Re^2: Nicht ganz richtig.
Der Fehler liegt nicht in einem Pufferüberlauf
in der DCOM-Schnittstelle, wie oft berichtet wird, sondern ist
in der Architektur des Betriebssystems begründet.
Ein buffer overflow ist kein Fehler? Merkwuerdige Ansichten
vertrittst Du da.
Da verstehst du mich gründlich miß. Natürlich ist ein Pufferüberlauf ein Fehler, dieser war es aber nicht, der zu der derzeit katastrophalen Situation geführt hat. Pufferüberläufe hat es bislang noch in jedem Betriebssystem gegeben, dies aber noch nie zu einer mit dieser auch nur annähernd vergleichbaren Situation geführt. Und das liegt sicher nicht nur daran, dass andere BS seltener verbreitet sind.
Ein Pufferüberlauf kann passieren. Dass dieser aber per Architekturdefault jeden einzelnen eingesetzten Rechner zu einem ferngelenkten Monster mutieren lässt (was ja wohl auch letztlich die Intention Microschrotts war, siehe TCPA, siehe autom. Updates, siehe Online-Registrierung, sieh DHCP-Client-Dienst, siehe...), das gibt es nirgends sonst. Und da liegt das Problem - nicht bei einem schlechten Programmierer, sondern bei den Architekten dieses Spionagesystems.
Schwarzsehend ein von hundert Anwendern mit ihren Privat-PC
genervter
Du hast den falschen Umgang. Bei mir war noch keiner.
Naja, an wen wenden sich die Leute - an den Netzwerkadmin ausse Firma, der hat ja eh immer Zeit. Inzwischen habe ich meinen Support aber eingestellt, ich habe keine Rohlinge mehr, um Knoppix zu brennen.
Gruss,
Schorsch