Studium & Schule
Von: yinyangsoul, 2.3.2012 23:18 Uhr
Habe im Oktober 2011 einen Studiengang begonnen, will aber definitiv das Fach wechseln.

Da dies zum Sommersemester nicht mehr möglich ist, muss ich nun bis zum Wintersemester warten, was jedoch nicht schlimm ist, da ich bis dahin meine für das "neue" Fach notwendigen Vorkenntnisse auf Vordermann bringen kann.

Außerdem würde ich in der Zwischenzeit Exportmodule der BWL belegen - mein jetziger Studiengang sieht ohnehin fachfremde Module vor.
Ich möchte dann im Oktober mit BWL beginnen.

Ich bin auf Bafög angewiesen (sonst habe ich kein Einkommen und Eltern können mich nicht unterstützen, da sie selbst nur ALG2 bekommen), müsste aber, sofern ich eingeschrieben bleibe mein jetziges Studium regulär fortsetzen. Ich weiß aber schon jetzt, dass mir das nichts bringt und ich lieber (bis auf einen Sprachkurs, der zum "regulären Studieninhalt" meines jetzigen Studiengangs zählt) nur BWL machen (2 Kurse) und ansonsten privat meine Mathe-Kenntnisse auf Vordermann bringen würde.
Wenn ich regulär mein jetziges Studium fortsetzen muss, wäre das für mich aber verlorene Zeit, da ich die Zeit lieber verwenden möchte um mich auf BWL vorzubereiten.

Ist es wirklich notwendig mein jetziges Studium regulär fortzusetzen? Reichen da bei 18 ECTS auch die zwei Exportmodule und der Sprachkurs? Mein Studiengang sieht ja ohnehin fachfremde Module vor.

Oder, wenn ich sage, dass die Inhalte meines jetzigen Studiums mir nichts bringen, lieber aufzuhören um mich nicht mit unnötigen Inhalten zu quälen? Wäre es also wirklich notwendig ALLES regulär mitzumachen?

Bis ich einen Job habe hätte ich dann aber auch kein Einkommen mehr.

Bei einer Exmatrikulation stünde ich natürlich vor dem Problem, wie ich meine Krankenversicherung bezahle. Da ja dann das Bafög (von dem ich abhängig bin und mir meinen "Lebensunterhalt" sichert) wegfällt, müsste ich mir erst mal einen Job suchen.
Wirtschaftlich gesehen ist meine Region eher schwach, von daher liegen auch die Jobs nicht auf der Straße.
Ich könnte aufgrund langjähriger Berufstätigkeit auch erst mal ALG1 beantragen, bis ich einen Nebenjob gefunden habe. Allerdings befürchte ich eine 3 monatige Sperre zu bekommen, da ich letztes Jahr meine unbefristete Stelle im September 2011 gekündigt hatte um das Studium aufzunehmen. Ob ich eine Sperre bekäme konnte mir bei der Agentur für Arbeit natürlich niemand sagen - "das wird im Einzelfall geprüft" war die Antwort, dafür müsse ich halt erst mal einen Antrag stellen.



  1. Antwort von stefaniel 0
    Re: Bafög: Nicht alle Kurse belegt - wann ein Problem?
    Hallo,

    alles was du da geschrieben hast, interessiert nicht und hilft auch nicht weiter.
    Einzig und alleine interessiert, in welchem Semester du wechselst. Wenn du zum Ende des SoSe im 3. Semester bist - kein Problem. Anständige Begründung schreiben.

    Bist du aber im 4. Semester wird dir in jedem Fall dasd BAfög gestrichen. Dann solltest du auf jedem Fall ( falls Uni, für FH schon zu spät ) noch dieses Semester dieses Studium mit Exma beenden.

    mfg
    STefaniel
    1 Kommentare
    • Re^2: Bafög: Nicht alle Kurse belegt - wann ein Problem?
      Ups, sorry, das wichtigste vergessen: Bin jetzt im 1. und komme ins 2. Semester.
      Ich will halt nur mein Fach jetzt nicht mehr unbedingt so weitermachen und lieber schon BWL-Kurse belegen als Exportmodule, weil mir mein Fach nix bringt.
  2. Antwort von tinastar33 0
    Re: Bafög: Nicht alle Kurse belegt - wann ein Problem?
    Hallo yinyangsoul,
    grundsätzlich hast du Recht - es ist Quatsch, das Studium fortzusetzen, wenn du weißt, dass du es nicht beendest. Das Bafög-Amt wird dir da auch keine Probleme machen, wenn du dich erst zum Ende des SoSe exmatrikulierst, weil sie natürlich nicht sehen / prüfen können, ob du die richtigen Kurse mit dem richtigen Eifer belegst. Eine Prüfung des Leistungsstandes findet erst nach dem 4. Semester statt - davon bist du noch weit entfernt. Insofern ist es eine gute Idee, die Zeit sinnvoll zur Vorbereitung auf das neue Fach zu nutzen. Ich könnte aufgrund langjähriger Berufstätigkeit auch erst mal ALG1 beantragen, bis ich einen Nebenjob gefunden habe. Allerdings befürchte ich eine 3 monatige Sperre zu bekommen, da ich letztes Jahr meine unbefristete Stelle im September 2011 gekündigt hatte um das Studium aufzunehmen. Ob ich eine Sperre bekäme konnte mir bei der Agentur für Arbeit natürlich niemand sagen - "das wird im Einzelfall geprüft" war die Antwort, dafür müsse ich halt erst mal einen Antrag stellen.
    Ich empfehle dir auf jeden Fall, deinen ALG I Anspruch prüfen zu lassen, denn das Bafög-Amt wird dich zwar nach dem Fachwechsel weiter fördern, aber es ist möglich, dass sie dich trotzdem insgesamt nur 6 Semester lang fördern - sprich: du die letzten zwei zusätzlichen Semester, die du brauchst, um im neuen Fach deinen Abschluss zu machen, irgendwie überbrücken musst. Erkundige dich dazu beim Bafög-Amt, wie sie das handhaben.
    Wenn dem so ist, solltest du jetzt versuchen, nicht leichtfertig Bafög-Monate zu "verbrauchen", sondern dir diese für die Zeit aufsparen, in der du studierst. Wenn du die Zeit bis zum Herbst also durch ALG I und einen Minijob überbrücken kannst, ist das sehr zu empfehlen.

    Viele Grüße
    tinastar