Tipps zu Vater verprügelt Tochter

Von: , Frage gestellt am Di, 17. Apr 2007

Ich bin mir nicht sicher, ob ich hier richtig bin, aber ich probiers einfach mal...
Eine gute Freundin meiner besten Freundin, nennen wir sie einfach mal Sabrina, wird zu Hause von ihrem Vater geschlagen. Sie ist 16 oder 17, ich bin mir nicht sicher. Man merkt sofort, dass bei ihr was nicht stimmt. Sie fängt wegen jeder Kleinigkeit an zu heulen und ist auch so ziemlich schüchtern. Ihr Vater ist Alkoholiker. Bis vor kurzem hat er noch gearbeitet, aber jetzt ist er jeden Tag zu Hause, weil er einen Herzinfarkt hatte. Sabrina sagt immer, dass dies das schlimmste für sie ist und sie ihn hasst und sich wünscht, dass er stirbt. Die Mutter ist eigentlich ziemlich nett, aber mit ihr stimmt auch etwas nicht. Sabrina sagt auch, dass sie ihre Mutter hasst, weil sie ihr nicht hilft sondern immer nur zu schaut. Wenn Sabrina mal 5 minuten zu spät nach Hause kommt oder mal versucht sich zu wehren, heult ihre Mutter immer gleich. Sabrina hat es zwar noch nie zugegeben, aber für uns ist es offensichtlich, dass der Vater auch seine Frau schlägt. Darum hat auch die Mutter immer Angst. Ihr Vater hat auch eine neue Freundin, die Mutter weiß davon, aber lässt es sich gefallen. Einmal hab ich miterlebt, wie ihr Vater ausgerastet ist. Sabrina ist vor ihm weggerannt und wollte sich hinter uns verstecken, aber er hat sie einfach festgehoben und ins Auto "geworfen" und hat unter anderem geschrien: du Schlampe, schau dich doch mal an! Du siehst gar nicht wie eine Frau aus!... Daheim wird erst mal das ganze Haus geputzt!...
Letztes Wochenende haben ihre Eltern ihr erlaubt mit mir und meiner Freundin einkaufen zu gehen. Die Eltern haben auch keine Uhrzeit vorgegeben, wann sie wieder daheim sein soll. So gegen 19.00 Uhr haben wir sie nach Hause gebracht. Am nächsten Tag hat meine Freundin ihr angerufen und Sabrina hat gleich losgeheult, dass sie nicht mehr kann. Ihr Vater ist wieder durchgedreht, weil sie "so spät" heim gekommen ist. Sie wollte etwas essen und er hat ihr den Teller weggenommen und auf den Boden geworfen und gesagt sie kriegt nichts mehr zu essen. Dann musste sie die Sauerei aufputzen und hat die nächsten zwei Tage nichts zu essen gekriegt. Ihr Vater hat auch ihr Zimmer abgeschlossen und sie musste auf dem Flur schlafen. Ihr Bruder wird nicht geschlagen, er ist der Liebling. Einmal war meine Freundin bei Sabrina daheim und ihr Bruder ist auf Sabrina mit einem Messer losgegangen und hat sie damit bedroht. Die Eltern haben es gesehen, aber nichts gesagt. Später hat dann Sabrina Ärger bekommen, weil es angeblich ihre Schuld war. Die Eltern waren mal mit ihm bei einem Arzt. Er stellt sich das Leben vor, als wäre es ein PC-Spiel und er könnte machen was er will, weil es ja nur ein Spiel ist; sagen die Ärzte.
Das waren jetzt bloß wenige Auszüge, was Sabrina alles ertragen muss. So kann das arme Mädchen doch nicht aufwachsen! Wir haben zu ihr gesagt, dass sie zur Polizei gehen soll, aber sie sagt, dass das auch nichts bringt, danach ist sie weider zu Hause mit ihm und dann kriegt sie noch mehr Prügel. Ich kann da nicht einfach zu schauen, ich will Sabrina (und der Mutter) helfen. Aber was kann ich tun? Kann ich zur Polizei gehen? Und wenn ja, was unternehmen die dann? Wenn sie nur mal bei ihnen zu Hause durchschauen und dann wieder gehen hat Sabrina noch mehr Ärger. Das will ich ja auch nicht. Welche Möglichkeiten gibt es da?
Wenn ihr noch Fragen dazu habt, werde ich antworten!
Schon mal vielen Dank für eure Tipps!
Liebe Grüße, Anna

33 Antworten zu dieser Frage

    • Antwort von nach 13 Stunden 2 hilfreich
      Re^2: Vater verprügelt Tochter

      Ich kenne da auch einen Fall. Dort wurde dem Vater von
      Freunden der Tochter aufgelauert und halb tot geprügelt. Der
      hat sie nie wieder angerührt.
      Hallo sacht man ersmal,

      Das klingt irgendwie nach einer "Aufforderung zu einer Straftat!" und wäre ganz sicher der schlechteste aller Wege. Wo kämen wir denn dahin, wenn alle so denken würden?

      Der vllt. einzige wirksame Weg ist wie Hatch und Cess schon geschrieben haben, der Weg übers Jugendamt.

      Gruss
      Carsten

      • Antwort von nach 15 Stunden 3 hilfreich
        Re^3: Vater verprügelt Tochter

        Das klingt irgendwie nach einer "Aufforderung zu einer
        Straftat!" und wäre ganz sicher der schlechteste aller Wege.
        Wo kämen wir denn dahin, wenn alle so denken würden?
        War doch keine Aufforderung sondern eine Idee.
        Der vllt. einzige wirksame Weg ist wie Hatch und Cess schon
        geschrieben haben, der Weg übers Jugendamt.
        Wenn man ihm mit dem Hammer die Hände zertrümmert schlägt er niemand mehr. Falls das nötige Personal fehlt kann man sich an die örtlichen Spätaussiedler wenden. Die erledigen sowas für wenig Geld.

        • Antwort von nach 16 Stunden 5 hilfreich
          Re^4: Vater verprügelt Tochter

          Tach auch, War doch keine Aufforderung sondern eine Idee.
          Ideen bringen aber evtl. andere Menschen dazu, so einen Mist zu tun und sich selber damit ins Unglück zu stürzen. Wenn man ihm mit dem Hammer die Hände zertrümmert schlägt er
          niemand mehr. Falls das nötige Personal fehlt kann man sich an
          die örtlichen Spätaussiedler wenden. Die erledigen sowas für
          wenig Geld.
          Bist Du krank? So etwas zu schreiben gehört garantiert nicht hier hin. Auch wenn es "in deinen Augen" nur eine Idee ist, ruft es j doch zur Gewalt auf. Ich finde Deine Postings sollten gelöscht werden...
          ...wir leben hier nicht in einer Anarchie!

          Carsten

          • Antwort von nach 23 Stunden 1 hilfreich
            Re^5: Er nicht!

            Hi,

            nein, er ist nicht krank, aber der Vater

            nicki

            • Antwort von nach einem Tag 2 hilfreich
              Re^6: Er nicht!

              Hi,

              nein, er ist nicht krank, aber der Vater

              nicki
              Hallo,

              ist schon klar das der "Vater" krank im Kopp ist, aber hier gilt nicht das Recht des Stärkeren. Diese "Idee" die Tobi laut gedacht(geäussert) hat, kann im Nachhinein andere wiederum auch auf die Idee kommen lassen, soetwas auch auszuführen.

              Ich habe auch so meine Gedanken was man mit so "Menschen" anstellen könnte, aber die behalte ich besser für mich.

              In erster linie geht es hier darum, dem Mädchen auf legaler Weise zu helfen und nicht um irgendwelche Gewaltfantasien und Rachefeldzüge.

              Sie muss schleunigst wech von dem Verbrecher und zwar schnell, bevor noch irgendetwas schlimmeres passiert. Da ist das Jugendamt die erste Adresse für sie. Vorrausgesetzt, sie sie geht selber hin!
              Den "Fall Kevin in Bremen" damit in verbindung zu setzten ist wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

              Carsten

            • Antwort von nach 3 Tagen 0 hilfreich
              Re^7: Vergleich

              Hi,

              Obst oder nicht, Fakt ist, dass das Jugendamt in Bremen mehr als versagt hat.
              Wie auch in vielen anderen Fällen die ähnlich gelagert sind war nachweislich das Jugendamt schuld.

              Nachzulesen übrigens heute (20.04.2007) im SAT1-Text, Seite 117
              http://www.sevenoneintermedia.de/teletext/s1ch/

              nicki Den "Fall Kevin in Bremen" damit in verbindung zu setzten ist
              wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

              Carsten

            • Antwort von nach 3 Tagen 0 hilfreich
              Re^8: Vergleich

              Hi,

              Obst oder nicht, Fakt ist, dass das Jugendamt in Bremen mehr
              als versagt hat.
              Wie auch in vielen anderen Fällen die ähnlich gelagert sind
              war nachweislich das Jugendamt schuld.

              Nachzulesen übrigens heute (20.04.2007) im SAT1-Text, Seite
              117
              http://www.sevenoneintermedia.de/teletext/s1ch/

              nicki
              Hallo,

              ist schon klar das die Jugendämter sehr oft versagen, aber hier in diesem Fall handelt es sich um ein 16-17 jähriges Mädchen. Sie ist alt genug um die Sache selber in die Hand zu nehmen.
              Wenn sie zum Jugendamt geht, wird Ihr auch geholfen. Sie wird garantiert nicht gezwungen weiterhin in dieser Hölle zu leben. Selbst wenn sie in ein Heim kommt, ist es immernoch besser als bei so einem ***Pieeeeeeeeeep*** zu leben.
              Eine andere Chance hat sie nicht, ausser wenn sie sich auf die selbe Stufe wie das A-Loch stellt und "Tobi's Ideen" ausführen lässt.

              gruss
              Carsten

            • Antwort von nach 4 Tagen 0 hilfreich
              Re^9: Vergleich

              hier in diesem Fall handelt es sich um ein 16-17 jähriges
              Mädchen. Sie ist alt genug um die Sache selber in die Hand zu
              nehmen.
              Hi!
              Schon klar, aber das Mädchen ist so verängstigt und verstört, sie traut sich nicht mal z.B. in Geschäften nach etwas zu fragen (wenn sie doch so was macht fängt sie an zu heulen!!!), wie soll sie sich dann trauen von selbst zum Jugendamt oder zur Polizei zu gehen? Sie vertraut keinem, wenn sie nicht mal ihren Eltern trauen kann, wie dann erst einem Fremden? Man muss sich nur mal 5 minuten mit ihr unterhalten und man merkt sofort dass mit ihr was nicht stimmt. Also kann man sie ruhig mit einem Kleinkind vergleichen! Sie ist genauso hilflos und geschädigt und weiß nicht was sie machen soll. Und wenn sich nicht bald was ändert kriegt sie diese Ängste nie mehr los!
              Aber danke für die Antworten, ich werde mal drüber nachdenken und mich mit meiner Freundin drüber unterhalten!
              Liebe Grüße, Anna

            • Antwort von nach 3 Tagen 1 hilfreich
              Vergleich für'n Arsch

              Hi, Obst oder nicht, Fakt ist, dass das Jugendamt in Bremen mehr
              als versagt hat.
              Wie auch in vielen anderen Fällen die ähnlich gelagert sind
              war nachweislich das Jugendamt schuld.
              das sind alles sehr gute Gründe, um an den Missständen der deutschen Behördenlandschaft etwas zu ändern, sind aber keine Gründe, um Selbstjustiz und seinerseits Straftaten zu befürworten, zu relativieren oder auch nur weniger zu ächten.

              .m

            • Antwort von nach 4 Tagen 0 hilfreich
              Re^6: Er nicht!

              Hi,

              nein, er ist nicht krank, aber der Vater
              imho kann es auf dieser Welt auch mehr als einen Kranken geben...



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