Switch selbstgebaut?

hiho zusammen,

habe noch einen 486er@100 :smile: und einen 586er@133 alles mit viel speicher (haha, irgendwas mit 32MB und 16MB) und satt plattenkapazität. zur zeit steht bei mir die anschaffung eines switch 5 oder 8port an. bevor ich nun meine alten schätzchen wegschmeisse/verstauben lasse, dachte ich mir, es gibt bestimmt die möglichkeit die ollen rechner irgendwie zu nem switch umzubauen. technische zeichnungen und lötkolben sind für mich keine unbekannten, es fehlt halt nur am richtigen schaltplan :smile:
hat einer was in der richtung?
grüße, rené

Hallo René

es gibt
bestimmt die möglichkeit die ollen rechner irgendwie zu nem
switch umzubauen. technische zeichnungen und lötkolben sind
für mich keine unbekannten, es fehlt halt nur am richtigen
schaltplan :smile:

Deine Idee klingt so sinnvoll, wie der eigenhändige Bau einer Bohrmaschine. Kleine 10/100-Switche gibt es momentan schon für 200-300 DM.

Die ersten Switche hießen noch Brücken und waren im Prinzip spezialisierte Rechner. Von daher würde deine Idee schon funktionieren

Zunächst einmal benötigst du Netzwerkports. Z.B. so viele 10/100-Netzwerklarten, wie den Rechner reinpassen.
Nun benötigst du ein Betriebsystem, bzw. Programm, welches die die Pakete sortiert. Ob soetwas jemals für einen Intel x86-chip geschrieben wurde weiss ich nicht. Die Brücken die ich kannte, verwendeten Intel I960-Risc-Prozessoren.

Du könntest auch, anstatt zu bridgen auch einfach routen. Die Programme hierfür hast du bei einem anständigen Betriebsystem schon.

Gruss
Carlos

Gab es!

Nun benötigst du ein Betriebsystem, bzw. Programm, welches die
die Pakete sortiert. Ob soetwas jemals für einen Intel
x86-chip geschrieben wurde weiss ich nicht. Die Brücken die
ich kannte, verwendeten Intel I960-Risc-Prozessoren.

IBM hat sowas mal hergestellt. Nannte sich damals „IBM Token-Ring Bridge Program“ und lief sogar noch auf 386sx Rechnern unter DOS (auch viele Blackbox-Bridges und -Gateways von IBM liefen auf x86-Basis). Aber alles graue Vorzeit!

Zudem immer nur Dual-Port Bridging - ich kenne keine Multiport-Bridge, die man als Software bekam. Damit ist die Verwendung als Switch ausgeschlossen.

Deinen Vergleich mit der Bohrmaschine fand ich treffend!

Gruß
Stefan

hi

kultige idee,

soviel ich weiss kann linux switchen und bridgen.

gruss ray

aha, ich dacht schon ich werd hier !nur! ausgelacht :smile:
linux installiere ich grad sowieso (mandrake), da werd ich
direkt mal nach switchen etc. suchen…
grüße, rené

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Niemand lacht!

aha, ich dacht schon ich werd hier !nur! ausgelacht :smile:

Hi,

keiner wollte dich auslachen. Du solltest nur bedenken WAS du da bauen willst!

Ursprünglicher Sinn einer Bridge ist die Aufteilung in Segmente (Arbeitsgruppen) mit möglichst wenig intersegmentellen Traffic um die Load aus dem LAN herunterzubekommen. Irgendwann hat man statt mehrere Segmente mit mehreren Bridges zu verbinden die Multiport-Bridges eingeführt. Mit steigendem Datenverkehr gab es das Problem mit der Übertragungsrate - nur wenige dieser Geräte bridge’ten mit Segment-Speed. So kamen dann die ersten Switches auf - im Prinzip hochgezüchtete Multiport-Bridges, deren Hardware voll auf Geschwindigkeit ausgelegt ist. Das willst du jetzt mit einem alten PC nachbauen? Ich bezweifle, ob selbst der tollste, hochgetaktetste Power-PC mit dem billigsten „fertigen“ Switch mithalten könnte. Bei deiner Konfiguration hättest du wahrscheinlich sogar mit einem simplen Hub eine höhere Übertragungsrate!

Um bei dem unteren Beispiel zu bleiben: Es ist so, als würdest du in einem Heimwerkerforum fragen „Hey, ich hab hier noch eine Dampfmaschine, mehrere Zahnräder und ein Bohrfutter. Kann mir mal einer sagen, wie ich daraus eine hydropneumatischen Bohrhammer bauen kann?“

Nix für ungut. Wenn du das ganze als Lehr-/Lernstück aufbauen willst - probier dein Glück mit Linux. Ansonsten baue einen Router damit, dafür ist die Hardware geeignet. Wenn du aber eine High-Speed Netz einrichten willst - vergiss es.

Gruß
Stefan

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hiho zusammen,

habe noch einen 486er@100 :smile: und einen 586er@133 alles mit
viel speicher (haha, irgendwas mit 32MB und 16MB) und satt
plattenkapazität. zur zeit steht bei mir die anschaffung eines
switch 5 oder 8port an. bevor ich nun meine alten schätzchen
wegschmeisse/verstauben lasse, dachte ich mir, es gibt
bestimmt die möglichkeit die ollen rechner irgendwie zu nem
switch umzubauen. technische zeichnungen und lötkolben sind
für mich keine unbekannten, es fehlt halt nur am richtigen
schaltplan :smile:
hat einer was in der richtung?

hmm, vielicht denkst du besser mal in die richtung: „mehrere netzwerkkarten unter linux“, ich hab in meinem suse 7.1 prof server 5 realtek 8139 karten und er routet einwandfrei hin und her, wenn die anzahl der kollisiondomänen die anzahl der freien PCI slots übersteigt brauchst du natürlich teuere mehrport karten, oder halt nen billigen switch, es gibt inzwischen 5 port miniswitches ab ca. 125,- mark

grüße, rené

ciao norbert