Ich habe einen kleinen Linux-Server für VoIP. Dieser hat zwei
Netzwerkkarten. Die eine eth0 ist direkt ans Internet
angeschlossen mit einer dynamischen IP.
Die kriegt er ja dann wohl von einem DHCP server. Gibt der kein default gateway mit? Wenn ja, warum nicht?
Die andere (USB-Adapter) eth1 ist ans lokale Netzwerk mit der
IP 192.168.1.20 angeschlossen.
Wo kriegt er die denn her? Fest konfiguriert?
Bisher hat alles funktioniert aber ab und zu gerät die
Routing-Table durcheinander.
„ab und zu“? Warum das denn? Statische Routing-Tabellen veraendern sich doch nicht so spontan.
Ich möchte, dass alle Internet-Anfragen über eth0 laufen und
alle Anfragen ins 192.168.1-er Netz über eth1. eth0 ist auch
der default-Port.
Aeh, haeh? Ist das default gateway ueber eth0 erreichbar? Dann sollte die Kiste doch alles dorthin routen und nicht ins interne Netz.
Anfragen ins Internet dürfen nicht über den lokalen Router
gehen (Also nicht eth1).
Also hat das Netz, in dem das interface mit der 192.168.1.20 haengt auch noch einen uplink ins Internet? Wie ist denn eigentlich die Netzwerkmaske davon? Ich rate mal /24? Also, ein Netzwerkplan waere schon nicht schlecht.
Wie muss ich nun die Routen konfigurieren?
Wie sind die denn derzeit? Ausgabe von
$ /sbin/route -n
waere ganz hilfreich. Ansonsten
# route add -net 192.168.1.0/24 eth1
# route add -net $external\_network eth0
# route add default gw $your\_gateway eth0
Die ersten beiden sind vermutlich schon gesetzt.
Brauche ich einen default Gateway, wenn der Rechner direkt am
Internet hängt?
Ja, natuerlich. Wo soll er denn sonst Pakete hinschicken, die in ein subnet gehen, an dem er gar nicht haengt?
Wie finde ich den raus?
Das weiss nur Dein provider. Man kann da ein paar ziemlich mutige Annahmen machen, dass es der erste oder der letzte Rechner im subnet ist, aber fuer einen Abend haben wir vielleicht genug geraten.
HTH,
Gruss vom Frank.