wie schätzt ihr diesen Vergleich ein? Ich habe im Netz leider keine Gegenüberstellung dieser Kombination gefunden.
Es geht darum ein ECS K7S5A möglichst günstig und effektiv aufzurüsten. Derzeit arbeitet darauf ein Duron 1000, gegen den wohl jeder der genannten CPUs einen deutlichen Leistungszuwachs bringen wird. Alle 3 CPUs können nach einem BIOS Update auf dem Board betrieben werden.
Athlon XP 2400+, 2000MHz, 256kB L2 Cache, ca. 70 Euro
Athlon XP 2200+, 1800MHz, 256kB L2 Cache, ca. 65 Euro
Duron 1800, 1800MHz, 64kB L2 Cache, ca. 50 Euro
Macht der geringere Cache des Duron gegenüber dem XP 2200+ wirklich so viel aus? Welchen würdet ihr empfehlen?
wie schätzt ihr diesen Vergleich ein? Ich habe im Netz leider
keine Gegenüberstellung dieser Kombination gefunden.
Es geht darum ein ECS K7S5A möglichst günstig und effektiv
aufzurüsten. Derzeit arbeitet darauf ein Duron 1000, gegen den
wohl jeder der genannten CPUs einen deutlichen
Leistungszuwachs bringen wird. Alle 3 CPUs können nach einem
BIOS Update auf dem Board betrieben werden.
Athlon XP 2400+, 2000MHz, 256kB L2 Cache, ca. 70 Euro
Athlon XP 2200+, 1800MHz, 256kB L2 Cache, ca. 65 Euro
Duron 1800, 1800MHz, 64kB L2 Cache, ca. 50 Euro
Macht der geringere Cache des Duron gegenüber dem XP 2200+
wirklich so viel aus? Welchen würdet ihr empfehlen?
Es ist nicht nur der Cache, der XP hat ca. doppelt so viele Transistoren. Daher müßte der XP 2200+ fast doppelt so schnell sein, wie der Duron 1800.
Die Frage ist eine andere, wozu soll der Rechner eingesetzt werden? Falls er nur als elektronische Schreibmaschine eingesetzt wird und für’s Internet, reicht der Duron, der wegen der wenigen Transistoren auch die geringere Verlustleistung hat. Bei ca. 20 Watt weniger mal 8 Stunden mal 200 Tage im Jahr macht das 32 Kilowattstunden Differenz. Zudem brauchen die Athlons eine bessere Kühlung.
Für Videobearbeitung, wo die Intels immer noch eine gute Figur machen, brauchen die Athlons jedes Megahertz. Zudem wurde der Duron durch den Sempron mit modernerer Befehlsverarbeitung abgeöst (möglichst mit Sockel 754)und der Athlon XP durch den Athlon 64 (möglichst Sockel 939).
Es ist nicht nur der Cache, der XP hat ca. doppelt so viele
Transistoren. Daher müßte der XP 2200+ fast doppelt so schnell
sein, wie der Duron 1800.
Es ist trotzdem nur der Cache. Der aktuelle Duron 1800 ist ein ganz normaler Athlon XP mit deaktivierten Cachezellen. Mit ein bischen Glück lässt sich aus dem Duron durch Freischalten der deaktivierten Cachezellen ein vollwertiger Athlon XP machen.
Die angeblich höhere Transistorenzahl des Athlon XP basiert ausschließlich auf dem größeren Cache. Die weitaus meisten Transistoren (~ 80%) einer CPU sitzen nun mal in den Cacheschaltungen.
Zudem wurde der
Duron durch den Sempron mit modernerer Befehlsverarbeitung
abgeöst (möglichst mit Sockel 754)und der Athlon XP durch den
Athlon 64 (möglichst Sockel 939).
Auch der normale Sempron (Sockel A) ist technisch nix weiter als ein ganz normaler Athlon XP (T-Bred-Kern) und hat bei gleichem CPU- und FSB-Takt exakt dieselbe Leistung wie dieser.
Der Sempron für S754 ist allerdings was ganz anderes, nämlich ein cachereduzierter und 64bit-kastrierter Athlon 64. Den zu kaufen lohnt sich allerdings ned, weil er im Endhandel genauso teuer ist, wie ein taktgleicher Athlon 64 mit 64bit und deutlich höherer Leistung.
die höchste Auslastung dürfte der betreffende Rechener durch das erstellen von MP3s haben. Ich denke gerade dort wird sich der Cache stark bemerkbar machen.
Ich habe mich inzwischen für den Athlon XP 2200+ Thorton entschieden, weil der bei K&M für nur 7 Euro mehr als der Duron 1800 zu haben ist. Ich denke die sind damit gut angelegt.
Es ist nicht nur der Cache, der XP hat ca. doppelt so viele
Transistoren. Daher müßte der XP 2200+ fast doppelt so schnell
sein, wie der Duron 1800.
Es ist trotzdem nur der Cache. Der aktuelle Duron 1800 ist ein
ganz normaler Athlon XP mit deaktivierten Cachezellen. Mit ein
bischen Glück lässt sich aus dem Duron durch Freischalten der
deaktivierten Cachezellen ein vollwertiger Athlon XP machen.
Die angeblich höhere Transistorenzahl des Athlon XP basiert
ausschließlich auf dem größeren Cache. Die weitaus meisten
Transistoren (~ 80%) einer CPU sitzen nun mal in den
Cacheschaltungen.
Wie sieht es denn im Vergleich zwischen Duron 1800 und XP 2200+ mit der Kühlung aus? Muss der XP aufgrund seiner größeren Transistorenzahl auch besser gekühlt werden? Oder ist der Cache nicht der große Wärmeverursacher im Vergleich zum ‚Rechenzentrum‘ der CPU.
Wie sieht es denn im Vergleich zwischen Duron 1800 und XP
2200+ mit der Kühlung aus? Muss der XP aufgrund seiner
größeren Transistorenzahl auch besser gekühlt werden? Oder ist
der Cache nicht der große Wärmeverursacher im Vergleich zum
‚Rechenzentrum‘ der CPU.
Es ist kein besonderes Problem, einen Athlon XP zu kühlen, deshalb würde ich mich selbst auch ned heiß machen. *g*
Natürlich nimmt der Athlon XP durchschnittlich etwas mehr Strom, als der Duron und hat eine etwas höhere Verlustleistung. Cachespeicher braucht auch Strom und der Duron hat zusätzlich meist eine etwas geringere Versorgungsspannung (und damit Verlustleistung) als die meisten XP - Modelle. Der Unterschied ist jedoch zwischen dem Duron 1800 mit Applebred-Core und dem Athlon XP 2200/2400+ recht gering, der Duron 1800 hat eine max. Verlustleistung von 57 Watt und der Athlon XP 2400+ von 64 Watt.
Da die Preisunterschiede mittlerweile lächerlich sind und man auch einen Athlon XP 2400+ mit 'nem billigen Arctic Copper Silent 2 für 10 EUR ausreichend kühlen kann (solange man nicht übertakten will), würde ich, wie andere hier schon vorgeschlagen haben, klar den Athlon XP 2400+ bevorzugen. Der ist, je nach Anwendung, bei gleichem Takt deutlich schneller, als der Duron. Es gibt zwar einige Anwendungen, da spielt die unterschiedliche Cachegröße gar keine Rolle, weil die Cachegröße des Duron da ausreicht, um alle notwendigen Daten in einem Arbeitsschritt zu halten. Bei vielen Programmen, wo das nicht so ist, wie z.B. vielen Encodern oder Packern kann man auch einfach mal eine Stunde länger warten, bis die Berechnung abgeschlossen ist. Aber gerade bei zeitkritischen Programmen, wie Grafikbearbeitung (wo man permanent dransitzt und es nervt, wenn der Rechner zäh reagiert) oder PC-Spielen (wo man eine bestimmte Framerate braucht) macht sich der größere Cache oft stark bemerkbar und teilweise ist der Athlon XP bei gleichem Takt hier 1,5x - doppelt so schnell.