Prozessorkühlung

Von: , Frage gestellt am Di, 18. Apr 2000

Mein Gericom Notebook ist zu meinem großen Leidwesen mit einem Prozessorlüfter ausgestattet. Das Ding frißt viel Strom und ist bei einem Notebook mehr als unpraktisch. Aber was mich am meisten stört ist sein Laufgeräusch nach nur einem Jahr Betrieb, das sich ganz nach Lagerschaden anhört!!
Wie werden denn "bessere" Notebooks gekühlt (Peltier-Element)??
Kann ich mein Notebook einfach umrüsten??

Vielen Dank
Peter

4 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einer Stunde hilfreich
    Re: Prozessorkühlung

    Fast alle Notebooks habe einen Lüfter, abgesehen von einigen Sub-Notebooks, die die Wärme übers Gehäuse ableiten. ABER: Markenhersteller verwenden die "MobileCPUs" von Intel. Die sind von der Leistung her identisch mit den ganz normalen für große Rechner, laufen aber mit weniger hoher Spannung und unterstützen Microsofts APM (Advanced Power Management) und werden direkt auf die Platine gelötet und nicht wie die normalen Desktop-CPUs gesteckt. Bei allen Gericom-Notebooks, die wir bisher in der Werkstatt hatten, war aber ein ganz normaler Prozessor drin, der natürlich entsprechend besser gekühlt werden muß, schließlich ist er nicht für den Betrieb im Notebook gedacht. Aber wesentlich billiger, als eine MobileCPU. Und da erklärt sich auch, warum Gericom-Notebooks scheinbar so preiswert sind. Billige Komponenten + billige Verarbeitung = Billiges Notebook. Ich fürchte, Du mußt Dich mit dem lauten Lüfter abfinden, wenn Du nicht die Lebensdauer des Prozessors mindern willst.
    Grüße!
    David [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  2. Antwort von nach 3 Stunden hilfreich
    Re: Prozessorkühlung

    Wie werden denn "bessere" Notebooks
    gekühlt (Peltier-Element)??
    Kann ich mein Notebook einfach umrüsten??

    Vielen Dank
    Peter
    Bessere Notebooks = stromsparende CPU und durchdachte Wärmeabfuhr.

    Peltierelement ist sicher schön leise, allerdings dürftest Du damit die Akkulaufzeit auf ein Minimum reduzieren, da diese extrem viel Strom verbrauchen. Darüber hinaus erzeugen die Dinger Kondenswasser, besonders wenn das Gerät, wie beim Notebook üblich, unter ständig unterschiedlichen Temperaturbedingungen gelagert und betrieben werden. Nicht das es plötzlich aus dem Akku schacht tropft .....

    Empfehlung: Besseres Notebook oder Oropax

    Gruß

    Matthias

    • Antwort von nach 34 Tagen hilfreich
      Re^2: Prozessorkühlung

      Peltierelemente sind sicher ganz lustig, aber 20 Sekunden nach einschalten nutzt es nicht mehr, die sind nur gut dafür, extreme Hitze schnell abzuleiten an die Oberfläche und kühlen den Prozessor auf 0 Grad oder weniger. Aber die Hitze muß trotzdem abgeführt werden. Dazu benötigt man aber Hochleistungslüfter! Oder ein Aquarium...
      Tschau, Daniel [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  3. Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
    Re: Prozessorkühlung

    Hi Peter,
    das mit dem Lüfter stimmt. Damit wirst du dich abfinden müssen. Aber etwas Hilfe gibt es doch: Einige Programme, die den CPU ständig in den SchlafModus schalten. Zum Beispiel RAIN und Waterfall. Diese Programme verwende ich - sie bremsen nur sehr wenig.
    Die Temp. wird (bei Textverarbeitung) um bis zu 10 Grad gesenkt.
    Mit etwas Glück kannst du auch basteln - manchmal gibt es passende Lüfter.

    Gruß,
    DAvid

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