Medizin
Von: Inga, 17.3.2004 21:02 Uhr
Hallo, seit Monaten habe ich immer wieder das Problem, dass mir an Daumen und Zeigefinger plötzlich aus dem Nichts heraus Risse entstehen, die bluten und dank der Stelle an den Fingerkuppen auch ordentlich wehtun.
Ich creme die Hände, nehme keine agressiven reinigungsmittel, wasche mich nicht zu warm...
Ich weiss einfach nicht mehr, was ich noch ausprobieren soll.
Gibt es solche Einrisse bei Ernährungsfehlern?
Oder was könnte sonst dahinter stecken?
Danke für Eure Hilfe!!



  1. Antwort von Rosa Rot 5
    Re: Einrisse an den Fingern
    Hallo,
    schau Dir bitte meinen Artikel im Archiv an

    "Hautproblem vom 4.3.o4"

    Beste Grüße Rosa









    seit Monaten habe ich immer wieder das Problem, dass mir an Daumen und Zeigefinger plötzlich aus dem Nichts heraus
    Risse entstehen, die bluten und dank der Stelle an den
    Fingerkuppen auch ordentlich wehtun.
    Ich creme die Hände, nehme keine agressiven reinigungsmittel,
    wasche mich nicht zu warm...
    Ich weiss einfach nicht mehr, was ich noch ausprobieren soll.
    Gibt es solche Einrisse bei Ernährungsfehlern?
    Oder was könnte sonst dahinter stecken?
    Danke für Eure Hilfe!!
    • Antwort von Max Eyth (abgemeldet) 4
      Re: Einrisse an den Fingern
      Hallo !

      Geh mal zum Hautarzt, es könnte eine Flechte sein.

      Gruß Max
      2 Kommentare
      • Einrisse an den Fingern
        Hallo.

        ich hatte das auch mal . Tut echt sauweh.Ich glaube es war Vitaminmangel. Also ab zum Arzt,am Besten zum Homöopathen.

        Gruss
        Kosmokatze
      • Re: Einrisse an den Fingern
        Hi!

        Ich kenne das auch. Tut gemein weh!
        Es hilft, über Nacht dick Bepanthen o.Ä. und dann ein Pflaster drüber zu machen.

        Liebe Grüße
        Silke
    • Antwort von claren (abgemeldet) 0
      Re: Einrisse an den Fingern
      Hallo,

      Über den Winter kann die Haut regelrecht dünn werden und den schützenden Säuremantel verlieren, so dass besonders die Hände zu leiden haben.
      Mir hat ein Hautarzt eine ganz besonders fette Handcreme gegeben, die die Haut wesentlich verbesserte. Außerdem riet er mir bei der Hausarbeit Handschuhe zu tragen, damit sich die Schutzschicht um die Haut regenerieren kann.
      Dann könntest du noch eine Kur mit Kieselerdetabletten (gibt es in der Drogerie) machen, die den Aufbau von Hautzellen nützen. Übrigens ist in Hirse ebenfalls Kieselsäure enthalten, die gut für Haut und Haare ist. Wenn du gerne Reisgerichte ißt, dann mische doch immer eine Tasse Hirse unter. Hirse soll übrigens auch gut gelaunt machen - habe ich gerade gelesen. Gut aussehend und gut gelaunt, klingt gut, finde ich. :-)

      viele Grüße
      claren
      • Antwort von Aia 3
        Re: Einrisse an den Fingern
        Ich habe das immer, wenn ich mir (auf Anraten meines Klavierlehrers) die Nägel zu kurz feile. WEnn ich dann noch - mit kurzen Nägeln - ohne Handschuhe im Haushalt mit Putzwasser, aber ohne Handschuhe hantiere, gibts genau die Risse, die Du beschreibst. Sieht nach nix aus, tut aber sauweh.

        Also: Gegen die Trockenheit (ist im Winter schlimmer) mit Fettcremes angehen, und gegen den Druck auf die Fingerkuppen mit längeren Fingernägeln. Sind schon Risse da - tagsüber Pflaster, nachts cremen und Handschuhe anziehen.

        Gruß

        Aia
        • Antwort von Peter72 2
          Re: Einrisse an den Fingern
          Hallo!

          Hast Du schon mal in die Richtung einer Kontaktallergie / Ekzem gedacht? Sowas ähnliches habe ich schon mal bei Leuten gesehen, die irgendeinen Stoff zur Behandlung von Orangeschalen nicht vertragen haben...

          Gruß Peter
          • Antwort von Isabel Severing 0
            Re: Einrisse an den Fingern
            Hi,

            wenn es nicht Vitamin- oder sonstige Mängel sind, google doch mal mit dem Begriff Raynaud's Syndrome, und scleroderma (eh... beim zweiten Begriff bin ich mir nicht mehr ganz sicher, heisst zumindest so ähnlich).

            Gruss, Isabel
            11 Kommentare
            • von Peter72 1
              Re^2: Einrisse an den Fingern
              Hallo!

              Angesichts der großen Tragweite einer möglichen Diagnose "Sklerodermie" möchte ich kurz anmerken, daß ich diese für sehr unwahrscheinlich halte!

              Einer der Gründe hierfür ist, daß eine Reihe anderer Frühsymptome auftreten würden, unter anderen auch das von Dir angeführte Raynaud-Syndrom. Das macht sich aber durch krampfartige Schmerzen, Verfärbung usw. bemerkbar. Erst später kommt es dann zu richtigen Defekten, nämlich den sog. Rattenbißnekrosen.

              http://www.dermis.net/acadermis/lectures/skleroderma...

              Gruß Peter
            • Re^3: Einrisse an den Fingern
              Äh... sag mal, Peter, warum soll jemand 'Frühsymptome' hier angeben, wenn selbige Person diese noch gar nicht in Verbindung mit dem jetzigen Problem, sprich aufgerissenen Fingern, gebracht hat?

              Das ärgert mich bei Arztbesuchen manchmal riesig - man muss selbst erstmal seine Symptome zusammengesammelt haben, bevor der Arzt rafft, dass da nen Zusammenhang besteht. By then I've understood the connection myself, and I've therefore made the diagnosis, so I would just need the doctor's visit to confirm the same - so why even bother, unless you need to get a prescription???

              Lieber einmal zuviel gegoogled, als was wichtiges verpasst.

              Ich habe übrigens Raynaud's (UND rissige Finger jeden Winter - manchmal auch in anderen Jahreszeiten). Und habe PCOS, which explains the Raynauds to a large extent.

              All the best,
              Isabel [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
            • von Sharon 1
              Re^4: Einrisse an den Fingern - etwas offtopic
              Hi!

              Deinen ersten Satz kapier ich zwar net, but... Das ärgert mich bei Arztbesuchen manchmal riesig - man muss
              selbst erstmal seine Symptome zusammengesammelt haben, bevor
              der Arzt rafft, dass da nen Zusammenhang besteht.
              Because: the Doc geht first (!) vom wahrscheinlichsten und häufigstem aus - hat sowohl die höchste Therapieerfolgsrate wie auch die geringsten Kosten (spezielle Diagnostik etc.) either.
              Schlägt das fehl, geht man nach dem Sherlock Holmes-Prinzip vor: sind die wesentlichsten Dinge ausgeschlossen (z.b. durch mangelhaften Therapieerfolg) so muß die andere Möglichkeit (seltene Krankheiten), so unwahrscheinlich sie auch sein mag, in die Überlegung mit eingeschlossen werden. Man geht halt immer erstmal vom Einfachsten (und oftmals auch Häufigsten) aus.

              Dieses Prinzip spart nicht nur Ressourcen (Personal, Zeit z.B.), sondern auch Geld (man denke an die explodierenden Gesundheitskosten). Sollte mal ein Einzelfall auftreten, wo das typische Symptom halt net zum häufigsten Krankheitsbild gehört sondern zu etwas selteneren, ist das natürlich nicht so toll. Aber stets an das unwahrscheinlichste zu denken und die volle Diagnostik anlaufen zu lassen - tja, dann wäre das bzw. unser Gesundheitssytem schon längst zusammengebrochen...

              Ich befürworte das zwar nicht, ist aber leider so... :-/

              Außerdem:
              nicht immer ist ein bestimmtes Symptom typisch für eine bestimmte Erkrankung. Vielmehr kann ein Symptom sehr viele teils sehr unterschiedliche Ursachen haben. Somit ist die "Diagnosefindung" oft nicht gerade einfach...
              Meist hilft es dabei, wenn man tatsächlich, wie du kritisierst, "erstmal seine Symptome zusammengesammelt hat" - wie oft habe ich es schon erlebt, daß Pat. einige Symptome erst nicht bemerkten und erst beim Nachfragen "darauf kommen", daß sie das auch haben. Also quasi an einige Sachen/Symptome gar nicht dachten bzw. sie als normal erachteten und/oder nicht für erwähnenswert hielten. Doch erst wenn das gesammte Bild des Symptomenkreises vollständig ist, kann auch eine zuverlässige Diagnose gestellt werden.

              Kein Wunder, daß dann manche Doc`s nicht auf Anhieb und beim ersten Draufschauen die richtige Diagnose finden...
              Gedankenlesen können die meisten nämlich nicht, ebensowenig wie orakeln. By then I've
              understood the connection myself, and I've therefore made the
              diagnosis, so I would just need the doctor's visit to confirm
              the same - so why even bother, unless you need to get a
              prescription???
              Brauchst du nur den Doc, um dir Rezepte ausstellen zu lassen?
              Dann könnte es ja jeder machen... :-/

              Btw: es gibt so viele Krankheitsbilder, die sich dermaßen zum Verwechseln ähnlich sehen, und die auch anders als im Buche (oder Google) beschrieben ablaufen können - traust du es dir zu, die fehlerfrei zu diagnostizieren?
              Falsche Therapien können sinnlos, aber auch - in gewissen Fällen - gefährlich sein...

              Informationen und Möglichkeiten per Internet zu suchen ist eine Sache (und völlig ok und richtig IMHO), aber den Rest sollte man erfahrenen Leuten überlassen, zu denen ich mich übrigens auch nicht zähle (in gewissen Dingen zumindest *g*). Lieber einmal zuviel gegoogled, als was wichtiges verpasst.
              Ja, volle Zustimmung ;-)
              Aber bitte nicht immer vom schlimmsten (gelesenen) Fall ausgehen... ;-) Ich habe übrigens Raynaud's (UND rissige Finger jeden Winter -
              manchmal auch in anderen Jahreszeiten). Und habe PCOS, which
              explains the Raynauds to a large extent.
              BTW: Die Abkürzung PCOS - wofür steht die?
              Mir ist sie nur unter dem Begriff "Syndrom des polycystischen Ovars" bekannt. Inwieweit ist da das Raynaud-Syndrom vergesellschaftet?

              Interessierter Gruß,
              Sharon
            • Re^5: Einrisse an den Fingern - etwas offtopic
              Hi Sharon,
              du schreibst:

              wie oft habe ich es schon erlebt, daß Pat. einige Symptome erst nicht bemerkten und erst beim Nachfragen "darauf kommen", daß sie das auch haben. Also quasi an einige Sachen/Symptome gar nicht dachten bzw. sie als normal erachteten und/oder nicht für erwähnenswert hielten. Doch erst wenn das gesammte Bild des Symptomenkreises vollständig ist, kann auch eine zuverlässige Diagnose gestellt werden.

              Und genau deshalb habe ich es mir erlaubt, der Fragestellerin gegenüber den Begriff Raynaud's zu verwenden. Egal, ob sie Buchhalterin oder Kinderkrankenschwester ist, hellsehen kann auch sie nicht. Und dass ich, wie Peter behauptet, unnötig Panik gemacht hätte, halte ich für ziemlichen Schwachsinn. Wo habe ich denn bitte behauptet, sie HÄTTE Raynaud's? Vielleicht, vielleichter auch nicht. Aber sich mal auf nen paar websites was durchlesen, und vielleicht doch einen noch nicht bekannten Zusammenhang entdecken - das schadet NIE. Und ich persönlich wäre SEHR froh gewesen, wenn mir in dieser Art und Weise geholfen worden wäre. Ich habe PCOS, und hätte zehn Jahre früher diagnostiziert werden können, wenn die Ärzte nicht so idiotisch gewesen wären. Das ist noch nicht alles, but I won't bother telling you the rest of the story.
              Daher halte ich es für gemein, unverantwortlich etc etc, anderen Leuten sein eigenes Wissen vorzuenthalten. Hat nichts mit Hypochondrie zu tun.

              Lass mich aber auch noch sagen, dass mir Peter schon ein paar mal 'quergekommen' ist. Einmal hat er jemanden, der einen Artikel von mir völlig niedergemacht hatte (es handelte sich um Ernährung) nicht nur hochgelobt, sondern hervorgehoben, dass jener wegen seines Studiums eindeutig Ahnung haben MUSS, während ich unmöglich Ahnung haben KANN.

              Leider musste der Typ, den er so hoch lobte, später einen vollständigen Rückzieher machen, da er leider völlig falsch lag.

              Ich glaube also kaum, dass ich in diesem Forum mit Peter eine intelligente Diskussion führen kann, und ich möchte sicherlich nicht, dass dies in ein Streitgespräch zwischen ihm und mir ausartet.
              Unsere Denkweisen sind eben viel zu verschieden.

              Lieben Gruss,
              Isabel
            • von Peter72 0
              Re^6: Einrisse an den Fingern - etwas offtopic
              Hallo Isabel! Ich glaube also kaum, dass ich in diesem Forum mit Peter eine
              intelligente Diskussion führen kann, und ich möchte sicherlich
              nicht, dass dies in ein Streitgespräch zwischen ihm und mir
              ausartet.
              Hierin gebe ich Dir - wie schonmal - recht!
              Und wer sich selbst davon überzeugen will, was für ein gemeiner Lump ich bin, der lese hier nach:

              http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv...

              Gruß Peter
            • Re^7: Einrisse an den Fingern - etwas offtopic
              Hi Peter,
              danke Dir.
              Wollte aber dennoch kurz erwähnen, dass ich bei meiner 'Verteidigung' den wesentlichen Punkt weggelassen hatte:

              Ich schrieb nämlich in meinem ursprünglichen posting an die Fragestellerin 'WENN ES NICHT VITAMIN- ODER SONSTIGER MANGEL IST, dann GOOGLE DOCH MAL...'.

              Soll heissen, wenn sie bei den gebotenen Ansätzen keine Lösung findet, DANN sollte sie doch vielleicht mal anderswo suchen. Und nur dann.

              Somit finde ich Deine Interpretation von wegen Panikmache und Hypochondrie noch etwas übertriebener als bisher.

              Aber dennoch, nichts für ungut, ist schon alles ok.
              Gruss,
              Isabel
            • von Sharon 0
              Re^6: Einrisse an den Fingern - etwas offtopic
              Hi Isabel! Und genau deshalb habe ich es mir erlaubt, der Fragestellerin
              gegenüber den Begriff Raynaud's zu verwenden. Egal, ob sie
              Buchhalterin oder Kinderkrankenschwester ist, hellsehen kann
              auch sie nicht.
              (...) Vielleicht, vielleichter auch nicht. Aber sich mal auf nen
              paar websites was durchlesen, und vielleicht doch einen noch
              nicht bekannten Zusammenhang entdecken - das schadet NIE.
              Da hast du schon recht ;-)
              Nur leider kam es in deinem Posting tatsächlich so rüber, als das sie genau das HAT und nicht bloß haben KÖNNTE. War wohl ein Mißverständnis, sorry. Hier im Forum gibt es neben den tollen auch manchmal falsche Antworten ebenso wie welche, die unvorhersehbare Folgen haben können (ist jetzt nicht an Dich gerichtet ;-) ) - daher kommen solche in deinen Augen heftige Reaktionen zustande...
              Wenn du dein Posting bzw. deinen Vorschlag als eine Art Brainstorming gemeint hast, ist ja alles wieder im Lot bzw. jetzt klargestellt ;-) Daher halte ich es für gemein, unverantwortlich etc etc,
              anderen Leuten sein eigenes Wissen vorzuenthalten.
              Nein, um Wissen vorenthalten geht es sicher nicht. Man geht halt einfach vom Häufigsten aus. War derjenige schon beim Arzt und der ist ratlos, weil er die häufigsten Sachen ausgeschlossen hat, und derjenige fragt mit diesem Hintergrund hier bei www, dann würde man sicher ganz anders antworten!

              Mal abgesehen davon, würde man jedesmal eine annähernd komplette Liste der möglichen Ursachen niederschreiben müssen, auch der extreeeeem seltenen, würde das hier den Rahmen sprengen. Schau dir beispielsweise mal an, was für Ursachen hinter dem Symptom Kopfschmerzen stecken können. Alleine schon die häufigen belaufen sich auf eine Ziffer von ca 20 Erkrankungen - die komplette Liste der Möglichkeiten dürfte hingegen bei über 100 liegen, wenn man es penibel nimmt... Hat nichts mit Hypochondrie zu tun.
              In dem Fall vielleicht nicht. Aber du mußt auch an den denken, der sowas liest. Meist sind es (medizinische) Laien, die dann durch seltene, gefährliche mögliche "Diagnosen" erschreckt werden und meist stellen sie die Fragen, wenn sie aktuell nicht sofort zum Doc gehen können. Stell dir den Fall vor, du wirfst jemanden an den Kopf er hätte etwas schwerwiegendes, doch er liest dies Freitag nachmittag - bis zum Montag hin (bis er zum Doc geht) wird er sich heftige Sorgen machen, nicht schlafen können, diverse Ängste ausstehen - und dann stellt es sich beim Doc doch als was völlig harmloses heraus.

              Etwas Verantwortungsgefühl schadet auch online nicht ;-)

              In diesem Sinne - nichts für ungut ;-)

              Gruß,
              Sharon
            • Re^7: Einrisse an den Fingern - etwas offtopic
              In dem Fall vielleicht nicht. Aber du mußt auch an den denken,
              der sowas liest. Meist sind es (medizinische) Laien, die dann
              durch seltene, gefährliche mögliche "Diagnosen" erschreckt
              werden und meist stellen sie die Fragen, wenn sie aktuell
              nicht sofort zum Doc gehen können. Stell dir den Fall vor, du
              wirfst jemanden an den Kopf er hätte etwas schwerwiegendes,
              doch er liest dies Freitag nachmittag - bis zum Montag hin
              (bis er zum Doc geht) wird er sich heftige Sorgen machen,
              nicht schlafen können, diverse Ängste ausstehen - und dann
              stellt es sich beim Doc doch als was völlig harmloses heraus.
              Sharon, I can understand your point.
              But: Wie ich weiter unten nochmal angemerkt hab, hatte ich ursprünglich geschrieben: 'WENN es nicht Vitamin- oder anderer Mangel ist, DANN guck doch mal...' (was ausnahmsweise mal genau dem entspricht, was ich ausdrücken wollte).

              Nur, abgesehen davon ist Raynaud's nicht gerade lebensbedrohlich.
              Hätte ich ihr, bei anderen Symptomen, gesagt, sie sollte sich doch mal auf Krebs untersuchen lassen, oder sie sei eventuell unfruchtbar oder ähnliches, dann halte ich deine Argument für völlig berechtigt.
              In diesem Fall aber nicht!!!!!

              Aber ich hab Dich schon verstanden, und ich hab auch verstanden, dass Du mich verstanden hast (auch wenn dies ein Satz ist, den man eigentlich nicht so stehenlassen kann).

              Gruss & schönes Wochenende,
              Isabel
            • von Peter72 0
              Re^8: Einrisse an den Fingern - etwas offtopic
              Hallo Isabel!

              Leider muß ich mich jetzt doch noch mal einmischen. Hättest Du in Deinem ersten Beitrag nur vom Raynaud-Syndrom geschrieben, hätte hier wahrscheinlich niemand Deinen Artikel kommentiert. Durch Deinen Zusatz, auch die Sklerodermie: und scleroderma (eh... beim zweiten Begriff bin ich mir nicht mehr ganz sicher, heisst zumindest so ähnlich).
              mit ins Spiel zu bringen, wirfst Du eine relativ seltene Krankheit mit ins Spiel, die sich bei ungünstigem Verlauf des Vollbildes mit einer 10 Jahre Überlebensrate von 70% durchaus mit einer bösartigen Erkrankung messen kann.

              Wenn Du Dir schon selbst nicht sicher bist, mußt Du bei der Tragweite dieser Diagnose akzeptieren, daß sich Leute einmischen, die sich - soweit man sich in der Medizin sicher sein kann - sicher sind, daß diese Diagnose bei der Fragestellerin, zumindest bei den angegebenen Symptomen, sehr unwahrscheinlich ist

              Gruß Peter
            • Re^9: Einrisse an den Fingern - etwas offtopic
              In Irland gibt es eine society, eine Hilfsgruppe für sufferers of Raynaud's und scleroderma, die diese beiden eben zusammengefasst hat.
              Liegt ja eigentlich auf der Hand, warum. Zumindest für Dich.
              Erwähnt habe ich es deswegen, mit dem Gedanken, dass dann beim googlen bessere Ergebnisse kämen.

              Tja, was hier alles in völlige Missverständnisse ausartet...

              Isabel
            • von Peter72 0
              Re^4: Einrisse an den Fingern
              Hallo Isabel!

              Aha, Du hast also ein Raynaud-Syndrom – und im Winter Risse in der Haut.
              Die Fragestellerin hat Risse in der Haut aber offensichtlich kein Raynaud-Syndrom – sonst hätte sie es (hoffentlich) erwähnt.

              Wenn Du hieraus die weitreichende Diagnose einer Skleodermie in den Raum stellst, und möglicherweise wer-weiss-wen berunruhigst, erlaube ich mir anzumerken, dass diese Krankheit selten ist, und ich sie bei der Konstellation der Fragestellerin für sehr unwahrscheinlich halten würde.

              Trotz allem gegooglele gelten auch heute noch die alten Medizinerweisheiten:

              "Das Häufige ist häufig und das Seltene ist selten!" und
              "Denke (erstmal nicht) nicht an Zebras wenn Du Hufe hörst!"

              Die meisten Diagnosen können natürlich nur so gut sein wie die Symptomangaben sind! Siehe unten. Wenn man sich aber Dein System zu eigen machte, müsste man hier – überspitzt gesagt – jedem, der über gelegentliches Herzstolpern klagt, empfehlen: „Google unter „Herzinfarkt“ nach und ruf’ bitte den Notarzt an!“ Es könnte ja sein, dass er vergessen hat, starke Herzschmerzen als Hauptsymptom des Infarktes zu unterschlagen. -> Die Wartezimmer wären wahrscheinlich voll von in die Hypochondrie getriebenen WWW-Nutzern.

              Davon auszugehen, dass bei der Beschwerdeschilderung ein Raynaud-Syndrom unterschlagen werden oder im konkreten Fall für irrelevant gehalten würde, hieße für mich, die Beobachtungsgabe der Allgemeinheit krass zu unterschätzen – wer mag, bitte. Ein Blick in die Visitenkarte der Fragestellerin aber dürfte zeigen, dass sie dazu noch einem Berufsstand mit geradezu legendärem Spürsinn angehört und da wird das ganze für mich noch unwahrscheinlicher. Das ärgert mich bei Arztbesuchen manchmal riesig - man muss
              selbst erstmal seine Symptome zusammengesammelt haben, bevor
              der Arzt rafft, dass da 'nen Zusammenhang besteht.
              Das ist das allgemeine Prinzip und Problem jeder Diagnosestellung!!!

              So ähnlich geht es mir zum Beispiel auch, wenn ich meinen Wagen auf den Hof einer KfZ-Werkstatt stelle. Nur, daß ich mich über den Meister nicht ärgere sondern hoffe und davon ausgehe, daß mein bißchen Gedankenarbeit ihm hilft, abends früher heimzukommen und mir etwas Geld zu sparen, da er meine Mühle nicht komplett auseinandernehmen muß!

              That's all

              Peter