Hallo allerseits,
durch Zufall bin ich auf ein seltsames Problem gestoßen:
Ich verbinde mich manchmal mittels ssh von der Arbeit aus zu meinem (Linux-)Rechner daheim. Dabei bin ich in der Arbeit über einen Netgear WPN824-Router (NAT) über W-Lan im Netz und verwende PuTTY unter Windows.
Das ganze funktioniert meist anstandslos.
Außer, ich will am Rechner daheim ein neues Paket oä installieren, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, daß dabei der W-Lan Router in der Arbeit abstürzt - so richtig, keine Verbindung (weder Funk noch Ethernet) geht mehr, nur ab- und wieder anstecken hilft.
Im Augenblick des Absturzes des Routers sind am Bildschirm stets gerade eine Meldung, daß die Abhängigkeiten des Paketes ermittelt würden, sowie ein „Spinner“ (Schnelle Folge von „|/-“) zu sehen.
Nun wundert es mich doch, daß der Inhalt einer ssh-Verbindung einen Router, der nichts anderes tun soll, als die Pakete (die er nicht mal im Klartext sehen sollte) zum Empfänger weiterzuleiten, zum Absturz bringen kann.
Wenn ich die Paketinstallation in einem „screen“ starte, und diesen „abhänge“, funktioniert alles einwandfrei. Es scheint also wirklich an der Bildschirmdarstellung zu liegen.
Wer kennt so ein Problem, oder hat eine Vermutung, woran das liegen könnte?
LG
Stuffi
Außer, ich will am Rechner daheim ein neues Paket oä
installieren,
Hier, denke ich,
Nun wundert es mich doch, daß der Inhalt einer ssh-Verbindung
liegt ein Denkfehler. Die Installation läuft ja nicht mehr über die gesicherte Verbindung, vielmehr wird eine zusätzliche Verbindung aufgebaut. Ob das allerdings von Bedeutung ist, ist eine andere Frage.
Gruss
Schorsch
Außer, ich will am Rechner daheim ein neues Paket oä
installieren,
Hier, denke ich,
liegt ein Denkfehler. Die Installation läuft ja nicht mehr
über die gesicherte Verbindung, vielmehr wird eine zusätzliche
Verbindung aufgebaut. Ob das allerdings von Bedeutung ist, ist
eine andere Frage.
Ja, das ist schon klar, daß der Zielrechner - wenn notwendig - das Paket herunterlädt. Nur sollte doch der Terminal-Rechner und der mit ihm verbundene Router davon nichts mitbekommen.
Außerdem tritt das Problem auch bei Paketen auf, die am Zielsystem schon vorhanden sind und nur neu installiert werden sollen.
LG
Stuffi
Ja, das ist schon klar, daß der Zielrechner - wenn notwendig -
das Paket herunterlädt. Nur sollte doch der Terminal-Rechner
und der mit ihm verbundene Router davon nichts mitbekommen.
Stimmt, da hab ich nicht aufmerksam genug gelesen.
Gruss
Schorsch
Hallo Stuffi,
Im Augenblick des Absturzes des Routers sind am Bildschirm
stets gerade eine Meldung, daß die Abhängigkeiten des Paketes
ermittelt würden, sowie ein „Spinner“ (Schnelle Folge von
„|/-“) zu sehen.
…
Wer kennt so ein Problem, oder hat eine Vermutung, woran das
liegen könnte?
Sieht nach einen Softwarefehler aus.
Der Router muss ja die unteren Schichten auspacken, auswerten, neu verpacken und weiterleiten.
scheinbar wird dabei der Router mit vielen Meldungen „beschossen“ welch wohl immer nur ein Nutzzeichen der Windmühle enthalten …
Solche blöden Fehler habe ich auch schon über Monate gesucht 
Der Letzte war in einem eigenen, message-basierten, Multitask-Betriebssystem. Es gab zwei, eigentlich, identische Geräte, bei zwei Kunden. Das Eine stürzte dauernd ab.
Der Speicher für die Meldungen wird aus einem 128 KiByte grossen RAM, mit variabler Grösse alloziert.
Der Compiler unterstützt FAR- und HUGE-Pointer um Code zu sparen. FAR-Pointer benutzen dabei teilweise nur 16-Bit Arithmetik. Dabei kann es vorkommen, dass der Pointer an einer 64KiByte-Grenze „umklappt“, also nicht auf den Anfang des nächsten 64Ki-Segment zugreift, sondern auf den Anfang des selben Segments.
In einem einzigen Task, war eine der Meldungen fälschlicherweise als FAR-Pointer deklariert. Da der Task auch noch Daten schrieb, überschrieb er dann Datenbereiche anderer Tasks …
Irgendwie hat es sich bei dem einen Kunden immer so ergeben, dass genau dieser Task, öfters einen Block erhielt, welcher über eine 64Ki-Grenze verlief
((
Ein ähnliches Problem hatte ich ende der 70er mit CBASIC unter CP/M.
Der Compiler las den Source-Code Sektorweise ins RAM um ihn zu parsen. Der Parser las dann Byteweise aus diesem Buffer, und wenn das Ende des Puffers erreicht war, wurde der nächste Sektor von der Diskette gelesen. An einer bestimmten Stelle schaute sich der Parser aber das nächste Byte direkt im Puffer an. Wenn nun dieses Byte direkt hinter den Buffer lag, hängte sich der Compiler auf (Bei 24KiByte RAM, hatte man mit dem Debugger noch die Übersicht, auch wenn der Source-Code nicht vorhanden war).
Der Fehler ist mir beim 2. oder 3. Testprogramm aufgetreten. Wenn man am Anfang des Codes nur ein einziges Zeichen einfügte funktionierte das Ganze.
Wir haben dann mit diesem Compiler eine ganze Finanzbuchhaltung programmiert. Bei den wohl Tausenden Compilerläufen ist dieser Fehler nur noch 1 oder 2 mal aufgetreten…
MfG Peter(TOO)