Allgemeine Rechtsfragen
Von: Ρеtzі, 1.4.2003 19:05 Uhr
Hallo zusammen,

meine Anfrage (Post kommt nicht an) ist ja schon ein bisserl weit nach unten gerutscht, darum hier nochmal. Erstmal herzlichen Dank für Eure Tips und Anregungen (ich wär echt nicht drauf gekommen, mal bei den Nachbarn nachzufragen *schäm*). Aber inzwischen weiß ich, daß das Problem bei meinen Nachbarn nicht existiert und halte es auch für ausgeschlossen, daß mir jemand meine Post zum Briefschlitz wieder rausangelt (was sollte der auch mit meinen unbezahlten Rechnungen *fg*). Ebenso würd ich ausschließen, daß sich jemand meine Post nach Hause schicken läßt (schließlich kosten Nachsendeaufträge hierzulande Geld *g*). Am wahrscheinlichsten ist wohl, daß sie mit meinem eigenen Nachsendeauftrag (urlaubsbedingt und eigentlich zeitlich befristet) nicht klar kommen. Ich hab jetzt mal bei der entsprechenden Stelle angerufen und warte sehnsüchtig auf das Ergebnis der Nachforschung... Bis dahin laß ich mir halt alle wichtigen Sachen an die Firmenadresse schicken *g*

Liebe Grüße und vielen Dank für all Eure Antworten *Sternchenregenmach*

Petzi



  1. Antwort von Rісһаrd 0
    Re: Post kommt nicht an (update)
    Dann les' mal meinen Artikel unten:

    http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/www/service.fpl?...

    Übrigens, wieso kosten Nachsendeanträge Geld? Ist mir neu!

    Gruß Richard

    -------------
    meine Anfrage (Post kommt nicht an) ist ja schon ein bisserl
    weit nach unten gerutscht, darum hier nochmal. Erstmal
    herzlichen Dank für Eure Tips und Anregungen (ich wär echt
    nicht drauf gekommen, mal bei den Nachbarn nachzufragen
    *schäm*). Aber inzwischen weiß ich, daß das Problem bei meinen
    Nachbarn nicht existiert und halte es auch für ausgeschlossen,
    daß mir jemand meine Post zum Briefschlitz wieder rausangelt
    (was sollte der auch mit meinen unbezahlten Rechnungen *fg*).
    Ebenso würd ich ausschließen, daß sich jemand meine Post nach
    Hause schicken läßt (schließlich kosten Nachsendeaufträge
    hierzulande Geld *g*). Am wahrscheinlichsten ist wohl, daß sie
    mit meinem eigenen Nachsendeauftrag (urlaubsbedingt und
    eigentlich zeitlich befristet) nicht klar kommen. Ich hab
    jetzt mal bei der entsprechenden Stelle angerufen und warte
    sehnsüchtig auf das Ergebnis der Nachforschung... Bis dahin
    laß ich mir halt alle wichtigen Sachen an die Firmenadresse
    schicken *g*

    Liebe Grüße und vielen Dank für all Eure Antworten
    *Sternchenregenmach*

    Petzi
    8 Kommentare
    • Ist ja nicht zu fassen:
      Immer weniger Leistung für immer mehr Geld,
      die können halt ihr Beamtendenken nicht unterdrücken. Und da, wo sie eine Monopolstellung haben (eben auch Nachsendeanträge), wird sie schamlos genutzt.

      Übrigens, an Deinem Link klemmt was.

      Gruß Richard

      *****************
      Übrigens, wieso kosten Nachsendeanträge Geld? Ist mir neu!
      Seit 1.1.03 kosten Nachsendeanträge Geld siehe:

      https://www.efiliale.de/efiliale/index.jhtml?id=cat1...


      Gruß
      Harry
    • von Αnоnүm (abgemeldet) 0
      Re: Ist ja nicht zu fassen:
      Dann erzähl mir doch bitte mal wo du heute noch eine (übrigens in der Regel gute!) Leistung kostenlos erhältst!!

      Findus
    • Re^2: Ist ja nicht zu fassen:
      Dann frage ich Dich, was das für eine Leistung ist, die heute zentral in München erfaßt, schon beim Versenden des Päckchens bzw des Paketes oder Briefes die richtige Adresse einträgt bzw die Umleitung verhindert, wie sie noch früher nötig war, als alles noch von Hand (bzw zufuß) erledigt wurde. Damals, vor über 10 Jahren vielleicht, wäre eine Berechnung eher berechtigt gewesen: überleg mal, Dein Provider würde für Mehrfachmails oder Umleitungen Dich zur Kasse bitten.

      Nein, der Jammer ist, daß die Post ihre Monopolstellung hier schamlos ausnutzt, um abzuzocken. Jeder private Paketdienst würde sich jedes Kunden gerne annehmen, egal wohin eine Sendung umgleitet wird. Lebt die Post nicht auch von den Kunden?

      Gruß Richard Dann erzähl mir doch bitte mal wo du heute noch eine (übrigens
      in der Regel gute!) Leistung kostenlos erhältst!!

      Findus
    • von Αnоnүm (abgemeldet) 1
      Re^3: Ist ja nicht zu fassen:
      Da hast du wohl einiges nicht verstanden.
      Wenn du einen Brief an jemanden schickst, der verzogen ist, dann kommt dieser Brief IMMER erst in dem Ort an, der als Adresse angegeben ist. Der Zusteller bemerkt, dass ein Nachsendeauftrag vorliegt und schickt den Brief an die zentrale Nachsendestelle in München. Dort geschieht die Umcodierung dann automatisch (Aufkleber mit neuer Anschrift auf dem Brief). Der Brief wird daraufhin zum neuen Wohnort geschickt und dort zugestellt. Demzufolge wird dieser Brief insgesamt dreimal befördert. Vom zusätzlichen Arbeitsaufwand mal ganz zu schweigen. So einfach wie du dir das vorstellst, ist es nämlich nicht.
      Der Vergleich mit dem Provider hinkt gewaltig. Bei der Post arbeiten Menschen. Sie müssen den Nachsendeantrag beachten, die Sendungen transportieren und zustellen. Und diese Arbeit ist im Gegensatz zur landläufigen Meinung NICHT gut bezahlt. Von Abzocke kann keine Rede sein.

      Findus
    • Re^4: Ist ja nicht zu fassen:
      Da hast du wohl einiges nicht verstanden.
      Wenn du einen Brief an jemanden schickst, der verzogen ist,
      dann kommt dieser Brief IMMER erst in dem Ort an, der als
      Adresse angegeben ist.
      Das mag ja bei Briefen so sein (schlimm genug; denn auch die brauchen Zeit für doppelte Beförderung), aber bei Paketen, die bis zu 20kg wiegen, wäre das ja ein Schwachsinn erster Güte. Die Euro-Express-Zusteller haben doch inzwischen die gleichen Scan-Systeme wie die Paketdienste und sind doch wohl sicher mit dem Zentralrechner in München vernetzt. Den Ausdruck für einen Paketaufkleber sollte das örtliche Postamt selber hinkriegen. Falls nicht, wird hier ja in rauhen Mengen Geld für unnötigen Schienentransport, der der Bahn zu entrichten ist, rausgeschmissen. Ist ja wohl ein Unterschied, ob ein schweres Postpaket von Hamburg nach München geht, um dann wieder nach Hamburg in einer anderen Straße zu landen, wo der Empfänger hingezogen ist, oder ob es in Hamburg bleibt, was ja auch sicher 2 Tage Wegezeit ausmacht: für so blöde halte ich die gelbe Post eigentlich nicht. Aber denkbar ist ja, daß die so blöde sind, und deshalb die Paketdienste so einen Zulauf haben. Der Zusteller bemerkt, dass ein
      Nachsendeauftrag vorliegt und schickt den Brief an die
      zentrale Nachsendestelle in München. Dort geschieht die
      Umcodierung dann automatisch (Aufkleber mit neuer Anschrift
      auf dem Brief). Der Brief wird daraufhin zum neuen Wohnort
      geschickt und dort zugestellt. Demzufolge wird dieser Brief
      insgesamt dreimal befördert. Vom zusätzlichen Arbeitsaufwand
      mal ganz zu schweigen.
      Tja, schlimm, wenn's so ist: so macht man sich eben unnötige Arbeit und Kosten. Darf ich fragen, woher Du Deine Kenntnisse hast? Glauben kann ich es eigentlich nicht bei den heutigen technischen Datenfernübertragungsmöglichkeiten. Der Vergleich mit dem Provider hinkt gewaltig. Bei der Post
      arbeiten Menschen. Sie müssen den Nachsendeantrag beachten,
      die Sendungen transportieren und zustellen. Und diese Arbeit
      ist im Gegensatz zur landläufigen Meinung NICHT gut bezahlt.
      Bei UPS oder German-Parcel und wie sie alle heißen arbeiten auch Menschen, offenbar mit mehr Hirn und Sachkompetenz: Doofheit kostet in der freien Marktwirtschaft die Existenz, bei der Post eben nur eine neue Tariferhöhung, weil sie zumindest noch bei Briefen ein Monopol haben.

      Richard
    • von Αnоnүm (abgemeldet) 0
      Re^5: Ist ja nicht zu fassen:
      Zu Paketen kann ich nichts sagen. Da sind mir die Arbeitsabläufe nicht bekannt. Deshalb bezog sich meine Antwort auch auf die Briefbeförderung und -auslieferung.

      Streng mal deinen Grips an: Meinst du in jedem gelben Briefkasten ist ein Computer installiert, der feststellt, ob für den eingeworfenen Brief ein Nachsendeantrag existiert? Wohl kaum... Deshalb MUSS der Brief ja erst mal bei der angegebenen Anschrift landen. Was nutzen da die heutigen technischen Datenfernübertragunsmöglichkeiten?

      Woher kommen deine pauschalen Vorurteile? Alle Menschen bei UPS und German-Parcel sind intelligent und alle bei der Post sind doof, ohne Hirn und Sachkompetenz? Bitte erst nachdenken bevor man so etwas schreibt!

      Findus
    • Was heißt hier Grips?
      Zu Paketen kann ich nichts sagen. Da sind mir die
      Arbeitsabläufe nicht bekannt. Deshalb bezog sich meine Antwort
      auch auf die Briefbeförderung und -auslieferung.
      Und mein Thread bezog sich schon immer auf Pakete und Päckchen! Streng mal deinen Grips an: Meinst du in jedem gelben
      Briefkasten ist ein Computer installiert, der feststellt, ob
      für den eingeworfenen Brief ein Nachsendeantrag existiert?
      Wohl kaum... Deshalb MUSS der Brief ja erst mal bei der
      angegebenen Anschrift landen. Was nutzen da die heutigen
      technischen Datenfernübertragunsmöglichkeiten?
      Du raffst nicht, was ich meine: Ich habe nie behauptet, weil ich ja auch nicht von Briefen spreche, daß in den öffentlichen Briefkästen ein Compi installiert ist, sonden daß die Herren Zusteller von Euro-Express die gleichen Handscanner haben, wie die Paketdienste auch (mußt schon richtig lesen). Da diese Scanner online mit dem Zentralrechner verbunden sind, können die Zusteller der Paketdienste, die ja auch Abholer sind, spätestens aber die Leute bei der Anlieferstelle die neue richtige Adresse erkennen und den Aufkleber dranpappen, deren Drucker vermutlich nicht nur in München (bei der Post) installiert sind. Auch ein Brief könnte bei der Anlieferstelle in der Nähe des Abnsenders schon als "falsch" erkannt werden und vom Förderband gefischt werden, weiß ich aber nicht, ob die das so machen. Wie gesagt, bei Briefen wäre der Verlust (außer an Zeit) für die Post auch nicht so hoch, wie bei Päckchen und Paketen. Woher kommen deine pauschalen Vorurteile? Alle Menschen bei
      UPS und German-Parcel sind intelligent und alle bei der Post
      sind doof, ohne Hirn und Sachkompetenz? Bitte erst nachdenken
      bevor man so etwas schreibt!
      Na klar: was willste denn aus ehemaligen Beamten rausholen, außer Stroh im Kopf? Die Angestellten der Paketdienste wissen, daß sie (fast) jeden Tag rausfliegen können, wenn sie nicht spuren. Bei der Post ist es eher umgekehrt: eben der Peter-Effekt. Die Inkompetenten bleiben an der Stelle hocken, wo sie nicht mehr weiterbefördert werden können, weil eben inkompetent. Und dort verursachen sie dann jahrelang Stillstand und Chaos.
      Macht aber nix, die nächste Tariferhöhung wird's schon richten.

      Richard