freiheit
Von: , Frage gestellt am Sa, 12. Apr 2003
was ist freiheit?
was ist freiheit?
was ist freiheit?
Kommt drauf an , WEN du das fragst. Der Vorstandsvorsitzende eines großen Automibilkonzerns würde anders darauf antworten als ein Strafgefangener, der wegen Betrugsdelikten im Zuchthause einsitzt. Ein Zigeuner antwortet anders als ein Arbeitsloser, der des Jobs wegen schlecht wegziehen kann, weil er hier Haus und Familie hat. Ein selbstständiger Unternehmer hat darauf eine andere Antwort als ein Montagearbeiter bei einer x-beliebigen Industriefirma.
Fragst du mich, könnte ich dir einen Satz nennen, der allerdings sehr verpönt ist.
Viele Grüße
HM
Hallo, Steffi,
die Antwort auf Deine Frage kann ganze Bibliotheken füllen.
Solange Du sie so global stellst und ohne dass Du genauer eingrenzt, was Du genau wissen möchtest, solange räumst Du dem Antworter jede Freiheit ein, zu antworten, was ihm gerade in den Sinn kommt.
Freiheit ist also das Fehlen von Grenzen oder Einschränkungen.
Dann muß man sich aber auch dafür entscheiden, was man von dieser Freiheit erwartet. Ob es die Freiheit von etwas sein soll - also beispielsweise Freiheit von Krankheit, von Hunger, von Zwang oder Freiheit von Skrupeln, von Mitleid, von Verantwortung - oder die Freiheit für etwas - also die Freiheit Gutes zu tun, zu lieben, zu hassen.
Vielleicht möchtest Du uns ja mitteilen, was Dich zu der Frage geführt hat, dann könnte man etwas genauer darauf eingehen.
Grüße
Eckard
Übrigens, Steffi, es ist netter, wenn man eine Anrede und einen Gruß in sein Posting einfügt. Schließlich ist das hier nicht ein Automat in den man oben eine Frage reinschiebt und unten eine Antwort herauskommt. Denke daran, dass sich jemand bereit finden muß, Deine Frage zu lesen, sich Gedanken darüber zu machen und Zeit aufwenden muß, um darauf dann auch zu antworten. Du hast Dich heute erst angemeldet, daher kannst Du das noch nicht wissen. Deshalb ist das auch kein Vorwurf sondern ein sanfter Hinweis :)
von Was?
bedrückungsart
zu Was?
Ich könnte auch sagen: "Freiheit? Achwas!"
Aus welchem Grunde, bitte, stellt ein Mensch solch eine Frage?
Ich habs tatsächlich schonmal zu wissen gemeint!
Was Freiheit ist, meinich.
Nun nicht mehr.
Nun binnich amende.
Moin, Mannibaldo
Hallo,
Eckhard hat das Problem schon gut beschrieben.
Schau dir mal diesen alten Thread an:
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv...
Herzliche Grüße
Thomas Miller
was ist freiheit?
Wirklich frei kann ein Mensch NUR im Geiste sein.
Vollkommen UNGEBUNDEN an irdische - materielle und körperliche Vor- oder Nachteile.
Nichteinmal Dein eigenes Leben darf für Dich eine BEDEUTUNG haben - geschweige denn, Deine Kinder, Eltern, Ehepartner, Freunde, usw.
Erst dann bist Du wirklich frei.
Wenn es NICHTS mehr gibt, das DICH auf ERDEN HÄLT!
MfG,
Demetrius
Hallo Demetrius,
Wirklich frei kann ein Mensch NUR im Geiste sein.
ich finde deine Antwort etwas naiv, denn erstens begründest du sie nicht, und zweitens ist das eigentliche philosophische Problem gar nicht berührt. Religiös betrachtet, ist die Antwort möglicherweise sogar gefährlich, wenn du sie so unerklärt hier bietest. Denn wenn dies hier
Vollkommen UNGEBUNDEN an irdische - materielle und körperliche
Vor- oder Nachteile.
Nichteinmal Dein eigenes Leben darf für Dich eine BEDEUTUNG
haben - geschweige denn, Deine Kinder, Eltern, Ehepartner,
Freunde, usw.
Erst dann bist Du wirklich frei.
Wenn es NICHTS mehr gibt, das DICH auf ERDEN HÄLT!
wirklich gilt, dann hält nichts mehr vom Selbstmord ab - und das ist fatal vor allem deswegen, weil du, wie ich vermute, das auch nicht sagen wolltest. Ich finde, du solltest mit deinen Antworten schon etwas verantwortungsvoller umgehen, findest du nicht? Mit anderen Worten: Wenn du diese These vertreten möchtest, dann musst du auch die Hintergründe erläutern (ich weiß, dass das viel Arbeit und ein langer Text wäre). Wenn du die Hintergründe nicht erläutern kannst oder willst, ist es bei solchen Fragen besser zu schweigen, nicht weil das, was man sagt falsch wäre, sondern deshalb, weil man die Folgen seiner Erklärungen nicht im Griff hat.
Zur philosophischen Relevanz deiner Antwort ist zu sagen, dass du das eigentliche Problem gar nicht ansprichst, denn dies besteht eben nicht in der Frage danach, ob ich frei bin, zu tun, was ich will, sondern darin, ob ich überhaupt frei bin, zu wollen, was ich will, denn ich muss ja immer meinen "Filter" (wie du es in deinen Postings immer nennst) berücksichtigen, der mir nicht die Freiheit lässt, etwas außerhalb dieses "Filters" zu wollen.
Das ist das eigentlich philosophische Problem.
Herzliche Grüße
Thomas Miller
Hallo Thomas,
>>>ich finde deine Antwort etwas naiv, denn erstens begründest du sie nicht, und zweitens ist das eigentliche philosophische Problem gar nicht berührt. <<<
Na, unter naiv verstehe ich dann schon etwas anderes.
Zu begründen gibt es da nicht viel. Höchstens eine Nachfrage (wenn man es nicht weiss), wodurch denn der Geist frei oder unfrei wird. Diese Antwort geht dann sehr wohl in das philosophische Problem.
>>>Religiös betrachtet, ist die Antwort möglicherweise sogar gefährlich, wenn du sie so unerklärt hier bietest. >>>
Religiös steht auch geschrieben: Wer Vater und Mutter – Frau und Kinder VERLÄSST um MEINET (Gott) willen, wird hundertfachen Lohn ernten.
Wenn Du so willst, ist diese Aussage auch gefährlich – doch man muß sie halt verstehen.
Nicht dass Du meinst – auch bei Buddha: (frei zitiert) Nachdem er einen kleinen Besitz oder einen großen Besitz – eine kleine Familie oder eine große Familie verlassen (aufgegeben) hat, zieht er aus de Haus in die Hauslosigkeit.
Dann noch etwas Goethe: (frei zitiert) Das Leben ist ein hohes Gut. Doch achte es nicht höher als alle anderen Güter dieser Welt.
<<<wirklich gilt, dann hält nichts mehr vom Selbstmord ab - und das ist fatal vor allem deswegen, weil du, wie ich vermute, das auch nicht sagen wolltest. >>>
Natürlich nicht! Es ist aber eine falsche Auffassung, dass die FREIHEIT des Geistes zu Selbstmord führen könnte. Das Gegenteil ist der Fall – die BINDUNG führt zu Selbstmord.
>>>Ich finde, du solltest mit deinen Antworten schon etwas verantwortungsvoller umgehen, findest du nicht?<<<<
Wie immer, gehst Du nur von DEINER Vorstellung aus.
Du kannst mir höchstens vorwerfen, dass ich nicht ausführlich genug war. Aber wir sind ja in einem Forum, und da kann man ja nachfragen.
>>>Mit anderen Worten: Wenn du diese These vertreten möchtest, dann musst du auch die Hintergründe erläutern (ich weiß, dass das viel Arbeit und ein langer Text wäre). <<<
Genau. Ausführlich wäre das zu lange geworden.
>>>>Wenn du die Hintergründe nicht erläutern kannst oder willst, ist es bei solchen Fragen besser zu schweigen, nicht weil das, was man sagt falsch wäre, sondern deshalb, weil man die Folgen seiner Erklärungen nicht im Griff hat.<<<<
Die Folgen einer Aussage hat KEINER im Griff!
Es kommt immer auf den Leser darauf an, was ER für sICH heraus holt. Das gilt für philosophische Zitate genau so wie für religiöse Aussagen (Gleichnisse).
>>>Zur philosophischen Relevanz deiner Antwort ist zu sagen, dass du das eigentliche Problem gar nicht ansprichst, denn dies besteht eben nicht in der Frage danach, ob ich frei bin, zu tun, was ich will, sondern darin, ob ich überhaupt frei bin, zu wollen, was ich will, denn ich muss ja immer meinen "Filter" (wie du es in deinen Postings immer nennst) berücksichtigen, der mir nicht die Freiheit lässt, etwas außerhalb dieses "Filters" zu wollen. <<<
>>>Das ist das eigentlich philosophische Problem. <<<<
Ja gut, dann gehe ich mal etwas ausführlicher auf das philosophische Problem ein.
Bhagavad Gita: (frei zitiert) Der Geist steht über den Sinnen – der Wille steht über dem Geist – und ICH (Gott = das wahre SELBST) stehe noch über dem Willen.
Der unbewusste Mensch, wird durch die Sinneswahrnehmung GESTEUERT. Denn durch die Sinneswahrnehmung entsteht als „Summe“ eine LEBENSAUFFASSUNG. (der besagte (ICH – Filter – auch Ichbewusstsein - Ego).
Die eigentliche Ursache dafür sind die Triebe (Selbst-Arterhaltung) und die daraus resultierende ZU- oder Abneigung.
Durch diese individuelle Neigungen des Menschen, BINDET der Mensch sich an Geld – Personen oder Position.
Darum ist er NICHT mehr FREI im Denken. Er ist Marionette seiner SinnesWAHRnehmung. Dessen was ER (individuell) WAHR nimmt.
Darum sage ich schon: Der Mensch kann nicht mal DENKEN was er WILL – zu schweigen davon, dass er wollen kann was er will. (denn der Wille steht ja ÜBER dem Denken).
Doch daraus resultiert auch, dass wir NUR willentlich unser Denken in den Griff bekommen können.
Über dem Willen steht das SELBST. Somit können wir NUR – wenn wir aus dem SELBST den Wille nutzen.
Drum verweisen „alle“ guten Philosophen auf das SELBST Denken.
Doch die Masse denkt aus dem ICH (Ego) – und weiss es nicht – weil sie ihr Selbst noch gar nicht kennt.
Der Mensch ist also GEFESSELT (Plato Höhlenbeispiel) in sEINER ICH-Vorstellung. (dunkle Höhle).
Um FREI zu werden, muß er also die FESSELN lösen. Diese Fesseln sind eben diese BINDUNGEN, die der Mensch im laufe seines Lebens mit den 3 ERSCHEINUNGSWEISEN der materiellen Natur (Materie = Reichtum, Besitz – Geist = persönliche Bindungen an Freunde, Eltern, Kindern, usw. – Seele = Anerkennung, Ehre, Stolz) eingegangen ist.
Das kann er NUR – WILLENTLICH aus dem SELBST.
Man muß also vom ICH weg kommen, und aus dem SELBST heraus diese (geistigen) Fesseln lösen um FREI zu werden.
Diese BEFREIUNG findet NUR im menschlichen GEIST statt. Darum kann man auch NUR im GEISTE wirklich FREI werden.
Mit was wir uns (in unserem Geiste) IDENTIFIZIEREN – dazu werde wir.
Identifizieren wir uns mit dem ICH (Ego), werden wir zum Egoisten (= getrennt).
Identifizieren wir uns mit dem SELBST, werden wir zu ALLEM (=eins).
Bibel: Geist gesinnt wird zu Geist (Selbst = Seele), Fleisch gesinnt wird zu Fleisch (Körper = Materie).
Wer komplett im Geiste BEFREIT ist von allen irdischen BINDUNGEN, DER kann denken WAS ER WILL.
Der bildet sich WILLENTLICH seine geistige VORSTELLUNG wie es ihm beliebt – vollkommen UNBEEINFLUSST von irdische Ereignissen.
Der ist FREI.
Dazu noch kurz von Buddha: Wenn bei dem so der Geist gesammelt ist, gereinigt, geklärt, lustfrei, schmutzfrei, geschmeidig, hämmerbar, gefestigt, unerschütterlich, so wendet, so lenkt er den Geist auf das .....
Es geht um die BEHERSCHUNG des Geistes. (Geschmeidig, bearbeitungsfähig – den Geist lenken, wohin man WILL).
Die komplette Lehrrede „Lohn der Büserschaft“ hier: http://home.t-online.de/home/Demetrius.Degen/buddha1...
Ist ziemlich lang.
Mit freundlichen Grüßen
Demetrius
Hallo Demetrius,
Es ist ... eine falsche Auffassung, dass die FREIHEIT des Geistes zu
Selbstmord führen könnte. Das Gegenteil ist der Fall – die BINDUNG führt zu
Selbstmord.
danke schön, genau das war es, was ich vermisst habe!
Wie immer, gehst Du nur von DEINER Vorstellung aus.
Ich kann gut damit leben, dass du deine eigene Einschränkung auf mich überträgst. :-)
Du kannst mir höchstens vorwerfen, dass ich nicht ausführlich genug war.
Das habe ich ja auch getan.
Aber wir sind ja in einem Forum, und da kann man ja nachfragen.
Aber bei so sensiblen Fragen kann man - insbesondere wenn sie so kurz gestellt sind - nicht davon ausgehen, dass es sich um eine reine Verständnisfrage handelt. Das mag so sein, ist aber nicht zwingend.
Die Folgen einer Aussage hat KEINER im Griff!
Es kommt immer auf den Leser darauf an, was ER für sICH heraus
holt. Das gilt für philosophische Zitate genau so wie für
religiöse Aussagen (Gleichnisse).
Schon richtig, aber man sollte sich trotzdem wenigstens bemühen, offensichtlich mögliche und unerwünschte Folgen zu vermeiden.
Durch diese individuelle Neigungen des Menschen, BINDET der
Mensch sich an Geld – Personen oder Position.
Darum ist er NICHT mehr FREI im Denken. Er ist Marionette
seiner SinnesWAHRnehmung. Dessen was ER (individuell) WAHR
nimmt.
Auch richtig, aber das ist ein psychologisches Problem, kein philosophisches. Das philosophisch wirklich schwierige Problem besteht darin, dass die "Wahrnehmungen" Eigenschaften besitzen, die für sie konstitutiv und also nicht innerhalb der Wahrnehmungen änderbar sind. Dazu gehören z. B. Raum, Zeit und Kausalität, und damit ist das Fragen nach Gründen (salopp gesagt) wieder drin.
Darum sage ich schon: Der Mensch kann nicht mal DENKEN was er
WILL – zu schweigen davon, dass er wollen kann was er
will. (denn der Wille steht ja ÜBER dem Denken).
Drum verweisen „alle“ guten Philosophen auf das SELBST Denken.
Haha, das ist - das weißt du schon - nur eine sprachliche Verwirrung bzw. schlechte Rhetorik, oder? Den Begriff selbst benutzt du einmal reflexiv und einmal substantivisch, was zwar suggestiv ist, aber eben nur suggestiv.
Um FREI zu werden, muß er also die FESSELN lösen.
Das kann er NUR – WILLENTLICH aus dem SELBST.
Das ist gerade bei Platon nicht der Fall, denn hier kommt jemand von oben und öffnet die Fesseln. Man kann natürlich darüber streiten, ob Platon die Bereitschaft zum Befreitwerden vielleicht mitgedacht hat oder nicht, aber das ist ziemlich fraglich, wenn man den Kontext der übrigen platonischen Schriften mit einbezieht.
Wer komplett im Geiste BEFREIT ist von allen irdischen
BINDUNGEN, DER kann denken WAS ER WILL.
Der bildet sich WILLENTLICH seine geistige VORSTELLUNG wie es
ihm beliebt – vollkommen UNBEEINFLUSST von irdische
Ereignissen.
Der ist FREI.
Frei ist also der, der sich seine eigenen Vorstellungen macht, gleichgültig, ob sie wahr sind oder nicht? Merkwürdiger Gedanke, finde ich. Das hieße in letzter Konsequenz, dass ich nur dann frei bin, wenn ich meine eigenen Vorstellungen so weit von der Realität bzw. der Wahrheit entferne, dass es niemanden mehr interessiert, ob es wahr ist oder tatsächlich existiert, was ich erzähle. Dann könnte man in der Tat sagen, dass derjenige frei ist, frei nämlich von jeder Art Realitätsbezug. Aber ich weiß schon, du meinst das nicht so - und gerade darin sehe ich eine große Gefahr: dass du Dinge sagst, die (mindestens) höchst missverständlich sind.
Die komplette Lehrrede „Lohn der Büserschaft“ hier:
http://home.t-online.de/home/Demetrius.Degen/buddha1...
Danke schön für den Link. Ich lese immer gerne die originalen Schriften. Freilich bin ich des Sanskrit nicht mächtig. Ob das ein relevanter "Filter" ist?
Herzliche Grüße
Thomas Miller
Hallo Thomas,
>>>Auch richtig, aber das ist ein psychologisches Problem, kein philosophisches.<<<
Ja klar. Also muß ich meinen Beitrag dreiteilen.
Religiöse Zitate in Religion (bitte weiter in Psycho.) Und dann in Psycho. (bitte weiter in Phil.) :- )))
Das wird ja lustig. Und von Reli. Werde ich dann in Eso. geschickt. :- )))
Um FREI zu werden, muß er also die FESSELN lösen.
Das kann er NUR – WILLENTLICH aus dem SELBST.
>>>Das ist gerade bei Platon nicht der Fall, denn hier kommt jemand von oben und öffnet die Fesseln. <<<
WER soll das sein?
>>>Man kann natürlich darüber streiten, ob Platon die Bereitschaft zum Befreitwerden vielleicht mitgedacht hat oder nicht, aber das ist ziemlich fraglich, wenn man den Kontext der übrigen platonischen Schriften mit einbezieht.<<<
Die Symbolik des Höhlenbeispiels ist eindeutig.
Höhle gefesselt = der unbewusste Mensch.
Schatten = materielle Illusion.
Zum Licht gehen = Erleuchtung.
Der kennt dann die Wahrheit, wird aber von denen, die noch an die Schatten glauben, ausgelacht.
Blendung = Er kann in der Höhle die Dinge nicht mehr so sehen, wie es die Masse noch tut.
Usw.
Wer komplett im Geiste BEFREIT ist von allen irdischen
BINDUNGEN, DER kann denken WAS ER WILL.
Der bildet sich WILLENTLICH seine geistige VORSTELLUNG wie es
ihm beliebt – vollkommen UNBEEINFLUSST von irdische
Ereignissen.
Der ist FREI.
>>>Frei ist also der, der sich seine eigenen Vorstellungen macht, gleichgültig, ob sie wahr sind oder nicht? <<<
Was holst Du da wieder aus meiner Aussage heraus? Willst Du – oder kannst Du nicht verstehen?
>>>Merkwürdiger Gedanke, finde ich. Das hieße in letzter Konsequenz, dass ich nur dann frei bin, wenn ich meine eigenen Vorstellungen so weit von der Realität bzw. der Wahrheit entferne, dass es niemanden mehr interessiert, ob es wahr ist oder tatsächlich existiert, was ich erzähle.<<<
WO habe ich das geschrieben?
Frei ist ohne BINDUNG. Denn nur die Bindungen beeinflussen unser Denken.
Wer frei von Bindungen ist, ist zwangsläufig frei vom EGO. Was wiederum bewirkt, dass er die höchste Wahrheit kennt (das hatten wir an einer anderen Stelle). Ohne Ego – Licht aus dem Selbst in den Geist. (Erleuchtung).
>>>>Dann könnte man in der Tat sagen, dass derjenige frei ist, frei nämlich von jeder Art Realitätsbezug. Aber ich weiß schon, du meinst das nicht so - und gerade darin sehe ich eine große Gefahr: dass du Dinge sagst, die (mindestens) höchst missverständlich sind. <<<<
Du suchst, wo Du mir widersprechen kannst. Dein Geist ist auf Widerspruch gerichtet, und nicht auf Verstehen. Das ist alles. Kein Mensch holt das aus meinem Text, was Du heraus geholt hast.
Der, der missversteht, bist Du – aber Du willst ja auch nicht verstehen. Weil Du Dich für "schlau" hältst - das ist Dein Filter.
Mit freundlichen Grüßen
Demetrius