Mietrecht
Von: MidnightLady, 28.8.2011 11:43 Uhr
... ... für drei Monate. Unser Vermieter hatte uns versprochen das wir drei Monate keine Kaltmiete zahlen brauchen weil wir dafür das ganze Haus tapezieren mussten. Später auf unseren Lohnzettel stand jedes Mal, freie Wohnung und der Preis war genauso hoch wie die Kaltmiete. Jetzt ist die Frage ob der Vermieter in Recht ist?



  1. Antwort von Lisa 0
    Re: Hallo, habe eine Frage zum Mietfreien Wohnen ...

    ... ... für drei Monate. Unser Vermieter hatte uns versprochen
    das wir drei Monate keine Kaltmiete zahlen brauchen weil wir
    haben sie das schriftlich??? dafür das ganze Haus tapezieren mussten. Später auf unseren
    Lohnzettel stand jedes Mal, freie Wohnung und der Preis war
    genauso hoch wie die Kaltmiete. Jetzt ist die Frage ob der
    Vermieter in Recht ist?
    hallo,
    wenn sie nix schriftliches haben,sieht das schlecht aus.

    lisa
    • Antwort von hardy 0
      Re: Hallo, habe eine Frage zum Mietfreien Wohnen ...
      Hallo MidnightLady,

      1. Die Miete hat auf dem Lohnzettel nichts zu suchen - das sind Methoden aus der Zeit als es noch den Frohndienst gab.

      2. Korrekt wäre ein Mietvertrag mit allen Vereinbarungen und ein ordentlicher Arbeitsvertrag. Die Miete wird separat bezahlt.

      3. Diese Vereinbarung, dass Sie 3 Monate mietfrei wohnen können, wenn das ganze Haus im Gegenzug tapeziert wird ist ein Vertrag, der einvernehmlich akzeptiert wurde.

      4. Wenn inzwischen das ganze Haus tapeziert wurde, dann haben Sie Ihren Teil des Vertrages erfüllt und ich würde ihn darauf hinweisen, dass er jetzt in der Bringschuld ist seinen Teil, die 3 Monate mietfrei zu gewähren.

      5. Will er davon nichts mehr wissen, dann müssten Sie ihm den Beweis erbringen dass er Ihnen die Vereinbarung angeboten hat. (Mietvertrag, Zeugen ..)
      Ansonsten wäre das arglistige Täuschung, Betrug und Missbrauch der Abhängigkeit durch ein Arbeitsverhältnis oder einfach Erpressung.

      6. Wenn das zutrifft suchen Sie sich eine neue Arbeit und drohen den Herrschaften an die Tapeten wieder "abzunehmen".

      7. Machen Sie die Angelegenheit publik.

      Ich wünsche Ihnen das Beste.
      hardy