Judenwitze mag ich, vor allem solche

I

Ein Jude will am Bahnschalter in Wien eine Karte nach Pinczew lösen - da sieht er, wie ein eleganter Herr ebenfalls eine Karte nach Pinczew in Empfang nimmt. Der Jude ist verblüfft. Vielleicht hat er sich geirrt. Er geht dem Herrn nach - der Herr steigt tatsächlich in denselben Zug, in den auch er steigen muß.

Also setzt er sich dem Herrn gegenüber hin und fängt an zu grübeln: "Aus Pinczew ist er nicht; ich kenne alle dort. Also was kann er dort wollen? Vielleicht eine Partie? Aber mit wem? Des reichen Doliner Tochter hat kürzlich geheiratet, und was sonst momentan zu haben ist . … Nein, das ist nichts für ihn.
Aber vielleicht etwas Geschäftliches? Nein, es läuft ja momentan rein nichts in Pinczew. Also, was in aller Welt … Ah, ich weiß schon! Der Salmen Karo, dieser Lump, will sich wieder einmal mit seinen Gläubigern ausgleichen, und das wird ihm jetzt, wo es schon das dritte Mal ist, ohne juristischen Beistand nicht gelingen. Demnach ist der Herr sein Rechtsanwalt. … Aber ein Anwalt aus Wien - das kostet doch ein Vermögen! Wird sich der Karo, dieser kleinliche Kerl, das wirklich leisten wollen ? … Ah, ich weiß schon! Da war doch einmal ein Neffe von ihm, dem die Eltern früh gestorben sind. Der hat später in Wien die Rechte studiert. Und der Karo hat ihm derweil das Vermögen seiner Eltern verwaltet. So viel möcht’ ich in zehn Jahren verdienen, wie der alte Lump dabei für sich eingesteckt hat! Aber dem Jungen hat er natürlich eingeredet, daß er sich für ihn die Beine ausreißt und daß er ihm folglich dankbar sein muß. Und das scheint ihm der junge Mann geglaubt Zu haben, und folglich kommt er womöglich gratis zu seinem lieben Onkel, um ihm aus der Patsche zu helfen. …

Kohn hat der Junge geheißen, ich weiß es noch genau … Aber hat es nicht geheißen, daß er große Karriere gemacht hat? Hofrat soll er sogar geworden sein! … Na - da wird er sicher längst getauft sein. … Und wenn er sich getauft hat, dann heißt er natürlich schon lange nicht mehr Kohn … Wie kann er jetzt heißen? Koner vielleicht ? Das ist noch zu nah, zu verdächtig. Vielleicht Korner ? Auch noch zu ähnlich. Vielleicht Körner oder Kerner ? - Ja, das könnte schon gehen!

„Guten Tag, Herr Doktor Kerner!“
„Guten Tag. Aber ich kenne Sie ja gar nicht. Woher wissen Sie meinen Namen?“
„Den habe ich mir ausgerechnet.“

II

Auf der Bahnfahrt nach Przemysl. In einem Abteil sitzen sich zwei Juden gegenüber, ein älterer Herr und ein junger Mann, der sich verzweifelt bemüht, ein Gespräch in Gang zu bringen.
Schließlich verfällt der junge Mann auf den alten Trick und sagt zu seinem Gegenüber: „Verzeihung, der Herr, könnten Sie mir vielleicht sagen, wie spät es ist?“
Der Herr antwortet nicht. - Sie fahren Station um Station. Vergebens versucht der junge Mann, mit seinem Gegenüber ins Gespräch zu kommen. Schließlich nähert man sich schon den Vororten von Przemysl. Der junge Mann faßt sich nochmals ein Herz und sagt mit vorwurfsvoller Stimme:

„Verzeihung, mein Herr, jetzt habe ich Sie wie ein höflicher Mensch gefragt, was die Uhr ist. Und Sie gaben und gaben mir keine Antwort.“

Der Altere wendet sich ihm zu und sagt: „Lieber Mann, ich will Ihnen sagen, was gewesen wäre, wenn ich Ihnen gesagt hätte, was die Uhr ist. Sie hatten mich gefragt, was die Uhr ist. Ich hätte Ihnen gesagt, wir haben neun Uhr. Sie hätten mir gesagt, was ich für eine schöne Uhr habe. Ich hätte Ihnen gesagt: Ja, die Uhr ist ein wertvolles Stück. Sie hätten gesagt, wenn man sich eine so wertvolle Uhr kaufen kann, muß man auch machen gute Geschäfte. Ich hätte gesagt, ja, ich mache gute Geschäfte. Sie hätten mich gefragt, was für Geschäfte ich mache. Ich hätte Ihnen gesagt, ich mache in Kleber und Heu. Dann hätten Sie mich gefragt, wo ich wohne. Ich hätte Ihnen gesagt, daß ich wohne in Przemysl. Sie hätten mich gefragt, ob ich habe ein schönes Haus. Ich habe ein schönes Haus. Sie hätten mich gefragt, ob ich habe Familie. Ich habe eine Familie mit drei Töchtern. Sie hätten gefragt, ob die Töchter schön sind. Ich hätte gesagt, sie sind schön. Dann wären Sie gekommen und hätten einen Besuch gemacht. Ich hätte Ihnen gesagt, Sie können mich immer besuchen kommen. Dann hätten Sie bei mir angehalten um die Hand meiner Tochter Esther. … Jetzt frage ich Sie: Was soll ich mit einem Schwiegersohn, der keine Uhr hat?“

Gruß Fritz

Ich habe diese Witze beim Abendessen vorgelesen. Ich konnte sie vor Lachen fast nicht vorlesen. Der Herr aus Pinczew war das Größte. Zur Entspannung ist dieses Brett ein Göttergeschenk.
Danke Fritz

Wenn du mehr magst, …
Jüdische Witze
Ausgewählt und eingeleitet von Salcia Landmann, dtv 139

Meine Ausgabe ist so alt, dass sie noch keine ISBNummer hat.
Viel Spaß!
Fritz

Hallo, Fritz und Alexander,
wenn Euch diese Art von Witzen liegt … http://forum.judentum.de/board-a/ ganz das letzte !
viel Spaß!
Eckard.

ein konservativer, ein orthodoxer und ein liberaler rabbi stehen beisammen und reden.

fragt der konservative: „kollegen, ich habe von einem christlichen freund einen adventskranz bekommen. was für eine bracha [segensspruch] sagt man auf einen adventskranz?“

der orthodoxe: „was ist denn das - adventskranz?“

der liberale: „was ist den das - BRACHA?“ *gg*


ein priester und ein rabbi sind nachbarn. eines tages hat der priester ein neues auto.

schon wenige tage später hat auch der rabbi ein neues auto.

am wochenende wäscht der priester sein neues auto im garten.

kommt der rabbi aus dem haus, geht zu seinem auto und sägt ein stück vom auspuff ab.


in einem zugabteil unterhalten sich die leute angeregt über berühmte persönlichkeiten. im abteil ist auch ein alter jude, in sein buch vertieft, der immer mürrisch kommentare abgibt.

„… einstein…“

der alte: „jude!“

„… marx…“

„…jude!“

„kolumbus…“

„getaufter jude…“

so geht das dahin bis einer dame der kragen platzt: „Seien Sie doch endlich still, Jesus und Maria!!“

„beides juden … !“

bitte erkären !

ein priester und ein rabbi sind nachbarn. eines tages hat der
priester ein neues auto.

schon wenige tage später hat auch der rabbi ein neues auto.

am wochenende wäscht der priester sein neues auto im garten.

kommt der rabbi aus dem haus, geht zu seinem auto und sägt ein
stück vom auspuff ab.

Sorry, da fehlt mir irgendeine Info.

Tschuess Marco.

ein priester und ein rabbi sind nachbarn. eines tages hat der
priester ein neues auto.

schon wenige tage später hat auch der rabbi ein neues auto.

am wochenende wäscht der priester sein neues auto im garten.

kommt der rabbi aus dem haus, geht zu seinem auto und sägt ein
stück vom auspuff ab.

Da fragte der Priester den Rebbe: „Was soll das denn Kollege?“
Der Rabbi: „Nu na, Wenn Du dein Auto taufst, werd ich wohl meines beschneiden dürfen!“

Eckard.

OK, dann auch einer von mir…
Ein katholischer Pfarrer, ein evangelischer Pastor und ein Rabbi unterhalten sich darüber, wann das Leben beginnt.

Der Pfarrer meint: ‚Ganz klar, das Leben beginnt im Moment der Empfängnis.‘

Der Pastor: ‚Neee, das Leben beginnt im Moment der Geburt.‘

Der Rabbi lächelt müde: ‚Alles Unsinn! Das Leben, meine Herren, beginnt, wenn die Kinder aus dem Haus sind und die Katze tot ist.‘

In einem Wiener Kaffeehaus setzen sich zwei Literaten. Der eine greift zur Zeitung und beginnt zu lesen, der andere bestellt einen Kapuziner (Cappuccino).

Als der Kellner das Getränkt bringt, schwimmt Milchhaut drinn.

Der Kellner fragt den Zeitungsleser nach seiner Bestellung.

Der verlangt einen Rabbiner.

Der Kellner fragt, was das sei.

Der Gast: „Dasselbe wie ein Kapuziner, aber weniger Haut!“

LOL oT