offene Ports: wie schließen

Von: , Frage gestellt am Fr, 15. Aug 2003

Wie muß ich vorgehen, um - ohne große Kenntnisse zu haben - offen Ports schließen?

Gruß
Karl

14 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 14 Minuten 0 hilfreich
    Re: offene Ports: wie schließen

    Wie muß ich vorgehen, um - ohne große Kenntnisse zu haben -
    offen Ports schließen?
    Hi,
    ein offener Port heißt, daß auf Deinem Recher ein Programm läuft, das irgeneine Kontaktaufnahme von außen auf diesem Port erwartet. Wenn du dieses Programm schließt, ist der Port wieder zu.
    Unter Windows kannst Du mittels Ctrl-Alt-Del feststellen, welche Programme gerade aktiv sind und sie gegebenfalls auch beenden.
    Wenn es sich aber dabei um einen Service handelt, muß Du diesen unter Umständen irgenwo (Systemsteuerung, Registry) abschalten.

    LG
    Stuffi

    • Antwort von nach 23 Minuten 0 hilfreich
      Re^2: offene Ports: wie schließen

      ein offener Port heißt, daß auf Deinem Recher ein Programm
      läuft, das irgeneine Kontaktaufnahme von außen auf diesem Port
      erwartet. Wenn du dieses Programm schließt, ist der Port
      wieder zu.
      Unter Windows kannst Du mittels Ctrl-Alt-Del feststellen,
      welche Programme gerade aktiv sind und sie gegebenfalls auch
      beenden.
      Wenn es sich aber dabei um einen Service handelt, muß Du
      diesen unter Umständen irgenwo (Systemsteuerung, Registry)
      abschalten.
      Stuffi, das ist falsch, siehe Thread "Was ist ein Port" unter "Betriebssysteme allgemein".
      Erstens zeigt Dir Windows nicht alles was läuft.
      Zweitens haben Ports nichts mit den Anwendungen zu tun die laufen.
      Die Anwendungen und Dienste lauschen bestenfalls auf Ports, egal ob sie offen oder geschlossen sind.

      Ports werden geschlossen, indem man eine Firewall installiert und (!) richtig (!!) konfiguriert.

      Stefan

      • Antwort von nach 47 Minuten 0 hilfreich
        Re^3: offene Ports: wie schließen

        Stuffi, das ist falsch, siehe Thread "Was ist ein Port" unter
        "Betriebssysteme allgemein".
        Erstens zeigt Dir Windows nicht alles was läuft.
        Das stimmt leider. Zweitens haben Ports nichts mit den Anwendungen zu tun die
        laufen.
        Die Anwendungen und Dienste lauschen bestenfalls auf Ports,
        egal ob sie offen oder geschlossen sind.
        Was macht der TCP-IP Stack mit Paketen die an Ports gehen, hinter denen niemand sitzt? Er weist sie ab - kein Zugriff von außen möglich - Port geschlossen.

        Welchen Sinn hat es, einen Paketfilter zu verwenden, wenn das eigentlich Problem die Programme sind. Ist der Paketfilter schlecht konfiguriert, können diese unter Umständen trotzdem erreichbar sein. Läuft das entsprechende Programm nicht, ist der Port hingegen sicher zu.
        IMHO ist ein Paketfilter praktisch, wenn ich ein privates Netz in dem es auch private Dienste gibt, vom öffentlichen Netz trennen will, für einen Einzelplatzrechner sehe ich es eher als Krücke.

        LG
        Stuffi

        • Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
          Re^4: offene Ports: wie schließen

          Was macht der TCP-IP Stack mit Paketen die an Ports gehen,
          hinter denen niemand sitzt? Er weist sie ab - kein Zugriff von
          außen möglich - Port geschlossen.
          So weit so gut. Aber erstens kennt der normale Benutzer nicht alle Dienste, weiß auch nicht, welche er abschießen kann, wenn er sie denn überhaupt sieht.
          Zweitens gibt es (nur als Beispiel) die unprivilegierten Ports, die von praktisch allen Clients verwendet werden. Die müssen natürlich nach aussen offen sein, sonst läuft weder Browser noch Mail-Client noch FTP usw. - Aber wenn diese Ports nicht für INPUT mit SYN-Flag gesperrt sind (sprich: wenn kein Paketfilter vorhanden ist) ist auch jeder Trojaner (der sich z.B. via E-Mail oder Datenträger eingeschlichen hat) von außen erreichbar. Welchen Sinn hat es, einen Paketfilter zu verwenden, wenn das
          eigentlich Problem die Programme sind.
          Hast Du schon mal ne Windows-Box gesehen, die Netzwerk hatte (reiner Internet-Anschluss reicht ja schon) und die nicht empfänglich war für Pakete auf den NetBIOS-Ports? Wenn Du das "Programm" Windows-Netzwerk abschießt, ist das natürlich nicht mehr der Fall, aber dann kommst Du auch nicht mehr in's Internet. Ist der Paketfilter
          schlecht konfiguriert, können diese unter Umständen trotzdem
          erreichbar sein.
          Stimmt. Deswegen sprach ich davon, dass ein Paketfilter gut konfiguriert sein muss.
          Natürlich sollen auch keine unnötigen Dienste laufen, das ist eine Binsenweisheit. Läuft das entsprechende Programm nicht, ist
          der Port hingegen sicher zu.
          ... bis sich etwas auf diesem Port einnistet, was da nicht hingehört.

          Deine Meinung in Ehren, aber bitte mach Dich erst mal mit den Grundlagen der IT-Sicherheit vertraut, bevor Du anderen Leuten sowas erklärst.


          Stefan

          • Antwort von nach 5 Stunden 0 hilfreich
            Re^5: offene Ports: wie schließen

            Was macht der TCP-IP Stack mit Paketen die an Ports gehen,
            hinter denen niemand sitzt? Er weist sie ab - kein Zugriff von
            außen möglich - Port geschlossen.
            Eben. So weit so gut. Aber erstens kennt der normale Benutzer nicht
            alle Dienste, weiß auch nicht, welche er abschießen kann, wenn
            er sie denn überhaupt sieht.
            "Der normale Benutzer" wird wohl kaum hinbekommen, "die normale Firewall" sinnvoll zu konfigurieren. Zweitens gibt es (nur als Beispiel) die unprivilegierten
            Ports,
            Gibt es das auch unter Windows? die von praktisch allen Clients verwendet werden.
            Ja. Und?

            Wenn der Cleint das braucht, dann mache ich die Ports wohl kaum zu, wenn er das nicht braucht, sind sie nicht geöffnet. Und nun? Die
            müssen natürlich nach aussen offen sein, sonst läuft weder
            Browser noch Mail-Client noch FTP usw. -
            Bitte? Könntest Du Dich einmal kurz informieren, was "offene Ports" sind oder Deine Begrifflichkeit definieren? Aber wenn diese Ports
            nicht für INPUT mit SYN-Flag gesperrt sind (sprich: wenn kein
            Paketfilter vorhanden ist) ist auch jeder Trojaner (der sich
            z.B. via E-Mail oder Datenträger eingeschlichen hat) von außen
            erreichbar.
            Ja, hallo! Wie wäre es mit der Alternative, sich einfach keinen "Trojaner" zu installieren? Wenn so ein Schrott erst auf dem Rechner ist, ist es für ihn ein Leichtes, Firealls auszuschalten ode diese zu umgehen. Welchen Sinn hat es, einen Paketfilter zu verwenden, wenn das
            eigentlich Problem die Programme sind.
            Hast Du schon mal ne Windows-Box gesehen, die Netzwerk hatte
            (reiner Internet-Anschluss reicht ja schon) und die nicht
            empfänglich war für Pakete auf den NetBIOS-Ports? Wenn Du das
            "Programm" Windows-Netzwerk abschießt, ist das natürlich nicht
            mehr der Fall, aber dann kommst Du auch nicht mehr in's
            Internet.
            Die einzige Folgerung, die sich darus ergibt wäre, daß Windows nicht netzwerktauglich ist. Möglicherweise sollte man den Hersteller in Regreß ziehen, so er anderes in der Werbung versprochen hat.

            Das Argument, was immer gerne genommen wird, ist ja, daß Windows ja so einfach und intuitiv sei. Ich habe das noch nie verstanden, aber wenn man erst eine Firewall bauen muß, kann es mit der Einfachheit ja nicht weit her sein... Ist der Paketfilter
            schlecht konfiguriert, können diese unter Umständen trotzdem
            erreichbar sein.
            Stimmt. Deswegen sprach ich davon, dass ein Paketfilter gut
            konfiguriert sein muss.
            Ja. Das ist nur nicht trivial und wer kann das schon sinnvoll? Natürlich sollen auch keine unnötigen Dienste laufen, das ist
            eine Binsenweisheit.
            Ja, offensichtlich so binsig, daß es bei Windows fast unmöglich ist. Oder? Läuft das entsprechende Programm nicht, ist
            der Port hingegen sicher zu.
            ... bis sich etwas auf diesem Port einnistet, was da nicht
            hingehört.
            Warum läßt Du das zu? Deine Meinung in Ehren, aber bitte mach Dich erst mal mit den
            Grundlagen der IT-Sicherheit vertraut, bevor Du anderen Leuten
            sowas erklärst.
            Vielleicht habe ich Dich ja falsch verstanden, aber ich hätte Dir beinahe einen ähnlichen Rat gegeben.


            Sebastian

            • Antwort von nach 6 Stunden 0 hilfreich
              Re^6: offene Ports: wie schließen

              Zweitens gibt es (nur als Beispiel) die unprivilegierten
              Ports,
              Gibt es das auch unter Windows?
              Die gibt es auf allem, was TCP oder UDP spricht. Wenn der Cleint das braucht, dann mache ich die Ports wohl
              kaum zu, wenn er das nicht braucht, sind sie nicht geöffnet.
              Und nun?
              Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal ist, ob es eine von außen neu aufgebaute Verbindung ist (unerwünscht) oder eine von außen kommende Antwort auf eine von innen aufgebaute Verbindung (erlaubt). Das geht nur mit Paketfilter. Stichwort: SYN-Flag. Oder, wenn Du (Linuxer) Dich mit iptables auskennst: -m state --state NEW nur nach außen, --state ESTABLISHED,RELATED auch nach innen erlauben. Die
              müssen natürlich nach aussen offen sein, sonst läuft weder
              Browser noch Mail-Client noch FTP usw. -
              Bitte? Könntest Du Dich einmal kurz informieren, was "offene
              Ports" sind oder Deine Begrifflichkeit definieren?
              Ein offener Port ist jeder Port, über den eine Verbindung von bzw. zu einem Rechner hergestellt werden könnte. Betrachtung nur auf Transportebene, egal ob eine Anwendung dahinter steht oder nicht. Die Entscheidung, was mit Paketen auf einem offenen Port passiert, ist dem TCP/IP-Stack überlassen.

              Stuffi spricht davon Prozesse zu stoppen, die auf irgendwelchen Ports lauschen. Das ist die Anwendungsschicht (Schichtenmodell, ISO/OSI).
              Ports liegen aber auf der Transportschicht. Deswegen kann man durch Stoppen eines Prozesses niemals einen Port schließen, im Sinne von komplett dichtmachen, egal was auf dem Rechner vielleicht auf dem Port lauscht.
              Die Entscheidung, was mit einem Paket passiert, wird primär von der passenden Firewall-Regel getroffen.
              Dazu braucht es einen Paketfilter, der selbst nach Möglichkeit nicht auf der Anwendungsebene liegen sollte (das ist eines der Probleme mit Zone Alarm und Co.). Aber wenn diese Ports
              nicht für INPUT mit SYN-Flag gesperrt sind (sprich: wenn kein
              Paketfilter vorhanden ist) ist auch jeder Trojaner (der sich
              z.B. via E-Mail oder Datenträger eingeschlichen hat) von außen
              erreichbar.
              Ja, hallo! Wie wäre es mit der Alternative, sich einfach
              keinen "Trojaner" zu installieren? Wenn so ein Schrott erst
              auf dem Rechner ist, ist es für ihn ein Leichtes, Firealls
              auszuschalten ode diese zu umgehen.
              OK, das Beispiel war vielleicht schlecht gewählt.
              Natürlich braucht man auch einen aktuellen Virenscanner und sollte vorsichtig mit unbekannten Files umgehen.
              Es gibt Trojaner/Backdoors, die einfach nur passiv warten, bis sie von außen angesprochen werden.

              Besser ist vielleicht das Beispiel mit den NetBIOS-Ports. Dahinter lauscht nun mal Windows. Der Windows-Benutzer hat keine Möglichkeit die "Anwendung abzuschalten". Die einzige Folgerung, die sich darus ergibt wäre, daß Windows
              nicht netzwerktauglich ist. Möglicherweise sollte man den
              Hersteller in Regreß ziehen, so er anderes in der Werbung
              versprochen hat.
              Sebastian, Du hast Recht. Windows ist nicht internettauglich.
              Linux, BSD, Solaris usw. übrigens genauso wenig.
              Es sei denn, man installiert (mindestens) eine paketfilternde Firewall. Das Argument, was immer gerne genommen wird, ist ja, daß
              Windows ja so einfach und intuitiv sei. Ich habe das noch nie
              verstanden, aber wenn man erst eine Firewall bauen muß, kann
              es mit der Einfachheit ja nicht weit her sein...
              Wenn Du Linux im Internet ohne Firewall betreibst, lebst Du aber auch ziemlich gefährlich. Stimmt. Deswegen sprach ich davon, dass ein Paketfilter gut
              konfiguriert sein muss.
              Ja. Das ist nur nicht trivial und wer kann das schon sinnvoll?
              Sagen wir mal, mit einem Mausklick (Internet-Firewall aktivieren) kannst Du in Windows XP zumindest 90% der Risiken beseitigen, die durch offene Ports drohen. Natürlich sollen auch keine unnötigen Dienste laufen, das ist
              eine Binsenweisheit.
              Ja, offensichtlich so binsig, daß es bei Windows fast
              unmöglich ist. Oder?
              Zumindest schwieriger als unter Linux, ja. ... bis sich etwas auf diesem Port einnistet, was da nicht
              hingehört.
              Warum läßt Du das zu?
              Zulassen ist das falsche Wort. Es ist die tägliche Realität. Die Leute doppelklicken in der Regel schneller als sie denken. Vielleicht habe ich Dich ja falsch verstanden
              Das denke ich auch. aber ich hätte
              Dir beinahe einen ähnlichen Rat gegeben.
              Sehe ich ehrlich gesagt keinen Anlass. Was ich geschrieben habe, kannst Du in ähnlicher Form in diversen Grundlagenbüchern zum Thema nachlesen.


              Stefan

            • Antwort von nach 8 Stunden 0 hilfreich
              Re^7: offene Ports: wie schließen

              Zweitens gibt es (nur als Beispiel) die unprivilegierten
              Ports,
              Gibt es das auch unter Windows?
              Die gibt es auf allem, was TCP oder UDP spricht.
              Was unterscheidet "unprivilegierte" Ports von privilegierten auf Windows 31. und Windows 95 oder 98? Ports liegen aber auf der Transportschicht. Deswegen kann man
              durch Stoppen eines Prozesses niemals einen Port schließen, im
              Sinne von komplett dichtmachen, egal was auf dem Rechner
              vielleicht auf dem Port lauscht.
              Ich verstehe nicht, was Du mit "komplett dichtmachen" meinst. Wenn keine Anwendung per bind() an dem Port "lauscht", weist der TCP-Stack ankommende Pakete zurück. Das halte ich für dicht. Die Entscheidung, was mit einem Paket passiert, wird primär
              von der passenden Firewall-Regel getroffen.
              Bei mir nicht. Bei mir wird das von der TCP-Implemantation gemacht. Es gibt Trojaner/Backdoors, die einfach nur passiv warten, bis
              sie von außen angesprochen werden.
              ... und es gibt solche, die dann eben aktiv von innen Informationen versenden. Wie erkennt man die Pakete von denen noch per "Firewall"? Die einzige Folgerung, die sich darus ergibt wäre, daß Windows
              nicht netzwerktauglich ist. Möglicherweise sollte man den
              Hersteller in Regreß ziehen, so er anderes in der Werbung
              versprochen hat.
              Sebastian, Du hast Recht. Windows ist nicht internettauglich.
              Linux, BSD, Solaris usw. übrigens genauso wenig.
              Es sei denn, man installiert (mindestens) eine paketfilternde
              Firewall.
              Das ist, mit Verlaub, Quatsch mit Sauce. Du kannst mir gerne erklären, wo das Problem an meiner Kiste ist: qmail, courier-imap, djbdns und getmail, ssh, publicfile. Kein Paketfilter.

              Was war jetzt genau das Problem, was ich Deiner Meinung nach habe aber durch das Filtern von Paketen verhindern könnte? Wenn Du Linux im Internet ohne Firewall betreibst, lebst Du
              aber auch ziemlich gefährlich.
              Dann möchte ich aber mal bitte dein konktetes Bedrohungsszenarie sehen. Ich halte diese Aussage nämlich für total Banane. Sehe ich ehrlich gesagt keinen Anlass. Was ich geschrieben
              habe, kannst Du in ähnlicher Form in diversen
              Grundlagenbüchern zum Thema nachlesen.
              Aha. Das mit der Firewall für Linux interessiert mich langsam wirklich. Ist das aus "FW-1 for Dummies?"


              Sebastian

            • Antwort von nach 15 Stunden 0 hilfreich
              Re^8: offene Ports: wie schließ

              Was unterscheidet "unprivilegierte" Ports von privilegierten
              auf Windows 31. und Windows 95 oder 98?
              z.B. dass gängige Clients nur unprivilegierte Ports als Source Port verwenden. Ich verstehe nicht, was Du mit "komplett dichtmachen" meinst.
              Wenn keine Anwendung per bind() an dem Port "lauscht", weist
              der TCP-Stack ankommende Pakete zurück. Das halte ich für
              dicht.
              Es gab auch schon Bugs in der Stack-Implementierung selbst. Die Entscheidung, was mit einem Paket passiert, wird primär
              von der passenden Firewall-Regel getroffen.
              Bei mir nicht. Bei mir wird das von der TCP-Implemantation
              gemacht.
              Reiss bitte den Satz nicht aus dem Zusammenhang. Es ging hier um die Priorisierung. ... und es gibt solche, die dann eben aktiv von innen
              Informationen versenden. Wie erkennt man die Pakete von denen
              noch per "Firewall"?
              Ich habe nicht gesagt, dass ein Paketfilter das Allheilmittel ist. Und ich habe schon zugegeben, dass das Beispiel schlecht gewählt war. Sebastian, Du hast Recht. Windows ist nicht internettauglich.
              Linux, BSD, Solaris usw. übrigens genauso wenig.
              Es sei denn, man installiert (mindestens) eine paketfilternde
              Firewall.
              Das ist, mit Verlaub, Quatsch mit Sauce. Du kannst mir gerne
              erklären, wo das Problem an meiner Kiste ist: qmail,
              courier-imap, djbdns und getmail, ssh, publicfile. Kein
              Paketfilter.
              Gut, Du verwendest größtenteils Daemons, die als vergleichsweise sicher gelten. Aber eine Garantie hast Du nicht. Auch wenn z.B. bei djbdns ein Preis für den Finder eines Sicherheitslochs ausgesetzt ist.
              Willst Du z.B. tatsächlich IMAP oder DNS nach außen offen haben? Oder hast Du die einzelnen Daemons so konfiguriert, dass sie nur lokale Adressen akzeeptieren? Letzteres wäre ja schon eine Art "verteilter Paketfilter" (bildlich gesprochen - ich weiß, dass es das nicht ist) Was war jetzt genau das Problem, was ich Deiner Meinung nach
              habe aber durch das Filtern von Paketen verhindern könnte?
              Siehe oben. Wenn Du Linux im Internet ohne Firewall betreibst, lebst Du
              aber auch ziemlich gefährlich.
              Dann möchte ich aber mal bitte dein konktetes
              Bedrohungsszenarie sehen. Ich halte diese Aussage nämlich für
              total Banane.
              OK.
              Ich gehe als Beispiel davon aus, dass Du IMAP für Dein LAN betreibst und den Dienst nicht nach außen anbieten willst. Courier-IMAP liefe unter einem eigenen Benutzer und wäre für alle Adressen zugänglich. Ich kenne Courier nur dem Namen nach, also sieh mir bitte nach, wenn ich nicht weiss, dass Courier vielleicht als root läuft.
              Dann braucht es nur eine der klassischen Vulnerabilities (z.B. einen Buffer Overflow) in Courier-IMAP, um beliebigen Code mindestens als Courier-Benutzer, evtl. sogar als root (so ein Beispiel gab's mal beim Apache) auszuführen. Aha. Das mit der Firewall für Linux interessiert mich langsam
              wirklich. Ist das aus "FW-1 for Dummies?"
              Vielen Dank für Deine ausgesuchte Höflichkeit.
              Schau Dir einfach mal den Ziegler an ("Linux-Firewalls").


              Stefan

            • Antwort von nach 20 Stunden 0 hilfreich
              Re^9: offene Ports: wie schließ

              Tja, Freunde, ich hab Eure Diskussion mit offenem Mund verfolgt; verstanden hab ich leider nicht viel davon, und meine Frage blieb bisher leider unbeantwortet!

              Deshalb nochmal zu meinem Problem:

              Ich habe XP und ein kleines Netzwerk mit einem Backup-PC, den ich nur zur Datensicherung verwende. Vom Hauptrechner aus gehe ich in`s Internet (per DSL).
              Zum Schutz habe ich Norton AntiVirus mit aktuellem Viren-Update sowie die ZoneAlarm-Firewall installiert. Der entsprechende Sicherheits-Patch von Microsoft ist ebenfalls installiert.

              In einer Anweisung zum Schutz des Rechners las ich: "Schließen Sie Port xxxx"

              Und das war der Grund für meine ursprüngliche Frage: Wie gehe ich vor, um einen Port zu schließen? Wie macht man das, evtl. auch über meine Firewall?

              Auf Hilfe hoffend,

              Gruß
              Karl



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