Allgemeine Rechtsfragen
Von: wоlfgаng, 8.4.2004 20:27 Uhr
Hallo zusammen.

Angenommen, ein Ehepaar hat seit einem Jahr eine Verbraucherinsolvenz laufen. Nun sollten sie eine Einkommensteuer Erklärung machen und haben für den Steuerberater 240 € hingelegt. Ihr gemeinsames Einkommen liegt bei zirka 1200€. Sie haben zwei kleine Kinder. Sie haben nun das Geld für den Steuerberater in Raten abgestottert (die letzte Rate wird noch fällig), da sie vom Inso-Verwalter (Sachbearbeiter) suggeriert bekamen, dass sie einen Teil der Rückzahlung behalten könnten. Im gesamten würden sie, um die 1300€ zurück erstattet bekommen. Nun bekamen die Eheleute aber die Mitteilung von der Geschäftsführerin des Inso Büros, dass alles Geld einkassiert wird und sie auch die Gebühren für den Steuerberater nicht zurück erstattet bekommen.
Da die beiden aber um einiges unterhalb des Existenzminimums leben, tut ihnen dies jetzt natürlich sehr weh. Der Herr vom Insolvenzbüro, der ihnen anfangs die Fehlinfo gegeben hatte, ist inzwischen gekündigt worden, da er anscheinend mehr solche Sachen verbockt hat.

Meine Frage ist nun, können diese Leute wirklich nichts zurück fordern? Es würde ja schon reichen, wenn sie ihre Steuerberaterkosten zurück bekämen.
Ob es hier eine Lösung zu Gunsten der Eheleute geben kann, würde uns sehr interessieren.

Liebe Grüße,
Wolfgang und Emina



  1. Antwort von Frаnсеѕсо νоn dеr Lеnt (abgemeldet) 0
    Re: Verbraucher-Insolvenz und Steuerrückzahlung
    Hallo,

    da es sich um ein Doppelposting handelt, habe ich unter Finanzen und Börse geantwortet.

    Gruß,
    Francesco