Re^6: Wie funktioniert das Zunehmen überhaupt?
Hi,
65-70% allen
angeblichen übergewichtes ist genetisch bedingt.
Jein. die Menschen haben unterschiedlich gut funktionierenden Stoffwechsel. Meine Mutti sagt dazu, wir sind unterschiedliche "Futterverwerter". Zwei Personen mit gleichem Kalorienverbrauch am Tag und gleicher Kalorienzufuhr (gleich verteilt, gleiche Quellen) - der eine nimmt zu, der andere nicht, und ein dritter vielleicht nimmt sogar noch ab.
es geht überhaupt nicht um fehlverhalten weniger, sondern
darum, daß die heutige gesllschaft die normen für ideales
gewicht für alle menschen willkührlich, entgegen
wissenschaftlichen erkennnisstandes festlegt und diese in
sachen gewicht immer weiter nach unten schraubt.
Natürlich geht es um Fehlverhalten, wenn ich zunehme, dann heißt das, ich nehme mehr Kalorien zu mir als ich verbrauche (Wobei es natürlich unfair ist, bei jemandem, der im rollstuhl sitzt und vielleicht noch Medikamente nimmt, die Wasser anlagern, von Fehlverhalten zu sprechen. aber diese LEute haben auch meist kein extremes Übergewicht). Ich finde es unverantwortlich, wenn solche Leute sagen "Ach ich kann ja nichts dafür, das sind meine Gene" und sich das nächste Stück Torte in den Mund schieben.
Und was als normales Gewicht gilt, ist sehr wohl breit definiert. Man sollte nur auf der Suche nach den Angaben dafür nicht in Modezeitschriften blättern (ich meine damit nicht dich), sondern zum Beispiel Ärzte und Sportler fragen. Ich musste eine Gesundheitsprüfung machen vor dem Dienstantritt als Lehrerin, und da interessiert nicht nur der BMI, sondern auch der Körperfettanteil. Eine normale Ernährungsberatung wird dich auch darauf hinweisen, dass du beim Abnehmen Volumen verlierst, aber relativ wenig an Gewicht. So geht es mir auch beim Abnehmen: 2 Kleidergrößen verloren, aber auf der Waage fehlen "nur" 5kg. Deswegen fühle ich mich wesentlich gesünder und fitter und mein Arzt freut sich mit mir, aber der BMI (der deswegen mit Vorsicht zu genießen ist) ist immer noch knapp über 30.
Die Franzi