Moin,
ich bin Linux-Anfänger und hab mich jetzt schon durch Unmengen Tutorals gewühlt, kann aber folgendes Problem nicht lösen und hoffe, dass ihr mir ein paar Tipps geben könnt:
Ich habe ein Netzwerk mit einem Windows 98(se) und einem Windows XP Prof. Rechner. Dazu gibt es einen Linux-Rechner mit Suse 8.1 in der Minimalinstallation mit vollständig installierten Webserver- und Netzwerkfunktionen. Dieser Rechner hat zwei Netzwerkkarten und fungiert zunächst als Router zwischen DSL-Modem und Netzwerk. Die hauseigene Firewall ist dabei auch aktiviert.
Nun möchte ich, dass der Linux-Rechner zusätzlich als File- und Druckserver funktioniert.
Dazu habe ich Samba installiert, da aber keine grafische Oberfläche verfügbar ist, kann ich swat, webmin oder dergleichen auf diesen Rechner nicht benutzen. Kann ich mittels eines Webbrowsers von den Windows-Rechnern später Samba konfigurieren?
Auf jeden Fall bin ich nun soweit gekommen, dass in der Netzwerkumgebung der Computer manchmal zwar angezeigt wird, aber ich nicht eine Ebene weiter komme. Es erscheint dann die Fehlermeldung: „Es ist ein Netzwerkfehler aufgetreten“ oder „Die Ressource existiert nicht“
Direkte Eingaben über den Explorer (\192.168.0.1 oder \linux) führen auch zu keinem Erfolg. Ich kann die Rechner aber alle mit der IP-Adresse anpingen, nur ping linux führt zu keinem Erfolg.
Am besten ich schreibe die sbm.conf mal gleich hier nieder. sbm und nbm sind übrigens gestartet. In der lnhosts stehen die Rechnernamen mit IP-Adresse:
[global]
workgroup = die gleiche wie bei den windows-rechnern
security = share #Irgendwie versteh ich das mit dem Anmelden nicht
und da ich sowieso keine Passwörter in den Win-Sys. haben möchte
scheint das eine gute Möglichkeit zu sein
interfaces = eth1 192.168.0./255.255.255.0 lo 127.0.0.1
bind interfaces only = yes # somit kein Zugriff von außen
load printers = yes
browseable = yes
case sensitive = no
guest account = user
keep alive = 30
null passwords = true
os level = 2
time server = yes
unix extensions = yes
encrypt passwords = yes
printing = CUPS
printcap name = CUPS
socket options = SO_KEEPALIVE IPTOS_LOWDELAY TCP_NODELAY
wins support = no # bei yes funktioniert es auch nicht
client code pages = 850
veto files = /*.eml/*.nws/riched20.dll/*.(*)/
[filefolder]
path = /home/samba/speicher
guest ok = yes
writeable = yes
browseable = yes
public = yes
create mode = 0777
allow hosts = 192.168.0.
[printers]
path = /var/spool/smb
print ok = yes
guest ok = yes
printable = yes
create mask = 0777
browseable = yes
Da steckt als Folge meiner Probiererei bestimmt jede Menge Unfug drin und der Fehler liegt wahrscheinlich irgendwo im Detail. Vielleicht liegt es auch an der Firewall, aber wenn sie aus ist, ändert sich nichts an der Lage. Ich hoffe jemand von Euch weiß Rat und kann mir helfen. Ich danke schon mal im vorraus.
Gruß
Ysdi
Ein Sahnehäupchen wäre eine aktive Unterstützung des Netzwerkes, da ich ständig Probleme habe Verbindung zwischen den beiden Windows-Rechnern herzustellen (mal geht sie einseitig, mal ganz, oft garnicht). Welche Art der „Unterstützung“ wäre da angebracht? Reicht da Wins support = yes in Samba aus oder welche Schritte wären dafür noch notwendig?

Brauch die Domänenanmeldung auch einen offenen Port? Vielleicht liegt es ja daran. Oder fehlt noch irgendeine Maßnahme um den Linux-Rechner zum PDC zu machen, habe die SWAT-Doc diesbezüglich studiert und (hoffentlich richtig) angewandt. Die jeweiligen Accounts sind lokal eingetragen und auch in die samba-Passwortdatei übertragen.