Hallo Fragewurm,
Übrigens, von Kanalkapazität und Nutzdatenbandbreite usw. hab
ich absolut keine Ahnung, geschweige denn von Overhead und so.
Ich weiß nur, daß 8 Bit 1 Byte sind, und habe mich insofern
gewundert. Aber wie gesagt, wenn das normal ist, dann ist es
Also, du hast da z.B. eine Verbindung mit 10MBit/s.
Jetzt hast du noch das kleine Problem, dass der Empfänger in dem ganzen Strom von Nullen und Einsen ja auch herausfinden muss wo ein Byte anfängt …
Bei der asynchronen Übertragung (RS232) wird da z.B. noch ein Startbit und ein Stopbit drangehängt. Also ist dann die Nutzbandbreite der Verbindung nicht
10MBit/s / 8 = 1.25 MByte/s
sondern
10MBit/s / (1+8+1) = 1.00 10MByte/s.
Ok, im Netzwerk verwendet man eine etwas bessere Kodierung, da musst du dann durch 8.xx teilen.
Dann ist da noch ein Übertragungsprotokoll nötig.
An die Nutz-Daten, muss noch eine Adresse dran, wohin das Paket soll und eine als Absender. Dann noch ein Prüfsumme und ein paar weiter Informationen… Die Daten werden also „verpackt“.
Da so eine Übertragung in mehreren Schichten geschiet, wird das ganz dann merfach verpackt. Also der Brief kommt in einen Umschlag, der Umschlag nochmals in einen, usw.
Wenn du nun eine Datei von der Festplatte überdein Netzwerk versenden willst, wird die zudem zuerst in handliche Stücke zerlegt, welche dann alle einzeln so 3 bis 5 mal verpackt werden…
Somit gehen da so um die 20% von den beispielsweise genanten 1MByte/s ab.
Wenn jetzt so ein Packet verloren geht, bzw. gestört empfangen wird muss es nochmals gesendet werden…
Als Nutzdaten-Durchsatz wird diejenige Übertragungszeit bezeichnet, welche du für die Datei benötigst, also: Zeit/Dateigrösse.
MfG Peter(TOO)
MfG Peter(TOO)