Hallo Jens,
Dabei isses Wurscht welche Art Drucker es is, die
Speicherkapazität ist entscheidend. Es gibt genau so gut auch
Tintenstrahler die mehr Speicher als ein Laserprinter haben
können…
Die Speicherkapazität ist wichtig, aber nicht allein. Die Druckdaten sind mehr oder weniger kodiert, ja nach Druckersprache und Treibertyp. Je höher die Kodierung, desto weniger Speicher wird gebraucht und desto geringer die Netzwerklast. Dafür muss dann der Prozessor arbeiten.
Wie gesagt, abhängig vom Speicher, das bringt ein Laserdrucker
auch fertig…
Kann schon sein. Wir habe alte Laserdrucker im Einsatz die 2 oder 4 MB Speicher haben. Aber wirklich reinhauen tun die Tintenspritzer, und zwar gerade die modernen,
Es könnte klappen, wenn folgendes beachtet wird.
- Der Treiber wird auf den Clients installiert.
Installiert man einen Netzwerkdrucker, so holt sich das
Betriebssystem eine Kopie des Treibers und installiert diesen
lokal --> d.h. der Treiber wird IMMER auf dem Client
gespeichert, was anderes is net möglich…
Es wird nur ein Teil des Treibers gespeichert. Dies merkt man daran, wenn man einen Drucker lokal installieren möchten, bei dem man sich den gleichen Typ schon gemappt hat. Es wird dennoch der Treiber benötigt.
Die Alternative dazu ist ein Hardware-Printserver. Eine kleine
Box, wie sie von HP, Axis oder Compu-Shack verhökert wird.
Aufgrund des Aufwands und der Kosten wär das net wirklich eine
Alternative. Sinnvoller wäre es, die vorhanden Technik zu
nutzen (eben den alten PC) und wenn’s sein muß den
Druckerspeicher zu erweitern. Das is einfacher und
wahrscheinlich billiger…
Es hängt davon ab, was man überhaupt machen will. Die Anbindung des Druckers ans Netzwerk erfolgt über:
a) interne Netzwerkarte (= interner Printserver)
b) externe Printserver-Box
c) Anschluß an einem Win-Rechner, der ihn im Netzwerk freigibt.
d) Rechner mit Linux -> externe Printserver-Box.
In einem großen Netzwerk gibt es dann noch NT-/W2k-Printserver, die die Druckqueues verwalten und die Treiber über Point&Click zur Verfügung stellen. Dies entspricht dann der Version c). Der Anschluß der Drucker erfolgt dann über a) oder b).
Hier liegt die Queue auf dem Printserver und dann muss er einen Teil der Verarbeitung durchführen. Dafür dürfte ein 486er zu schwach sein.
Wenn man den Rechner nun mit Linux als Printserver installiert d), dann hat man wieder so etwas wie eine externe Printserverbox. Der Treiber muss dann dediziert auf den Clients installiert werden.
Was nun Aufwand und Kosten betrifft. Wie lange dauert es für einen ungeübten eine Linux-Rechner als Printserver zu installieren und wie lange dauert es eine fertige Printserver-Box zu installieren. Nimm einen Stundensatz von 50 Euro/Stunde (interner Mitarbeiter ist billig). Günstige Printserver-Boxen starten bei 100 Euro. Wenn das Schrauben an der Linux-Kiste länger als 2,5 Stunden dauert, wirds unrentabel.
Die externe Printserverbox ist späterhin einfacher zu konfigurieren, nimmt weniger Platz weg und ist weniger Störanfällig als eine Rechner (Nicht vergessen - Jede Störung kostet Geld).
Gruß
Carlos