Medizin
Von: Anja, 3.10.2005 17:53 Uhr
Hallo,
ich war gestern mit meiner Familie im Wald Pilze sammeln und habe eine sehr kleine Spinne im Gesicht gehabt, die ich mit einer hektischen Bewegung von der Stirn wischen wollte. Dabei scheint sie mich gebissen zu haben. Seitdem habe ich nämlich eine 4cm große rote Beule auf der Stirn, die juckt. Kann mir jemand sagen, ob Spinnenbisse gefährlich sind und wie lange die Schwellung in meinem Gesicht anhalten dürfte?
Vielen Dank und Grüße,
Anja



  1. Antwort von Oliver 0
    Re: Spinnenbiß
    Hallo,
    es gibt bei uns in Deutschland keine Spinnen, die wirklich gefährlich sind. Mehr als die Beule dürfte also nicht zu befürchten sein. Nur von einer Dornfingerspinne (Cheiracanthium punctorium) ist belegt, dass sie eine bemerkenswerte Giftwirkung hat. Nach deren Biß können auch mal starke Schmerzen auftreten, allerdings praktisch sofort nach dem Biß.
    Es gibt also kein grund zur Sorge, die juckende Beule, so sie denn von einer Spinne kommt, sollte also bald wieder verschwunden sein.
    Viele Grüße,

    Oliver [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
    • Antwort von Helge♂ H@selbach (abgemeldet) 0
      Re: Spinnenbiß
      Hi
      ne Zecke könnt es nicht gewesen sein?
      HH
      3 Kommentare
      • von Anja 0
        Re^2: Spinnenbiß
        Könnte es theoretisch auch. Wenn dann, hatte sie sich aber nicht festgebissen. Beim aus dem Gesicht wischen, ist das Tierchen auf meiner hellen Jeans gelandet - es sah aus, wie eine ca. 5mm große schwarze Spinne. Eine Zecke will ich nicht ausschließen, aber wäre dann nicht ein Teil stecken geblieben? Hi
        ne Zecke könnt es nicht gewesen sein?
        HH
      • von Helge♂ H@selbach (abgemeldet) 0
        Re^3: Spinnenbiß
        Hi
        deswegen fragte ich.. wenn du sie erwischt hast als sie gerade anfing... vielleicht nicht. mich wundert die Schwellung, normal ist auf der Stirn doch nicht soviel Gewebe das Anschwellen könnte... hatte schon Wespenstich in der schwarte.. tat höllisch weh, aber war fast nicht sichtare Schwellung.
        HH
      • Re^4: Spinnenbiß
        Hi
        deswegen fragte ich.. wenn du sie erwischt hast als sie gerade
        anfing... vielleicht nicht. mich wundert die Schwellung,
        normal ist auf der Stirn doch nicht soviel Gewebe das
        Anschwellen könnte... hatte schon Wespenstich in der
        schwarte.. tat höllisch weh, aber war fast nicht sichtare
        Schwellung.
        Das stimmt leider nicht, dass das Gewebe nicht anschwellen könnte!
        Wenn Du die Höcker gesehen hättest, die ich nach nur ein paar MÜCKENstichen auf der Stirn hatte... (jemand wollte mich sofort zum Notarzt schicken, weil er meinte, das könnte nur ne allergische Reaktion sein).

        gruss, isabel
    • Antwort von Semjon Michailowitsch (abgemeldet) 0
      Re: Spinnenbiß
      Hallo, ich war gestern mit meiner Familie im Wald Pilze sammeln und
      habe eine sehr kleine Spinne im Gesicht gehabt, die ich mit
      einer hektischen Bewegung von der Stirn wischen wollte. Dabei
      scheint sie mich gebissen zu haben. Seitdem habe ich nämlich
      eine 4cm große rote Beule auf der Stirn, die juckt. Kann mir
      jemand sagen, ob Spinnenbisse gefährlich sind und wie lange
      die Schwellung in meinem Gesicht anhalten dürfte?
      Egal, morgen zum Arzt!

      Denn: http://www.vox.de/28500_detailview.php?mainid=spinne...

      Die gibts iirc auch schon (selten) bei uns.
      Sicher ist sicher.

      Eventuell auch
      - allergische Reaktion oder
      - bakterielle Infektion über den Spinnenbiß

      Grüße

      CMБ
      11 Kommentare
      • von Oliver 2
        Re^2: Spinnenbiß
        Egal, morgen zum Arzt!
        Das sind die Ratschläge, die die Kosten unseres Gesundheitssystems explodieren lassen.
        Was soll denn der Doc machen????? Gleich lostransplantieren? Antibiotika geben??? Eventuell auch
        - allergische Reaktion
        So wie nach einem Mückenstich üblich, deswegen schickt man ja auch niemanden zum Arzt. Allergische Reaktionen vom anaphylaktischen Typ treten sofort nach Stich/Biß auf. Anaphylaktische Reaktionen wären natürlich behandlunsgbedürftig allerdings 'akut'. Ich denke mal, die können wir hier ausschließen. - bakterielle Infektion über den Spinnenbiß
        In dem Fall (der erst im Verlauf von Tagen nach dem Biß bemerkbar würde, mal voraus gesetzt es handelt sich nicht um 'Killerbakterien') würde es sich um eine verhältnismäßig harmlose, lokale Entzündung handeln, die nach einigen Tagen wieder abklingt.
        Aber: Bei einem 5 (!) mm großen Spinnen-Tierchen muss mir noch jemand erklären, wie dieses in dem kurzen Augenblick des Sitzens auf der Stirn eigentlich die Haut punktiern konnte. Das können die meisten größeren Spinnen ja kaum. Zecken brauchen länger und haben spezielle Mundwerkzeuge um das zu bewerkstelligen, während Spinnen eher auf das punktieren von Insekten eingestellt sind.
        Nun mag Loxoscelis ja vielleicht auch in Europa umhertapern, aber der VOX-Bericht als auch der Hinweis auf den Arztbesuch erscheinen mir ein bisschen übertrieben. Arachnophobia...

        Ich geb's ja zu, ich mag Spinnen auch nicht, aber man sollte trotzdem mal Vernunft walten lassen.
        Viele Grüße,
        Oliver
      • von Phoebe (abgemeldet) 0
        Re^3: Spinnenbiß
        Egal, morgen zum Arzt!
        Das sind die Ratschläge, die die Kosten unseres
        Gesundheitssystems explodieren lassen.
        Was soll denn der Doc machen????? Gleich lostransplantieren?
        Antibiotika geben???

        Hi Oliver,

        ich finde deine Reaktion etwas heftig. Man sollte doch lieber einmal zu viel zum Arzt gehen, als einmal zu wenig!

        Gruß

        Phoebe
      • von Semjon Michailowitsch (abgemeldet) 1
        Re^3: Spinnenbiß
        Hallo Oliver, Das sind die Ratschläge, die die Kosten unseres
        Gesundheitssystems explodieren lassen.
        Was soll denn der Doc machen????? Gleich lostransplantieren?
        Antibiotika geben???
        Alle Spinnen sind giftig, das Gift "nekrotisiert"
        lebendes Gewebe. Normalerweise haben Spinnen
        - sehr wenig Gift
        - sehr schwache Beißwerkzeige
        und gefährden in unseren Breiten den
        Menschen nicht.

        Allerdings werden (auch durch Klimaverschiebung)
        gefährliche Arten eingeschleppt. So gibt es
        in Südeuropa Loxosceles rufescens,
        http://www.gifte.de/Gifttiere/loxosceles_rufescens_b...
        ein Biß kann dann auch mal so enden (nichts für schwache Nerven).
        http://www.gifte.de/Gifttiere/loxosceles_biss_tag10.htm

        Wenn man also weiss, dass es eine Spinne
        war, aber nicht weiss, welche es war,
        dann sichert man sich doch ab, oder nicht?

        Und die Beschreibung "kleine schwarze Spinne, 5mm"
        passt hier, daher meine Warnung. Nun mag Loxoscelis ja vielleicht auch in Europa
        umhertapern, aber der VOX-Bericht als auch der Hinweis
        auf den Arztbesuch erscheinen mir ein bisschen übertrieben.
        Arachnophobia...
        Und glaube mir, ich freue mich wirklich mit
        der OP, wenn mein Hinweis "falsch" war.

        Grüße

        CMБ
      • von Oliver 1
        Re^4: Spinnenbiß
        Hallo Alle Spinnen sind giftig,
        ... das kommt wohl ziemlich auf den Bezugspunkt an. Auf Insekten trifft das sicherlich zu. das Gift "nekrotisiert" lebendes Gewebe.
        Wenn sich beim Menschen eine Nekrose bildet so liegt das eher daran, dass das Immunsystem in ungeschickter Weise auf die Wirkung des Giftes (nämlich die zerstörten Zellen des Gewebes) reagiert. Allerdings werden (auch durch Klimaverschiebung)
        gefährliche Arten eingeschleppt. So gibt es
        in Südeuropa Loxosceles rufescens,
        http://www.gifte.de/Gifttiere/loxosceles_rufescens_b...
        Wieviele belegte Nachweise kennst Du den aus Mitteleuropa???? ein Biß kann dann auch mal so enden (nichts für schwache
        Nerven).
        http://www.gifte.de/Gifttiere/loxosceles_biss_tag10.htm
        Es ist immer die Frage, ob man mit Einzelfällen Polemik betreibt. Natürlich ist das Photo beeindruckend aber: Es ist allgemein bekannt, dass die Bißopfer häufig gar nicht genau wissen, wovon sie eigentlich gebissen wurden. Die Reaktion auf Toxine fällt darüber hinaus sehr unterschiedlich aus. In Südeuropa sehen die Verhältnisse außerdem schon deswegen anders aus, weil es dort u.a. die Schwarze Witwe gibt. Aber so weit sind wir hier ja nun mal noch nicht. Wenn man also weiss, dass es eine Spinne
        war, aber nicht weiss, welche es war,
        dann sichert man sich doch ab, oder nicht?
        Jeder Wespenstich dürfte in Mitteleuropa riskanter sein.
        Deine Aussagen bergen eher das Potential, das demnächst jeder Hansel der meint von irgendwas gebissen worden zu sein, in die Arztpraxen rennt und diese für wirklich wichtige Probleme blockiert.
        Außerdem, noch mal meine Frage:
        WIE absichern?
        Was soll der Doc tun, wenn Du ihm mit der Aussage kommst: 'Ich glaub mich hat ne schwarze 5 mm große Spinne gebißen'?

        Wer sagt Dir denn im Übrigen, dass hier nicht einfach nur ein banaler Mückenstich vorliegt. Nur die Tatsache, dass die Betroffene sich eine Spinne von der Stirn wischt heißt ja nicht, dass diese sie auch gebissen hat. Für mich ist das eher eine zeitliche Assoziation und alles andere ist derbe Panikmache. Und die Beschreibung "kleine schwarze Spinne, 5mm"
        passt hier, daher meine Warnung.
        Die 'Beschreibung' passt auf so ziemlich alles was sechs bis acht Beine hat.

        Viele Grüße,
        Oliver
      • von Semjon Michailowitsch (abgemeldet) 0
        Re^5: Spinnenbiß
        Hallo Oliver, Wieviele belegte Nachweise kennst Du den
        aus Mitteleuropa?
        Leider hat uns die OP nicht verraten,
        wo genau sie unterwegs war. IIRC
        gibt es aus den Niederlanden eine
        belegte Sichtung, in Finnland
        soll sie auch gesehen worden sein. Die 'Beschreibung' passt auf so ziemlich alles was
        sechs bis acht Beine hat.
        Um es abzuschliessen: Sicherlich habe ich ein
        wenig "übertrieben", das ist klar. Allerdings
        sollte man schon abklären lassen, was einen
        tatsächlich gestochen hat, wenn eine 4cm grosse
        rote Schwellung entsteht. Denn es kann
        sein, dass sich Gefährliches dahinter verbirgt,

        Denn: wegen einem Mückenstich hätte die OP
        sicherlich nicht hier geschrieben - dies war
        mein Beweggrund, eine Klärung "zu beschleunigen".

        Grüße & Danke

        CMБ
      • von Sam (abgemeldet) 1
        Re^3: Spinnenbiß
        Egal, morgen zum Arzt!
        Das sind die Ratschläge, die die Kosten unseres
        Gesundheitssystems explodieren lassen.
        Ist natürlich Quatsch, denn die höchsten Kosten entstehen durch mangelnde Prophylaxe und Faulheit, sowie Angst vor dem Arzt.

        Gerade wenn in derartigen Fällen nicht der Gang zum Arzt angetreten wird, sind durch die mangelnde Versorgung eine progressive Krankheitsentwicklung wahrscheinlich und spätere Kosten einer ärztlichen Behandlung, anschließender Rehamaßnahmen etc. etc. ungleich höher, als wenn schnell zu einem Zeitpunkt reagiert wird, wo es noch ausreicht, ein Medikament zu geben und zwei Kontrolluntersuchungen zu machen.

        Das weisst Du doch auch, nicht wahr?
      • von Oliver 0
        Re^4: Spinnenbiß
        Egal, morgen zum Arzt!
        Das sind die Ratschläge, die die Kosten unseres
        Gesundheitssystems explodieren lassen.
        Ist natürlich Quatsch, denn die höchsten Kosten entstehen
        durch mangelnde Prophylaxe und Faulheit, sowie Angst vor dem
        Arzt.
        Auch wenn Deine 'Aussage' wenig mit dem aktuellen Fall zu tun hat, stattdessen eher eine pauschale Betrachtung darstellt, mein 'reply':

        Zu einem verantwortungsvollem Ummgang mit seiner Gesundheit, der Gesellschaft und den gesellschaftlichen Resourcen gehört auch eine kritische Betrachtung der eigenen Gesundheit und der Vorkommnisse/Vorgänge, die die eigene Gesundheit beeinträchtigen können. Der Begriff der Prophylaxe ist in diesem speziellen Zusammenhang des Spinnenbißes wohl eher unangebracht, im Allgemeinen aber hoch zu bewerten. Prophylaxe bedeutet die Verhinderung von Krankheiten, was im Allgemeinen mit der Lebensführung anfängt und nicht notwendigerweise den Arztbesuch bedeutet (eher die Vermeidung des Arztbesuchs). Die Kosten entstehen abgesehen davon nicht durch den Arztbesuch an sich sondern aus den daraus resultierenden diagnostischen und therapeutischen Handlungen. Der Arzt wird natürlich einen Patienten, der mit "Verdacht auf Spinnenbiß" in die Praxis kommt, diagnostisch abchecken und wohl auch mit irgendeinem Präparat versorgen. Neben der möglichen Erwartungshaltung des Patienten kommt hier auch die Sorgfaltspflicht des Arztes zum Tragen.
        Ich selber habe übrigens in einem früheren Beitrag eine Fragestellering 'gerüffelt' weil sie nicht zum Arzt ging, jedoch lag da ein Motorradunfall zu Grunde. Der oben zitierte Kommentar meinerseits sollte daher nicht leichtfertig verallgemeinert werden, sondern in Bezug auf die spezifische Situation gesehen werden. Ich bin kein pauschaler Gegner von Arztbesuchen. Gerade wenn in derartigen Fällen nicht der Gang zum Arzt
        angetreten wird, sind durch die mangelnde Versorgung eine
        progressive Krankheitsentwicklung wahrscheinlich und spätere
        Kosten einer ärztlichen Behandlung, anschließender
        Rehamaßnahmen etc. etc. ungleich höher, als wenn schnell zu
        einem Zeitpunkt reagiert wird, wo es noch ausreicht, ein
        Medikament zu geben und zwei Kontrolluntersuchungen zu machen.
        In derartigen Fällen? Wir reden hier von einem zweifelhaften (!) Spinnenbiß in einer geographischen Region, die sich nicht gerade durch gefährliche Spinnen auszeichnet (tatsächlich hat die Entfremdung des Menschen von der Natur dazu geführt, dass eine völlig verzerrte Betrachtung der Lebewesen stattfindet). Nicht dass ich Deinen Aussagen pauschal nicht beipflichten würde, aber in dem hier zu sehenden Zusammenhang sind sie eher fehlplaziert. Unter Berücksichtigung der Eigenverantwortung war es durchaus sinnvoll, die Frage nach der Gefährlichkeit des Bißes in diesem Forum zu stellen. Jede weitere Maßnahme erübrigt sich jedoch (und bisweilen scheint mir die Fragestellerin die Sache deutlich nüchterner zu betrachten als die antwortenden 'Experten').
        Tatsächlich rühren die Kosten unseres Gesundheitswesens wohl zu einem beträchtlichen Teil daher, dass jede noch so kleine Lapalie ärztlich begutachtet wird. Es gibt eine Unmenge an kleinen und kleineren Wehwehchen, während derer die Arztpraxen überlaufen werden. Eine nüchterne Betrachtungsweise würde hier nicht nur Kosten vermeiden sondern auch das Wohlbefinden steigern.

        Viele Grüße,
        Oliver
      • von Semjon Michailowitsch (abgemeldet) 0
        Re^5: Spinnenbiß
        Hallo Oliver,

        was mich interessieren würde ... ...
        Tatsächlich rühren die Kosten unseres Gesundheitswesens wohl
        zu einem beträchtlichen Teil daher, dass jede noch so kleine
        Lapalie ärztlich begutachtet wird. Es gibt eine Unmenge an
        kleinen und kleineren Wehwehchen, während derer die Arztpraxen
        überlaufen werden. Eine nüchterne Betrachtungsweise würde hier
        nicht nur Kosten vermeiden sondern auch das Wohlbefinden
        steigern.
        ...
        Ist das tatsächlich so und auch belegbar?
        Dies erscheint mir extrem unwahrscheinlich.

        Grüße

        CMБ
      • von Sam (abgemeldet) 0
        Witz?
        Na, wenn ich Dich richtig verstehe, sollte eine Person mit körperlichen Symtomen wie der beschriebenen Beulenbildung am Schädelgewebe nach dem Stich oder Biss eines dem Fragesteller unbekannten Tieres lieber nicht zum Arzt gehen, da dies nach Deiner Ferndiagnose durch ein harmloses Tier entstanden sein soll (Du: "jede [...] Maßnahme erübrigt sich") und entsprechend keinen Krankheitswert hat. Weiter vergleichst Du die Symptome mit einer "Unmenge an kleinen und kleineren Wehwehchen", die Deiner Meinung nach zu einem beträchtlichen Teil die Kosten des Gesundheitswesens ausmachen sollten.

        (Ich hoffe,) das kannst Du nicht ernst gemeint haben und auch letztere Behauptung von Dir (Hauptkosten entstehen durch ungerechtfertigten Arztbesuchen) ist selbstverständlich absoluter Quatsch. Wer will, darf sich gerne mal beim bei seiner Krankenkasse die Kosten zeigen lassen. [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
      • von Oliver 0
        Re: Gegen-Witz?
        Na, wenn ich Dich richtig verstehe, sollte eine Person mit
        körperlichen Symtomen wie der beschriebenen Beulenbildung am
        Schädelgewebe nach dem Stich oder Biss eines dem Fragesteller
        unbekannten Tieres lieber nicht zum Arzt gehen, da dies nach
        Deiner Ferndiagnose durch ein harmloses Tier entstanden sein
        soll (Du: "jede [...] Maßnahme erübrigt sich") und
        entsprechend keinen Krankheitswert hat. Weiter vergleichst Du
        die Symptome mit einer "Unmenge an kleinen und kleineren
        Wehwehchen", die Deiner Meinung nach zu einem beträchtlichen
        Teil die Kosten des Gesundheitswesens ausmachen sollten.

        (Ich hoffe,) das kannst Du nicht ernst gemeint haben und auch
        letztere Behauptung von Dir (Hauptkosten entstehen durch
        ungerechtfertigten Arztbesuchen) ist selbstverständlich
        absoluter Quatsch. Wer will, darf sich gerne mal beim bei
        seiner Krankenkasse die Kosten zeigen lassen.
        Beule im Schädelgewebe?
        Ferndiagnose?
        Hauptkosten?
        Liest Du noch oder gehörst Du schon zu Pisa?
      • von Sam (abgemeldet) 2
        Lies mal, was Du selbst schreibst
        Beule im Schädelgewebe?
        Seitdem habe ich nämlich eine 4cm große rote Beule auf der Stirn, die juckt.

        (Die Fragestellerin Anja)

        http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv... Ferndiagnose?
        Es gibt also kein grund zur Sorge, die juckende Beule, so sie denn von einer Spinne kommt, sollte also bald wieder verschwunden sein.

        (Oliver)

        http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv... Hauptkosten?
        Tatsächlich rühren die Kosten unseres Gesundheitswesens wohl zu einem beträchtlichen Teil daher, dass jede noch so kleine Lapalie ärztlich begutachtet wird.

        (Oliver)

        http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv... Liest Du noch oder gehörst Du schon zu Pisa?
        Wirst Du immer beleidigend, wenn Du nicht mehr weiter weisst? Auf dem Niveau werde ich mich nicht weiter mit Dir unterhalten können.
    • Antwort von Kerstin Bischoff 0
      Re: Spinnenbiß
      Hast Du Kältegefühle, Kreislaufschwäche, innere Unruhe und Taubheitsgefühle?
      Möglich wäre auch eine Borreliose, die nicht nur über Zecken, sondern auch über andere
      Tierchen übertragen werden kann. Allerdings ensteht dieses Erythem meist erst nach 2 bis 3
      Tagen. Bei einer Sofortreaktion ist eher eine allergische Reaktion denkbar.

      Ist die Beule rot und heiß, fühlt sich die Berührung unerträglich an, auch mit brennenden oder stechenden Schmerzen, dann hilft Apis mellifica D12 (homöopathisches Mittel).

      Es gibt auch homöopathische Spinnenmittel. Mehr dazu unter
      http://www.verlag-medizinischesforum.de/archiv/05spi...