Medizin
Von: Сһrіѕtіаnе, 3.7.2006 00:29 Uhr
Hallo,

eine Freundin von mir ist schwanger und hatte vor kurzem einen Hexenschuß (scheint häufiger vorzukommen bei Müttern im Stress;-)
Sie ging zum Arzt und bekam eine Spritze (da sie kaum mehr krauchen konnte) und die Zeugung selbst war entweder kurz vor oder nach der Spritze. Da der Arzt sehen wollte, ob es sich um einen Prolaps handelt, schickte er sie zur MRT. Zu diesem Zeitpunkt war sie definitiv schon schwanger (quasi erste oder zweite Woche).

Schadet die MRT dem Embryo? Sie liegt ca. 2 Wochen zurück und laut Test besteht noch eine SS. Oder geht es hier auch schon nach dem Alles-oder-nichts-Prinzip? Sie macht sich Gedanken, daß der Embryo evtl. geschädigt wurde. Ich hingegen denke mir, daß es in so einem frühen Stadium dann einfach zum Abbruch der SS kommt oder eben nicht, und dann gibt es wohl auch keine Schädigung??? Kann evtl. auch die Spritze gegen den Hexenschuß zu einer Schädigung führen?

Meine Freundin möchte erst in einigen Wochen zum Arzt gehen, da sie erst einmal abwarten will. Da sie bereits Fehlgeburten hatte, möchte sie sich noch nicht mit dem Thema beschäftigen und läßt noch keine Gefühle zu.

Freue mich über Antworten.

Viele Grüße,
Christiane



  1. Re: Schwanger und MRT?
    Schadet die MRT dem Embryo?
    Unwahrscheinlich. Im Grunde genommen weiß man sehr wenig darüber, ob starke Magnetfelder eine Auswirkung auf Zellen haben. Feststellen konnte man bisher nichts, und die CT ist ein inzwischen eher altes Verfahren und tausendfach weltweit im Einsatz.
    Man kann sich das grob so vorstellen, daß durch ein starkes Magentfeld die Ausrichtung der Atomkerne gemessen wird. Nicht alle Atome kann man damit erfassen, aber z.B. Wasserstoff sehr gut. Da Wasserstoff aber in Wasser enthalten ist und der Körper 60% und mehr Wasser enthält, benutzt man die Messung des Kernspins (bzw. eigentlich sein Umklappen) in der Medizin dazu, den Wassergehalt bildlich darzustellen. Da alle Gewebe, Organe usw. einen teilweise geringen, aber messbar unterschiedlichen Wassergehalt haben, bekommt man dadurch ein nettes 2D-Bild, welches dann scheibchenweise auf 3D umgerechnet wird. Strahlung im Sinne von radioaktiver Strahlung, UV- oder Infrarot etc. wird bei der CT nicht verwendet.
    Der Körper selber enthält zwar auch Eisen (z.B. im Hamoglobin), welches potentiell magnetisch werden kann, aber ein Eisenatom allein macht halt noch keinen Magneten. Die Wirkung von magnetischen Wechselfeldern auf biologische Masse ist also praktisch nicht vorhanden, wenn auch theoretisch vorstellbar. Auch ein Einfluss auf die elektrischen Felder im Körper wäre denkbar (Nervenleitungen und vor allem Gehirn), aber auch da kann man keine Veränderungen feststellen. Insgesamt gelten Messverfahren mit (wechselnden) magnetischen Feldern daher in der Medizin als grundsätzlich schadfrei und daher auch für Embryonen unbedenklich. Eine Störung bzgl. Schwangerschaft würde ich daher erst mal ausschließen.

    Sicher, genau weiß das sowieso niemand. Nur bisher hat man eben keine negativen Wirkungen feststellen können. Und bei der Masse an Patienten, die pro Jahr inzwischen (dank Supraleitern) durch CTs gejagt werden, hätte man da sicher schon etwas bemerkt. Nur wer an kosmische Strahlungen, Tachyonen und ähnlichen Schwachsinn glaubt, der sieht das sicher anders.. ^^
    25 Kommentare
    • Re^2: Schwanger und MRT?
      Ups.. nu schmeiß ich CT und MRT auch schon durcheinander.. ^^ Muss natürlich überall MRT und nicht CT heißen. Unter CT versteht man bei den Doktores in Weiß ja die computergestützte Tomographie mittels Röntgenstrahlung. Bei der MRT nimmt man dummerweise aber auch Computer und eigentlich müßte man die Dinger zur Unterscheidung
      CMRT - computergestützte Magnetresonanztomographie und
      CXT - computergestützte Röntgen(X-ray)tomographie nennen.
      Wobei man die MRT auch
      CNMRT = computergestütze Nuclear Magnetic Resonance Tomographie nennen könnte.

      *seufz*
    • von Ѕtеfаn 1
      Re^2: Schwanger und MRT?
      Der Körper selber enthält zwar auch Eisen (z.B. im
      Hamoglobin), welches potentiell magnetisch werden kann, aber
      ein Eisenatom allein macht halt noch keinen Magneten.
      Für das "Eisen" im Oxyhämoglobin, also was wir im Blut haben gilt aber, dass es diamagnetisch ist (also sich garnicht wie Eisen verhält) sondern genau andersrum, also das Erregerfeld schwächt. Vereinfacht könnte man sagen, das Eisenion hätte noch 6 Außenelektronen, die im oktaedrischen Komplex alle in die energiearmen Orbitale yx, yz, xz gehen und sich paaren zum low-spin-Komplex. Dadurch sind alle Elektronenspins ausgeglichen => Diamagnetisch

      Nur die desoxygenierte Form ist paramagnetisch, hat unausgeglichene Spins (liegt im high-spin Zustand vor)

      Erkenntnisse, die unsere Welt nicht brauch, aber wer weiss, vielleicht ja doch irgendwann ;-)
    • Re^3: Schwanger und MRT?
      Erkenntnisse, die unsere Welt nicht brauch, aber wer weiss,
      vielleicht ja doch irgendwann ;-)
      Hab das doch auch nur geschrieben, weil schon Leute auf die Idee kamen, Magnetfelder würden doch gaaaanz bestimmt dem Blut schaden - da ist doch schließlich Eisen drin! ^^

      Das ein (gebundenes bzw. komplexiertes) Eisenatom alleine noch keinen Magneten macht und ein MRT schon mal gar nicht "das Blut magnetisiert", ist aber nur denen klar, die mal Physik o.ä. studiert haben. Nicht umsonst wird ja auch der Begriff "Kern" bei MRT vermieden, da Kern = schlecht ein gängiges Vorurteil ist.. *seufz*
    • von Ѕtеfаn 0
      Re^4: Schwanger und MRT?
      Nicht umsonst wird ja auch der Begriff "Kern" bei MRT vermieden, da Kern = schlecht ein gängiges
      Vorurteil ist.. *seufz*
      Ist das echt der Grund weswegen so oft Magnetresonanztomographie und nicht Kernspinresonanztomographie gesagt wird?

      Also ne, wenn das so ist, dann weiss ich net mehr, wie es weitergehen soll mit uns. Seit 1978 haben wir den gesetzlichen "Wissenschaftspuralismus in der Medizin"
      http://de.wikipedia.org/wiki/Phytotherapie (Man muss unten lesen)

      Sektierer schreiben an unseren Gesetzen mit. Der Artikel ist unglaublich! Schriftwechsel mit dem Gesundheitsministerium
      http://www.science-at-home.de/forum/index.php?topic=...

      TCM an deutschen Universitäten. Finde ch nicht schlecht, solang es konsequent um Nachweisbarkeit geht aber nicht so:

      http://uni-protokolle.de/nachrichten/id/88625/

      Ich frage mich, wie geht es weiter, wenn Okkultismus und Heilslehre von Staatsseite nicht entgegengetreten wird? Ich lese selbst Fantasy, aber das ist einfach Häresie.

      VG, Stefan
    • von Αnја (abgemeldet) 0
      Re^5: Schwanger und MRT?


      Sektierer schreiben an unseren Gesetzen mit. Der Artikel ist
      unglaublich! Schriftwechsel mit dem Gesundheitsministerium
      http://www.science-at-home.de/forum/index.php?topic=...

      Sowas ist schnell mal behauptet.
      Wer sich aber die Mühe macht, und den link anklickt findet heraus, dass hinter dem Briefwechsel Rolf Behrmann und sein Kidmedforum steht, welches als alles andere als fundiert, seriös und sachlich bekannt ist.
      Liest man da mal eine Weile mit, nun ja, dann wird es gruselig und Aussagen aus dieser Ecke relativiert.

      Ich weiss nicht, Stefan, ob Du wirklich eine Ahnung hast, worüber Du da geschrieben und gelinkt hast.
      Gruß,
      Anja
    • von Ѕtеfаn 0
      Re^6: Schwanger und MRT?
      Hallo Nina! Ich weiss nicht, Stefan, ob Du wirklich eine Ahnung hast,
      worüber Du da geschrieben und gelinkt hast.
      Es stimmt, ich beobachte das Forum nicht, aber allein die Tatsache, dass irgendwas in Konzentrationen von 10^-30 mol/l verabreicht wird und sowas als "Wissenschaftspluralismus" bezeichnet wird, ist ein Witz.

      Sollen wir auch mal Wisseschaftspluralismus im Wirtschaftsrecht einführen? Mein Laptopakku erhitzt sich leider bis er aus geht. Ich werde das Gerät einschicken. Was soll ich denn sagen, wenn die behaupten, da sei nichts kaputt, das sei negative feinstoffliche Energie, erzeugt durch meine negativen Gedanken, weshalb der Akku aufbrausend aggressiv, also heiß, werde und ich solle doch meine negativen Gedanken ablegen.

      Und dass auch Hundekacke genommen wird, das war mir eh bekannt.

      Und doch, die RotGrün wollten mehr oder weniger (und vor allem die Grünen ganz sicher) diese Positivliste mit dem Zusatz "besonderer Therapiesonstwas" allgemein kassenärztlich abrechenbar machen. Selbst heute geht das ja noch für Kinder und das stimmt! Also, wer solche extrem fragwürdigen Methoden kassenärztlich bezahlt, die auf Okkultismus beruhen, der könnte auch zB ausgewiesene Dämonenaustreiber aus Afrika oder nen kirchlichen Teufelsaustreiber bezahlen.

      Und zu den anderen beiden links:

      Das ist nichts streitbares oder so. Was da steht ist nur Fakt und nichtmahl parteisch von "Scientisten" geschrieben. Das eine ist doch sogar "Selbstlob" der Bundesministerin für diese "Innovativität".

      VG, Stefan
    • von Αnја (abgemeldet) 0
      Re^7: Schwanger und MRT?
      Hallo Nina! Ich weiss nicht, Stefan, ob Du wirklich eine Ahnung hast,
      worüber Du da geschrieben und gelinkt hast.
      Es stimmt, ich beobachte das Forum nicht, aber allein die
      Tatsache, dass irgendwas in Konzentrationen von 10^-30 mol/l
      verabreicht wird und sowas als "Wissenschaftspluralismus"
      bezeichnet wird, ist ein Witz
      Vielleichrt fehlt Dir einfach der Zugang, aber nein, eine Grundsatzdiskussion starte ich jetzt nicht.
      Sollen wir auch mal Wisseschaftspluralismus im
      Wirtschaftsrecht einführen? Mein Laptopakku erhitzt sich
      leider bis er aus geht. Ich werde das Gerät einschicken. Was
      soll ich denn sagen, wenn die behaupten, da sei nichts kaputt,
      das sei negative feinstoffliche Energie, erzeugt durch meine
      negativen Gedanken, weshalb der Akku aufbrausend aggressiv,
      also heiß, werde und ich solle doch meine negativen Gedanken
      ablegen.

      Und dass auch Hundekacke genommen wird, das war mir eh
      bekannt.

      Hundemilch.
      Handelt es sich vielleicht mehr um Deine Bilder, als um sachlichen Zugang? Und doch, die RotGrün wollten mehr oder weniger (und vor allem
      die Grünen ganz sicher) diese Positivliste mit dem Zusatz
      "besonderer Therapiesonstwas" allgemein kassenärztlich
      abrechenbar machen. Selbst heute geht das ja noch für Kinder
      und das stimmt! Also, wer solche extrem fragwürdigen Methoden
      kassenärztlich bezahlt, die auf Okkultismus beruhen, der
      könnte auch zB ausgewiesene Dämonenaustreiber aus Afrika
      oder nen kirchlichen Teufelsaustreiber bezahlen.
      Mir und meiner Familie und vielen Bekannten haben diese fragwürdigen Methgoden (die immerhin schon von einer seh rhohen Prozentzahl, neulich im Focus las ich mal von 30 Prozent) der Hausärzte angewandt werden schon viele Male sehr geholfen. Und das, obwohl mein Verstand eigentlich auch nicnbt dran glaubt. Habe auch schon ernstere Dinge , wo dann Ärzte etwas hilflos ihre Antibiotika rüberschmeissen innerhalb kurzer Zeit ohne selbige geheilt bekommen.
      Und zu den anderen beiden links:

      Das ist nichts streitbares oder so. Was da steht ist nur Fakt
      und nichtmahl parteisch von "Scientisten" geschrieben. Das
      eine ist doch sogar "Selbstlob" der Bundesministerin für diese
      "Innovativität".
      Du betarchtest das Ganze aus Deinem Weltbild heraus, welches durchaus in Frage stellbar ist. Aber Du bist ja noch recht jung...



      Gruß,
      Anja
    • Re^8: Schwanger und MRT?
      Mir und meiner Familie und vielen Bekannten haben diese
      fragwürdigen Methgoden (die immerhin schon von einer seh
      rhohen Prozentzahl, neulich im Focus las ich mal von 30
      Prozent) der Hausärzte angewandt werden schon viele Male sehr
      geholfen.
      Jaja... willkommen im Reich der Träume und Mythen. Das Problem an dieser Argumentationsweise ist einfach: Man kann es weder beweisen noch widerlegen. Des Menschen Wille ist nicht nur sein Himmelreich, sondern manchmal auch die beste Medizin. Wer an den Unsinn glaubt und dadurch "geheilt wird" (was hier grammatikalisch völlig falsch ist, denn letztlich heilt man sich selber) - bitte, nichts dagegen. Aber nicht auf meine Kosten und die der anderen Beitragszahler. Wunderheiler gehören in unseren Zeiten eigentlich schon lange in die Geschichtsbände. Das es sie immer noch gibt, zeigt nur, wie sehr unsere Zivilisation noch Probleme hat.
    • von Αnја (abgemeldet) 0
      Re^9: Schwanger und MRT?


      Jaja... willkommen im Reich der Träume und Mythen. Das Problem
      an dieser Argumentationsweise ist einfach: Man kann es weder
      beweisen noch widerlegen. Des Menschen Wille ist nicht nur
      sein Himmelreich, sondern manchmal auch die beste Medizin. Wer
      an den Unsinn glaubt und dadurch "geheilt wird" (was hier
      grammatikalisch völlig falsch ist, denn letztlich heilt man
      sich selber)
      "Grammatikalisch falsch" ist hier semantisch falsch.
      Aber ich meinte es schon genau so, wie ich es schrieb.

      - bitte, nichts dagegen. Aber nicht auf meine Kosten und die der anderen Beitragszahler. Wunderheiler
      gehören in unseren Zeiten eigentlich schon lange in die
      Geschichtsbände. Das es sie immer noch gibt, zeigt nur, wie
      sehr unsere Zivilisation noch Probleme hat.
      Nun, ein Abschlusssatz,der,ebenso wie der Einführungssatz das Ganze ein wenig dramatisiert und ansonsten wirklich inhaltsfrei ist.Darauf einzugehen, was durchaus seinen Reiz hätte erspar ich uns mal lieber.




      Es gibt einen Haufen Beitragszahler, die genau diese Medizin wollen, und wir bezahlen auch nicht gerne eine teilweise immer bornierter werdende allopathische Medizin mit, wenn doch so vieles mit günstigen homöopathischen Mitteln und etwas Weitsicht heilbar wäre...aber so ist das in einer demokratischen Struktur, man macht halt auf beiden Seiten Abstriche und einigt sich.
      Genau das ist der Stand der Dinge.

      Dein posting spiegelt Deine Meinung wieder, nicht mehr, und wahrscheinlich nicht zum ersten Mal, so dass ich die jetzt zur Kenntnis genommen habe.


      G
      Anja
    • Re^10: Schwanger und MRT?
      Es gibt einen Haufen Beitragszahler, die genau diese Medizin
      wollen, und wir bezahlen auch nicht gerne eine teilweise immer
      bornierter werdende allopathische Medizin mit, wenn doch so
      vieles mit günstigen homöopathischen Mitteln und etwas
      Weitsicht heilbar wäre...
      Das sagen die Heiler..
      Beispiel: Ein Schamane macht einen Regentanz und es regnet am nächsten Tag. Hat er nun etwas bewirkt? Beweise erst mal das Gegenteil und das auch noch gegenüber armen Bauern, deren Ernte bedroht war. Da nutzt jeder noch so akurate wissenschaftlicher Argumentationswille nichts.
      Der Unterschied zur Medizin besteht nur darin, daß der Glaube an die Heilung tatsächlich etwas im Körper auslösen kann: nämlich seine eigenen Abwehrkräfte oder Selbstheilungsprozesse. Es ist also noch ungleich schwieriger dagegen argumentativ anzugehen - daher lasse ich es inzwischen.
      Wenn ein Homöpathieonkel einer MS-Patientin erwartungsgemäß und vorhersehbar jahrelang nicht helfen kann, aber ihr zumindest etwas Lebenswille wiedergibt - schön, von mir aus. Aber wenn ein Kind mit einem Tumor nicht behandelt sondern zu Wunderheilern getragen wird, dann ist bei mir die Grenze weit überschritten. Dein posting spiegelt Deine Meinung wieder, nicht mehr, und
      wahrscheinlich nicht zum ersten Mal, so dass ich die jetzt zur
      Kenntnis genommen habe.
      Och, das Board hier erträgt viel, aber diese Diskussionen werden in den Newsgroups seit vielen Jahren geführt und sind weitgehend ausgereizt.
    • von Αnја (abgemeldet) 0
      Re^11: Schwanger und MRT?
      Es gibt einen Haufen Beitragszahler, die genau diese Medizin
      wollen, und wir bezahlen auch nicht gerne eine teilweise immer
      bornierter werdende allopathische Medizin mit, wenn doch so
      vieles mit günstigen homöopathischen Mitteln und etwas
      Weitsicht heilbar wäre...
      Das sagen die Heiler..
      Beispiel: Ein Schamane macht einen Regentanz und es regnet am
      nächsten Tag. Hat er nun etwas bewirkt? Beweise erst mal das
      Gegenteil und das auch noch gegenüber armen Bauern, deren
      Ernte bedroht war. Da nutzt jeder noch so akurate
      wissenschaftlicher Argumentationswille nichts.
      Na, DU wirst aber auch n icht beweisen können, dass es nichts bewirkt hat. Der Unterschied zur Medizin besteht nur darin, daß der Glaube
      an die Heilung tatsächlich etwas im Körper auslösen kann:
      nämlich seine eigenen Abwehrkräfte oder
      Selbstheilungsprozesse. Es ist also noch ungleich schwieriger
      dagegen argumentativ anzugehen - daher lasse ich es
      inzwischen.
      Dieser Erklärungsansatz entspricht Deinem Weltbild und muss so nicht stimmen.
      Aber selbst wenn, warum sollte man auch dagegen angehen, wenn es doch hilft?
      Um Recht zu haben??? Wenn ein Homöpathieonkel
      Tun durchaus auch zunehmend Ärzte in einer nicht mehr ignorierbaren Masse.

      einer MS-Patientin erwartungsgemäß und vorhersehbar jahrelang nicht helfen kann, aber ihr
      zumindest etwas Lebenswille wiedergibt - schön, von mir aus.
      Aber wenn ein Kind mit einem Tumor nicht behandelt sondern zu
      Wunderheilern getragen wird, dann ist bei mir die Grenze weit
      überschritten.
      Darüber hat ja hier auch niemand gesprochen. Ein beliebiges absurdes Beispiel, das Du gewählt hast. Dein posting spiegelt Deine Meinung wieder, nicht mehr, und
      wahrscheinlich nicht zum ersten Mal, so dass ich die jetzt zur
      Kenntnis genommen habe.
      Och, das Board hier erträgt viel, aber diese Diskussionen
      werden in den Newsgroups seit vielen Jahren geführt und sind
      weitgehend ausgereizt.
    • von Βеnnі (abgemeldet) 1
      Re^12: Schwanger und MRT?
      Na, DU wirst aber auch n icht beweisen können, dass es nichts
      bewirkt hat.
      Natürlich nicht. Aber es gibt keine Beweislastumkehr. Ein Heilverfahren, daß behauptet, zu heilen, muß nachweisen, daß es auch heilt. Da es bei hohen Potenzen keinerelei wissenschaftliche Erklärung für die behauptete Wirkung gibt, muß die Homöphatie schon selbst den Nachweis antreten. Ein Placebo "wirkt" auch in vielen Fällen, ohne jedoch selbst irgend etwas im Körper anzustellen. Beim Placebo verlangt auch niemand, daß bewiesen wird, daß es NICHT wirkt.

      Benni
    • von Αnја (abgemeldet) 0
      Re^13: Schwanger und MRT?
      Na, DU wirst aber auch n icht beweisen können, dass es nichts
      bewirkt hat.
      Natürlich nicht. Aber es gibt keine Beweislastumkehr. Ein
      Heilverfahren, daß behauptet, zu heilen, muß nachweisen, daß
      es auch heilt.
      Wer sagt das?


      Da es bei hohen Potenzen keinerelei wissenschaftliche Erklärung für die behauptete Wirkung gibt,
      muß die Homöphatie schon selbst den Nachweis antreten.
      EIn Weltbild versucht sich an dieser Stelle immer wieder einem völlig anderen Weltbild in der Form aufzudrängen, als dass seine Vertreter verlangen die eigenen Maßstäbe an das andere zu legen.
      Anmaßend.

      VG
      Anja

      Ein Placebo "wirkt" auch in vielen Fällen, ohne jedoch selbst
      irgend etwas im Körper anzustellen. Beim Placebo verlangt auch
      niemand, daß bewiesen wird, daß es NICHT wirkt.

      Benni
    • Re^14: Schwanger und MRT?
      Natürlich nicht. Aber es gibt keine Beweislastumkehr. Ein
      Heilverfahren, daß behauptet, zu heilen, muß nachweisen, daß
      es auch heilt.
      Wer sagt das?
      Die einfache Logik? Der gesunde Menschenverstand?
    • von Βеnnі (abgemeldet) 1
      Re^14: Schwanger und MRT?
      Wer sagt das?
      Der Verstand. Wenn ich oder sonst wer etwas behauptet, muß ich oder jeder andere dies nachweisen. Wer behauptet, daß sein Mittel wirkt, muß dies auch nachweisen. EIn Weltbild versucht sich an dieser Stelle immer wieder einem
      völlig anderen Weltbild in der Form aufzudrängen, als dass
      seine Vertreter verlangen die eigenen Maßstäbe an das andere
      zu legen.
      Anmaßend.
      Es ist wohl kaum anmaßend, nach einer Erklärung und einen Beleg für die Wirkung zu fragen. Ich kann auch behaupten Hundekot sei gut gegen Mundgeruch, wenn ich ihn rektal einführe. Aber wehe jemand fragt wieso, dann prallen zwei Weltbilder aufeinander, gell.

      Benni
    • von Αnја (abgemeldet) 0
      Re^15: Schwanger und MRT?
      Wer sagt das?
      Der Verstand. Wenn ich oder sonst wer etwas behauptet, muß ich
      oder jeder andere dies nachweisen. Wer behauptet, daß sein
      Mittel wirkt, muß dies auch nachweisen.
      Nein , nicht wenn ich sage, mir hat es geholfen. Und fast all meinen Freunden und Bekannten. Wir alle verlangen keine Erklärung. Uns reicht nes, wenn es hilft. Und dass es das tut steht ausser Zweifel, das sagt unsere Erfahrung damit. Auf die man sich aber nur einlassen kann, wenn man als Möglichkeit akzeptiert, dass der Verstand nicht unbedingt die letzte Instanz ist.
      Wenn es für irgendwen anders ist, fein.
      Ich verlange von niemandem, dass er das auch so sieht.
      Es ist wohl kaum anmaßend, nach einer Erklärung und einen
      Beleg für die Wirkung zu fragen. Ich kann auch behaupten
      Hundekot sei gut gegen Mundgeruch, wenn ich ihn rektal
      einführe. Aber wehe jemand fragt wieso, dann prallen zwei
      Weltbilder aufeinander, gell.
      Nee, wenn es Dir gegen Mundgeruch hilft interessiert es zumindest mich nicht wieso.
      Das ist der Unterschied dieser 2 Weltbilder. Es ist der weissenschaftliche Verstand, der missionieren gehen muss.
      Aufdringlich.


      G
      Anja
    • von Βеnnі (abgemeldet) 0
      Re^16: Schwanger und MRT?
      Nein , nicht wenn ich sage, mir hat es geholfen.
      Woher willst Du wissen, daß es Dir geholfen hat? Und fast all
      meinen Freunden und Bekannten. Wir alle verlangen keine
      Erklärung. Uns reicht nes, wenn es hilft.
      Woher wißt ihr das? Ein Placebo hilft in vielen Fällen ganz wunderbar. Nur ist es nicht das Placebo was hilft, sondern der Glaube an die vermeintliche Wirkung. Im Grunde ist es der Patient selbst, der sich hilft. Mit dem Placebo hat dies nichts zu tun. Und dass es das tut
      steht ausser Zweifel, das sagt unsere Erfahrung damit.
      Deine Erfahrung sagt Dir, daß Du nach Einnahme einer Pille weniger Beschwerden oder sogar eine Heilung erfahren hast. Das ist alles. Über die Ursache dieser Wirkung weißt Du dadurch noch nichts.

      Benni
    • von Αnја (abgemeldet) 0
      Re^17: Schwanger und MRT?
      OhMann,diese Art zu denken, mag ich nicht nachvollziehen.
      Warum interessiert denn das Thema überhaupt? Will doch keiner, dass Du das so siehst wie ich. Nein , nicht wenn ich sage, mir hat es geholfen.

      Woher willst Du wissen, daß es Dir geholfen hat?
      Das weiss ich manchmal einfach.Da ich mich gut kenne, wirst Du mir das eionfach glauben müssen. Alles andere wäre wieder anmaßend.
      Ich habe eine recht gute Körperwahrnehmung auf die ich mich verlassen kann.
      Wenn unmittelbar(!) nach Globuligabe ich entspanne, körperliche Symptome plötzlich nachlassen, und Enzündungen, die wochenlang (das hab ich früher noch gemacht) allopathisch behandelt wurden, nur um nicht besser zu werden bzw. wiederzukommen, innerhalb von wenigen Tagen ausheilen, dann weiss ich, es hat mir geholfen. Und fast all
      meinen Freunden und Bekannten. Wir alle verlangen keine
      Erklärung. Uns reicht nes, wenn es hilft.
      Woher wißt ihr das? Ein Placebo hilft in vielen Fällen ganz
      wunderbar. Nur ist es nicht das Placebo was hilft, sondern der
      Glaube an die vermeintliche Wirkung. Im Grunde ist es der
      Patient selbst, der sich hilft. Mit dem Placebo hat dies
      nichts zu tun.
      Nun, auch Säuglingen, Kleinkindern und Tieren hilft es. Und meinem Mann, dem ich das einfach mal nebenbei gebe, oft sogar ohne dass er weiss. Und dass es das tut
      steht ausser Zweifel, das sagt unsere Erfahrung damit.
      Deine Erfahrung sagt Dir, daß Du nach Einnahme einer Pille
      weniger Beschwerden oder sogar eine Heilung erfahren hast. Das
      ist alles. Über die Ursache dieser Wirkung weißt Du dadurch
      noch nichts.

      Und das ist mir auch egal. Wenn es hilft ist gut, Placebo oder Nesquick oder Pulsatilla vulg., egal. Absurd, da noch weiternachzuhaken.
      Obwohl ich davon überzeugt bin, dass es nicht der Placeboeffekt ist, s.o..
      Und ob Du das jetzt richtig findest oder schwachsinnig interessiert mich auch nicht, wenn ich ehrlich bin.

      Anja
    • von Βеnnі (abgemeldet) 0
      Re^18: Schwanger und MRT?
      Wenn unmittelbar(!) nach Globuligabe ich entspanne,
      körperliche Symptome plötzlich nachlassen, und Enzündungen,
      die wochenlang (das hab ich früher noch gemacht) allopathisch
      behandelt wurden, nur um nicht besser zu werden bzw.
      wiederzukommen, innerhalb von wenigen Tagen ausheilen, dann
      weiss ich, es hat mir geholfen.
      Nein, dann geht es Dir einfach besser. Mehr nicht. Ob Dir etwas und falls ja was geholfen hat, weißt Du davon noch lange nicht. Nun, auch Säuglingen, Kleinkindern und Tieren hilft es.
      Sicher, was mit der Art der Darreichung zu tun hat. Wenn derjenige, der die Mittel gibt, selbst an die Wirkung glaubt, überträgt sich diese positive Einstellung zwangsläufig auf sein Verhalten und damit auf den Patienten. Das ist ganz logisch und ist bei Placebos nicht anders. Um die tatsächliche Wirksamkeit des Mittels nachzuweisen und den Placeboeffekt auszuschließen, sind aufwendige Doppelblindstudien und viele andere Untersuchungen mehr notwendig. Und das ist mir auch egal. Wenn es hilft ist gut, Placebo oder
      Nesquick oder Pulsatilla vulg., egal. Absurd, da noch
      weiternachzuhaken.
      Das mag ja auch OK sein. Nur kannst Du dann nicht einfach behaupten, das Mittel sei an der Besserung irgendwie beteiligt.

      Benni
    • von Αnја (abgemeldet) 0
      Re^19: Schwanger und MRT?

      Das mag ja auch OK sein. Nur kannst Du dann nicht einfach
      behaupten, das Mittel sei an der Besserung irgendwie
      beteiligt.

      Doch, genau das behaupte ich.
      Und fühle mich Deinem Weltbild, was hinter Deinen Thesen steht in keinster Wiese verpflichtet.
    • von Βеnnі (abgemeldet) 0
      Re^20: Schwanger und MRT?
      Doch, genau das behaupte ich.
      Und fühle mich Deinem Weltbild, was hinter Deinen Thesen steht
      in keinster Wiese verpflichtet.
      OK, wenn Du Dich der Wahrheit nicht verpflichtet siehst, kann man dagegen natürlich nichts machen.

      Benni
    • Re^21: Schwanger und MRT?
      OK, wenn Du Dich der Wahrheit nicht verpflichtet siehst, kann
      man dagegen natürlich nichts machen.
      Womit du auch endlich an der Stelle der Diskussion angelangt bist, an der ich seit vielen Jahren aufgehört habe zu diskutieren.. ^^

      Um so mehr bin ich aber der Ansicht, daß KEINE diese Behandlungen auch nur mit einem Pfenning aus den gemeinschaftlichen Kassen unterstützt werden darf. Wer für eine Leistung Geld will, muss auch beweisen können, daß er diese überhaupt erbracht hat. Genau diesem Prinzip widersetzt sich diese ganze Wunderheilerbranche aber seit Jahren, wohlwissend, daß sie wohl in 99% der Fälle dazu gar nicht in der Lage wäre.
    • von Αnја (abgemeldet) 0
      Re^21: Schwanger und MRT?

      OK, wenn Du Dich der Wahrheit nicht verpflichtet siehst, kann
      man dagegen natürlich nichts machen.
      Genau das ist anmaßend. Und, sorry, nimms nicht persönlich, borniert.
      Lassen wir´s gut sein?
    • Re^5: Schwanger und MRT?
      Ist das echt der Grund weswegen so oft
      Magnetresonanztomographie und nicht
      Kernspinresonanztomographie gesagt wird?
      Ja. Alles mit "Kern" ist böse, egal ob Kernkraft, Kernspaltung oder Kerner.. ups.. ach ne... der ja nicht.. ^^ Selbst Wikipedia schreibt dazu: "Ein synonymer Begriff ist Kernspintomographie, unter Medizinern zuweilen abkürzend Kernspin genannt. Dieser wird jedoch aufgrund der bei Laien häufigen falschen Assoziation, dass Kern- bzw. Atomkraft involviert sei, heutzutage in Fachkreisen seltener verwendet." Ich finde da nicht viel verwerfliches dran, solange sich diese.. Fürsorge in Grenzen hält. Nicht so klasse finde ich, wenn von MagnetresonanzTHERAPIE geredet wird, weil daß nicht nur irreführend sondern schlicht falsch ist. "Tomographie" kann als Wort auch einem Laien zugemutet werden und diese Magnettherapien sind IMHO medizinischer Humbug und Geldmacherei. Immerhin wird dabei genau vom Gegenteil ausgegangen, was für die Tomographie gilt: eine Wirkung auf Zellen. Nett sind dann so Erklärungsversuche wie "Seit mehr als vier Jahrtausenden kennt und nutzt man die positive Wirkung, die Magnete auf unsere Gesundheit haben." Aha.. war mir nun neu.. "Von den Chinesen wurden schon vor über 2000 Jahren Magnete zur Schmerzbekämpfung eingesetzt." Ja klar.. die alten Chinesen wieder.. "Mitte der 60er Jahre erinnerte man sich wieder an diese natürliche Heilmethode, als man entdeckte, dass Blut biomagnetisch ist." Ermmmm.. wie meinen? "Biomagnetisch"? Ich kenn ja viel, was mit "Bio" anfängt, aber der Magnetismus ist da leider nicht dabei. Aber man kann sich auch hier eine Verbindung mit dem Eisen im Blut herstellen - und damit wären wir wieder bei meinem Eisen.. ^^ Weiteren wunderhübschen Nonsens liest man dann z.B. bei
      http://members.aol.com/jczittlau/magnete.html und anderen ähnlichen Webseiten. Ein Hersteller von solchen Geräten behauptet auch, daß dieser Unsinn "von der Schulmedizin anerkannt [ist] und dient somit als Brücke zwischen Schulmedizin und Komplementärmedizin." Seltsamerweise wäre das ganze aber ein krasser Widerspruch zu den Erkenntnissen, welche man bzgl. möglicher Schadwirkungen von MRT-Untersuchungen hat. Wenn man bei MRT bisher zu Recht behauptet, daß es keine Wirkung auf das Gewebe gibt, kann man nicht bei der "Theapie" behaupten, selbige wäre positiv. Also eine von beiden Seiten schummelt da... Aber naja, der Glaube versetzt ja nicht nur Berge, sondern kann auch heilen.. *seufz* Also ne, wenn das so ist, dann weiss ich net mehr, wie es
      weitergehen soll mit uns. Seit 1978 haben wir den gesetzlichen
      "Wissenschaftspuralismus in der Medizin"
      http://de.wikipedia.org/wiki/Phytotherapie (Man muss unten
      lesen)
      Ja nun.. wie gesagt.. Glauben und so.. ^^ Ich hab nichts gegen Heilsbringer, so lange sie schulmedizinisch indizierte Behandlungen nicht blockieren oder verhindern. Es gibt da sicher wie immer Grenzfälle und auch nicht jeder Schulmediziner taugt was. Nur Bauernfängerei.. da werde ich säuerlich. Ich frage mich, wie geht es weiter, wenn Okkultismus und
      Heilslehre von Staatsseite nicht entgegengetreten wird? Ich
      lese selbst Fantasy, aber das ist einfach Häresie.
      Jein. Immerhin hilft es manchen - und sei die "Therapie" noch so schwachsinnig. Bleibt das ganze in Grenzen und eher eine Psychotherapie, hab ich da nicht viel dagegen. Man weiß ja schon lange, welch immense Rolle der psychische Zustand eines Patienten spielt. Da gab es doch auch mal eine Studie in den USA, bei der aussichtslose Krebspatienten massiv mit allen Mitteln aufgeheitert wurden. Ist schon länger her, aber dort wurde zumindest auch gezeigt, daß eine positive Grundstimmung besser wirken und helfen _kann_, also so manches Zytostatikum. Wenn, dann muss man schon immer den Einzelfall betrachten.
    • von Ѕtеfаn 1
      Re^6: Schwanger und MRT?
      Hallo! Wenn, dann muss man schon immer den Einzelfall betrachten.
      Ja, das stimmt. Gerade deshalb finde ich aber, für Kinder sollten keine Homöopathika bezahlt werden, sonst glauben sie da später auch dran und sperren sich gegen vernünftige Sachen, die ja auch nen Placebo haben können und sollen
  2. Antwort von Ѕtеfаn 3
    Re: Schwanger und MRT?
    Hallo Christiane!

    Die MRT schadet weder der Mutter noch dem Kind. Es handelt sich bei diesem Verfahren mit Magnetfeldern nicht etwa um CT bei dem Röntgenstrahlung eingesetzt werden. Eine Computertomographie "CT" könnte dem Kind schaden. Die Magnetresonanztomographie "MRT" ist völlig ungefährlich, wenn deine Freundin keine Metallsplitter im Körper hat.

    Was sie da für ein Schmerzmittel bekam und was es bewirken könnte, das weiss ich nicht.

    VG, Stefan
    4 Kommentare
    • Re^2: Schwanger und MRT?
      Hallo Stefan,

      danke für die schnelle Antwort! Die MRT schadet weder der Mutter noch dem Kind. Es handelt
      sich bei diesem Verfahren mit Magnetfeldern nicht etwa um CT
      bei dem Röntgenstrahlung eingesetzt werden. Eine
      Computertomographie "CT" könnte dem Kind schaden. Die
      Magnetresonanztomographie "MRT" ist völlig ungefährlich, wenn
      deine Freundin keine Metallsplitter im Körper hat.
      Also ich glaub, ich muß da nochmal nachfragen. Sie faselte heute was von Kernspin und einer irren Dosis von Röntgenstrahlen (das ganze hat eine halbe Stunde gedauert) und sogar ich als Laie dachte mir "da stimmt doch was nicht". Ich werd sie fragen, ob es nicht doch eine CT war. Oder vielleicht weiß jemand ob beim Verdacht des Bandscheibenvorfalls eine CT oder eine MRT gemacht wird? Werd dies aber auf jeden Fall nochmal klären.

      Liebe Grüße,
      Christiane
    • von Ѕtеfаn 2
      Re^3: Schwanger und MRT?
      Hallo Christiane! Also ich glaub, ich muß da nochmal nachfragen. Sie faselte
      heute was von Kernspin und einer irren Dosis von
      Röntgenstrahlen (das ganze hat eine halbe Stunde gedauert) und
      sogar ich als Laie dachte mir "da stimmt doch was nicht".
      Richtig, das passt nicht. Kernspinresonanztomographie und Magnetresonanztomographie ist das gleiche. Kernspin und Röntgenstrahlung ist wie Äpfel und Melonen. Beides rund. Viel mehr nicht.

      Ich werd sie fragen, ob es nicht doch eine CT war. Oder vielleicht
      weiß jemand ob beim Verdacht des Bandscheibenvorfalls eine CT
      oder eine MRT gemacht wird? Werd dies aber auf jeden Fall
      nochmal klären.
      Wenn möglich macht man da eine MRT:
      http://www.radiologische-gemeinschaftspraxis-bonn.de...

      Hab dazu vor kurzem erst ne Vorlesung gehört, also Bildgebung am Achsenskelett. Aber wie gesagt, frag deine Freundin mal und dann wirst Du sie wohl beruhigen können.

      VG, Stefan
    • Re^2: Schwanger und MRT?
      Hallo Christiane,

      man geht davon aus, dass durch das MRT keine Strahlenbelastung entsteht. Vielleicht eine kurze "Erklärung", wie das MRT funktioniert: Der Körper wird sehr starken Magnetfeldern ausgesetzt und gleichzeitig mit Radiowellen bestrahlt. Dadurch kann man die Wasserstoffatome im Körper sichtbar machen und daher erkennen, wo im Körper viel Wasser ist und wo wenig Wasser.

      Da in den Bandscheiben ja mehr Wasser ist als im Knochen, müsste man so auch einen Bandscheibenvorfall erkennen können.

      Ich würde sagen, deine Freundin soll das MRT machen lassen, aber den Arzt auf die Schwangerschaft hinweisen. Manchmal werden die MRTs nämlich mit Kontrastmittel gemacht. Bei einem Bandscheibenvorfall macht man das wahrscheinlich nicht, aber ich würde für alle Fälle dem Arzt Bescheid sagen. ... Dann wird deine Freundin in eine Röhre gefahren, wo es für eine viertel oder halbe Stunde laut wird (man bekommt Ohrenstöpsel) und hinterher weiß sie Bescheid.

      Was ist denn die Alternative? Einen möglichen Bandscheibenvorfall unbehandelt zu lassen, bis das Kind auf der Welt ist?

      Wie schon gesagt: MRT = keine Strahlenbelastung. CT = Röntgenschichtaufnahme, das würde ich in der Schwangerschaft auf keinen Fall machen lassen.

      Schöne Grüße

      Petra
    • von Βеnnі (abgemeldet) 0
      Re^3: Schwanger und MRT?
      CT =
      Röntgenschichtaufnahme, das würde ich in der Schwangerschaft
      auf keinen Fall machen lassen.
      In den späteren Abschnitten der Schwangerschaft ist das kein Problem mehr. In den ersten Wochen würde ich aber unbedingt vorher mit dem Arzt sprechen. Der kann am besten entscheiden, ob das Nutzen-Risiko-Verhältnis noch größer 1 ist.

      Benni
  3. Antwort von Сһrіѕtіаnе 0
    Hab jetzt nochmal nachgefragt..
    Guten Abend,

    und herzlichen Dank für die Antworten und rege Diskussion untereinander (interessant, aber ich halt mich da lieber zurück als Unwissende;-))

    Aaalso, besagte Freundin hatte - bereits schwanger (vermutliche erste SS-Woche) - eine MRT. Sie dachte, es handelte sich um Röntgenstrahlen, da sie extra unterschreiben mußte, daß sie NICHT schwanger ist. Jetzt denke ich mal, daß man sich da generell einfach absichert und deswegen die Unterschrift?? Oder warum?

    Geröngt ist sie tatsächlich auch worden, quasi 2 Tage nach der Zeugung, und zwar in der Gegend vom Iliossakralgelenk, was "geographisch" gesehen natürlich ein Volltreffer war. Hier vermute ich jetzt nun mal (ahnungslos wie ich bin), daß sich, wenn dadurch etwas beschädigt wurde, sich auch nichts einnisten würde - also Alles-oder-nichts-Prinzip? Richtig?

    Liebe Grüße,
    Christiane
    6 Kommentare
    • Re: Hab jetzt nochmal nachgefragt..
      Aaalso, besagte Freundin hatte - bereits schwanger
      (vermutliche erste SS-Woche) - eine MRT. Sie dachte, es
      handelte sich um Röntgenstrahlen, da sie extra unterschreiben
      mußte, daß sie NICHT schwanger ist. Jetzt denke ich mal, daß
      man sich da generell einfach absichert und deswegen die
      Unterschrift?? Oder warum?
      Das Problem ist das gleich wie bei so vielen Dingen in der Medizin: Man weiß es nicht. Kinder, ungebohrene und Feten haben eines gemeinsam: Man macht da ungerne Experimente mit und an Medikamententests läßt man sie verständlicherweise auch nicht teilnehmen. Auch wenn ein Embryo/Baby/Kind ja schon die äußere Form eines erwachsenen Menschen hat, so ist sein Stoffwechsel doch wesentlich anders. Das ist nicht immer tragisch und oft wirken Medikamente auch bei Kindern wie erwartet. Sicher ist man aber selten, da passende Untersuchungen entweder fehlen, unbezahlbar oder einfach aus ethischen Gründen nicht machbar sind. Also macht man zumindest das, was man letztlich nur tun kann: Eine mögliche Schädigung ausschließen durch Nichtbehandlung. Nur für den Fall, daß eine Nichtbehandlung schwerwiegende gesundheitliche Folgen für die Mutter bedeuten würden, geht man das Risiko bewußt ein - irgendwo muss man dann eben Konsequenzen ziehen. Geröngt ist sie tatsächlich auch worden, quasi 2 Tage nach der
      Zeugung, und zwar in der Gegend vom Iliossakralgelenk, was
      "geographisch" gesehen natürlich ein Volltreffer war. Hier
      vermute ich jetzt nun mal (ahnungslos wie ich bin), daß sich,
      wenn dadurch etwas beschädigt wurde, sich auch nichts
      einnisten würde - also Alles-oder-nichts-Prinzip? Richtig?
      Das kann man so nicht sagen. Man weiß heute, daß ein hoher Prozentsatz an frühen Fehlgeburten (bis zur 12. Woche) wohl doch nicht so wirklich auf die oft propagierten Probleme mit Gelbkörperhormonen usw. zurückzuführen sind, sondern die Natur Fehlbildungen und fehlerhafte DNS von alleine früh und wirksam stoppt. Das ist zwar auch nicht besser für die betroffenen Frauen ("Sternenkinder" usw.), aber es zeigt zumindest, daß die Natur doch etwas gnadenloser ist, als wir es manchmal gerne hätten. Auf der anderen Seite - welche Mutter hat schon gerne Kinder mit schwersten Behinderungen? Auch wenn es nicht so bekannt ist, die Rate an Fehlgeburten vor allem in den ersten 12 Wochen schätzt man immerhin auf bis zu jeder 2. bis 3. Befruchtung! Diese Föten sind i.d.R. nicht lebensfähig und die Natur hat einen Riegel davorgeschoben, Mütter unnötig zu belasten. Die Geburt lauter lebensunfähiger Nachkommen ist logischerweise nicht der Arterhaltung dienlich und "blockiert" nur potentiell gebährfähige Weibchen. In unserer, von Ethik veränderten Wahrnehmung der Walt vergessen wir das nur zu gerne und ignorieren unsere biologischen Grundlagen und unsere Herkunft.

      Es ist sicherlich denkbar, daß die Röntgenstrahlung eine Schädigung (exogene Noxen) ausgelöst hat - ausschließen kann man das nämlich nie. Aber darüber nachzudenken ist irgendwie sinnlos, denn _wissen_ wird man es nie, das ist reine Spekulation. Generell führt bei weitem nicht jede Befruchtung zu einer bleibenden Schwangerschaft. So gerne das viele Paare hätten, so wenig ist es leider so. Es ist also sogar sehr wahrscheinlich, daß ein völlig normaler natürlicher Abbruch stattfand.
    • von Αnја (abgemeldet) 1
      Re^2: Hab jetzt nochmal nachgefragt..

      Das kann man so nicht sagen. Man weiß heute, daß ein hoher
      Prozentsatz an frühen Fehlgeburten (bis zur 12. Woche) wohl
      doch nicht so wirklich auf die oft propagierten Probleme mit
      Gelbkörperhormonen usw. zurückzuführen sind, sondern die Natur
      Fehlbildungen und fehlerhafte DNS von alleine früh und wirksam
      stoppt. Das ist zwar auch nicht besser für die betroffenen
      Frauen ("Sternenkinder" usw.), aber es zeigt zumindest, daß
      die Natur doch etwas gnadenloser ist, als wir es manchmal
      gerne hätten. Auf der anderen Seite - welche Mutter hat schon
      gerne Kinder mit schwersten Behinderungen? Auch wenn es nicht
      so bekannt ist, die Rate an Fehlgeburten vor allem in den
      ersten 12 Wochen schätzt man immerhin auf bis zu jeder 2. bis
      3. Befruchtung! Diese Föten sind i.d.R. nicht lebensfähig und
      die Natur hat einen Riegel davorgeschoben, Mütter unnötig zu
      belasten. Die Geburt lauter lebensunfähiger Nachkommen ist
      logischerweise nicht der Arterhaltung dienlich und "blockiert"
      nur potentiell gebährfähige Weibchen.
      Genau ds meint sie doch mkit dem "Alles oder NIchts- Prinzip".
      Ja, und man kann es schon so sagen.
      Je früher eine DNA-Schädigung, und diese ist es, die durch Röntgenstrahlen geschädigt werden könnte , geschieht, destso elementarer ist der Schaden. Wenige Tage nach der Zeugung, bei einem dann noch nicht mal eingenisteten Keim, würden wenn, sehr undifferenzierte Zellen beschädigt, der Schaden wäre so umfassend, dass dieser Keim sich aller Wahrscheinlichkeit nach nicht weiterentwickeln könnte.
      Behinderungen, die ein Überleben ermöglichen passieren später am bereits differenzierteren Embryo oder Fötus.




      Es ist sicherlich denkbar, daß die Röntgenstrahlung eine
      Schädigung (exogene Noxen) ausgelöst hat - ausschließen kann
      man das nämlich nie. Aber darüber nachzudenken ist irgendwie
      sinnlos, denn _wissen_ wird man es nie, das ist reine
      Spekulation. Generell führt bei weitem nicht jede Befruchtung
      zu einer bleibenden Schwangerschaft. So gerne das viele Paare
      hätten, so wenig ist es leider so. Es ist also sogar sehr
      wahrscheinlich, daß ein völlig normaler natürlicher Abbruch
      stattfand.
    • Re^3: Hab jetzt nochmal nachgefragt..
      Genau ds meint sie doch mkit dem "Alles oder NIchts- Prinzip".
      Ja, und man kann es schon so sagen.
      Je früher eine DNA-Schädigung, und diese ist es, die durch
      Röntgenstrahlen geschädigt werden könnte , geschieht, destso
      elementarer ist der Schaden. Wenige Tage nach der Zeugung, bei
      einem dann noch nicht mal eingenisteten Keim, würden wenn,
      sehr undifferenzierte Zellen beschädigt, der Schaden wäre so
      umfassend, dass dieser Keim sich aller Wahrscheinlichkeit nach
      nicht weiterentwickeln könnte.
      Behinderungen, die ein Überleben ermöglichen passieren später
      am bereits differenzierteren Embryo oder Fötus.
      So eng darf und kann man das nicht sehen. Erbschäden passieren ständig und überall, nur wirken die sich bei uns Erwachsenen nur selten aus (z.B. durch Krebs) und der Körper eliminiert kranke Zellen oder repariert die Schädigungen. Bei befruchteten Eizellen kann aber so viel schief gehen, daß es dazu keine Röntgenstrahlen braucht. Klar - die erhöhen natürlich die Wahrscheinlichkeit, aber wenn man sich die Rate an natürlichen Abbrüchen ansieht, so kann man in dem Fall deiner Freundin noch beruhigt davon ausgehen, daß das nichts mit dem Röntgen zu tun haben mußte. Normalerweise wird erst nach ab der 3. Fehlgeburt eine weitere Untersuchung eingeleitet (DNS-Schäden, immunologische Effekte, Hormonspiegel usw.), da 3 Fehlgeburten eben nicht wirklich selten sind.
    • von Αnја (abgemeldet) 0
      Re^4: Hab jetzt nochmal nachgefragt..
      HAst Du überhaupt verstanden, was ich versucht habe deutlich zu machen?
      Entweder, die Straheln haben den Keim geschädigt, dann würde es zu einer Abortion kommen, oder aber sie haben es nicht, dann ist alles gut. Behinderungen sind nicht zu erwarten.
      Das ist das "ALles oder Nichts- Prinzip."
      Um die Fehlgeburten ging es hier gar nicht. [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
    • Re^5: Hab jetzt nochmal nachgefragt..
      HAst Du überhaupt verstanden, was ich versucht habe deutlich
      zu machen?
      Scheinbar ja nicht.. :P Entweder, die Straheln haben den Keim geschädigt, dann würde
      es zu einer Abortion kommen, oder aber sie haben es nicht,
      dann ist alles gut. Behinderungen sind nicht zu erwarten.
      Das ist das "ALles oder Nichts- Prinzip."
      Um die Fehlgeburten ging es hier gar nicht.
      Jein, denn wie gesagt, die Wahrscheinlichkeit, daß die Röntgenuntersuchung Schäden verursacht hat, ist zwar da, aber die natürliche Abbruchrate ist eben sowieso sehr hoch. Aber frühe Schädigungen müssen nicht zwangsläufig auch zu einem Abbruch führen. Die Natur ist da leider nicht berechenbar.
    • von Αnја (abgemeldet) 0
      Re: Hab jetzt nochmal nachgefragt..
      daß sich, wenn dadurch etwas beschädigt wurde, sich auch nichts
      einnisten würde - also Alles-oder-nichts-Prinzip? Richtig?

      Ja, richtig.
      Alles Gute für Deine Freundin, und sie soll ihre SAchwangerschaft entspannt geniessen.

      LG
      Anja