Neulich in der Samenbank ....
Von: , Frage gestellt am Di, 6. Jun 2000
Ein Obdachloser erwacht gut ausgeruht einen Morgen an der Hamburger Alster und macht
sich auf den Weg durch die Stadt. Da kommt er an einem Haus vorbei an dem das Schild
SAMENBANK hängt und denkt sich: Hey Klasse Idee hier verdiene ich mir mein heutiges
Frühstück.
Er also rein und sofort zum Fräulein hinter dem Tresen.
Er: Guten Morgen, sagen sie vereherte Frau, was bekommt man hier denn für ´ne Probe?
Sie: Für einen Fingerhut 1 DM, für einen Eierbecher 10 DM und für ein Marmeladenglas
100 DM.
Er, ausgeruht wie er ist: Na dannn geben sie mir mal das Marmeladenglas.
Schnappt sich das Glas und verschwindet in der Kabine. Woraufhin aus der Kabine einige
ächsende Laute zu vernehmen sind. Nach ´ne kleinen Weile steckt unser Obdachloser den
Kopf aus der Kabine: Entschuldigung, könnten sie mir vielleicht ein Handtuch bringen?
Sie bringt ihm das Handtuch, denn das gehört zum Service.
Er also wieder in die Kabine. Die Geräusche werden lauter und ein stöhnen gesellt sich dazu.
Plötzlich der Kopf wieder in der Kabinentür: Entschuldigung hätten sie auch noch ein feuchtes Handtuch für mich?
Das Fräullein wundert sich kurz über diese etwas außergewöhnliche frage, reicht ihm aber auch ein feuchtes Handtuch, denn Hauptsache das Marmeladenglas wird voll!
Die Kabinentür geht wieder zu und jetzt fängt die Kabine an zu wackeln, als ob sich jemand von innen gegen die Wände wirft. Die Lautstärke beginnt unangenehm aufzufallen und aufsehen zu erregen, woraufhin das Fräullein an der Kabinentür klopft:
Entschuldigung, ähm (räusper), gehts Ihnen gut, kann ich irgendwie behilflich sein?
Ja bitte! Können sie mir das Marmeladenglas öffnen?
