Re^4: Googeln vs. googlen
Hallo,
ich würde sagen, weil es keine Entlehnung, sondern ein im
Deutschen neu gebildetes Wort ist (nach deutschen
Wortbildungsregeln, sprich mit deutschem Suffix)
ich finde das aber eine inkonsequente Bildung. Iterative wie „brummen“ → „brummeln“ kann ich nachvollziehen. Aber das Ausgangswort heißt nicht „Goog“ oder „googen“, sondern „Google“, wobei es sich um einen Markennamen mit festgelegter Schreibweise handelt. Die Möglichkeit, eine „-en“-Endung durch „-eln“ zu ersetzen, bestand also gar nicht. An ein auf „-le“ [-əl] auslautendes Wort „-eln“ (Ergebnis: [-ələln]) anzuhängen, ist auch nicht der Bringer. Es wäre nur möglich gewesen, ein „-n“ anzuhängen, um es zu „verbalisieren“. Ich halte übrigens für am wahrscheinlichsten, dass der DUDEN verhindern wollte, dass jemand das Wort mit [-lən] am Ende spricht – meines Erachtens unsinnigerweise. Als ob „googlen“ der einzige orthographische oder phonetische Stolperstein der deutschen Sprache gewesen wäre …
Gruß
Christopher