Neues Board und neuer CPU

Hallo,

normal kommt man ja um eine Neuinstallation bei großen Änderungen in der Hardware (Board & CPU) nicht herum.

Hat es unter XP schon mal jemand mit einer Reparaturinstallation versucht? Klappt das, ist es ratsam?

Welche Erfahrungen habt ihr?

Danke & Gruß, olli

Also bei mir gings auch ohne neuinstallation obwohl board und CPU getauscht war. Aber reparaturinstallation ist schon nicht verkehrt, da dann das Setup die HAL an die neue Hardware anpasst.

Aber mit grosser wahrscheinlichkeit is wohl eine erneute Aktivierung fällig.

vielleicht hilfts weiter

hierzu:

Aber mit grosser wahrscheinlichkeit is wohl eine erneute
Aktivierung fällig.

in der PCgo 01/2004 findest man einen artikel in dem steht wie man die erneute aktivierung „überspringen“ kann.

im verzeichnis c:\windows\system gibts eine datei (name weiss ich auf die schnelle nich auswendig) die man auf disk speichert, dann die neuinstallation macht und später die datei von der disk wieder ins verzeichnis kopiert. soll laut pcgo funktionieren, habs aber nicht ausprobiert da mein system läuft.

schönen gruß

Moin Olli,

normal kommt man ja um eine Neuinstallation bei großen
Änderungen in der Hardware (Board & CPU) nicht herum.

Das sehe ich nicht so. Problematisch kenne ich eher große Software-Änderungen.

Hat es unter XP schon mal jemand mit einer
Reparaturinstallation versucht? Klappt das, ist es ratsam?

Also ich habe mal ein XP mit einer anderen XP-CD reparaturinstallieren wollen. Das hat nicht funktioniert, weil die neue Version über eine falsche Datumseinstellung gemeckert hat und ich die richtige nicht wußte.
Aber das ist sicher auch ein schräger Fall gewesen.

Warum willst Du eigentlich reparaturinstallieren? Wenn Du die CPU wechselst, interessiert das eigentlich nur das BIOS, nicht Win.
Wenn Du das Board wechselst muß der Hardware-Assistent nur alle Geräte neu erfassen. Wenn Du es ihm erleichtern willst, bestückst Du die Ports genauso wie auf dem alten Board. Die Treiber sind ja schon vorhanden, müssen allerdings neu initialisiert werden.

Einzig die Aktivierung wird eventuell neu fällig, wenn Du eine zu aktivierende Version hast. Das könntest Du aber mit einer Reparaturinstallation theoretisch auch nicht verhindern.

Der Tip „Wie Du dennoch um die erneute Aktivierung herum kommst“ gilt nur für eine Neuinstallation ohne größere Hardware-Änderung. Board, CPU und Netzwerkkarte sind aber glaube ich die am höchsten bewerteten Geräte.

Gruß,
Kristian

Hi,

das allerbeste wird sein du installierst WinXP nach der Umrüstung neu, vor Allem wenn das Mainboard nen anderen Chipsatz als das alte hat (vor allem wenns ne umrüstung von einem chipsatzhersteller zu nem anderen ist, z.b. VIA -> Nvidia vice versa). Wenn das neue Mainboard nen Chipsatz des gleichen Herstellers hat wie das alte, dann könnte es ohne Probleme funktionieren, aber in der Regel würde ich auf jeden Fall WinXP neu installieren.
Sichere aber trotzdem die im obigen Artikel beschriebene Datei, vielleicht hast du Glück und musst XP nicht erneut aktivieren.

viel Glück,

Michi

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Kristian,

normal kommt man ja um eine Neuinstallation bei großen
Änderungen in der Hardware (Board & CPU) nicht herum.

Das sehe ich nicht so. Problematisch kenne ich eher große
Software-Änderungen.

Wenn das Mainboard gewechselt wird, ändert meistens auch der Chipsatz, aber Win ladet beim Starten die Treiber für das alte Board !! Oft kann man Win dann gar nicht mehr starten.

Hat es unter XP schon mal jemand mit einer
Reparaturinstallation versucht? Klappt das, ist es ratsam?

Warum willst Du eigentlich reparaturinstallieren? Wenn Du die
CPU wechselst, interessiert das eigentlich nur das BIOS, nicht
Win.

Win installiert einen speziellen Treiber, welcher die CPU-Patches installiert (Geräte-Manager: „Systemgeräte“->„Microcode-Updategerät“).
Jenachdem muss dieser Treiber auch aktualisiert werden.

Wenn Du das Board wechselst muß der Hardware-Assistent nur
alle Geräte neu erfassen. Wenn Du es ihm erleichtern willst,
bestückst Du die Ports genauso wie auf dem alten Board. Die
Treiber sind ja schon vorhanden, müssen allerdings neu
initialisiert werden.

Insbesonders bei den Treibern für den Chipsatz funktioniert das oft nicht.

MfG Peter(TOO)

Moin Peter,

[…]

Wenn das Mainboard gewechselt wird, ändert meistens auch der
Chipsatz, aber Win ladet beim Starten die Treiber für das alte
Board !! Oft kann man Win dann gar nicht mehr starten.

Aha. Nun, so machen verschiedene User oftmals verschiedene Erfahrungen.
Ich habe vor einem Jahr oder so unter Win98SE einen Pentium II 500, der auf einem Board lief, das nur 333 MHz hergab, gegen einen Athlon 1 GHz gewechselt. Logischerweise brauchte der ein ganz anderes Board mit entsprechend anderem Chipsatz.
Ursprünglich hatte ich mich auch schon auf eine Neuinstallation eingestellt. Aber ein Freund sagte „Laß mal, das geht auch so“ und siehe da: es ging. Er hatte sowas auch schon gemacht, sagte er. Der Rechner läuft seit dem als Spielerechner völlig problemlos.

[…]

[…]

Win installiert einen speziellen Treiber, welcher die
CPU-Patches installiert (Geräte-Manager:
„Systemgeräte“->„Microcode-Updategerät“).
Jenachdem muss dieser Treiber auch aktualisiert werden.

Vielleicht plug ‚n‘ play? Oder vielleicht bei Win98SE anders?

[…]

Insbesonders bei den Treibern für den Chipsatz funktioniert
das oft nicht.

Ah ja, na gut. Dann hab’ ich halt Glück gehabt.

Gruß,
Kristian

Hallo Kristian,

Aha. Nun, so machen verschiedene User oftmals verschiedene
Erfahrungen.
Ich habe vor einem Jahr oder so unter Win98SE einen Pentium II
500, der auf einem Board lief, das nur 333 MHz hergab, gegen
einen Athlon 1 GHz gewechselt. Logischerweise brauchte der ein
ganz anderes Board mit entsprechend anderem Chipsatz.
Ursprünglich hatte ich mich auch schon auf eine

Nur ganz nebenbei bemerkt:
Der Fragesteller hat Windows XP !!

MfG Peter(TOO)

Moin Peter,

Nur ganz nebenbei bemerkt:
Der Fragesteller hat Windows XP !!

Ist mir schon klar, aber ich würde nicht erwarten, daß das an dieser Stelle einen wesentlichen Unterschied macht.
Die Hardware ist es, worauf es ankommt. Sie ist wesentlich unflexibler (eben „hard“). Was das Betriebssystem dann damit macht, ist ja seine Sache und von der Hardware wieder unabhängig.
Also, wenn das neue Board neue Chipsatz-Treiber verlangt, verlangt es diesen von jedem Betriebssystem, oder?

Schließlich wollte ich auch nur meine persönliche Erfahrung einbringen, nicht Deiner Erfahrung widersprechen. Zumal Du diese zeitlich später ins Feld geführt hast.
Du wirst schon recht haben, ich aber eben auch. Was der Fragesteller nun daraus macht, bleibt ihm überlassen.

Gruß,
Kristian

Hallo Kristian,

Nur ganz nebenbei bemerkt:
Der Fragesteller hat Windows XP !!

Ist mir schon klar, aber ich würde nicht erwarten, daß das an
dieser Stelle einen wesentlichen Unterschied macht.

Win 95, 8 und ME sind eine Weiterentwicklung von DOS.
Win NT, 2000 und XP sind eine ganz andere Entwicklung und haben, ausser der DOS-Emulation, eigentlich gar nichts mit DOS zu tun.

Die Hardware ist es, worauf es ankommt. Sie ist wesentlich
unflexibler (eben „hard“). Was das Betriebssystem dann damit
macht, ist ja seine Sache und von der Hardware wieder
unabhängig.

Eben nicht !
Jedes Bit hat seine Bedeutung, einzig das was schon im IBM AT eingebaut war ist meist gleich geblieben. Aber zu AT-Zeiten gab es z.B. noch keinen PCI- oder AGB-Bus. Auch die unterschiedlichen Version einen Chips-Satzes des gleichen Herstellers unterscheiden sich oft. Oft kommt es auch vor, dass bei einer älteren Revision einige Features nicht eingeschaltet werden dürfen, weil sie schlichtweg nicht richtig funktionieren.

Also, wenn das neue Board neue Chipsatz-Treiber verlangt,
verlangt es diesen von jedem Betriebssystem, oder?

Die Hardware hat keine Möglichkeit einen treiber vom Betriebssystem „anzufordern“. Das Betriebssystem kann nur die Hardware analysieren und dadurch einen, manchmal, passendenen Treiber installieren. Bei einigen grundlegenden Komponenten des Mainboards wird das aber nicht automatisch beim Booten gemacht, da sich diese Komponenten normalerweise eigentlich nicht verändern können. Hinzu kommt noch, dass einige Komponenten installiert sein müssen (z.B. die Bridges zwischen FSB und PCI, usw.) um die restliche Hardware analysieren zu können.

Schließlich wollte ich auch nur meine persönliche Erfahrung
einbringen, nicht Deiner Erfahrung widersprechen. Zumal Du
diese zeitlich später ins Feld geführt hast.
Du wirst schon recht haben, ich aber eben auch. Was der
Fragesteller nun daraus macht, bleibt ihm überlassen.

Da Win 98 und XP grundsätzlich ander aufgebaut sind, helfen bei solchen Problemen die Ehrfahrungen von Win 98 nichts.
Weiterhin ist zu beachten, dass der Fragesteller scheinbar keinen Ahnung von der Thematik hat und somit durch deine Antwort nur in die Irre geleitet wird.

Ich will dich in keiner Weise angreiffen oder einfach nur Recht behalten, aber es geht mir darum Fehlinformationen zu vermeiden.

Eine Reparatur-Anleitung für einen VW hilft auch nichts wenn du Probleme mit einem Mercedes hast …

MfG Peter(TOO)