Minensprengungen

Hallo,
kann mir jemand sagen, wie hoch die Sprengkammern über NN bei Minensprengungen an der Westfront(1914-1918) waren. Habe die Tage bei einer militärhistorischen Fahrt nach Belgien und Nordfrankreich die Sprengtrichter vom „Hooge Krater“ gesehen, die mittlerweile einen Teich bilden Dagegen sind an der Somme die Sprengtrichter meines Wissens nicht mit Wasser zugelaufen.
Gruss
Rainer

Hallo Rainer!

Das hängt doch mit dem Grundwasserspiegel zusammen und der kann sich in den 90 Jahren stark verändert haben.

Gruß Werner

Hallo Werner,
in Westflandern hat sich der Grundwasserspiegel nicht besonders verändert. Er war damals eher höher als heute durch die Überflutungen. Im übrigen hat es dort in den achtziger Jahren nach einer längeren Regenzeit ähnliche Überschwemmungen wie im ersten Weltkrieg gegeben, da die Schleusen nicht geöffnet wurden. Die von mir genannten Sprengungen sind etwa 45m über NN. Im Wijschater Bogen gelegene Trichter sind meines Wissens nicht zugelaufen.
Die Trichter an der Somme sind mit Masse auch nicht zugelaufen, und da gab es dieses Jahr die schlimmsten Überschwemmungen, die jemals registriert wurden. Sie machten sich bis nach Mimoyecques(V 3-Anlage) bemerkbar.
Gruss
Rainer

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