LaTeX->Word

Von: , Frage gestellt am Di, 14. Nov 2000

Hallo,

Kennt jemand einen ordentlichen Konverter von LaTeX nach Word, der auch Formeln vernuenftig uebertraegt? (Vorzugsweise fuer Linux).
Ansonsten, wo finde ich eine ordentliche Dokumentation ueber den Aufbau einer .doc-Datei?

Danke
Diether Knof

14 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 3 Stunden hilfreich
    *ROTFL*

    Hallo,

    Kennt jemand einen ordentlichen Konverter von LaTeX nach Word,
    der auch Formeln vernuenftig uebertraegt? (Vorzugsweise fuer
    Linux)
    Entschuldige meine Reaktion, aber das ist zu komisch. Ich bezweifle wirklich sehr sehr stark, dass es so einen Konverter jemalg geben wird. Formelsatz war nie eine Stärke von Word, genauso wenig wie das verfassen von Dokumenten mit mehr als fünf Seiten. LaTeX wird vorzugsweise gerade wegen seiner herrausragenden Stabilität auch bei größten Dokumenten und wegen seiner professionellen Layoutqualitäten -- gerade im Formelsatz -- verwendet.

    Du siehst, zwei Welten prallen aufeinander. Ansonsten, wo finde ich eine ordentliche Dokumentation ueber
    den Aufbau einer .doc-Datei?
    Es würde mich sehr wundern, wenn diese von Microsoft veröffentlicht würde. Ja ich bin mir nicht einmal sicher, dass Microsoft selbst über die vollständige Dokumentation verfügt ;-)

    Sorry, das wird wohl keine einfache Aufgabe. Am einfachsten geht es vielleicht noch, indem Du den Text durch einen TeXtoASCII Konverter laufen lässt und dann das Layout -- so gut es eben geht -- unter Word von Hand einstellst. Was die Formeln betrifft, wirst Du sehr viel klicken müssen :-(

    Aber warum würde jemand freiwillig von LaTeX zu Word wechseln wollen? Das ist doch ein gewaltiger Rückschritt! Wenn es um die Darstellung auf Rechnern ohne DVI Interpreter geht, dann empfehle ich die Verwendung von PDF-LaTeX. Damit erzeugst Du qualitativ hochwertige PDF Dateien inkl. Preview-Bildchen und Hyperlinks auf einfache Weise. Alles, was Du dazu tun musst, ist ein paar Zeilen im Dokumentenkopf ändern. Den Rest macht Dein "Setzer" :-)

    Lass die Word-Heinis ruhig alleine schwitzen. Hast Du den neuesten Vergleich von Office-Programmen in der CT gelesen? Ich werde jedenfalls nicht freiwillig Word nutzen.

    Gruss

    Jens

    • Antwort von nach 8 Stunden 1 hilfreich
      Re: *ROTFL*

      Hallo,

      Kennt jemand einen ordentlichen Konverter von LaTeX nach Word,
      der auch Formeln vernuenftig uebertraegt? (Vorzugsweise fuer
      Linux)
      Entschuldige meine Reaktion, aber das ist zu komisch. Ich
      bezweifle wirklich sehr sehr stark, dass es so einen Konverter
      jemalg geben wird. Formelsatz war nie eine Stärke von Word,
      genauso wenig wie das verfassen von Dokumenten mit mehr als
      fünf Seiten. LaTeX wird vorzugsweise gerade wegen seiner
      herrausragenden Stabilität auch bei größten Dokumenten und
      wegen seiner professionellen Layoutqualitäten -- gerade im
      Formelsatz -- verwendet.

      Du siehst, zwei Welten prallen aufeinander.
      Da stimme ich 90%ig zu; jedoch geht es auch unter Word mit viel Erfahrung und einigen Workarounds mit langen Texten (> 50 Seiten) zu arbeiten. Ansonsten, wo finde ich eine ordentliche Dokumentation ueber
      den Aufbau einer .doc-Datei?

      Es würde mich sehr wundern, wenn diese von Microsoft
      veröffentlicht würde. Ja ich bin mir nicht einmal sicher, dass
      Microsoft selbst über die vollständige Dokumentation verfügt
      ;-)
      Zustimm!!!
      Sorry, das wird wohl keine einfache Aufgabe. Am einfachsten
      geht es vielleicht noch, indem Du den Text durch einen
      TeXtoASCII Konverter laufen lässt und dann das Layout -- so
      gut es eben geht -- unter Word von Hand einstellst. Was die
      Formeln betrifft, wirst Du sehr viel klicken müssen :-(
      Leider kenne ich Latex nicht aus der Praxis. Falls es aber da so etwas wie eine Layout-Ansicht gibt, müßte man doch mit "Copy" und "Paste" etwas in Word herüberbringen können.
      Aber warum würde jemand freiwillig von LaTeX zu Word wechseln
      wollen?
      Vielleicht, weil 90% aller potentiellen Leser Word auf Ihrem Rechner haben, Latex nicht installieren dürfen (Anwender unter NT darf keine Applikationen installieren) und dennoch gerne die Files lesen möchten. Selbst für die Installation des aktuellen Akrobat-Readers muß man in 'normalen' Firmen einen Admin einschalten. Das ist doch ein gewaltiger Rückschritt! Wenn es um
      die Darstellung auf Rechnern ohne DVI Interpreter geht, dann
      empfehle ich die Verwendung von PDF-LaTeX. Damit erzeugst Du
      qualitativ hochwertige PDF Dateien inkl. Preview-Bildchen und
      Hyperlinks auf einfache Weise. Alles, was Du dazu tun musst,
      ist ein paar Zeilen im Dokumentenkopf ändern. Den Rest macht
      Dein "Setzer" :-)
      Siehe meinen letzten Absatz.
      Lass die Word-Heinis ruhig alleine schwitzen. Hast Du den
      neuesten Vergleich von Office-Programmen in der CT gelesen?
      Ich werde jedenfalls nicht freiwillig Word nutzen.
      Freiwillig macht das kaum jemand, der Ahnung hat :-). Jedoch führt die Verbreitung von MS-Produkten dazu, daß jede Publikation für das 'gemeine Volk' entweder in MS-Word oder in HTML zu erfolgen hat, weil es sonst kein Kunde auf dem Bildschirm lesen kann.

      Ciao

      Uwe

      • Antwort von nach 19 Stunden hilfreich
        LaTeX vs. Word & Co.

        [...] Du siehst, zwei Welten prallen aufeinander.
        Da stimme ich 90%ig zu; jedoch geht es auch unter Word mit
        viel Erfahrung und einigen Workarounds mit langen Texten (>
        50 Seiten) zu arbeiten.
        Im Prinzip mag das stimmen. Allerdings ist mir nicht ein einziger Fall bekannt, bei dem nicht im kritischten Moment (1-2 Tage vor Abgabetermin) massive Probleme aufgetreten wären. Was habe ich mir schon Nächte um die Ohren geschlagen im Kampf mit M$ Schrott-Software.

        [...] Leider kenne ich Latex nicht aus der Praxis. Falls es aber da
        so etwas wie eine Layout-Ansicht gibt, müßte man doch mit
        "Copy" und "Paste" etwas in Word herüberbringen können.
        Man merkt, dass Du LaTeX nicht kennst. Es handelt sich dabei nicht um ein "WYSIWYG" Wortprogramm, sondern um eine ausgefeiltes Satzsystem basierend auf einer Markup-Sprache. Texte werden also ähnlich HTML "progrmmiert". Das hat mehrere Vorteile. Das System ist äußerst robust. Dokumente mit mehreren hundert Seiten werden genauso stabil bearbeitet, wie ein einseitiger Brief. Außerdem kann sich der Autor auf den Text konzentrieren. Das Layout übernimmt LaTeX gemäß den Regeln der Kunst. Ein ergonomisches Layout ist nämlich entgegen der Annahme von Word-Nutzern nicht nur eine Frage des Aussehens sonder auch der Ergonomie. Die Texte sollen nicht eingerahmt in einer Gallerie ausgestellt, sondern gelesen werden.

        So erzeugt LaTeX äußerst professionelles Layout und bietet einen hohen Komfort für den Nutzer. Verzeichnisse, Fussnoten, Querverweise, Abbildungen und Register bereiten keinerlei Schwierigkeiten. Für die richtige Nummerierung und Referenzierung kümmert sich LaTeX zuverlässig. Auch wenn man am Schluss mal eben aus einem einseitigen DIN A4 Dokument ein doppelseitiges DIN A5 machen möchte, kostet das lediglich eine kleine Änderung in einer einzigen Zeile des Dokumentes.

        So eine Aktion unter Word ... da habe ich schon Leute schreiend von ihrem Computer weglaufen sehen. Das ist doch ein gewaltiger Rückschritt! Wenn es um
        die Darstellung auf Rechnern ohne DVI Interpreter geht, dann
        empfehle ich die Verwendung von PDF-LaTeX. Damit erzeugst Du
        qualitativ hochwertige PDF Dateien inkl. Preview-Bildchen und
        Hyperlinks auf einfache Weise. Alles, was Du dazu tun musst,
        ist ein paar Zeilen im Dokumentenkopf ändern. Den Rest macht
        Dein "Setzer" :-)
        Mir ist bis jetzt sogar bei den übelsten "Behördenfirmen" immer ein Acrobat Reader begegnet. PDF ist definitiv DER Standard, wenn es um verlässlichen, weltweit lesbaren, Dokumentenaustausch geht. Word bereitet hingegen nur Ärger. Version 7.0, 95, 98, 2000 ... inkompatibel. Version Fernost, Osteuropa, Westeuropa ... inkompatibel. Übertragung ohne Formatdatei? Das Dokument ist praktisch nicht lesbar (sieht jedenfalls komplett anders aus, als sich der Autor das mal gedacht hat). Nein nein, beim Austausch von Dokumenten sollte man auf Mickey-Maus Formate wie Word oder sonstige exotische Textverarbeitungs-Formate verzichten.

        Lediglich LaTeX eignet sich hervorragend zum Austausch (z.B. bei internationalen Teams, die an einem Dokument arbeiten müssen), weil für das Schreiben von Dokumenten lediglich standard 7 Bit ASCII verwendet wird.

        Wenn es aber um den Austausch fertiger Dokumente geht, geht man natürlich nicht davon aus, das jedem ein TeX-System zur Verfügung steht und erzeugt aus dem Grunde PS oder PDF Dateien. Lass die Word-Heinis ruhig alleine schwitzen. Hast Du den
        neuesten Vergleich von Office-Programmen in der CT gelesen?
        Ich werde jedenfalls nicht freiwillig Word nutzen.
        Freiwillig macht das kaum jemand, der Ahnung hat :-). Jedoch
        führt die Verbreitung von MS-Produkten dazu, daß jede
        Publikation für das 'gemeine Volk' entweder in MS-Word oder in
        HTML zu erfolgen hat, weil es sonst kein Kunde auf dem
        Bildschirm lesen kann.
        Dem widerspreche ich halt und behaupte, PDF hat sich als de facto Standard durchgesetzt.

        Gruss

        Jens

    • Antwort von nach 19 Stunden hilfreich
      Re: *ROTFL*

      Hallo, Entschuldige meine Reaktion, aber das ist zu komisch. Ich
      bezweifle wirklich sehr sehr stark, dass es so einen Konverter
      jemalg geben wird. Formelsatz war nie eine Stärke von Word,
      genauso wenig wie das verfassen von Dokumenten mit mehr als
      fünf Seiten. LaTeX wird vorzugsweise gerade wegen seiner
      herrausragenden Stabilität auch bei größten Dokumenten und
      wegen seiner professionellen Layoutqualitäten -- gerade im
      Formelsatz -- verwendet.
      Ich weiss, der Konverter ist auch nicht fuer mich. Das Problem ist, dass der Springer-Verlag fuer eine Zeitschrift die Dokumente im .doc-Format haben will, der Artikel liegt nun schon in LaTeX vor (mit Formeln), und nun muss er nach word portiert werden :-( Es würde mich sehr wundern, wenn diese von Microsoft
      veröffentlicht würde. Ja ich bin mir nicht einmal sicher, dass
      Microsoft selbst über die vollständige Dokumentation verfügt
      Bei den anderen Textverarbeitungsprogrammen (StarOffice, WordPerfect,...) gibt es doch auch Konverter, woher haben die ihre Informationen? Sorry, das wird wohl keine einfache Aufgabe. Am einfachsten
      geht es vielleicht noch, indem Du den Text durch einen
      TeXtoASCII Konverter laufen lässt und dann das Layout -- so
      gut es eben geht -- unter Word von Hand einstellst. Was die
      Formeln betrifft, wirst Du sehr viel klicken müssen :-(
      Das will ich ja gerade vermeiden. Lass die Word-Heinis ruhig alleine schwitzen. Hast Du den
      neuesten Vergleich von Office-Programmen in der CT gelesen?
      Ich werde jedenfalls nicht freiwillig Word nutzen.
      Habe ich. Wenn StarOffice freigegeben wird werde ich mir mal das Ergebnis anschauen, ansonsten bleibe ich bei LaTeX bzw. SGML.

      Gruss
      Diether

      • Antwort von nach 19 Stunden hilfreich
        Re^2: *ROTFL*

        [...] Ich weiss, der Konverter ist auch nicht fuer mich. Das Problem
        ist, dass der Springer-Verlag fuer eine Zeitschrift die
        Dokumente im .doc-Format haben will, der Artikel liegt nun
        schon in LaTeX vor (mit Formeln), und nun muss er nach word
        portiert werden :-(
        Seit wann das denn? Um welche Zeitschrift handelt es sich denn? Der Springer-Verlag hat bisher immer sehr viel lieber TeX als Word akzeptiert. Bei TeX bekommen Verlage das Manuskript "Camera ready" -- so lassen sich die Kosten für den Satz reduzieren.

        Unter

        http://www.springer.de/author/tex/help-journals.html

        findest Du für alle Zeitschriften des Springer-Verlags die passenden .cls files. Hattest Du da schon einmal geschaut? Oder meinst Du gar den "Bildzeitungs-Springer"? Dann würde mich das Word-Format nicht weiter wundern.

        [...] Bei den anderen Textverarbeitungsprogrammen (StarOffice,
        WordPerfect,...) gibt es doch auch Konverter, woher haben die
        ihre Informationen?
        Dem Funktionsumfang nach durch eine Mischung aus "reverse engineering" und "try and error" ;-)

        [...] Habe ich. Wenn StarOffice freigegeben wird werde ich mir mal
        das Ergebnis anschauen, ansonsten bleibe ich bei LaTeX bzw.
        SGML.
        Ich würde in jedem Falle bei LaTeX bleiben. Obwohl StarOffice im Vergleich am besten für längere Dokumente geeignet ist, hält es dem Vergleich mit LaTeX nicht stand.

        Gruss

        Jens

        • Antwort von nach einem Tag hilfreich
          Re^3: *ROTFL*

          Seit wann das denn? Um welche Zeitschrift handelt es sich
          denn? Der Springer-Verlag hat bisher immer sehr viel lieber
          TeX als Word akzeptiert.
          Um welche Zeitschrift es sich genau handelt, weiß ich nicht, es ist eine wissenschaftliche der BWL, im Bereich Operations Research. Dem Funktionsumfang nach durch eine Mischung aus "reverse
          engineering" und "try and error" ;-)
          Und dann stellen sie ihre Ergebnisse nicht ins Internet? Traurig, traurig... Ich würde in jedem Falle bei LaTeX bleiben. Obwohl StarOffice
          im Vergleich am besten für längere Dokumente geeignet ist,
          hält es dem Vergleich mit LaTeX nicht stand.
          Für Einladungen und ähnlichen Spielereien ist meiner Meinung nach LaTeX nicht so geeignet, und in postscript kenne ich mich nicht gut genug aus.

          Trotzdem bleibt für mich die Frage offen, warum es keinen Konverter gibt. Es soll doch jeder selber entscheiden können, welches Textverarbeitungsprogramm er nehmen will, und für den Datenaustausch zwischen den verschiedenen Programmen braucht man halt Konverter. Es geht schließlich nicht nur darum, sich das Dokument ansehen zu können, sonderen in einem anderen Programm auch bearbeiten zu können.

          Gruss
          Diether

          • Antwort von nach einem Tag hilfreich
            Re^4: *ROTFL*

            Seit wann das denn? Um welche Zeitschrift handelt es sich
            denn? Der Springer-Verlag hat bisher immer sehr viel lieber
            TeX als Word akzeptiert.
            Um welche Zeitschrift es sich genau handelt, weiß ich nicht,
            es ist eine wissenschaftliche der BWL, im Bereich Operations
            Research.
            Dann gibt es auch eine fertige LaTeX .cls Datei. Schau doch bei der Springer-Website mal vorbei. Dem Funktionsumfang nach durch eine Mischung aus "reverse
            engineering" und "try and error" ;-)
            Und dann stellen sie ihre Ergebnisse nicht ins Internet?
            Traurig, traurig...
            Vielleicht findet sich da ja was? Hast Du mal eine Suchmaschine angeworfen? Für Einladungen und ähnlichen Spielereien ist meiner Meinung
            nach LaTeX nicht so geeignet, und in postscript kenne ich mich
            nicht gut genug aus.
            Einladungen schreibe ich per Hand (ich bin altmodisch ... persönliches schreibe ich lieber per Hand). Wenn ich eine Software dafür nehmen sollte, dann wohl eher etwas in Richtung Gimp oder Corel Draw. Word ist da genauso wenig geeignet.

            Low-Level Postscript würde ich dafür allerdings auch nicht programmieren :-) Trotzdem bleibt für mich die Frage offen, warum es keinen
            Konverter gibt.
            Frag doch mal Microsoft, ob sie einen machen. Das wäre jendefalls ein sinnvolleres Feature als die überwiegende Mehrzahl der Funktionen, die seit 6.0 dazu gekommen sind. Es soll doch jeder selber entscheiden können,
            welches Textverarbeitungsprogramm er nehmen will, und für den
            Datenaustausch zwischen den verschiedenen Programmen braucht
            man halt Konverter. Es geht schließlich nicht nur darum, sich
            das Dokument ansehen zu können, sonderen in einem anderen
            Programm auch bearbeiten zu können.
            Gerade dann sollte man sich an einen offenen Standard halten, den jeder bearbeiten kann. Also 7-Bit ASCII mit markup. Word ist da wie gesagt ganz die falsche Wahl (Begrüdnung siehe meine anderen Antworten).

            Gruss

            Jens

            • Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
              Re^5: *ROTFL*

              Dann gibt es auch eine fertige LaTeX .cls Datei. Schau doch
              bei der Springer-Website mal vorbei.
              Wie ich schon mehrmals gesagt habe wollen die word, nicht LaTeX. Vielleicht findet sich da ja was? Hast Du mal eine
              Suchmaschine angeworfen?
              Habe ich natürlich, bevor ich hier nachgefragt habe. Einladungen schreibe ich per Hand (ich bin altmodisch ...
              persönliches schreibe ich lieber per Hand). Wenn ich eine
              Software dafür nehmen sollte, dann wohl eher etwas in Richtung
              Gimp oder Corel Draw. Word ist da genauso wenig geeignet.
              Damit kann ich nicht so gut umgehen, und an Schrifteffekten hat Word doch einiges zu bieten. (Nur der Drucker für die blinkende Schrift fehlt mir noch ;-) Low-Level Postscript würde ich dafür allerdings auch nicht
              programmieren :-)
              Damit habe ich bisher auch nur Sinuskurven und Mandelbrot gemacht. Leider läßt die Geschwindigkeit zu wünschen übrig... Frag doch mal Microsoft, ob sie einen machen. Das wäre
              jendefalls ein sinnvolleres Feature als die überwiegende
              Mehrzahl der Funktionen, die seit 6.0 dazu gekommen sind.
              Ein Konverter von Microsoft? Ob man dem etwas ordentliches Zutrauen kann? Außerdem wird er bestimmt bei Dokumenten ab 5,46 Seiten abstürzen :-) Es soll doch jeder selber entscheiden können,
              welches Textverarbeitungsprogramm er nehmen will, und für den
              Datenaustausch zwischen den verschiedenen Programmen braucht
              man halt Konverter. Es geht schließlich nicht nur darum, sich
              das Dokument ansehen zu können, sonderen in einem anderen
              Programm auch bearbeiten zu können.
              Gerade dann sollte man sich an einen offenen Standard halten,
              den jeder bearbeiten kann. Also 7-Bit ASCII mit markup. Word
              ist da wie gesagt ganz die falsche Wahl (Begrüdnung siehe
              meine anderen Antworten).
              Ich will ja auch nicht, daß Word der Standard wird, sondern, daß man relativ problemlos zwischen den verschiedenen Textverarbeitungsprogrammen Dokumente austauschen kann.

              Gruß
              Diether

  2. Antwort von nach 3 Tagen hilfreich
    Re: LaTeX->Word

    Hallo,
    Tja, also, ich weiss nicht was ich sagen soll, aber dass Springer ein .doc will?
    Na gut, gib ihnen was ihnen gebührt:

    Den Text mit Copy-Paste nach Word.

    Die Formeln, hmpf, schwierig
    Variante 1:
    Einscannen und als gif einbinden (hähä)

    Variante 2:
    Vielleich hilft Mathtype? (Eigentlich ist das ein Klickmich-Editor-nach-Latex-Konverter, aber vielleicht funktioniert er
    ja anders rum? TexAide, vom selben Anbieter, ist kostenlos.
    http://www.mathtype.com/de/ ) Ich habe keine Ahnung, ob das in deiner Richtung Latex->Word funktioniert.

    Cheers Rossi

    Ach ja, und wie wäre es damit einfach hartnäckig die Latex-Version anzubieten? Bevor die es vom Manuskript einscannen und abtippen wird der Verlag wohl in der Lage sein...



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