Hinweise zu Pro und Kontra Firewall - Informationen!

Von: , Frage gestellt am Di, 25. Jan 2005

Nachdem hier im Board schon hitzigste Diskussionen zum Thema abgelaufen sind, wie wäre es mit einigen Informationen?
Von meiner Webseite http://www.comsafe.de:

Firewall - Für und Wider
Das organisatorische und technische Konzept zur Trennung von Netzbereichen, sowie dessen Umsetzung und dauerhafte Pflege bezeichnet man in der Informationstechnik als Firewall (dt. Brandmauer). Vor allem bei der Verbindung von lokalen Netzwerken mit dem Internet kommt dafür entweder ein separater Rechner oder eine spezielle Hardware zum Einsatz, um die getrennten Netzbereiche genau so zu verbinden, wie es im Konzept vorgesehen ist. Diese Lösung bezeichnet man als Hardware Firewall.

Eine Personal Firewall (auch dezentrale Firewall oder Desktop-Firewall genannt) kommt auf einzelnen Arbeitsplätzen zum Einsatz und ist eine Software Lösung. Sie soll dafür sorgen, dass der Rechner keine unerwünschten Daten aus dem Internet annimmt und dass nur vom Benutzer zugelassene Programme Verbindungen ins Internet aufnehmen und Ports öffnen. Dies geschieht mittels detaillierter Filterregeln. Grundlage sollte auch hier ein Sicherheitskonzept sein, auf dem die Filterregeln basieren.

Im Folgenden wollen wir uns - soweit nicht anders angegeben - mit den Personal Firewalls (PFW) beschäftigen.

Kontra
Viele Experten raten von Personal Firewalls (PFW) ab. Ihre Gründe:
Für die sinnvolle Konfiguration einer Personal Firewall benötigt man grundlegende Kenntnisse des TCP/IP-Protokolls und ein klares Datensicherheitskonzept. Vielen Anwendern mangelt es an diesem Wissen, und auch das Sicherheitskonzept ist, wenn überhaupt vorhanden, sehr verschwommen. Die Anwender verlassen sich dann blindlings auf die Werbeaussagen der PFW Hersteller, die ihre Produkte als die "ultima ratio" für Computersicherheit darstellen. Durch die vorgegaukelte Funktionalität wiegt sich der Anwender in Sicherheit und installiert deshalb ohne Risikobewußtsein Software, die möglicherweise Malware enthält.

Der Einsatz und Betrieb einer PFW suggeriert Sicherheit. Viele PFW melden bereits nach kurzer Zeit zahlreiche geblockte Hackerangriffe und Verbindungsversuche. Dabei handelt es sich um ganz normale Vorgänge: Es wird lediglich versucht festzustellen, ob ein bestimmter Dienst auf dem PC läuft und ob dieser Daten über einen bestimmten Port entgegenzunehmen bereit ist. Viele PFW provozierten sogar einen DoS-Angriff auf den Rechner, indem sie Anfragen einfach ignorieren, statt die Anfrage mit "hier ist kein Dienst" zu beantworten.

Ohne den Einsatz weiterer Sicherheitsmaßnahmen lassen sich Personal Firewalls mit relativ wenig Mühe aushebeln, ohne dass der Benutzer davon etwas bemerkt. Im Internet existieren z. B. Javascript Programme, die Firewall Warnfenster automatisch mit "ja" beantworten - oft bemerkt der Anwender die Warnmeldung dann gar nicht. Siehe auch
http://my-forum.netfirms.com/zone/zcode.htm

Über die Möglichkeiten eine Firewall zu unterlaufen gibt es eine sehr informative Webseite von Hendrik Brummermann
http://home.arcor.de/nhb/pf-austricksen.html.

Die Regelanpassung zur Laufzeit (Lernmodus) ist besonders kritisch zu bewerten. Oft ist der Dialog im Lernmodus lästig bzw. die angezeigten Zusammenhänge zwischen Programmen und Diensten sind nicht bekannt. Spätestens nach der dritten nicht laufenden Applikation sinkt die Bereitschaft des Benutzers, sich mit den einzurichtenden Filtern genauer zu beschäftigen, und Zugriffe aufs Internet werden einfach freigegeben.

Regeln, die der Anwender selbst definieren kann, kann auch ein Wurm verändern, da PFWs meist mit den Rechten des angemeldeten Benutzers ausgeführt werden.

Eine Firewall, die auf dem System läuft, das sie schützen soll, widerspricht der Grundidee einer Firewall, nämlich zu verhindern, dass schädigende Datenpakete bis zum zu schützenden System vordringen können. So sind eventuell bereits anfällige Komponenten, welche eigentlich geschützt werden sollen, vom Angreifer durchlaufen, bevor die Firewall überhaupt eingreifen konnte.

Durch die Installation der Firewallsoftware wird die Komplexität des zu schützenden Systems erhöht und die Fehleranfälligkeit steigt. Komplexe Firewallsoftware kann zudem die Leistung (vor allem älterer Computer) mindern.

Sicherheit kann man auch ohne PFW durch entsprechende Konfiguration des Betriebssystems und durch Entfernen unnötiger Dienste sowie durch ein entsprechendes Verhalten der Benutzer (Brainwall = "erst denken dann klicken") erreichen.


Pro
Wenn man sich allerdings der obigen Nachteile bewusst ist, kann eine Personal Firewall auch nützlich sein:
Der PC wird nach außen (ins Internet) abgeschottet. Wer die auf dieser Webseite gegebenen Sicherheitsmaßnahmen nicht umsetzt, erhält durch die PFW, mit den oben genannten Einschränkungen, Schutz vor Angriffen. Sämtliche Ports für den Zugriff aus dem Internet werden geblockt und damit automatische Infektionen aus dem Internet verhindert.

Die erfolgreiche Strategie "Es ist alles verboten, was nicht erlaubt ist" schützt vor Sicherheitslücken im Betriebssystem und in Anwendungsprogrammen, da sie den Zugriff auf unbekannte Ports unterbindet. Allerdings wird diese Regel vom Anwender durch Ausnahmen schnell aufgeweicht.

Zugriffe auf "vergessene" Dateifreigaben können abgefangen werden, vorausgesetzt, man hat die Dateifreigabe nicht auch in der PFW für beliebige Nutzer erlaubt.

Durch die Beschäftigung mit der Firewall und deren Meldungen lernt man einiges über den paketorientierten Datenverkehr im Internet, und wird eventuell auch im sonstigen Surf-Verhalten vorsichtiger.


Fazit
Nach Abwägung der Vor- und Nachteile kommen wir zu dem Schluß, dass Personal Firewalls sicher nicht zu den am dringenst benötigten Sicherheitsmaßnahmen gehören. Unsere Empfehlung:
Vertrauen Sie keiner Personal Firewall! Der Einsatz einer PWF kann zwar zur Kontrolle des Datenverkehrs und zur Abwehr von Angriffen aus dem Internet angezeigt sein, aber eine Firewall kann konstruktionsbedingt keinen hundertprozentigen Schutz vor Trojanern bieten. Oft vorherrschend ist die Meinung: "Ich habe doch eine Firewall installiert, was kann mir denn passieren?".

Wir empfehlen deshalb, unter Beachtung der Sicherheitsregeln auf dieser Webseite ("zehn goldene Regeln"), die Aktivierung der Firewall in Windows XP SP2. Die neue XP-Firewall blockiert standardmäßig alle von außen kommenden Verbindungsversuche. Sie schützt allerdings nur in eine Richtung, ausgehende Kommunikationsverbindungen blockiert die Firewall nicht. Ist ein Schädling erst einmal auf dem Computer, hält ihn die Firewall in der Regel nicht mehr auf.

Benutzer, die über eine DSL-Verbindung ins Internet gehen, empfehlen wir die Firewallfunktionen des Routers (Hardware Firewall) zu aktivieren. Zu beachten ist dabei allerdings, dass der Router durch Benutzerkennung und Passwort (nicht die Werkseinstellungen verwenden!) gesichert und der Remotezugang (oft werkseitig aktiviert) abgestellt wird. Benutzer von Wireless Routern sollen sich der mangelhafte Sicherheit des vorherrschenden Schlüsselprotokolls WEP bewusst sein. Router mit WPA Protokoll sind eindeutig vorzuziehen.

54 Antworten zu dieser Frage

            • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
              Re^6: OT

              Hoi,
              Hallo, daheim - und nein ich werde mich nicht äussern.
              Das mit dem 'nicht aeussern'... ist irgendwie zuwider der Grundlagen einer Diskussion. Damit ist dieser thread von meiner seite beendet.
              Danke,
              Gruss vom Frank.

    • Antwort von nach 2 Tagen 2 hilfreich
      Lobbyarbeit

      hi,
      hi auch ...sollte man hier sowas posten? Damit man nachher zerrissen
      wird ? :)
      So sehe ich das auch. Jeder soll machen was er glaubt.
      ..soll er. Ich versteh sowieso nicht, wieso manche glauben jemandem was
      ausreden zu müssen, was er unbedingt haben will. In der art,
      wie das HIER praktiziert wird - nämlich emotional - hat das
      garkeinen sinn.
      Absolut Besser wärs mal einen leitfaden für leute zu schreiben, wie
      sie worauf reagieren könnten ohne jemanden anzugreifen. Dass
      sie einfach helfen sollten, wenn jemand probleme hat, ohne
      kritik zu üben. Man kann und soll auch kontra geben. Aber halt
      alles mit mass und ziel und ohne dass jemand das in den
      falschen hals bekommen kann.
      Lol
      Das gefällt mir, Auch wenn die-/derjenige eine software verwendet, die man für
      wertlos erachtet sollte man neutral bleiben, ev. freundlich
      darauf hinweisen und trotzdem helfen sogut man kann. Will man
      nicht helfen enthalte man sich einfach der meinung, weil genau
      solche threads lawinen auslösen die eh keiner braucht.
      Das wärs, hier werden die Punkte genannt die wirklich störend auffallen.
      Kaum postet hier einer, dass er eine PF hat, wird er unterschwellig automatisch zum "Volltrottel" abgestempelt.
      Das Schema ist dann immer dasselbe:
      Wenn der User "fähig" wäre, müsste er keine Frage stellen.
      Stellt er eine Frage hat er seine Unfähigkeit (z.B. TCP/Ips zu verstehen) schon bewiesen und ist damit kein adäquater Gesprächspartner mehr.
      Darauf folgend soll er sich dann mit dem "Abschalten" von Windows Diensten beschäftigen (was erheblich zeitaufwändiger komplizierter und auch gefährlicher ist als sich die Firewall Regeln einzuprägen)
      Es wird lustigerweise immer davon ausgegangen, dass er die Dienste die er deaktivieren soll gar nicht braucht (Er benutzt also weder den Messenger, noch ICQ, kein Voice over IP, spielt auch keine Online Spiele und dergleichen mehr..).
      Es wird ihm eingeredet, seine PF wäre eine "Schadsoftware" (also sowas wie ein Virus, Trojaner, Wurm) die er am besten so schnell wie möglich loszuwerden hat.
      Eventuell kommt dann noch das übliche Windows ist sowieso Mist Gelaber und der Hinweis auf die Alternativbrowser.
      NICHT berücksichtigt wird, dass der User sich in der Regel sehr wohl im klaren darüber ist, dass seine PF nicht die 100%ige Sicherheit bieten kann und es auch von ihm abhängt wie sicher sein System ist.
      NICHT berücksichtigt wird, dass er ein "Otto Normalverbraucher ist, der gar keine Lust hat, sich mit den Tiefen seines Systems auseinanderzusetzen und auch bereit ist, das Risiko der damit verbundenen "geringeren" Sicherheit auf sich zu nehmen.
      NICHT berücksichtigt wird, dass das Surfverhalten eines "Normalusers" in der Regel den Besuch von "sicherheitsrelevanten" Websites etc. nicht enthält.
      Und so weiter..
      LUSTIG ist, wenn die sogenannten (selbsternannten?)"IT Experten" dann darauf hinweisen, sie wären ja schon xx Jahre erfolgreich im Geschäft und wüssten daher schliesslich wovon sie reden.
      (Wohingegen Bill Gates völlig zu Unrecht ein Imperium "besitzt" und die Programmierer von (Personal)Firewalls .......? sind)
      LUSTIG ist, dass der Eindruck erweckt wird, Millionen von bösen Crackern täten nix anderes als sich die Festplatteninhalte von deutschen Hausfrauen, Arbeitern und Angestellten etc. anzuschaun...
      TRAURIG ist, dass es in diesem Forum tatsächlich einige Teilnehmer gibt, die sich offenbar überhaupt nicht um den Fragesteller scheren, sondern nur um die Verbreitung ihrer "Heilslehre".

      fröhliche Grüsse
      Stefan

      • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
        Re: Lobbyarbeit

        Hallo Stefan Kaum postet hier einer, dass er eine PF hat, wird er
        unterschwellig automatisch zum "Volltrottel" abgestempelt.
        Ich bemühe mich zwar, das zu vermeiden. Je nach Fragestellung kann ich mich aber nicht ganz vor solchen Gedanken schützen... Stellt er eine Frage hat er seine Unfähigkeit (z.B. TCP/Ips zu
        verstehen) schon bewiesen und ist damit kein adäquater
        Gesprächspartner mehr.
        Nein. Im allgemeinen wird der Fragende einzig darauf aufmerksam gemacht, dass für wirksame Schutzmassnahmen Kenntnisse über TCP/IP zwingend notwendig sind. Darauf folgend soll er sich dann mit dem "Abschalten" von
        Windows Diensten beschäftigen (was erheblich zeitaufwändiger
        komplizierter und auch gefährlicher ist als sich die Firewall
        Regeln einzuprägen)
        Was ist an der Anwendung des Dingens-Tools oder des NTSVCFG-Scripts zeitaufwendig? Und kompliziert? Es wird lustigerweise immer davon ausgegangen, dass er die
        Dienste die er deaktivieren soll gar nicht braucht (Er benutzt
        also weder den Messenger, noch ICQ, kein Voice over IP, spielt
        auch keine Online Spiele und dergleichen mehr..).
        Es wird erklärt, dass man nicht benötigte Dienste beenden sollte. Welche Dienste der Fragende benötigt und welche nicht, muss er selber wissen bzw. in Erfahrung bringen. Und muss dann allenfalls den einen oder anderen Dienst laufen lassen bzw. wieder starten.

        Welche Dienste muss er laufen lassen, damit ICQ funktioniert? Er muss einen ICQ-Client haben. Aber einen Dienst? Einen Webserver lässt man auch nur dann laufen, wenn man eine Webseite zur Verfügung stellen möchte. Für das Surfen im Web mit IE, Firefox o.ä. braucht man keinen Webserver auf dem eigenen Rechner. NICHT berücksichtigt wird, dass der User sich in der Regel
        sehr wohl im klaren darüber ist, dass seine PF nicht die
        100%ige Sicherheit bieten kann und es auch von ihm abhängt wie
        sicher sein System ist.
        Genau da liegt eines der Probleme. Leider sind sich die User in der Regel genau dessen nicht bewusst. U.a. weil das in den Artikeln von PC-Zeitschriften zu diesem Thema zu wenig angesprochen wird. Es wird vielmehr der Eindruck erweckt, durch Installation einer PFW sei man 'krass sicher'. Dass man eine PFW nach der Installation auch noch sinnvoll konfigurieren muss, damit sie irgendwie halbwegs brauchbar funktionieren kann, ist vielen Usern nicht wirklich bewusst. NICHT berücksichtigt wird, dass er ein "Otto Normalverbraucher
        ist, der gar keine Lust hat, sich mit den Tiefen seines
        Systems auseinanderzusetzen und auch bereit ist, das Risiko
        der damit verbundenen "geringeren" Sicherheit auf sich zu
        nehmen.
        Aus diesem Grund erläutere ich jeweils, dass es zwei Möglichkeiten gibt. Entweder selber machen, dann ist es zwingend notwendig, sich mit den Tiefen des Systems auseinanderzusetzen. Oder wenn man das nicht kann oder will, dann muss man sich an jemanden wenden, der sich bereits damit auskennt.

        Wenn das Auto defekt ist, geht jeder, der nicht selber am Auto rumschrauben kann oder will auch in eine KFZ-Werkstatt. LUSTIG ist, wenn die sogenannten (selbsternannten?)"IT
        Experten" dann darauf hinweisen, sie wären ja schon xx Jahre
        erfolgreich im Geschäft und wüssten daher schliesslich wovon
        sie reden.
        Wo liegt das Problem? Jemand, der sich seit vielen Jahren mit Netzwerken beschäftigt, sei es privat oder beruflich (einige haben das Hobby inzwischen zum Beruf gemacht...), verfügt über Wissen und Erfahrung. (Wohingegen Bill Gates völlig zu Unrecht ein Imperium
        "besitzt" und die Programmierer von (Personal)Firewalls
        .......? sind)
        Bill Gates selber ist in erster Linie Geschäftsmann. Er programmiert nicht (mehr) selber. Zudem sind Microsoft und andere Firmen wie Symantec etc. vor allem daran interessiert, Geld zu verdienen. Dementsprechend wird man z.B. bei einem Online-Scan auf der Symantec-Seite auch immer, unabhängig vom Resultat des Scans, mehr oder weniger aufdringlich auf die Produkte der Firma aufmerksam gemacht. Man möchte Dir etwas verkaufen.

        Die Leute, die hier, in anderen Foren, in Newsgroups etc. Fragen beantworten, tun dies freiwillig. Sie haben nichts zu verkaufen und verfolgen in der Regel auch keine anderen Ziele, ausser vielleicht, dass sie ihr Wissen weitergeben wollen. LUSTIG ist, dass der Eindruck erweckt wird, Millionen von
        bösen Crackern täten nix anderes als sich die
        Festplatteninhalte von deutschen Hausfrauen, Arbeitern und
        Angestellten etc. anzuschaun...
        Wenn es um Sicherheit geht, ist es üblich, vom 'worst case' auszugehen. Das ist auch in anderen Bereichen so, nicht nur bei Computern. Von daher ist es nicht verkehrt, zunächst anzunehmen, dass da draussen viele 'Cracker' sind, die irgendwelche mehr oder weniger bösen Absichten verfolgen. Nicht zuletzt hat das organisierte Verbrechen in der letzten Zeit das Internet und dessen Möglichkeiten für die eigenen Zwecke entdeckt.

        Aber jetzt erklär doch mal, was Deine Alternative ist. Soll jetzt jemand, der sich nicht auskennt, eine PFW installieren? So dass nachher einige Dinge nicht mehr funktionieren? Und er mit der Lösung solcher Probleme oder auch schon mit der sinnvollen Konfiguration der PFW überfordert ist?

        Wie gesagt, in vielen Bereichen des Lebens ist es absolut normal und üblich, sich bei Problemen, die man selber nicht lösen kann, jemanden zu suchen, der 'sich mit sowas auskennt' [tm] (Werbespruch für die Gelben Seiten... warum wohl?) Warum sollte man das bei Computern nicht ebenso machen?

        CU
        Peter

      • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
        Re: Lobbyarbeit

        Hallo Stefan! Kaum postet hier einer, dass er eine PF hat, wird er
        unterschwellig automatisch zum "Volltrottel" abgestempelt.
        Das hat meiner Meinung keiner getan Das Schema ist dann immer dasselbe:
        Wenn der User "fähig" wäre, müsste er keine Frage stellen.
        Das ist doch wohl logisch Stellt er eine Frage hat er seine Unfähigkeit (z.B. TCP/Ips zu
        verstehen) schon bewiesen und ist damit kein adäquater
        Gesprächspartner mehr.
        Für dich vielleicht,aber für die die geantworet haben war es ein ganz normaler Fragensteller der einen Hinweis durch einen Link bekommen hat um zu verstehen,das die PF auch Lücken aufweist. Darauf folgend soll er sich dann mit dem "Abschalten" von
        Windows Diensten beschäftigen (was erheblich zeitaufwändiger
        komplizierter und auch gefährlicher ist als sich die Firewall
        Regeln einzuprägen)
        Da muß ich widersprechen,geh zu dem Link:http://www.dingens.org/ dann siehst du wie einfach das ist. Es wird ihm eingeredet, seine PF wäre eine "Schadsoftware"
        (also sowas wie ein Virus, Trojaner, Wurm) die er am besten so
        schnell wie möglich loszuwerden hat.
        Das hat hier niemand behauptet,das es Schadsoftware ist.Es wurde nur darauf hingewiesen das PF keinen 100%igen Schutz bieten und wie im Linkblock erkennbar war,das sie getestet wurden und dort als nicht sicher ausgewertet wurden.Was ist daran verkehrt den Fragensteller darauf hinzuweisen?Und wie der Frank treffend bemerkt hat:Sei es durch richtige Konfiguration oder eben Feenstaub aus der gelben Schachtel. Eventuell kommt dann noch das übliche Windows ist sowieso Mist
        Gelaber und der Hinweis auf die Alternativbrowser.
        NICHT berücksichtigt wird, dass der User sich in der Regel
        sehr wohl im klaren darüber ist, dass seine PF nicht die
        100%ige Sicherheit bieten kann und es auch von ihm abhängt wie
        sicher sein System ist.
        Deshalb Aufklärungsunterricht Linkblock:http://www.ntsvcfg.de/linkblock.html NICHT berücksichtigt wird, dass er ein "Otto Normalverbraucher
        ist, der gar keine Lust hat, sich mit den Tiefen seines
        Systems auseinanderzusetzen und auch bereit ist, das Risiko
        der damit verbundenen "geringeren" Sicherheit auf sich zu
        nehmen.
        Da er keine Informationen bekommt und garnicht weiß woher?Deshalb bekommen sie Hilfe durch Leuten die ein hilfreichen Link beifügen, damit sie mehr über Sicherheit erfahren.Ich habe in den endenlangen Threads über PF kein vernünftiges Gegenargument entnehmen können,nur Beschimpfungen und entschuldige meine Ausdrucksweise "Dumme Bemerkungen". NICHT berücksichtigt wird, dass das Surfverhalten eines
        "Normalusers" in der Regel den Besuch von
        "sicherheitsrelevanten" Websites etc. nicht enthält.
        Woher weißt du was andere tun?Woher nimmst du die Regel(Quelle?)? Und so weiter..
        LUSTIG ist, wenn die sogenannten (selbsternannten?)"IT
        Experten" dann darauf hinweisen, sie wären ja schon xx Jahre
        erfolgreich im Geschäft und wüssten daher schliesslich wovon
        sie reden.
        Die können eben auch Argumente für die Sachen erbringen,kannst du das? (Wohingegen Bill Gates völlig zu Unrecht ein Imperium
        "besitzt" und die Programmierer von (Personal)Firewalls
        .......? sind)
        Was soll dieser Satz für einen Sinn ergeben? LUSTIG ist, dass der Eindruck erweckt wird, Millionen von
        bösen Crackern täten nix anderes als sich die
        Festplatteninhalte von deutschen Hausfrauen, Arbeitern und
        Angestellten etc. anzuschaun...
        Daran sehe ich das du dich nicht ausreichend mit dem Thema auseinadergesetzt hast. TRAURIG ist, dass es in diesem Forum tatsächlich einige
        Teilnehmer gibt, die sich offenbar überhaupt nicht um den
        Fragesteller scheren, sondern nur um die Verbreitung ihrer
        "Heilslehre".
        Ich habe in meinem Posting unter Fanatisch den letzten Satz wohl mit Recht ausgesprochen.
        Gruß Frank fröhliche Grüsse
        Stefan

        • Antwort von nach 3 Tagen 2 hilfreich
          Re^2: Lobbyarbeit

          Hallo,

          ich verfolge die ganze Sache passiv, da es mir zu gefährlich erscheint, nach der einen oder anderen Seite zu tendieren, aber was sehr oft nicht stimmt ist folgendes: Stellt er eine Frage hat er seine Unfähigkeit (z.B. TCP/Ips zu
          verstehen) schon bewiesen und ist damit kein adäquater
          Gesprächspartner mehr.
          Für dich vielleicht,aber für die die geantworet haben war es
          ein ganz normaler Fragensteller der einen Hinweis durch einen
          Link bekommen hat um zu verstehen,das die PF auch Lücken
          aufweist.
          Es wird nur allzu oft nicht auf die eigentliche Frage eingegangen. Da mich persönlich (subjektive Äußerung) das (drastisch ausgedrückt) voll nervt, fällt es mir leider immer wieder auf.

          Beipsiel: meine jüngst gestellte Frage nach Praxiserfahrungen und Meinungen nach Virenprogrammen. Anstatt das Gefragte einfach zu beantworten oder wenigstens zu ignorieren kamen solche Dinge wie: "---was Erwartest Du...", "...was willst Du...", "...das ist unnötig.." etc (und bei etlichen Postings kommt schon unterschwellig der Anschein auf, wieso ich denn so eine dumme Frage stelle). In einem anderen Forum, das vergleichbar mit diesem hier im Allgemeinen sachlicher Antwortet, wurde die Frage beantwortet und dazu dann noch der eine oder andere Link gepostet. Keins der 8 Statements beschäftigte sich mit etwas anderem als mit der eigentlichen Frage.

          Es ist traurig. Aber wenn man viele Threads verfolgt, kann man schon der Meinung verfallen, das so mancher auf Kosten der Fragesteller seine Profilneurose (KEINER ist hier direkt angesprochen. Die Schuhe ziehen sich diejenigen schon selber an) pflegt.

          Wie gesagt, alles nur meine Meinung, die in keinem Zusammenhang mit der PFW-Problematik darstellt, sondern nur etwas das traurige aber dennoch reale Miteinander hier.

          MfG

          Andreas Lange

      • Antwort von nach 3 Tagen 0 hilfreich
        Re: Lobbyarbeit


        Hallo, Darauf folgend soll er sich dann mit dem "Abschalten" von
        Windows Diensten beschäftigen (was erheblich zeitaufwändiger
        komplizierter und auch gefährlicher ist als sich die Firewall
        Regeln einzuprägen)
        Die entsprechenden Anleitungen bzw. Programme sind offenbar sehr einfach und deutlich weniger zeitaufwändig als die Installation von Personal Firewalls. Es wird lustigerweise immer davon ausgegangen, dass er die
        Dienste die er deaktivieren soll gar nicht braucht
        Ja und? Wenn er die dienste braucht, bekommt er sie erst recht nicht mit einer wie auch immer geartetetn Firewall sicher. Da sind dann die anderen Methoden gefragt, gegen die Du hier unterschwellig polemisierst. Eventuell kommt dann noch das übliche Windows ist sowieso Mist
        Gelaber und der Hinweis auf die Alternativbrowser.
        Es gibt wirklich wenig Softare, die sich mit so vielfältigen Lücken hervortut wie der Internet Explorer. NICHT berücksichtigt wird, dass er ein "Otto Normalverbraucher
        ist, der gar keine Lust hat, sich mit den Tiefen seines
        Systems auseinanderzusetzen und auch bereit ist, das Risiko
        der damit verbundenen "geringeren" Sicherheit auf sich zu
        nehmen.
        Was der "Otto Normalverbraucher" mit seinem System macht, ist mir erstmal relativ egal. Wenn der dann aber dazu beiträgt, daß meine Mailbox mit Spam überqillt, finde ich das nicht mehr komisch.

        Wem die Sicherheit seines Rechners egal ist ("keine wichitgen Daten") und diesen mit dem Internet vernindet, handelt einfach nur asozial, etwa genauso aszozial wie der LKW-Fahrer, der seine Bremsen nicht reparieren läßt ("Das Altöl im Tank ist ja ohnehin nicht wertvoll"). NICHT berücksichtigt wird, dass das Surfverhalten eines
        "Normalusers" in der Regel den Besuch von
        "sicherheitsrelevanten" Websites etc. nicht enthält.
        Dir ist schon klar, daß auf "ganz normalen" Werbeseiten Werbung eingeblendet wurde, die Lücken im Intenet-Explorer ausgenutzt haben?
        http://www.heise.de/newsticker/meldung/53536 LUSTIG ist, dass der Eindruck erweckt wird, Millionen von
        bösen Crackern täten nix anderes als sich die
        Festplatteninhalte von deutschen Hausfrauen, Arbeitern und
        Angestellten etc. anzuschaun...
        Es sind eben nicht millionen, aber es reichen wenige, wenn ihnen so effiziente Mittel wie ungewartete Internet-Explorer gibt. TRAURIG ist, dass es in diesem Forum tatsächlich einige
        Teilnehmer gibt, die sich offenbar überhaupt nicht um den
        Fragesteller scheren, sondern nur um die Verbreitung ihrer
        "Heilslehre".
        Du hast eine Argument-Allergie, stimmts?


        Gruß,

        Sebastian

      • Antwort von nach 3 Tagen 0 hilfreich
        Re: Lobbyarbeit

        Hallo Stephan

        Lobbyarbeit?
        Seltsam, ich kann mich nicht erinnern, von irgend einem Menschen oder Unternehmen auch nur einen roten Heller erhalten zu haben. Bitte erkläre das mal etwas näher, dein Wissen ist mit Sicherheit für alle Regulars dieses Brettes hoch interessant. ...sollte man hier sowas posten? Damit man nachher zerrissen
        wird ? :)
        So sehe ich das auch. Jeder soll machen was er glaubt.
        ..soll er.
        Gestern erklärte ich erst einem Troll Namens Fred, welcher sich unsachlich in eine Fachdiskussion, mit genau diesen von dir zitierten, Worten einmischte, das dies wohl der Ausdruck unserer Demokratie ist.

        Einer Fachdiskussionen ist nun mal eigen, das die Meinungen aufeinanderprallen. Wenn es nicht so wäre, brauchten wir sie nicht führen, Ok? Keiner fühlte sich beleidigt, Big_Surfer wollte unsere Meinung wissen und er hat sie erhalten. Auch wenn sie ihm nicht gefällt.

        Genau dieser Fred hat sich im Weiteren energisch zur Wehr gesetzt, die bis zum heutigen Tag gültigen FAQ dieses Boardes überhaupt ernsthaft zur Kenntnis zu nehmen, und erklärte statt dessen auf meine Frage nach seinem Wissen: Wo gesammelt?
        daheim - und nein ich werde mich nicht äussern. Was die :antipf-community davon hält ist mir eigentlich doddal egal.

        Damit ist dieser thread von meiner seite beendet.
        und heute greifst du diesen Schwachsinn noch einmal auf. Ich habe den Eindruck, das dir nur daran gelegen ist, Stimmung anzuheizen. Das wird dir mit Sicherheit nicht gelingen.

        Ich verstehe deinen Beitrag nicht.

        der Hinterwäldler

        • Antwort von nach 3 Tagen 1 hilfreich
          Re^2: was du da erfindest...

          Gestern erklärte ich erst einem Troll Namens Fred, welcher
          sich unsachlich in eine Fachdiskussion, mit genau diesen von
          dir zitierten, Worten einmischte,
          unsachlich, fachdiskussion, einmischte? Für wen hältst DU dich denn? Einer Fachdiskussionen ist nun mal eigen, das die Meinungen
          aufeinanderprallen.
          Hier treffen nur beleidigungen aufeinander...., dass nicht nur ich so denke wird wohl durch andere postings sonnenklar... Keiner fühlte sich beleidigt, Big_Surfer
          nicht von big´s thread und bisher eigentlich von deinem auch nicht... Genau dieser Fred hat sich im Weiteren energisch zur Wehr
          gesetzt,
          LÖL, was hab ich??? Kannst du die buchstaben, die zu wörtern und zu einem satz zusammengefügt werden lesen, oder holst dir einen übersetzer aus der ukraine??? Wo gesammelt?
          daheim - und nein ich werde mich nicht äussern. Was die :antipf-community davon hält ist mir eigentlich doddal egal.
          Damit ist dieser thread von meiner seite beendet.
          Falls es dir nicht aufgefallen ist, da stand "OT" was gemeinhin für "off topic" steht..., was wiederum bedeutet, dass ich mich NICHT zu der FW-diskussion geäussert habe... Ich verstehe deinen Beitrag nicht.
          Das überrascht nicht..., du verstehst scheinbar vieles nicht..., fraglich ist allerdings, warum du soviel antwortest, wennst das gelesene eh nicht verstehst.... Hinterwäldler
          Nomen est omen passt ja total zu dir...

          P.S.: ich hoffe dass du das nicht beleidigend findest :]

          • Antwort von nach 3 Tagen 0 hilfreich
            Re^3: was du da erfindest...

            Hallo Fred

            Höfliche Menschen grüßen sich untereinander, wenn sie ins Gespräch kommen wollen. Auch hier auf diesem Brett. Ich habe dies noch nicht ein einziges Mal versäumt. Hinterwäldler
            Nomen est omen passt ja total zu dir...

            P.S.: ich hoffe dass du das nicht beleidigend findest :]
            Um zu erfahren wer ich bin, brauchst du nur mal mein Pseudonym in die Suchzeile deiner Lieblingssuchmaschine eingeben und auf [Enter] drücken. Ok? Bemerkst du jetzt den entscheidenten Unterschied zwischen einem streitsuchenden Troll und einem Pseudonym?

            der Hinterwäldler

            • Antwort von nach 3 Tagen 1 hilfreich
              Re^4: the end

              Höfliche Menschen grüßen sich untereinander, wenn sie ins
              Gespräch kommen wollen. Auch hier auf diesem Brett. Ich habe
              dies noch nicht ein einziges Mal versäumt.
              soeiner bist du also..., einer der mit etikette nervt nachdem er einen so lächerlichen thread wie zuvor geschrieben hat. Ich grüsse leute wie dich generell nicht mehr ;-) Um zu erfahren wer ich bin, brauchst du nur mal mein Pseudonym
              in die Suchzeile deiner Lieblingssuchmaschine eingeben und auf
              [Enter] drücken. Ok?
              LOL für SO interessant hältst DU dich??? Mich interessierst DU garnicht! Wofür also der aufwand ;-) Bemerkst du jetzt den entscheidenten Unterschied zwischen einem
              streitsuchenden Troll und einem Pseudonym?
              hihi, die trollnerverei macht dich weder besser noch kompetenter ;-)
              Schon witzig, irgendeiner erfindet ein wort und alle die es "nachplappern" fühlen sich gross, stark und kompetent... Wundersame welt in der mir doch leben...

              Hätte ICH streiten wollen, hätte ich nicht geschrieben, dass der thread für mich beendet is, um diese sinnlose diskussion zu beenden ;-) Auch kann ich mich nicht entsinnen jemanden angegriffen zu haben...

              BTW. deinen thread nach dem mit dem ich es beenden wollte habi garnimma gelesen und die von "der frank" interessieren mich auch nimma (ebenfalls nicht gelesen). Falls du da schon persönlich geworden bist, dann bestärkt mich das nur in er ansicht, wie seltsam manche leute in diesem forum sind. Jetzt darfst dich dazu zählen...

              Das ich persönlich wurde, liegt nur daran, das ich angemacht wurde.

              Jetzt kommt entgültig keine antwort mehr auf deine threads, weil du die tendenz zu haben scheinst genauso wie jene zu schreiben die ich angesprochen habe.... (betrifft zumindest deinen vorletzte in diesem "thema").

              Such dir wen anderen zum antrollen ;-) Das kindische gehabe ist mir zu lächerlich....



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