Tipps zu Keine Angst vor Fremden?

Von: , Frage gestellt am Sa, 12. Mär 2005

Heut morgen hab ich was erlebt, das haett mich
fast umgehauen:

Zwei junge Mädels (10 Jahre??) sammeln
für die Kirchengemeinde vor dem Supermarkt.

Ich meinte, gerne könnten sie den Euro aus
dem Einkaufswagen haben, wenn sie nachher
noch da wären. Eine von beiden wollte
alleine (!!) zum Einkaufswagenabstellplatz
(im Parkhaus, unübersichtliche, dunkle Ecke)
mitkommen.

Ist eine solche Kindererziehung nicht schon
grob fahrlässig?

Ich hab noch so Sachen wie "Keine Süssigkeiten
von Fremden", "Bleib weg vom Auto", ... gelernt.


Gruss, Marco

23 Antworten zu dieser Frage

            • Antwort von nach 3 Tagen 1 hilfreich
              Re: @all

              Hallo Cess,

              selbstverständlich ist es zutreffend daß es nicht "das alleingültige Patentrezept" gibt und selbstverständlich ist es ebenfalls richtig, daß man in der Situation befindlich, anderen Einflüßen ausgesetzt ist, als man sie beispielsweise in einem Training oder einem Kurs vorfindet. Gleichwohl kann eine entsprechende Vorbereitung auf Ausnahmesituationen beispielsweise den Schreckmoment verkürzen und so z.B. einen zeitichen Vorteil verschaffen, oder eine besonnene Handlung ermöglichen. Dies stellen verschiedene Kursleiterinnen immer wieder gleichlautend dar. Übrigens werden die SV-Kurse, an denen ich als "Angreifer" teilnehme, ganz überwiegend von Frauen geleitet und diese sind selbst polizeilich tätig oder von dieser ausgebildet und bekommen so ein Bild über erfolgreiche oder nicht erfolgreiche Verhaltensweisen aus erster Hand. Mein eigenen Erfahrungswerte sind die, daß ich einige Frauen kenne, die aussagen, daß sie weniger "angemacht" werden, seit sie bewußt versuchen, sich resoluter zu verhalten.
              Ich will die Problematik keineswegs "kleinreden", aber ich möchte der Vorstellung widersprechen, daß man prinzipiell immer hilflos ausgeliefert sein muß.

              MfG
              CLEANER

            • Antwort von nach 3 Tagen 1 hilfreich
              Re^6: Der dunkle Park und andere Geschichten

              Hallo Chess,

              ich werd hierzu sicherlich nicht mehr viel öffentlich schreiben. Wenn Du Bock hast, kannste detailiertes Infos zugesendet bekommen. Eventuell auch ICQ Nr. [E-Mail-Adresse entfernt] ich halte nicht viel von Statistiken. Ich setz da auf
              Erfahrung.
              Gesicherte Erkenntisse gewinnt man aber nur durch wissenschaftliche Methoden. Statisik ist da grundlegend.
              Aber vorerst egal. Ich hab noch Menge gesehen und aus erste Quelle gehört. Das war selten nicht belastend. Ja, wie zum Beispiel du es tust - wehren, auch wenn man eine
              Waffe an der Gurgel hat? Kann ich einfach nicht nachvollziehen
              - nur weil die Statistik sagt, dass er zu 80% nicht zustechen
              wird? Also bitte ...
              Du gehst bei wehren immer von körperlicher Gegenwehr aus. Das hab ich auch - aber nicht nur gemeint.
              Gibt Vorgehensweisen auch in so ner Scheisssituation, seine Chancen entscheidend zu verbessern. Ja. Und Du wirst Sie nicht verhindern können. Es wird _IMMER_
              einen Moment geben, wo Du alleine bist.
              Richtig - ich kann es aber auch unterlassen, eine solche
              Situation heraufzubeschwören - indem ich z.B. dunkle Parks
              meide.
              NEIN. Nicht das WO ist wichtig, sondern das WIE. Wie Du durch den Park gehst z.B. und weh Du reagierst, wenn Du merkst, dass etwas nicht stimmt. Da Du gleich fragen wirst: Ja ich kenne Leute die damit erfolgreich waren. Aber Du kannst es verhindern, wenn Du ganz klar zum Ausdruck
              bringst: Mit mir nicht.
              Nein, du kannst es eben nicht verhindern. Das ist genau
              der Punkt. Wenn da einer rumläuft der unbedingt jemandem was
              antun will und es ist "nur" eine Frau unterwegs, die gerade
              nur so vor Selbstbewusstsein strotzt, dann ist das egal - die
              wird überfallen/vergewaltigt/zusammen geschlagen/was auch
              immer. Das Selbstbewusstsein kann doch sogar anstacheln, nach
              dem Motto, "der zeig ichs erst recht".
              Sexualstrafttäter strotzen so gut wie nie vor Selbstbewustsein.
              Typen die dich "nur" zusammenschlagen wollen, haben nen ganz anderes Täterprofil. Gerade bei Fremdtätern zählt ob Frau
              Selbstbewustsein ausstrahlt oder nicht.
              Siehe oben - das kann auch eher anstacheln. Unnahbare Frauen,
              starke Frauen, dass sind doch die, denen man den "Willen"
              brechen möchte.
              Das Gewalt und Macht bei einer Vergealtigung eine hohe Rolle spielt ist dir bekannt. Jedoch funktioniert die Auswahl nach meinem Wissen anders .... Was ist mit 100fach anderen Fällen - davon will keiner was
              wissen. Nicht mal die Frauen selbst.
              Wie gesagt - wenn ich das Messer am Hals hab, dann versuch ich
              mich nicht an die letzte Statistik zu erinnern, ob die grad
              besagte, dass ich eine 50% oder 80% Chance hätte, wenn ich
              mich jetzt wehre.
              Wenn Du weißt, dass der Täter Dich - wenn Du Dich JETZT wehrst mit hoher wahrscheinlichkeit NICHT töten wird, jedoch wenn Du wartest und er die Tat begangen hat und durch DNS Anaylse usw. fürchten muß erkannt zu werden dich dann sehr wahrscheinlich töten würd - ist das Wissen mehr als wertvoll.
              (Wobei Tötungsdelikte ich nicht meinte - das oft ein Mord nach der Vergewaltigung folgt!) "Ne du, lass uns doch erstmal drüber reden, eigentlich willst
              du das doch gar nicht"?!
              Ja. So in dieser Art gehts los .... wie gesagt - Du kennst den
              Täter mehr oder weniger und würdest ihm das nicht zutrauen ...
              Du redest jetzt wieder von bekannten Tätern - ich sprach von
              der Situation z.B. im Park.
              Okay.
              Der Täter hat ne feste Erwartung und tut dies alles geplant. Man muß nicht immer schreihen und schlagen ... aber das zu erklären geht hier schlecht. Und wieder: siehe oben - woher nehme ich genau dann das
              Wissen, ob oder ob er sie nicht einsetzt?
              Er wird sie dir zeigen und dir seine Macht demonstrieren. Die Chance VOR der Tat mit der Waffe verletzt oder
              getötet ztu werden ist zigfach geringer, als NACH der Tat.
              Wenn ich mich wehre erhöhe ich diese Chance aber wieder.
              Nein. Wenn Du Dich wehrst ist die Chance UNVERLETZT davon zu kommen WESENTLICH höher. Selbst wenn er eine Waffe hat. Das gilt für Sexualstraftäter und nicht für andere Gewaltverbrecher. Ich würde nie jemanden zur Gegenwehr bei eineem bewaffneten Brieftaschenraub raten .. Und wieder - wer das Ganze aus Statistiken kennt sollte nicht
              für die reden, die in so eine Situation kommen und vor der
              Entscheidung stehen, was sie tun sollen. "Zu empfehlen" - man
              kann da nichts empfehlen!
              Ich kenne "das" nicht nur aus Statisiken.
              Man kann sehr viel an Vorbeugung tun. Das mag auf häusliche Übergriffe zutreffen, auch darauf, wie
              Kinder aufgeklärt werden, dass sie "Nein"-Sagen lernen - aber
              auf den Fall, auf den ich mich beziehe, im Park, in entlegenen
              Gegenden etc., da hilft imho auch Aufklärung nichts, und
              wehren schon mal gar nicht.
              Das ist falsch. Wirklich.

              Chris

        • Antwort von nach 2 Tagen 1 hilfreich
          Re^2: Der dunkle Park und andere Geschichten

          Hi, sollte weiterhin davor gewarnt werden. Hat schon seinen Sinn,
          dass Frauenparkplätze nahe dem Ausgang und gut einsehbar
          platziert werden.
          der Sinn liegt in im wesentlichen in der Psychologie der Frauen und in der Marktrelevanz. Nicht so sehr in Verbrechensstatistiken.

          Liebe Grüße,

          Max

          • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
            Re^3: Der dunkle Park und andere Geschichten

            Hallo, der Sinn liegt in im wesentlichen in der Psychologie der
            Frauen und in der Marktrelevanz. Nicht so sehr in
            Verbrechensstatistiken.
            Böse Zungen könnten sogar behaupten, dass die "Auszeichnung" solcher besonderen Orte die Täter geradezu einladen könnte...

            Grüße,

            Anwar

        • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
          Re^2: Der dunkle Park und andere Geschichten

          Hallo, Weil die Chance, dass noch jemand weiteres vorbeikommt,
          wirklich sehr gering ist. Ich weiß nicht, woher die Annahme
          kommt, dass die genannten Gebiete (Tiefgarage, Park etc)
          nicht gefährlich sein sollten. Sie sind es und es
          sollte weiterhin davor gewarnt werden. Hat schon seinen Sinn,
          dass Frauenparkplätze nahe dem Ausgang und gut einsehbar
          platziert werden.
          Du argumentierst mir hier viel zu emotional. Nüchtern betrachtet kann man feststellen, dass z.B. die meisten Kinder "von der Straße weg" entführt werden. Und nicht in dunklen Parks oder Tiefgaragen. Und es ist doch völlig belanglos, ob der Täter schon vor Ort
          ist oder dem Opfer folgt - das ändert nichts am Ergebnis oder
          am Tatort.
          Es ändert folgendes: Wenn ich von irgendwo, wo mir keiner folgt/folgen kann in einen dunklen Park gehe, reduziert dies die Wahrscheinlichkeit, dass ich jemandem begegne, der mich dann verfolgen kann, bis ich alleine bin. Habe ich hingegen sowieso die Vermutung mir könnte jemand folgen, DANN sollte ich den Park meiden.
          Alles eine Frage der Logik. Und Statistiken sagen etwas aus, auch wenn man natürlich nicht 100% darauf vertrauen kann, dass einem dann nichts passiert. Ist ja auch logisch: Wenn z.B. 80% der Täter bei Gegenwehr ablassen, dann tun es ja 20% nicht!

          Grüße,

          Anwar

          • Antwort von nach 3 Tagen 1 hilfreich
            Re^3: Der dunkle Park und andere Geschichten

            Du argumentierst mir hier viel zu emotional.
            betrachtet kann man feststellen, dass z.B. die meisten Kinder
            "von der Straße weg" entführt werden. Und nicht in dunklen
            Parks oder Tiefgaragen.
            Nein - auch das ist falsch. Die meisten Kinder kennen den Täter. Ist nehmlich so gut wie immer der eigene Vater, oft auch Onkel, Bruder oder Opa. Die Fremdtäterzahl sind noch wesentlich geringer als bei erwachsenen Frauen. Es ändert folgendes: Wenn ich von irgendwo, wo mir keiner
            folgt/folgen kann in einen dunklen Park gehe, reduziert dies
            die Wahrscheinlichkeit, dass ich jemandem begegne, der mich
            dann verfolgen kann, bis ich alleine bin. Habe ich hingegen
            sowieso die Vermutung mir könnte jemand folgen, DANN sollte
            ich den Park meiden.
            Alles eine Frage der Logik. Und Statistiken sagen etwas aus,
            auch wenn man natürlich nicht 100% darauf vertrauen kann, dass
            einem dann nichts passiert. Ist ja auch logisch: Wenn z.B. 80%
            der Täter bei Gegenwehr ablassen, dann tun es ja 20% nicht!
            Da sag ich mal nix zu. So einfach ist es nicht.

            Chris

            • Antwort von nach 3 Tagen 0 hilfreich
              Re^4: Der dunkle Park und andere Geschichten

              Du argumentierst mir hier viel zu emotional.
              betrachtet kann man feststellen, dass z.B. die meisten Kinder
              "von der Straße weg" entführt werden. Und nicht in dunklen
              Parks oder Tiefgaragen.
              Nein - auch das ist falsch. Die meisten Kinder kennen den
              Täter. Ist nehmlich so gut wie immer der eigene Vater, oft
              auch Onkel, Bruder oder Opa. Die Fremdtäterzahl sind noch
              wesentlich geringer als bei erwachsenen Frauen.
              Lesen hilft: Ich schrieb "Die meisten Kinder werden von der Straße weg entführt". Und das stimmt. Dass es darüber hinaus noch eine wesentlich größere Zahl gibt, die von Verwandten und Bekannten missbraucht (aber meist nicht entführt!) wird, darüber schrieb ich nichts. Es ändert folgendes: Wenn ich von irgendwo, wo mir keiner
              folgt/folgen kann in einen dunklen Park gehe, reduziert dies
              die Wahrscheinlichkeit, dass ich jemandem begegne, der mich
              dann verfolgen kann, bis ich alleine bin. Habe ich hingegen
              sowieso die Vermutung mir könnte jemand folgen, DANN sollte
              ich den Park meiden.
              Alles eine Frage der Logik. Und Statistiken sagen etwas aus,
              auch wenn man natürlich nicht 100% darauf vertrauen kann, dass
              einem dann nichts passiert. Ist ja auch logisch: Wenn z.B. 80%
              der Täter bei Gegenwehr ablassen, dann tun es ja 20% nicht!
              Da sag ich mal nix zu. So einfach ist es nicht.
              Verstehe ich nicht. Die obige Ausführung ist doch gerade differenziert und nicht einfach.


              Grüße,

              Anwar

            • Antwort von nach 3 Tagen 1 hilfreich
              Re^5: Der dunkle Park und andere Geschichten

              Lesen hilft: Ich schrieb "Die meisten Kinder werden von der
              Straße weg entführt". Und das stimmt. Dass es darüber hinaus
              noch eine wesentlich größere Zahl gibt, die von Verwandten und
              Bekannten missbraucht (aber meist nicht entführt!) wird,
              darüber schrieb ich nichts.
              Ich wollte deutlich machen, dass die Entführungsfälle extrem gering sind.

              Nun zu zu dem, wo ich mich gescheut habe :-) Es ändert folgendes: Wenn ich von irgendwo, wo mir keiner
              folgt/folgen kann in einen dunklen Park gehe, reduziert dies
              die Wahrscheinlichkeit, dass ich jemandem begegne, der mich
              dann verfolgen kann, bis ich alleine bin.
              Das scheint logisch - aber irgendwo musst Du lang gehen. Willst Du (nicht ernst gemeint) dann meide in folgender Reihnfolge diese Orte:
              Deine Wohnung, Deine Arbeitsstelle, Krankenhäußer und Pflegeheime, Arztpraxen und Therapiepraxen, die freiehe Natur und dann erst die Parkhäuser.
              Wie gesagt, nicht ernst gemeint. Habe ich hingegen
              sowieso die Vermutung mir könnte jemand folgen, DANN sollte
              ich den Park meiden.
              Wenn ich die Vermutung habe, ich werde verfolgt, dann ist es meist schon zu spät zum vermeiden des eingschlagenes Weges. Dann sollte ich nicht schneller laufen, sondern den vermeintlichen Täter ganz direkt fragen, was er will und wieso er mir so doof hinterherlatscht. Alles eine Frage der Logik. Und Statistiken sagen etwas aus,
              auch wenn man natürlich nicht 100% darauf vertrauen kann, dass
              einem dann nichts passiert. Ist ja auch logisch: Wenn z.B. 80%
              der Täter bei Gegenwehr ablassen, dann tun es ja 20% nicht!
              Da sag ich mal nix zu. So einfach ist es nicht.
              Verstehe ich nicht. Die obige Ausführung ist doch gerade
              differenziert und nicht einfach.
              Ich würde dann was zu Täterprofilen erklären. Macht man dehnen die Situation "kaputt" brechen die meist auch ab. Aber das ist echt nicht mit ein paar Zeilen getan.

              Find die Diskussion aber gut. Danke.

              Chris

      • Antwort von nach 3 Tagen 0 hilfreich
        Re: Der dunkle Park und andere Geschichten

        Ähnlich auch die Geschichte vom "dunklen Park", durch den
        einige nicht gehen wollen. In so einem Park ist es dunkel,
        kalt und meist feucht und es dauert Stunden bis da überhaupt
        mal jemand vorbeikommt. Als Verbrecher könnte ich mir wahrlich
        bessere Orte vorstellen, um auf jemanden zu lauern. Zwar mag
        dort der eine oder andere Überfall stattgefunden haben, aber
        dann, weil man (frau) bis dorthin verfolgt wurde. Das dort
        jemand "lauert" wage ich stark zu bezweifeln.
        Da irrst Du leider - darf ich sagen, dass ich ganz zittrig werde, meine Hände sich lahm anfühlen, und mir schwindelig ist, nur bei der Erinnerung?

        Und das, wo überhaupt nichts passierte!

        Aber unangehm war es - sehr:
        Ich bin am HELLIGEN Tage auf dem Fahrrad von einem Mann verfolgt worden. Auf einem Waldweg. Da ist fast niemand - genau wie im dunklen Park! SPRICH: Keiner, der dich hört, wenn Du schreist!

        Ich war zu einem Baggersee geradelt, an nem wunderschönen Sommertag.
        Da badeten aber nackte Männer! Naja, fahre weiter, aber sehe vorher noch aus dem Augenwinkel nen nackten Mann im Wald.

        Derselbe Mann, der, erinnere ich mich, mir vorher auf nem breiten Waldweg ENTGEGEN gekommen war - er musste umgedreht haben!!!

        Naja, und dann setzte Panik ein, als ich wegradelte und merkte,...
        er auch.

        Aber da war ich noch jung (so 22 oder so), und konnte noch in nem ziemlichen Tempo radeln...

        Never again.
        I hope.

        Is.

    • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
      Statistik von Überfällen

      Hallo, Würde man danach gehen, wo der SICHERSTE Ort wäre ... dann
      wären Tiefgaragen, Büsche und Parkanlagen eindeutig als
      sichere Ort zu empfehlen. Dort passiert sogut wie nie etwas
      Du vergisst, die Verbrechenswahrscheinlichkeit zu der Zeit in beziehung zu setzen, die das (potenzielle) Opfer selbst an diesen Orten verbringt. Ich rechne so:

      In der Wohnung verbringt man ca. die Hälfte des Tages. Hier finden 50% der Überfälle statt (wie jemand weiter unten schreibt). D.h. die Wahrscheinlichkeit eines Überfalls in der Wohnung entspricht etwa der Zeit, die sich das Opfer dort aufhält.

      In dunklen Parks oder Tiefgaragen dagegen verbringt man wahrscheinlich (schätze ich jetzt ma) höchstens 0.1% der Zeit. Wenn die Überfallsrate hier 10% beträgt, dann ist sie im Vergleich zur Wohnung um den Faktor 100 grösser!

      Viele Grüsse, Peter



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