DSL-Leitung steuern per Proxy-Server

Hallo zusammen!!

Ich stecke gerade tief in meiner Projektarbeit und weiss leider nicht weiter. Bin blutjunger Anfänger was Netzwerktechnik anbetrifft und hab relativ wenig Praxiserfahrung. Folgende Problemstellung:

Ich muss im Rahmen meiner Ausbilung ein Praktikum inkl. der Durchführung einer Projektarbeit durchführen. Ich arbeite in einem Krankenhaus. Das Krankenhaus verfügt über ein Intranet, sowie über mehrere davon unabhängige DSL-Leitungen. Eine dieser Leitungen ist für bestimmte Clients im Betrieb verfügbar, wird allerdings ab und zu für eine Videokonferenz benötigt. Das Problem hierbei ist, dass in diesem Fall ein Mitarbeiter in den Verteilerraum, in dem die Leitung reinkommt, laufen muss, und dort entweder das Kabel, was die Clients mit dem DLS speist, oder das, was direkt zum Videokonferenzsystem führt, am DSL-Splitter umstecken muss. Zum besseren Verständnis hier der Netzplan der Ist-Zustands:

http://raffadiesaege.ra.ohost.de/netzplan1_small.bmp

Des Weiteren soll bei Benutzung des Konferenzsystems für alle Anderen DSL-Clients, die versuchen auf das Internet zuzugreifen, eine Fehlermeldung bzw. Errorpage herausgegeben werden.

Meine Überlegung ist es nun, hinter dem Splitter einen Server mit drei Netzwerkkarten vorzuschalten. Eine Netzwerkkarte erhält das Signal aus dem Internet, eine bindet das Konferenzsystem an, und die dritte die restlichen DSL-Clients. Über einen Proxy (z.B. Jana-Server!?) soll dann die Umschaltung zwischen den Leitungen erfolgen. Dabei soll von den Clients der EDV-Abteilung auf den Server per Remote zugegriffen werden können, um den Proxy zu steuern.
Es ist W2k installiert, und darauf halt die Jana-Server Software.

Und so sollte es dann aussehen:

http://raffadiesaege.ra.ohost.de/netzplan2_small.bmp

Ich weiss nun allerdings nicht, ob diese Software für dieses Vorhaben geeignet ist, und vor Allem nicht, wie man diese konfiguriert. Auf dem Server an sich ist ein DHCP-Server installiert, benötige ich mehr? Auch fällt mir im Moment nichts dazu ein, wie ich die Netzwerkkarten des Servers konfigurieren soll. Hier nochmal eine Übersicht der Netzwerkkomponenten:

http://raffadiesaege.ra.ohost.de/server.bmp

Über Hilfe würde ich mich sehr freuen!

Grüße, Rafael

Hallo zusammen!

Ich stecke gerade tief in meiner Projektarbeit und weiss
leider nicht weiter. Bin blutjunger Anfänger was
Netzwerktechnik anbetrifft und hab relativ wenig
Praxiserfahrung.

Warum machst Du dann sowas in einem Krankenhaus in einem produktiven Betrieb? Sind die Admins da alle mit dem Klammerbeutel gepudert? Wenn ich mir die briefmarkengroßen Netzbildchen so angucke, kann ich mir nicht vorstellen, dass das eine von der IT Abteiung abgesegnete Lösung sein soll.

Cat. 5 Y-Adapter und ein „LAN im LAN“ nebst Anbindung irgendwelcher Schnulli-PCs and den Rechner für das „Bundesamt für Strahlenschutz“ … a propos: Wissen Deine Chefs eigentlich, was Du hier für Dokumente im Internet veröffentlichst?

Last not least: Wenn das tatsächlich allen Ernstes so „live“ gehen soll, warum willst Du dem Router einen weiteren Router vorschalten? Und was spricht für anständiges QoS anstelle einer Fehlermeldung, wenn Leute parallel zur Videokonferenz versuchen, das Netz zu nutzen?

Gruß

Fritze

Danke erstmal für deine Antwort, Fritze!

Warum machst Du dann sowas in einem Krankenhaus in einem
produktiven Betrieb? Sind die Admins da alle mit dem
Klammerbeutel gepudert?

Ich mache dies keineswegs im laufenden Betrieb, habe mir in meiner Abteilung ein kleines Netz gebaut, in das ich den Server in seiner Funktion eingebettet habe, die er auch später erfüllen soll. Weitere Clients simulieren zur Zeit das Konferenzsystem sowie den Router, der später für das Routing an die DSL-Clients zuständig sein soll.

Wenn ich mir die briefmarkengroßen
Netzbildchen so angucke, kann ich mir nicht vorstellen, dass
das eine von der IT Abteiung abgesegnete Lösung sein soll.

Ich kann dir die „Bildchen“ gerne auch in etwas höherer Qualität/Auflösung anbieten, dachte aber nicht dass dies für irgendwen ein Problem darstellen könnte! Das Projekt ist von der IT-Abteilung abgesegnet, woebei mir völlig freie Hand in der Umsetzung gelassen wird!

Cat. 5 Y-Adapter und ein „LAN im LAN“ nebst Anbindung
irgendwelcher Schnulli-PCs and den Rechner für das „Bundesamt
für Strahlenschutz“

Wie gesagt, die Versorgung der Clients mit DSL hat absolut nichts mit dem betriebsinternen Netz zu tun bzw. läuft davon völlig unabhängig. Die Panels sind keine Switches, sondern lediglich Gebäude/Etagenverteiler. Sie leiten das DSL an Clients weiter, die nur zum Surfen/Recherschieren gedacht sind, und mit dem täglichen Betrieb rein GAR NICHTS zu tun haben. Da werden auch solch „schnulli-PCs“ für das Bundesamt für Strahlenschutz eingeschlossen!! Das ist natürlich recht unkonventionell, aber es erfüllt seinen Zweck.

Wissen Deine Chefs
eigentlich, was Du hier für Dokumente im Internet
veröffentlichst?

Selbstverständlich. Und da es keine Herausgabe von betriebsinternen (und vor Allem wichtigen Dingen) ist, stellt dies auch kein Problem dar. Ich habe weder gesagt, in welches Krankenhaus ich tätig bin noch irgendwelche sicherheitsrelevanten Informationen wie IP’s etc. weitergegeben…

Last not least: Wenn das tatsächlich allen Ernstes so „live“
gehen soll, warum willst Du dem Router einen weiteren Router
vorschalten? Und was spricht für anständiges QoS anstelle
einer Fehlermeldung, wenn Leute parallel zur Videokonferenz
versuchen, das Netz zu nutzen?

Da habe ich mich eventuell etwas missverständlich ausgedrückt. Es soll kein weiter Router davorgeschaltet werden, sondern ein System (hier der Server), welches die Steuerung des Datenflusses bezüglich der Netzwerkkarten steuern kann. Der existierende „Router“ ist nur ein Teledat Router von der Telekom, der das Signal an die verschiendenen Clients weiterleitet. Außerdem hat dieser ja NICHTS mit der zweiten Leitung - der zum Konferenzsystem - zu tun.

Danke dir wirklich sehr für deine Antwort, finde es aber recht traurig mit welch arroganter und plumper Art hier „Frischlinge“ mit kleinen Problemen oder Fragen abgewatscht werden.

Würde mich dennoch über konstruktive Kritik freuen.

Übrigens muss meine Idee mit dem Proxy nicht umgesetzt werden, es ist nur eine Idee… bin jederzeit für bessere Ideen/Lösungen offen!

Hallo,

Ich kann dir die „Bildchen“ gerne auch in etwas höherer
Qualität/Auflösung anbieten, dachte aber nicht dass dies für
irgendwen ein Problem darstellen könnte!

Du solltest in den Bildchen vor allem nur solche Informationen angeben, die für die Lösung des Problems benötigt werden. Welche Patchpanel und welche Medienwandler da genutzt werden, ist eher wurscht.

Wie gesagt, die Versorgung der Clients mit DSL hat absolut
nichts mit dem betriebsinternen Netz zu tun bzw. läuft davon
völlig unabhängig.

Die Clients der EDV-Abteilung, irgend ein technik-Client, der Client des Bundesamtes für Strahlenschutz und der Client im Reha-Konferenzraum sind in einem, ööhm, „nicht-LAN“. Dann gibt es das Videokonferenzsystem, das aber nicht im Konferenzraum steht, sondern sonst irgendwo. Dafür und für das „nicht-LAN“ gibt es je einen DSL Router.

Frage: Warum werden die beiden DSL Router nicht durch was vernünftiges ersetzt, das ein Bandbreitenmanagement ermöglicht? Dann kannst Du das Videokonferenzsystem auch in das „nicht-LAN“ an dem 3Com Switch hängen, alle können gleichzeitig ins Internet und keiner muss mehr runter, den Stecker umstöpseln.

Evtl. geht das auch mit Deinem Jana-Dingsbums, aber dafür brauchst Du nur zwei Netzwerkschnittstellen. Eine Richtung Internet und eine Richtung „nicht-LAN“.

Sowas würde ich aber in einem Krankenhaus nicht haben wollen, da es keinerlei Trennung vom Internet oder der Abteilungen untereinander gibt und mir nicht klar ist, wieso die EDV Abteilung überhaupt (vermutlich an ihrer eigenen security policy vorbei) einen direkten Weg ins Internet braucht. Noch weniger ist mir klar, wieso Leute im Reha-Konferenzraum Zugriff auf Rechner des Bundesamtes für Strahlenschutz und in der EDV Abteilung brauchen.

Gruß

Fritze

Hi,

Du solltest in den Bildchen vor allem nur solche Informationen
angeben, die für die Lösung des Problems benötigt werden.
Welche Patchpanel und welche Medienwandler da genutzt werden,
ist eher wurscht.

Diesen Netzplan habe ich nicht speziell für diesen Post gemacht. Er ist ledeglich eine grobe Vorlage aus meiner Projektdoku.

Die Clients der EDV-Abteilung, irgend ein technik-Client, der
Client des Bundesamtes für Strahlenschutz und der Client im
Reha-Konferenzraum sind in einem, ööhm, „nicht-LAN“. Dann gibt
es das Videokonferenzsystem, das aber nicht im Konferenzraum
steht, sondern sonst irgendwo.

Technisch gesehen sind die Clients in einem LAN, ja, können sich aber gegenseitig nicht sehen bzw. aufeinander zugreifen. Wie gesagt, diese Rechner sind KEIN Teil des hauseigenen Netzes, sondern sind sogesehen nur für einige Mitarbeiter verfügbar - um sich mal im Internet, ohne Rücksicht auf Verluste, „austoben“ zu können.
Dass das Videokonferenzsystem nicht im „Rehakonferenzraum“ steht, liegt einzig und allein an der Bezeichnung der Räume, aber der Standort der einzelnen Clients sollte nicht wirklich für die Lösung dieses Problems entscheidend sein.

Dafür und für das „nicht-LAN“ gibt es je einen DSL Router.

Die eine Leitung wird über ein Modem zum Videokonferenzsystem geleitet (da nur EIN Client), für die zweite Möglichkeit ist da ein DSL-Router, der mehrere Clients ansprechen muss.

Frage: Warum werden die beiden DSL Router nicht durch was
vernünftiges ersetzt, das ein Bandbreitenmanagement
ermöglicht? Dann kannst Du das Videokonferenzsystem auch in
das „nicht-LAN“ an dem 3Com Switch hängen, alle können
gleichzeitig ins Internet und keiner muss mehr runter, den
Stecker umstöpseln.

Eben dass soll nicht der Fall sein, da das Konferenzsystem - wie bereits erwähnt - die volle Bandbreite der Leitung braucht. Ebenfalls wurde schon versucht das System über den bereits vorhandenen Router laufen zu lassen, dieser sperrt allerdings einige Ports die das System dringend benötigt bzw. bietet keine weitere Möglichkeit für Einstellungen.

Evtl. geht das auch mit Deinem Jana-Dingsbums, aber dafür
brauchst Du nur zwei Netzwerkschnittstellen. Eine Richtung
Internet und eine Richtung „nicht-LAN“.

Fällt dann ja weg, wenn weiterhin zwischen zwei Leitungen „umgeschalte“ werden soll…

Sowas würde ich aber in einem Krankenhaus nicht haben wollen,
da es keinerlei Trennung vom Internet oder der Abteilungen
untereinander gibt und mir nicht klar ist, wieso die EDV
Abteilung überhaupt (vermutlich an ihrer eigenen security
policy vorbei) einen direkten Weg ins Internet braucht. Noch
weniger ist mir klar, wieso Leute im Reha-Konferenzraum
Zugriff auf Rechner des Bundesamtes für Strahlenschutz und in
der EDV Abteilung brauchen.

Wie schon erwähnt, den Zugriff haben sie halt nicht. Nur direkt aufs Internet, nicht mehr und nicht weniger. Im Übrigen hat das Haus wie ebenfalls schon erwähnt mehrere DSL-Leitungen…einige „offizielle“, die über einen Proxy laufen und nur bestimmten Benutzergruppen zur Verfgung stehen, und halt eine „inoffizielle“, die nur zum surfen da ist, und sonst keinerlei Schnittstellen zum Intranet besitzt.

Ich wäre allerdings froh, wenn man von dem Gedanken abkommen würde, das Projekt von Grund auf umplanen zu wollen, da dessen Rahmenpunkte bereits festgelegt und definiert sind. Inwiefern das für den Einen oder Anderen unsinnig, unsicher oder sonst was erscheint, ist im Moment Wurscht, da ich nach einem Lösungsweg für GENAU DIESE Problemstellung gefragt habe. Da möchte ich mich dann auch nicht rechtfertigen müssen, warum hier etwas so und was anderes so und nicht so ist!
Es sei nochmals nebenbei angemerkt, dass dieses Projekt sogesehen als „Abschlussarbeit“ für meine Ausbildung dient, die Admins hier im Haus mir also freie Hand lassen bei der Durchführung…das Ziel sowie die Grenzen sind jedoch vorgegeben.

Grundsätzlich würde ich sagen, diejenigen die nur rumquerelen können, sollen dem Thread bitte fernbleiben, ich suche nach einigen Starthilfen, nicht nach ner Methode, meine Zeit an irgendwelchen rechtfertigenden Post zu verschwenden.

Grüße, Rafael

Hallo,

Grundsätzlich würde ich sagen, diejenigen die nur rumquerelen
können, sollen dem Thread bitte fernbleiben, ich suche nach
einigen Starthilfen, nicht nach ner Methode, meine Zeit an
irgendwelchen rechtfertigenden Post zu verschwenden.

Dieser Aufforderung komme ich gerne nach. Dein Formular für Merkbefreiung kannst Du Dir hier abholen:

http://kris.koehntopp.de/inkomploehntopp/00000.html

Gruß

Fritze

Ich lese diesen ganzen Thread schon von Anfang an mit, und so langsam wird es wirklich lächerlich. Man hat Dich schon darauf hingewiesen, daß einzelne Dienste nicht an einer Leitung hängen müssen, auch wenn sie priorisiert werden sollen (Routing). Weiterhin hat man Dir gezeigt, daß es geschickte Möglichkeiten zur Recourcenverwaltung gibt (Quality of Service).
Tragisch, daß es bei Euch offenbar eine ‚Technikabteilung‘ gibt, die allerdings selber keine Zeit hat, sich um ihre Hauseigene Infrastruktur zu kümmern und Du als jemand, der selber sagt, daß er von der Materie eigentlich keine Ahnung hat, beauftragt wirst, dich um ein Projekt in dieser Größe zu kümmern. Ebenso tragsich wie die Tatsache, daß es offenbar Leute bei Euch gibt, die sich auf der Arbeit ‚im Internet austoben‘ müssen.

…wasn hier los? Ich denk ich bin hier in nem professionellem Forum gelandet?? Man sollte mich nicht an einzelnen Aussagen festmachen und diese aus dem Zusammenhang reissen. Diese Abteilung, über die hier gesprochen wird, könnte es selber machen, ja…aber wie gesagt, es geht hier um ein Projekt welches ich für den Abschluss meiner Ausbildung benötige…und das muss nunmal von MIR durchgeführt werden. Gut dass es denen keine Kopfschmerzen bereitet - liegt vielleicht auch daran dass dieser DSL-Anschluss wie gesagt keinerlei Wichtigkeit in diesem Betrieb darstellt!! Und sich deswegen auch Leute im Internet „austoben“ können… ob sie es nötig haben oder nicht… mit austoben war „normales“ surfen gemeint, recherchieren, mal irgendwas runterladen oder sonst was…is ja nicht so als wäre die Leitung für jeden Mitarbeiter hier verfügbar! Trotzdem denke ich es ist sinnlos darüber zu diskutieren was von wem wann und wo mit der Leitung gemacht wird, ich bin lediglich auf der Suche nach Lösungvorschlägen, mehr nicht. Ihr müsst mir verzeihen wenn ich mit Aussagen wie „warum benutzt du nicht einfach ein vernünftiges QoS“ nicht viel anfangen kann, wenn ich nicht weiss worum es da geht… ich kenne es so, dass wenn man einen Vorschlag hat, diesen auch irgendwie mit Beispielen (z.B. Programme), Links oder Ähnlichem untermauern oder bekräftigen kann! Kann mans nicht, sollte man die Antworten ganz unterlassen! Hier gehts nicht darum einem aufzuzeigen wie überlegen man jemandem in einem Fachgebiet ist…jeder hat mal klein angefangen, denkt daran!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Lorgarn,

Ich lese diesen ganzen Thread schon von Anfang an mit, und so
langsam wird es wirklich lächerlich.

Ich lese diesen Thread auch von Anfang an mit und es wird wirklich lächerlich. Hauptsächlich kam von den Experten, in diesem Brett, blödes und unnützes Gesabbel wie das hier:

Tragisch, daß es bei Euch offenbar eine ‚Technikabteilung‘
gibt, die allerdings selber keine Zeit hat, sich um ihre
Hauseigene Infrastruktur zu kümmern und Du als jemand, der
selber sagt, daß er von der Materie eigentlich keine Ahnung
hat, beauftragt wirst, dich um ein Projekt in dieser Größe zu
kümmern. Ebenso tragsich wie die Tatsache, daß es offenbar
Leute bei Euch gibt, die sich auf der Arbeit ‚im Internet
austoben‘ müssen.

Vielleicht lasst Ihr einfach mal die Selbstbeweihräucherung und hört auf die Situation des Posters als ungenügend zu kommentieren. Nicht hilfreich!!!

Gruß
Richi

Ich kann aber verstehen, daß man hier keine Lust hat sich veralbern zu lassen. Der Ansatzt, den der Threadersteller hier gewählt hat ist nicht gut. Das wurde ihm gesagt, und auch ein besserer aufgetan. Wenn er diesen nicht benutzen will, sein Pech. Er muß also eine Abschlußarbeit machen, so, so. Über ein Thema, daß offensichtlich in keine Weise Teil seiner Ausbildung gewesen ist…interessant. Desweiteren gehört, meines Erachtens nach, zu so einer Arbeit eine umfassende Recherce, daß kann, oder will er ebenfalls nicht tun, sondern hat ‚sein Konzept‘ bereits fertig, und läßt sich keines besseren belehren.
Wo fangen wir dann an? Soll ich jemanden dazu raten, Zeit und Energie in ein Projekt zu steken, was aus meiner Sicht von Anfang an falsch oder ungeschickt konzeptioniert ist?
Wenn ich Google nach ‚Routing‘ oder ‚QoS‘ frage oder mich in der Wikipedia danach umschaue, finde ich sofort etwas brauchbares. Das ist aber nicht meine Aufgabe, sondern die des Threaderstellers, weil es SEINE Abschlußarbeit ist.

Grundsatzdiskussion?!?
Hi,

witzig du machst es schon wieder.

„Hier dein vorheriges Posting“

Meiner Meinung nach, versucht man jemanden bei einem Problem Hilfestellung zu leisten odr lässt es sein. Sollte dies aus irgendwelchen Gründen nicht möglich sein, weißt man den Frage steller darauf hin.

Es ist nun aber völlig überflüssig jemanden zu erzählen das er dies und jenes nicht machen kann, weil alle anderen zu blöd sind.

Des Weiteren setzt der Fragesteller dir nicht die Pistole auf die Brust. Ich weiß ja nicht, wenn du hier auf jede Antwort einen Blumenstrauß erwartest, solltest du dir mal über Gedanken über dein Geltungsbedürfnis machen.

Zumal die Antworten alles andere als zielführend waren.

Tschö

Hallo,

…wasn hier los? Ich denk ich bin hier in nem professionellem
Forum gelandet??

Nein, wir machen das alle ehrenamtlich.

Ihr müsst mir verzeihen wenn ich mit Aussagen wie
„warum benutzt du nicht einfach ein vernünftiges QoS“ nicht
viel anfangen kann, wenn ich nicht weiss worum es da geht…

Da Du offenbar in der Ausbildung bist, wäre es vermutlich an der Zeit, dass Du damit etwas anfangen kannst. Mit Google findest Du eine ganze Menge dazu.

Hier wird Dir keiner haarklein erklären was QoS ist, aber wenn Du konkrete Fragen hast …

ich kenne es so, dass wenn man einen Vorschlag hat, diesen
auch irgendwie mit Beispielen (z.B. Programme), Links oder
Ähnlichem untermauern oder bekräftigen kann!

Ich finde Deine Anspruchshaltung erbärmlich. Du hast Stichworte bekommen, warum ergreifst Du nichteinmal etwas Eigeninitiative?

jeder hat mal klein angefangen, denkt daran!

Nein, Du zum Beispiel hat noch gernicht angefangen, jedenfalls nicht sehr ernsthaft.

Lies nach.

Sebastian

Hallo,

Meiner Meinung nach, versucht man jemanden bei einem Problem
Hilfestellung zu leisten odr lässt es sein.

Ich vermisse Deine Hilfestellung zum Problem. Wo ist sie denn?

Sebastian

Ok,

letzter Kommentar zu dem Ganzen.

Ich vermisse Deine Hilfestellung zum Problem. Wo ist sie denn?

Deswegen bekam das ja auch ne andere Betreffzeile damit jeder, auch du, bemerkt das dies nicht mehr themenbezogen ist.

Und mit deiner wunderbaren Fragen beißt sich die Katzte in den Schwanz.

Wie dem auch sei: Ich lasse euch verkannte Genies mal alleine und hoffe das ihr ein wenig versteht, dass der Anfang des Threads sich EXTREM im Ton vergriffen hat.

Ciaosen

Rich

Hallo Rafael,

ich bleib mal bei der technischen Seite deines Problems:

Wenn ich dich richtig verstehe, wird im Moment nur umgestöpselt, weil ansonsten der Rest (die anderen Rechner) die Videokonferenz stören würden - sprich: Ruckler und Aussetzter erzeugen. Richtig?

Wie die anderen schon sagten (auch wenn sie es nicht so ausgedrückt haben, wie es eigentlich sein sollte), die Lösung deines Problem ist ein Router, der Quality of Service oder TrafficShaping kann (was im Prinzip alles das gleiche ist).
Dabei wird der Traffic auf einem oder mehreren bestimmten Ports bevorzugt behandelt. Speziell gedacht für Echtzeitanwendungen wie IP-Telefonie, Videokonferenzen oder auch Spielen. Andere Anwendungen wie Surfen, besonders aber Anwendungen, die massiven Upload verursachen wie P2P-Software, müssen dann warten.

Man muss lediglich in einem geeigneten Router Regeln festlegen, welche Ports (und evtl. von welchen Rechnern) mit welcher Priorität behandelt werden. Dazu muss man natürlich wissen/herausbekommen, auf welchen Ports eine Software arbeitet.
Mit einem sauber eingestellten QoS/TrafficShaping wird eine Videokonferenz noch ruckelfrei laufen, obwohl im Hintergrund ordentlich Up- ud Downloads laufen.

Ein ganz brauchbarer Router für den privaten Einsatz und den Einsatz in kleinen Firmen ist die DGL 4xxx-Serie von DLink, die ich sowhl zuhause privat als auch in unserer Firma (20 Rechner) einsetze. Der ist mit 80-100 Euro auch ausgesprochen bezahlbar. Bei größeren Netzen gibt’s natürlich auch Profi-Varianten, aber da solltest du einen Fachhändler fragen.

Ein zusätzlicher Rechner/Proxy ist nicht nur eine überflüssige Geldausgabe, sondern auch ein zusätzliches Sicherheitsrisiko. Außerdem werden auch die übrigen Rechner davon profitieren, wenn man z.B. die DNS-Auflösung mit einer höheren Priorität als andere Anwendungen versieht etc.

Hoffe, das hilft dir erst mal.
lg, mabuse

Hallo mabuse,

vielen Dank für deine Antwort!

Das hört sich Alles schon sehr gut an, allerdings habe ich das Problem, dass ich so wenig Geld wie nur möglich ausgeben darf (selbst wenn es nur 80-100€ sind). Leider wurde mir „nahegelegt“, das Projekt so kostenneutral wie möglich zu gestalten.
Ich weiss, ich wätze jetzt wieder eine gute Lösung des Problems ab, allerdings tue ich das nicht aus Gründen von Igoranz.

Gäbe es nicht die - vermutlich eher unkonventionellere und unsicherere - Möglichkeit einer Routing-Software, die angesprochenes QoS/Traffic Shaping ebenso beherrscht? Die nötige Hardware als Gerüst hätte ich wie gesagt bereits.

Du merkst schon, es ist nicht so ganz einfach was ich mir da mit dem Projekt eingehandelt habe. Das Problem ist jedoch, dass ich nichts Ähnliches/Anderes als Projekt nehmen kann, bzw. mir nichts Anderes eingefallen ist. Hier ist so ziemlich Alles eingerichtet bzw. automatisiert, und wie gesagt ist man hier auch ziemlich knauserig wenns um das gute liebe Geld geht.

Es soll übrigens einen auf Linux basierenden Software-Router geben, der eben jenes kann, die Person aber, die mir den Tipp gegeben hat, kann sich nicht an den Namen erinnern. Google hat auch keine Ergebnisse geliefert. Vielleicht kennst du ja sowas in der Art, würde mich sehr freuen!!

Schönen Dank nochmals, mabuse!

Grüße

Moin Rafael,

Das hört sich Alles schon sehr gut an, allerdings habe ich das
Problem, dass ich so wenig Geld wie nur möglich ausgeben darf
(selbst wenn es nur 80-100€ sind). Leider wurde mir
„nahegelegt“, das Projekt so kostenneutral wie möglich zu
gestalten.

Pfff . . . umsonst ist nur der Tod . . .
Und ein Rechner, auf dem Jana oder sowas laufen würde, ist ja schließlich auch nicht umsonst.

Mal ganz davon abgesehen:
So ein Router verbraucht unter 10 W, ein Rechner je nach Hardware 50-100 W. Ist ein simples Rechenexempel, das die gesparten 80-100 Euro nach rund einem Jahr an Stromkosten auch verfeuert wären . . .

Gäbe es nicht die - vermutlich eher unkonventionellere und
unsicherere - Möglichkeit einer Routing-Software, die
angesprochenes QoS/Traffic Shaping ebenso beherrscht? Die
nötige Hardware als Gerüst hätte ich wie gesagt bereits.

Klar gibt’s das. Da braucht man auch keine Hardware für, die wird einfach auf jedem Rechner installiert und leistet das gleiche.

cFos Speed (http://www.cfos.de/speed/cfosspeed.htm), die Lizenzen kosten allerdings auch ~10 Euro pro Rechner. Da kann man schon ausrechnen, ab wann der Router billiger ist.

Nachteil: funktioniert nur auf Rechnern (wobei ich da schon nicht weis, wie es mit Linux- oder MacIntosh-Maschinen aussieht), sobald irgendeine Art von Hardware (Internetradio, Spielekonsolen etc. - okay, das dürfte jetzt im Krankenhaus noch herzhaft unwichtig sein, aber solche Geräte werden ja auch immer mehr.) läuft cFos ins Leere, da ist der Router meilenweit überlegen.

Außerdem: Administration arbeitsintensiv. Bei Änderungen (andere und/oder zusätzliche Software, die andere Portpriorisierungen verlangt) musst du an jeden einzelnen Rechner. Beim Router isses nur ein Gerät - und das stellt man über den Browser ein, muss also nicht persönlich herunter in den Maschinenraum steigen :wink:

Du merkst schon, es ist nicht so ganz einfach was ich mir da
mit dem Projekt eingehandelt habe. Das Problem ist jedoch,
dass ich nichts Ähnliches/Anderes als Projekt nehmen kann,
bzw. mir nichts Anderes eingefallen ist. Hier ist so ziemlich
Alles eingerichtet bzw. automatisiert, und wie gesagt ist man
hier auch ziemlich knauserig wenns um das gute liebe Geld geht.

Naja, mit dem Geld darf ich bei uns auch nicht um mich werfen.
Aber 100 Euro bei solch einer Aufgabenstellung, die anschließend Arbeit einspart und die Leistung erhöht (denn wenn man sich erst mal mit TrafficShaping beschäftigt, kann man ja auch andere Dnge beschleunigen), die sollten schon drin sein.

Es soll übrigens einen auf Linux basierenden Software-Router
geben, der eben jenes kann, die Person aber, die mir den Tipp
gegeben hat, kann sich nicht an den Namen erinnern. Google hat
auch keine Ergebnisse geliefert. Vielleicht kennst du ja sowas
in der Art, würde mich sehr freuen!!

Nein, sorry, für Linux war bisher der Leidensdruck bei mir nicht groß genug. Und wie gesagt, einen Rechner halte ich aufgrund der Stromkosten für kurzsichtig.

Simple Mathematik:
Router: 10W * 24 h/d * 365 d/a = 87600 Wh/a = 87,6 kWh/a = ~18 €/a
Rechner: 60W * 24 h/d * 365 d/a = 525600 Wh/a = 525 kWh/a = ~105 €/a

Die 80 Euro für einen Router hätte man also schon in einem Jahr wieder drin.

Mein Rat:
Informier dich über TrafficShaping und mach eine Informationsübersicht. Wie es funktioniert, was es für die Aufgabenstellung bringt und was es zusätzlich bringt, was es kostet und leg das zusammen mit obiger Rechnung den Entscheidungsträgern vor. Ich denke, dann werden die die 80-100 Euro für den Router auch genehmigen. Der Trick ist nur, es so zu verkaufen, das es auch Leute verstehen, die am Rechner eigentlich nur den Ein/Ausknopf bedienen dürften . . .

lg, mabuse