Ein Netzwerk in der Schule aufbauen

Hallo,
mein Berufsschullehrer hat mich gefragt, ob ich ihm helfen könnte, das Netzwerk in der Schule einzurichten. Ich habe mich gern bereit erklärt ihn zu helfen. Aus diesem Grund habe ich ein paar Fragen an Euch. 2 Rechner sind mit einem Hub verbunden plus Leh-rerPC. Die gesamten Rechner müssen sich einen ISDN Anschluss teilen, der mit dem LehrerPC verbunden ist. Ich denke mal da liegt das erste Problem, eine ausreichend schneller Verbindung aufbauen zu können, oder? Ein ISDN Anschluss ist doch für 12 Rechner bestimmt zuwenig.
Des weiteren benötigen wir noch eine Software, mit der unser Lehrer von seinem Ar-beitslatz aus verfolgen kann, auf welchen Seiten wir uns im Augenblick befinden.
Könnt Ihr uns vielleicht ein wenig mir Rat zur Seite stehen?
Grüße, Matthias.

[…]

2 Rechner sind mit einem Hub
verbunden plus Leh-rerPC. Die gesamten Rechner müssen sich
einen ISDN Anschluss teilen, der mit dem LehrerPC verbunden
ist. Ich denke mal da liegt das erste Problem, eine
ausreichend schneller Verbindung aufbauen zu können, oder? Ein
ISDN Anschluss ist doch für 12 Rechner bestimmt zuwenig.

Also ich würde mich bei der Größenordnung bereits von dem Konzept verabschieden, den Internet-Server gleichzeitig als „Lehrer-PC“ zu nutzen. Stellt euch lieber einen vernünftigen PC mit Linux als Gateway/Proxy/Mail-/News-/Fileserver mit ISDN-Karte in eine Ecke. Konfiguriert den einmal vernünftig und fasst ihn dann nicht mehr an … es sei denn, es muss sein.

Mit ISDN Kanalbündelung kann man schon 12 Rechner vernünftig versorgen – vorausgesetzt ihr surft nicht nur alle blöd im Netz rum. Mail und News werden lokal abgewickelt. Ebenso kann durch intelligenten Einsatz des Proxy der live-Webzugriff reduziert werden. Zum Thema gehörige Seite werden einfach lokal gepuffert.

Des weiteren benötigen wir noch eine Software, mit der unser
Lehrer von seinem Ar-beitslatz aus verfolgen kann, auf welchen
Seiten wir uns im Augenblick befinden.

Dazu gibt es unter

http://www.cs.brown.edu/software/xmx/

ein für Klassenräume geschaffenes Tool, mit dem der Lehrer eine recht gute Kontrolle über Schülerbildschirme hat und sich auch aufschalten kann, um z.B. Hilfestellung zu geben. Das ist allerdings ein Unix/Linux-Tool. Wenn ihr nicht alle Rechner auf Linux umstellen wollt (aus welchen Gründen auch immer), dann gibt es das auch für viel Geld für Windows. PC-Duo oder PC-Anywhere fallen mir ein.

Viel Erfolg!

Gruss

Jens

ein für Klassenräume geschaffenes Tool, mit dem der Lehrer
eine recht gute Kontrolle über Schülerbildschirme hat und sich
auch aufschalten kann, um z.B. Hilfestellung zu geben. Das ist
allerdings ein Unix/Linux-Tool. Wenn ihr nicht alle Rechner
auf Linux umstellen wollt (aus welchen Gründen auch immer),
dann gibt es das auch für viel Geld für Windows. PC-Duo oder
PC-Anywhere fallen mir ein.

auch unter windoof gibts ne freie alternative, vnc. einfach mal hier im archiv oder direkt in einer guten suchmaschine suchen…

joachim

Hallo Matthias!

ist. Ich denke mal da liegt das erste Problem, eine
ausreichend schneller Verbindung aufbauen zu können, oder? Ein
ISDN Anschluss ist doch für 12 Rechner bestimmt zuwenig.

Wie wäre es denn mit einer T-DSL Flatrate für ca. 120DM im Monat?
Mit 768kBit/s Down- und 128kBit/s Upstream solltest Du 12 Rechner versorgen können. Du benötigst dann allerdings noch einen Router (entweder einen ADSL-Router als dedizierte Hardware oder einen zentralen Server als Proxy, welcher die Addressumsetzung, etc. erledigt).

Des weiteren benötigen wir noch eine Software, mit der unser
Lehrer von seinem Ar-beitslatz aus verfolgen kann, auf welchen
Seiten wir uns im Augenblick befinden.

Das von Joachim empfohlene VNC findest Du unter:
http://www.uk.research.att.com/vnc/

CU
Markus

Hallo,
mein Berufsschullehrer hat mich gefragt,

schau Dir mal folgende Seite an: http://intranet.homepages.de

CU,
Alex

Hallo,
mein Berufsschullehrer hat mich gefragt,

es kommt noch ein Punkt dazwischen, alo:

http://intranet.home.pages.de

Irgendwie hat keiner so richtig auf die Frage geantwortet:

Also auf dem Lehrer-PC muß ein sogenannter Proxy- oder NAT-Server rauf. NAT ist transparenter und leichter einzurichten. Proxy hat den Vorteil, daß es WWW-Inhalte Puffern (Stichwort: Cache) kann und der Lehrer hat eine bessere Kontrolle, über die Seitenzugriffe. Er kann WWW-Seiten sperren oder einfach nur beobachten, wo jeder gerade rumsurft.

Für euch wäre ein Proxy besser. Ist zwar etwas kniffliger sinnvoll zu konfigurieren, aber den Cache werdet ihr ganz dringend brauchen.

Im übrigen ist eine ISDN-Verbindung für 12 Rechner wirklich etwas dünn. Ein ISDN B-Kanal hat ca. 8kB Datenrate. Durch 12 Rechner, sind etwa 600 Byte pro Sekunde für jeden Rechner. Mit Kanal-Bündelung sind das zwar schonmal 1.2kB, aber freude kommt da nicht auf.

Wenn ihr z.B. E-Mail über euer Netzwerk abwickeln wollt, dann solltet Ihr einen Proxy-Server mit integriertem Mailserver benutzen. Eure Mailclients (Outlook, Netscape, Eudora, etc.) schicken ihre Mail an diesen lokalen Server und holen von dort auch ab. Der Mailserver selber wählt sich z.B. alle 4 Stunden ins WWW und schickt die gesammelte Mail ab und holt auch die eingehende Post ab.

Das alles (Proxy und Mailserver) reduziert die ISDN-Last erheblich. Wenn im Unterricht z.B. alle Rechner auf eine Seite zugreifen sollen, dann lädt nur der erste Rechner die Seite und alle anderen bekommen die Seite aus dem Proxy-Cache.

Ok. Soweit, so gut. MfG, Lars Betzin