für sein Dafürhalten die Oberhand oder bessere Argumente hat, dann sagt er einfach TRETET UNS BITTESCHÖN WEITER IN DEN HINTERN.

      Somit fasse ich also so zusammen, daß ich schreibe:

      Wir haben völlig zutreffenderweise gemerkt, daß das Armut per Gesetz ist, aber es wird halt wahrscheinlich für eine Minderheit, leider, immer noch so aussehen, als wäre oben angeführe Tiefschlaf mit der Nackenrolle bequemer; Ich meine, mit Fug und Recht sagen zu können, daß das die einzige vernünftige Motivation für die in Teilen Europas so hohe Aktivierungsenergie beim Einleiten des Aufstands ist (hauptsächlich leider Deutschland).

      Die schon beginnenden Ausschreitungen (zwecks Stuttgart 21 et zettera) geben mir Recht in dieser These.

      Und man sieht daran, daß schon Proteste da sind und auch der Wutbürger allmählich dabei ist, sich herauszupellen, daß-dem Himmel sei Dank-wie oben gesagt deutsche Michel so allmählich zur Minderheit werden.

      urheberreste
    • von Daniel M. 1
      Re^4: Wenn Polizisten Opfer werden
      Hallo Überreste,

      du schriebst

      "Wobei ich aber hinzufüge, daß das bei Rechten mit einer nicht hinnehmbaren Menschenverachtung verquickt ist, was bei ihnen offenbar kein Widerspruch wäre beziehungsweise ist."

      Hier muss ich mal die defätistische Gegenfrage stellen, ob denn das Menschenbild der Linken anders ist?

      Haben nicht Linke davon schwadroniert, dass z.B. Polizisten "Schweine" seien, die man erschießen könne? Klingt mir doch sehr menschenverachtend.

      Oder kam nicht von den Linken der Aufruf, jüdische Waren zu boykottieren? Mmh, Gruselig, nicht wahr?

      Extreme auf beiden Seiten weisen in der Ausführung ihrer unterschiedlichen Ideologien keine gravierenden Unterschiede auf. Beide Extreme, rechtes wie linkes, wollen die Beseitigung der bestehenden Staatsordnung, wobei Opfer auf beiden Seiten zumindest billigend in kauf genommen werden.

      Und genau aus diesem Grund sollen die Extreme, die es in einer pluralistischen Gesellschaft (und ja, das ist sie, die unsrige) nun mal gibt, genau dort bleiben, wo sie dem Namen nach hingehören - an den Rand.


      MfG

      Daniel
    • von RoyalFlush (abgemeldet) 4
      Re^2: Das ist schlicht
      asozial
      und hat weder mit Demonstrationsfreiheit noch dem Recht auf Protest und Meinungsäußerung etwas zu tun.
      Schiere Lust an der Randale ist weder von Links noch von rechts akzeptabel. Auch nicht, wenn man sie mit dumpfem Verfolgungswahn, Sozialneid und plumpen Sprüchen über "die da oben" verbrämt.
      Geh doch mal für Spaß eine Woche in Minsk, Moskau, Beijing, Pjöngjang oder Riad zur Demo, das könnte dein Weltbild wieder grade rücken.

      RF
    • Re^3: Das ist schlicht
      Hallo.

      Wenn ich als Sinn des Beitrages den Umstand und alle hierzu gehörigen Dinge begreifen soll, daß es Gegenden der Welt mit die Haare sträuben lassenden Verhältnissen - mit sehr viel schlimmeren Verhältnissen - gibt:

      KLAR müßte man (und muß) die Herrschaft von (nicht nur EINIGEN - sond. ganz vielen) auch in der Diskussion aufgreifen.

      So wie dort SIEHT ES BEI UNS IN 5 - 15 JAHREN AUS.

      Komme Du doch überhaupt erst mal in die Situation:

      Die Situation, wo man die Erfahrung macht, wie sich die Gefühle, die mit der UNLUST, das sich vom Staat bieten zu lassen, ANFÜHLEN.

      Daß man Angriffe gegen Leben oder Geundheit eher meiden sollte, darüber lasse ich mit mir reden.

      Aber Beschädigung von allem erdenklichen, wie das Scheißen (öffentlich) vor dem Parlament, Beschmieren, warum in aller Welt nicht?

      Und wenn es dann gewalttätig ausschreitend wird, muß der Grundsatz rechtfertigenderweise gelten

      DAS MITGLIED VON einer GESELLSCHAFT LÄSST ES ZWANGSLÄUFIG NICHT MEHR MIT SICH MACHEN,

      Der Zweck heiligt die Mittel.

      Und diese Variante kann mit Fug und Recht angesehen werden als einzig MÖGLICHE Benutzung der Sprache, die schon aufgrund ihres Zwecks zum Einsatz kommen muß.

      Schon bereits AN SICH.

      DAS MITGLIED DER GESELLSCHAFT LÄSST ES NICHT MEHR MIT SICH MACHEN.

      DER EINWOHNER LÄSST ES NICHT MEHR MIT SICH MACHEN.

      Zum Punkt "NEID" (ich glaube, das Wort war enthalten in Deinem Text) und Verbrämen:

      DIE finden bei der Variante von "DEMO", die ich "vorstelle", aus den genannten Gründen nicht statt und waren / werden sein NICHT IM ALLERWENIGSTEN die INTENTION von dem Protest. Wie gesagt: Komme Du erst einmal in die Situation.

      Gruß

      urheberreste
    • Korrektur
      "Tipp"-Fehler:

      Vor "auch in der Diskussion" in der 4. Zeile muß stehen:

      Despoten/Zaren
    • von RoyalFlush (abgemeldet) 1
      Re^4: Das ist schlicht
      Dein krudes Geschwaller tue ich mir nicht im Detail an.

      Aber "Der Zweck heiligt die Mittel" ist weder zivilisiert noch richtig.

      Und der unterschwellige Aufruf zu Sachbeschädigung und Landfriedensbruch scheint eher von dumpf-undefinierten Minderwertigkeitskomplexen und wirren "die da oben"-Verschwörungstheorien angetrieben, als von legalem Recht zum Widerstand.

      Anders gesagt:
      "Ich hab´ nix, 'die' haben was, also darf ich randalieren"
      "Was 'die' machen kapiere ich nicht, also randaliere ich"

      Für 'die' bitte aktuelles Feindbild der Linksradikalen einsetzen.

      Dann darf man sich auch nicht wundern, wenn man mit dem Migränestäbchen beruhigt wird.

      RF