Hinweise zu Auswirkungen der iranischen 'Holocaust-Konferenz'

Von: , Frage gestellt am So, 29. Jan 2006

Welches Kalkül steckt hinter der Ankündigung des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad, eine "Wahrheitskommission" zur Untersuchung des Holocaust in Europa aufzustellen, die dann eine internationale Konferenz organisieren soll?

Das Thema Holocaust ist ja das in der internationalen Literatur und den Geschichtswissenschaften eines der am meisten, wenn nicht sogar das am intensivsten aufgearbeiteteste. Wie ist vor dem Hintergrund wohl die Ankündigung Irans (um aus SPIEGEL online zu zitieren), "falls die Kommission zu dem Ergebnis komme, dass das Nazi-Regime tatsächlich sechs Millionen Juden ermordet habe, müsse eine zweite multinationale Kommission sich eine entsprechende Bestrafung für die Deutschen überlegen" zu verstehen?
Die internationale Staatengemeinschaft und speziell die Alliierten von damals erwarten von Deutschland mitlerweile keine umfassenden territorialen oder wirtschaftliche Reparationen. Ich glaube, die USA, Frankreich, GB usw. beneiden uns kaum um die ewige quälende Holocaustdebatte und die ständige Auseinandersetzung mit dem Massenmord.

Ist es lediglich Provokation, worauf der Iran setzt, wenn er -wie kürzlich- den britischen Premier zu dieser Konferenz einläd? Oder der Versuch einer Geschichtsfälschung? Oder doch das Suchen nach einem Schuldigen für den Nahostkonflikt?

57 Antworten zu dieser Frage

        • Antwort von nach einem Tag hilfreich
          Re^2: Jawoll. . . noch mehr Links

          bs"d Ein Armutszeugnis für ein Mitglied der schreibenden Zunft...
          Ist die Kritik welche sich alleine auf politische Überzeugungen stützt. Inhaltlich wäre hier wohl besser gewesen, aber das wäre bei dem Inhalt auch schwer, da dieser auch von konservativen Forschern so vertreten wird.

          Kol tuw.

          • Antwort von nach einem Tag hilfreich
            Re^3: Jawoll. . . noch mehr Links

            Hallo Elimelech, Ist die Kritik welche sich alleine auf politische
            Überzeugungen stützt. Inhaltlich wäre hier wohl besser
            gewesen, aber das wäre bei dem Inhalt auch schwer, da dieser
            auch von konservativen Forschern so vertreten wird.
            "konservative Forscher" wissen aber auch, dass
            zu dieser Zeit alle kleinen Lichter unter den
            Mächten gezwungen waren, sich zu entscheiden.

            Und so war Hitlerdeutschland bis 1941 tatsächlich
            "gespalten", was die Unterstützung von Palästinensern
            vs. "Juden" (damals: "Zionsten" sic!) im gelobten
            Land betrifft. Manchmal sogar auf schizophrene Weise
            gespalten.

            Unter diesem Gesichtpunkt ist auch die "Zusammenarbeit"
            zionistisch-militanter Gruppen aus Palästina und anderswo
            mit der mächtigsten Organisation innerhalb Hitlerdeutschlands
            zu erklären. Man konnte sich in der unklaren Situation
            einfach nicht leisten, "den Zug zu verpassen".

            Meine Meinung: wenn man hier in polemischer Weise die
            Hinwendung "arabischer" Gruppen zu den Angeboten des
            deutschen Ausseninisteriums benennt (vielleicht um
            deren inhärente "Bösartigkeit" zu zementieren), sollte
            man nicht auch die Versuche und Erfolge zionistischer
            Gruppen (Haganah) nennen, die SS für die Staatsbildung
            Israels einzuspannen?

            Wie wir wissen, gipfelte diese Beziehung in einer
            Einladung zu einem "Freundschaftsbesuch" Eichmanns +
            Adjudant im zukünftigen Israel (1937). Dass Eichmann
            nicht in Palästina an Land gehen konnte, ist nun wieder
            einem "arabischen" Aufstand zu verdanken, der dazu zwang,
            den "Freundschaftsbesuch" kurzerhand nach Ägypten
            zu verlegen. (google: "Feivel Polkes")

            Was ich sagen will: heute herablassend zu kommentieren
            "die haben das und das gemacht und sind deshalb böse"
            wird den historischen Gegebenheiten nahezu niemals
            gerecht.

            Grüße

            CMБ

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      Re^2: Auswirkungen der iranischen 'Holocaust-Konfe

      Ich glaube deine Argumentation hat einige Unschärfen, die ich mal ansprechen
      möchte, wenn du erlaubst=)
      Ich habe bisher in keinen politischen Kommentaren lesen können, dass man als
      Rassist abgestempelt wird, wenn man Israel nicht liebt. Es gibt sogar zwischen
      den Vereinigten Staaten und Israel ständig Auseinandersetzungen... das ist doch
      ganz legitim.
      Demokratien, und Israel ist eine, müssen immer der Kritik aussetzbar sein.

      Darüber hinaus finde ich kann man den Antisemitismus-Begriff in einer Diskussion
      über den Nahostkonflikt nicht verwenden. Man wirft sonst damit viel zu viele
      Sachzusammenhänge in einen Topf und was rauskommt ist eine unzutreffende und
      diffuse Bewertung des Konflikts.
      Die andere Sache ist, dass man Europa nicht vorwerfen kann, zwischen 1933 und
      1945 Täter des Holocaust gewesen zu sein. Du begehst damit den selben Fehler
      wie der iranische Präsident (überhaupt finde ich -ich möchte damit um himmels
      willen nichts unterstellen- deine Ideen 1:1 abgeguckt von Ahmadinedschad). Von
      Teheran aus sieht das ganze weit entfernte Europa als Urheber der Massenmorde
      an der jüdischen Bevölkerung aus. Hier muss man aber auch wieder
      unterscheiden.
      Verantwortlich für den Holocaust war die Regierung des Deutschen Reiches, nicht
      Europa.
      Und es wird auch nie irgendjemand Mitschuld von Großbritannien oder USA
      nachweisen können, da sei gewiss.
      Ich finde, der Versuch Irans, Deutschland nachträglich zu Gebietsabtretungen zu
      verpflichten (mit welcher Autorität? Hast du dir schonmal Gedanken gemacht, wie
      umsetzbar dieser Vorschlag ist? Gar nicht, denn das ist auch nicht Ziel Irans)
      ist eine Mischung aus innenpolitischem Populismus und der Suche nach einem
      Schuldigen für den Nahostkonflikt. Diese Forderungen sind der bewusste Versuch
      der Teheraner Regierung international zu provozieren, die Road Map zu stoppen,
      die Friedensbemühungen in Israel scheitern und den Konflik eskalieren zu
      lassen. Denn ein Waffenstillstand ist nicht im Interesse der Mullahs, denn der
      würde eine Anerkennung Israels beinhalten und den jetzigen Status Quo
      zementieren.

      Das Existenzrecht Israels wir aus verschiedenen Quellen abgeleitet.
      Da gibt es zum einen die völkerrechtlich-juristische. 1947 hat die UNO
      Vollversammlung mit einer Zweidrittelmehrheit beschlossen, dass ein jüdischer
      Staat auf dem Gebiet westlich des Jordan entstehen soll.
      Darüber hinaus ist das Argument, die jüdische Bevölkerung sei mit der Shoa in
      Pälästina eingedrungen und habe die arabischstämmige Bevölkerung verdrängt, die
      eine Art Erstbewohnerrecht habe unhaltbar. Es ist historische Tatsache, dass
      lange vor der Staatsgründung Israels Juden in Palästina lebten.
      Selbst der verstorbene Jassir Arafat, Chef der Palästinenser, hat 1993 in den
      Osloer Verträgen Israels Existenz gebilligt.
      Sinnvoll für das Verständnis des Existenzrechts Israels ist es hierbei auch die
      politikwissenschaftliche Definition von Staat heranzuziehen: Staat ist
      diejenige menschliche Gemeinschaft, die innerhalb eines bestimmten Gebietes das
      Monopol legitimer physischer Gewaltsamkeit für sich mit Erfolg beansprucht (Max
      Weber).

      Deshalb gilt ein Gebilde als Staat, wenn es sich in Unabhängigkeitskriegen
      behaupten und seinen Geltungsanspruch mit Machtmitteln durchsetzen kann.

      • Antwort von nach einem Tag hilfreich
        Re^3: Auswirkungen der iranischen 'Holocaust-Konfe

        Ich glaube deine Argumentation hat einige Unschärfen, die ich
        mal ansprechen
        möchte, wenn du erlaubst=)
        Gerne. Ich habe bisher in keinen politischen Kommentaren lesen
        können, dass man als
        Rassist abgestempelt wird, wenn man Israel nicht liebt.
        Doch. Als die Israelkritik in Europa vor ein paar Jahren ihren Höhepunkt erreichte, gabs es sofort die These, dass heutzutage der Antisemitismus sich nicht mehr direkt an den jüdischen Stereotyp wendet sondern sich vielmehr auf Israelkritik konzentriert. Dass heisst die Kritik an Israel wurde schon als verdeckter Antisemitismus gesehen. Daraufhin gabs je gerade von Europäischer Seite die These ja aber man darf doch eine Kritik ausüben usw. Der Letzte Stand der Dinge: Es herrscht Einigkeit, dass man Israel kritisieren darf als einen Staat, also das nicht jede Israelkritik automatisch antisemitisch ist... aber trotzdem bleibt für jeden Israelkritiker ein Hauch von Vorwurf, den man gegen ihn wenn man Lust und Macht hat ausspielen kann. Denn es ist nunmal schwierig, hier objektive Kriterien zu finden, meist gehts um Vorlieben. Wenn ein arabischer Politiker eine Kritik äüßert, dann wird man eher geneigt sein seine Kritik unter antismeitisch einzuordnen.
        Es gibt sogar zwischen
        den Vereinigten Staaten und Israel ständig
        Auseinandersetzungen... das ist doch
        ganz legitim.
        Demokratien, und Israel ist eine, müssen immer der Kritik
        aussetzbar sein.
        SIehe oben. Es ist legitim aber wenn die legimität wirklich so klar wäre, so müssten eurpäische Politiker bzgl. Kritik an ISrael und an den USA nicht jedesmal vor ihren AUsführungen den Satz: Freunde müssen sich kritisieren können usw. hinzufügen. Darüber hinaus finde ich kann man den Antisemitismus-Begriff
        in einer Diskussion
        über den Nahostkonflikt nicht verwenden. Man wirft sonst damit
        viel zu viele
        Sachzusammenhänge in einen Topf und was rauskommt ist eine
        unzutreffende und
        diffuse Bewertung des Konflikts.
        Volle Zustimmung. Aber es wird gemacht. Nicht umsonst sieht man die Bemühungen von Internetseiten Zeitungen etc. die wirklich mit aller Macht versuchen, die "Nazistischen Hintergründe" des Nahostkonflikts zu zeigen. Dann werden wie auch hier im Forum viele Sachen durcheinandergemischt, irgendwelche Verbindungen zwischen Nazis und arabischen Führern aufgezählt oder irgendwelche Sendungen die ganz klar antisemitischen Inhalt haben. Die andere Sache ist, dass man Europa nicht vorwerfen kann,
        zwischen 1933 und
        1945 Täter des Holocaust gewesen zu sein. Du begehst damit den
        selben Fehler
        wie der iranische Präsident (überhaupt finde ich -ich möchte
        damit um himmels
        willen nichts unterstellen- deine Ideen 1:1 abgeguckt von
        Ahmadinedschad).
        Von Teheran aus sieht das ganze weit entfernte Europa als Urheber
        der Massenmorde
        an der jüdischen Bevölkerung aus. Hier muss man aber auch
        wieder
        unterscheiden.
        Verantwortlich für den Holocaust war die Regierung des
        Deutschen Reiches, nicht
        Europa.
        OK. Das sagt auch keiner. Es geht auch nicht - so wie ich es verstanden habe- direkt NUR um den Holocaust an sich. Sondern um das Verhalten und Positionen der umliegenden Staaten bevor während und nach dem Holocaust. Offiziell ist die Gecshichtsschreibung so: Deutsche sind Mörder, Engländer und andere Europär und auch USA und die Zionisten sind die Retter von den Juden, die dort lebten. Es geht vielmehr darum, dass alle diese Länder und die Zionisten während der Nazizeit ja Kontakte mit den Nazis und untereinander hatten. Da wäre die Frage der Flüchtlinge zb ob man alles getan hat um den Juden aus deutschland Fluchtmöglichkeiten zu geben. Ich bin kein Geschichtsexperte aber ich lese auch hier und dort Sachen, die wir in der Schule nicht besporchen haben. ZB dass es ein Kontakt bzgl. Flüchtlingen ggeben hat zwischen Zionisten, anderen Staaten und Nazideutschland. Dass die Nazis bereit waren Juden von Deutschalnd wegziehen zu lassen unter bestimmten Konditionen und dass dies abgelehnt wurde. Und dass einige Staaten die Aufnahem von jüdischen Flüchtlingen gestoppt und nicht erlaubt haben. Und es wird auch nie irgendjemand Mitschuld von Großbritannien
        oder USA
        nachweisen können, da sei gewiss.
        Darüber bin ich mir nicht sicher. Und ausserdem sollte das ergebnis nicht vorher feststehen. Ich finde, der Versuch Irans, Deutschland nachträglich zu
        Gebietsabtretungen zu
        verpflichten (mit welcher Autorität? Hast du dir schonmal
        Gedanken gemacht, wie
        umsetzbar dieser Vorschlag ist? Gar nicht, denn das ist auch
        nicht Ziel Irans)
        Wer hätte gedacht vor ein paar hundert Jahren dass eine jüdische Organisation wie der Zionismus einen Staat im Nahen Osten errichten kann? Nichts ist unmöglich. Die Zionisten kamen zum Osmaischen Herrscher dem ja der ganze Nahe Osten gehörte und haben ihm angeboten gegen Bezahlung der Auslandsschulden das Gebiet in Palästina an die Zionisten abzutreten. Der osmiasche Herreher hat damals abgewunken, wahrscheinlich hat er sich auch gedacht mit welcher Autorität verlangt ihr Land von mir? Aber letzlich haben die Zionisten ihr Land. Es kommt meist anders als man denkt.
        Und ausserdem gehts dem Iran auch nciht wirklich um eine Umsiedlung von Israel nach Europa. Ahmedineschad hat es ja eher rhetorisch verwendet, damit man die Fratzen Europäischer Politiker sehen konnte, wie viel Schiss sie bekommen haben wo es um Gebietsverluste auf ihrem eigenen Boden ging. Er sagt dass man eine Volksabstimmung machen soll in dem gebiet wo jetzt Israel und Palästina ist. Und dass die bedien Völker entscheiden sollen ob sie nun in einem staat in zwei staaten oder in keinem staat leben wollen. Und dass da keiner reinreden soll, wie es bisher gemacht wurde. Im Zuge der Errichtung des Staates wurden die Palästinser ja nicht angehört. Das ist alles bisschen komplizierter als dieses platte Israel weg nach europa. ist eine Mischung aus innenpolitischem Populismus und der
        Suche nach einem
        Schuldigen für den Nahostkonflikt. Diese Forderungen sind der
        bewusste Versuch
        der Teheraner Regierung international zu provozieren, die Road
        Map zu stoppen,
        die Friedensbemühungen in Israel scheitern und den Konflik
        eskalieren zu
        lassen. Denn ein Waffenstillstand ist nicht im Interesse der
        Mullahs, denn der
        würde eine Anerkennung Israels beinhalten und den jetzigen
        Status Quo
        zementieren.
        Das mit dem Innenpolitischen Populismus wird ja of gesagt und verwendet, aber echt nur wenn es um die Nahoststaaten geht die gegen Israel sind. Man könnte auch überlegen, ob denn das Aufpuschen dieser Zitate auch unter bestimmten Vorzeichen die sie nicht hatten nicht auch einem INnenpolitischen Populismus Israels und Amerikas dienen sollte. Das Existenzrecht Israels wir aus verschiedenen Quellen
        abgeleitet.
        OK. Unter anderem aus der Shoa. Und das geht nicht. Das muss man vergessen. So lange sie auch aus der Shoa abgeleitet wird muss man sich dann gefallen lassen, dass man gerade dort ansetzt. Da gibt es zum einen die völkerrechtlich-juristische. 1947 hat
        die UNO
        Vollversammlung mit einer Zweidrittelmehrheit beschlossen,
        dass ein jüdischer
        Staat auf dem Gebiet westlich des Jordan entstehen soll.
        Da setzt ja auch die Kritik des Iran an. Völkerrechtlich hätte man beide Seiten anhören müssen. Man hat aber die palästinensiche Seite nicht angehört. Deswegen sagt Ahmedineschad man müsse eine Abstimmung machen und nicht irgendwelche Staaten über die Köpfe der bedien Völker entscheiden lassen. Hier wird quasi die Berichtigung des damaligen fehrlerhaften Prozesses verlangt. Darüber hinaus ist das Argument, die jüdische Bevölkerung sei
        mit der Shoa in
        Pälästina eingedrungen und habe die arabischstämmige
        Bevölkerung verdrängt, die
        eine Art Erstbewohnerrecht habe unhaltbar. Es ist historische
        Tatsache, dass
        lange vor der Staatsgründung Israels Juden in Palästina
        lebten.
        Es ist aber auch Tatsache dass dort Juden in der Minderheit lebten. Also wenn in einem bestimmten Gebiet ein Mindehreit zur Mehrheit erstarkt und die Mehrheit dort zu einer Minderheit schrumpft, dann muss da doch was passiert sein? Was ist passiert? Vertreibung von dem Sässigen palästinenser und die Ansiedlung eines nicht dort ansässigen Juden. Das kann man nicht abstreiten. Und mit dem Argument da haben juden ja auch gelebt schon gar nicht. Die Zahlen der Juden und der Moslems finden sich in den Archiven des osmaischen reiches und sind auch sonst überall auffindbar. Sinnvoll für das Verständnis des Existenzrechts Israels ist es
        hierbei auch die
        politikwissenschaftliche Definition von Staat heranzuziehen:
        Staat ist
        diejenige menschliche Gemeinschaft, die innerhalb eines
        bestimmten Gebietes das
        Monopol legitimer physischer Gewaltsamkeit für sich mit Erfolg
        beansprucht (Max
        Weber).
        Deshalb gilt ein Gebilde als Staat, wenn es sich in
        Unabhängigkeitskriegen
        behaupten und seinen Geltungsanspruch mit Machtmitteln
        durchsetzen kann.
        Wichtig dabei dass ein Staat zumindest zwei Sachen mit sich bringen muss um als Staat gelten zu können (Normalerweise).
        (1)Staatsvolk (2) Staatsgebiet. Das erste hat Israel. Das zweite nicht. Denn damit ein Gebiet als STaatsgebiet gilt muss es fest umrissen sein und für andere Staaten ersichtlich sein, wo es aufhört und wo es anfängt. Frage hat Israel Staatsgrenzen? NEIN. ALso fällt es an sich nicht unter der Definition eines Staates.
        Warum soll also die Hamas und andere Staaten die Existenz eines STaates unterstützen billigen und respektieren, wenn dieser Staat keine Grenzen hat und sich bis heute weigert Grenzen zu ziehen, also an sich gar nicht der Definition eines Staates entspricht? Man verlangt die Unterzeichnung eines Blankochecks von den Arabern und den anderen, wo der Betrag später von Israel eingezeichnet wird. Ist doch wohl klar, dass es noch lange dauern wird bis alle führer im nahen Osten so weit fertiggemacht werden bis sie diesen Blankocheck unterzeichnen.

        MfG

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      Re^2: Oh, muslimischer Rassimus

      bs"d

      Hallo. 1. Die Geschichte beweist dass der Antisemitismus nirgendswo
      so weit verbreitet war wie in EUropa. Auf der anderen Seite
      gab es im Nahen Osten nicht wirklich Probleme damit.
      Das ist leider nicht richtig. Es gab seit jeher auch im Nahen Osten Antisemitismus und auch gewaltsamen Antisemitismus. Pogrome sind auch dort nicht unbekannt. Jetzt kommen also die ewigen Opfer und die ewigen Täter
      zusammen und werfen den Arabern (die selber ja Semiten sind)
      Antisemitismus vor...:=)
      Was soll an der Aussage noch witzig sein? Und wie oft muss man hier die Begrifflichkeit "Antisemitismus" hier durchgehen? Jetzt muss der Nahe Osten also von den Europärn anhören dass
      man Israelis lieben muss ansonsten wäre man ein rassist.
      LOL. Ich erinnere auch an dieser Stelle daran, dass es in den muslimischen Ländern massenhafte Vertreibungen und Verfolgungen von Juden gab. Aufgrund dieser Basis ist der Vorwurf, von wem auch immer, wohl berechtigt. Wohl
      gemerkt von denen die die ganze Zeit der Welt vorgemacht wie
      sehr man Juden hassen muss. Das ist eine bodenlose
      Unverschämtheit Menschen die sich verteidigen wie die
      Palästinenser Antisemitismus vorzuwerfen.
      LOL. Auch hier erinnere ich daran, dass es zahlreiche Angriffskriege von arabischer Seite waren, welche zur Selbstverteidigung Israels und der heutige Situation führten.

      Und die Perversion Selbstmordanschläge in Supermärkten oder Schulen und Kindergärten hier als Selbstverteidigung hinzustellen, rede ich nicht mehr. Und jeder im Nahen osten weiss dass die Europär sich nicht
      verändert haben. Dass die Täter von Gestern nicht über Nacht
      zu Lämmern geworden sind.
      Nu, warum sollte das nicht ebenso auf die Araber zutreffen? Wie oben schon geschrieben, gab es auch vor Gründung Israelis schon Massaker und Antisemitismus der üblen Sorten dort. Nur der rassistische Antisemitismus ist dort neu. Und da kommt Ahmedineschad und sagt das was alle denken:
      Europa hat sich nicht geändert sie sind genauso wie vorher
      auch...aber sie haben es hingekriegt dass sie ihre Minderheit
      ihre ewigen Opfer im Nahen Osten also in einem gebiet was weit
      weg von Europa ist "abgeladen".
      LOL. Du teilst also auch seine Ansicht der Vernichtung? Und damit meinte er nicht den Staat sondern die dort lebenden Juden? Und deswegen sagt er lassen sie uns Israel in Europa errichten
      dann werde wir es unterstützen...so nach dem Motto es ist
      leicht Israel und die Israelis im fremden gebiet zu
      unterstützen.
      Weiter unten machte ich schon darauf aufmerksam, dass diese These die arabische Vertreibungen leugnet. Denn die Mehrheit der Israelis kommen aus arabischen Ländern und nur eine Minderheit aus Europa. Wenn das einen "moralisch" überlegen macht, dann
      sind wir genauso moralisch wie ihr...denn wie er richtig
      wusste, die Europär würden NIE ein Israel auf ihrem Boden
      erlauben.
      Aha, also sollen sich beide zusammen tun und den Endsieg anstreben? UNd er sollte Recht behalten: Merkels Äußerung dass sie "es
      entscheiden ablehnt" (was lehnt sie ab? die Errichtung Israels
      in Europa!)haben dass was er gesagt hat bewahrheitet.
      Damit er Recht behält, sollte er - und hiermit auch du, da du ihm hier zustimmst - euch entscheiden, ob es nun einen Holocaust gab oder nicht. Je nach dem ist diese Argumentation nämlich aus eurer Sicht völliger Unsinn. 2. OK wenn ihr meint dass
      solche Oppositionellen Meinungsfreiehiet haben sollen ... ihr
      habt bestimmt auch Gruppen unter euch dessen
      Meinungsäußerungen für euch nicht willkommen sind dann werden
      wir das gleiche mit denen machen sprich eine Plattform bieten
      wo sie reden und ihre Freiheit haben können.
      Das meinst du doch nicht mehr ernst? Geh raus auf die Strasse, sage deine Meinung und dann wundere dich einmal. Denn solltest du nicht zufällig, hierdurch einen der vorbei kommenden Passanten beleidigt haben, wird dir nichts passiert. 3. Die Frage des Exitsnezrechtes unter die Lupe nehmen.
      Holocaust soll israel ein Existenzrecht geben. SO die
      offizielle Version der Begründungen.
      Nein, so ist es nicht. Aber es kann nicht sein
      dass man ein Verbrechen an den Juden mit Land von den Arabern
      "entschädigt".
      Es wurde hier nichts entschädigt, noch mit Land von Arabern. Langsam verrennst du dich hier in ziehmlich üblen Rassismus und Antisemitismus. Das hätte ich von dir nicht erwartet. Deswegen auch wenn die Schuld von Deutschland
      feststeht dann muss Deutschland ein teil von seinem gebiet
      geben.
      Haben sie ja, aber das hat halt nichts mit Israel zu tun. Wenn aber rauskommt dass Engländer USA zb dort viel
      vorher einige Sachen wussten und nicht eingegriffen haben oder
      sogar die Rettung der Opfer vermieden haben dann müssen diese
      Länder unter sich klären wer wieviel gibt.
      Nu, soll ich jetzt noch die Frage der Beteiligung einiger arabischer Staaten aufwerfen. Und was sollte dann daraus folgen?

      Bekommen nun die Juden in allen Ländern in denen sie je verfolgt wurden, einen Teil Land und können dort hunderte von eigenen jüdischen Staaten gründen? Nu, dann gäbe es auch im Iran einen jüdischen Staat...

      Kol tuw,
      Eli

      • Antwort von nach einem Tag hilfreich
        Re^3: Oh, muslimischer Rassimus

        Hallo, 1. Die Geschichte beweist dass der Antisemitismus nirgendswo
        so weit verbreitet war wie in EUropa. Auf der anderen Seite
        gab es im Nahen Osten nicht wirklich Probleme damit.
        Das ist leider nicht richtig. Es gab seit jeher auch im Nahen
        Osten Antisemitismus und auch gewaltsamen Antisemitismus.
        Pogrome sind auch dort nicht unbekannt.
        Deswegen habe ich auch von "nirendswo so weit verbreitet" geschrieben was impliziert dass es auch im Nahen Osten gewisse Vorgänge gab. Jetzt kommen also die ewigen Opfer und die ewigen Täter
        zusammen und werfen den Arabern (die selber ja Semiten sind)
        Antisemitismus vor...:=)
        Was soll an der Aussage noch witzig sein? Und wie oft muss man
        hier die Begrifflichkeit "Antisemitismus" hier durchgehen?
        Vorab es ist damit nicht die rhetorische einwand von wegen wie können semiten antisemitisch sein gemeint.

        Witzig ist, dass jetzt gerade wo die Juden aus Eruopa weggescheucht worden sind man so freundlich und unterstützend ist.
        Das ist so als wenn A ein Stiefkind im hause hat dem nicht mal was zu essen gibt das Stiefkind jetzt im Haus des B ist...und A kommt und redet ständig über B wie schlecht sie mit dem kind umgeht dass sie nicht mal neue Klamotten kriegt. Du verstehst schon den Unterschied zwischen verhungern lassen und keine neue Klamotten kriegen. Und der Höhepunkt wird erreicht, wenn auch dieses Kind der die ganze Zeit über A redet, wie schlecht sie zu ihm waren etc. aber jetzt mit denen zusammen über B ablästert. Stell dir diese Situation vor. Und jetzt denk mal dass du B bist: würde dir nicht mal einen AUgenblick der Satz zu A rausrutschen: Hör mal wenn du dieses Kind so viel unterstützt und er dir Leid tut dann nimm ihn doch wieder zurück! Jetzt muss der Nahe Osten also von den Europärn anhören dass
        man Israelis lieben muss ansonsten wäre man ein rassist.
        Wohl
        gemerkt von denen die die ganze Zeit der Welt vorgemacht wie
        sehr man Juden hassen muss. Das ist eine bodenlose
        Unverschämtheit Menschen die sich verteidigen wie die
        Palästinenser Antisemitismus vorzuwerfen.
        LOL. Auch hier erinnere ich daran, dass es zahlreiche
        Angriffskriege von arabischer Seite waren, welche zur
        Selbstverteidigung Israels und der heutige Situation führten.
        Da wirfst du Sachen durcheinander. Krieg gegen Israel ist nicht Krieg gegen Juden. Da muss sich Israel an die Gecshichte anderer Staaten anreihen. Kein STaat der Welt hat es bisher ohne Unabhängigheitskriege oder ohne einen Krieg zu führen einen Staat errichten können. Da liegt das was Israel passiert ist völlig im EInklang der Geschichte und ist nichts außergewöhnliches. Und jeder im Nahen osten weiss dass die Europär sich nicht
        verändert haben. Dass die Täter von Gestern nicht über Nacht
        zu Lämmern geworden sind.
        Nu, warum sollte das nicht ebenso auf die Araber zutreffen?
        Wie oben schon geschrieben, gab es auch vor Gründung Israelis
        schon Massaker und Antisemitismus der üblen Sorten dort. Nur
        der rassistische Antisemitismus ist dort neu.
        Wie oben auch geschrieben wird dies von meiner Seite aus nicht verneint. Trotzdem bleibt es dbaei dass es ein interessantes Bild ist dass die ewigen Täter auf einmal ihre Opfer unterstützen. Und da kommt Ahmedineschad und sagt das was alle denken:
        Europa hat sich nicht geändert sie sind genauso wie vorher
        auch...aber sie haben es hingekriegt dass sie ihre Minderheit
        ihre ewigen Opfer im Nahen Osten also in einem gebiet was weit
        weg von Europa ist "abgeladen".
        LOL. Du teilst also auch seine Ansicht der Vernichtung? Und
        damit meinte er nicht den Staat sondern die dort lebenden
        Juden?
        Nochmal. Er spricht nicht von der Vernichtung der Juden. Das könnte er auch gar nicht. Innerhalb von paar Minuten wäre er weg vom Fenster weil die Mullahs eingreifen würden. Du musst die Zusammenhänge in denen diese Zitate stehen auch berücksichtigen. Es geht auch gar nicht um Vernichtung ISraels. Das ist eher rhetorisch zu verstehen. Solange sie eine Bedrohung darstellt wird sie auch bekämpft werden. Weil auch in dem Podium wo dieses Zitat aufgetaucht ist war die Rede von den zionisten, die die Front Amerikas gegen den nahen osten unterstützen. Es ist nunmal keine geheime Sache dass USA und Israelische Führung auf einer Wellenlänge sind. SOlange dies so ist wird der Iran natürlich seine Aussagen machen. SIe sprechen ja auch von der Vernichtung der USA. Verstehst du? Es geht aber natürlich nicht darum dass man jetzt alle Amis umbringen will, sondern eher um die Vernichtung seiner Macht, die er gegen die Moslems einsetzt. Das blöde ist, dass die Sprache im Nahen Osten nicht grad diplomatisch abgewogen wird und die Wörter auch meist unpassend ausgesprochen werden. Und deswegen sagt er lassen sie uns Israel in Europa errichten
        dann werde wir es unterstützen...so nach dem Motto es ist
        leicht Israel und die Israelis im fremden gebiet zu
        unterstützen.
        Weiter unten machte ich schon darauf aufmerksam, dass diese
        These die arabische Vertreibungen leugnet. Denn die Mehrheit
        der Israelis kommen aus arabischen Ländern und nur eine
        Minderheit aus Europa.
        Nein das nicht. Ahmedineschad hat gesagt dass man eine Abstimmung machen muss und da hat er nicht unterschieden zwischen Juden und Moslems. Beide Seiten sollen abstimmen. Wenn das einen "moralisch" überlegen macht, dann
        sind wir genauso moralisch wie ihr...denn wie er richtig
        wusste, die Europär würden NIE ein Israel auf ihrem Boden
        erlauben.
        Aha, also sollen sich beide zusammen tun und den Endsieg
        anstreben?
        Du kriegst es in den falschen Hals. Es geht darum dass man hier Völkern Antismeitismus vorwirft von Sieten Europas. Dann müssen die sich das gefallen lassen, dass Ahmedineschad un andere mit der gleiche Logik kommen. Er sagt gut wenn das antismeitisch ist, dann errichtet einen Israel auf eurem Boden und lass uns gucken wie "nett" ihr reagiert. Da weist er auf einen zu tiefst menschliche Gegebenheit hin dass in dieser Welt die Errichtung der Staaten nie ohne Widerstand sich vollzogen haben. Und das daran nicht antisemitisches zu finden ist, wenn jetzt Israel sich behaupten muss. Das ist eine völlig rhetroisch gemeinte Sache. Und geht völlig am Thema vorbei wenn man dem einen darüber hianus gehende Bedeutung beimisst. UNd er sollte Recht behalten: Merkels Äußerung dass sie "es
        entscheiden ablehnt" (was lehnt sie ab? die Errichtung Israels
        in Europa!)haben dass was er gesagt hat bewahrheitet.
        Damit er Recht behält, sollte er - und hiermit auch du, da du
        ihm hier zustimmst - euch entscheiden, ob es nun einen
        Holocaust gab oder nicht. Je nach dem ist diese Argumentation
        nämlich aus eurer Sicht völliger Unsinn.
        Das verstehe ich nicht? 3. Die Frage des Exitsnezrechtes unter die Lupe nehmen.
        Holocaust soll israel ein Existenzrecht geben. SO die
        offizielle Version der Begründungen.
        Nein, so ist es nicht. Aber es kann nicht sein
        dass man ein Verbrechen an den Juden mit Land von den Arabern
        "entschädigt".
        Es wurde hier nichts entschädigt, noch mit Land von Arabern.
        Langsam verrennst du dich hier in ziehmlich üblen Rassismus
        und Antisemitismus. Das hätte ich von dir nicht erwartet.
        Was ist daran Antismeitisch? Israels Existenzrecht wird ganz klar mit dem Holocaust verknüpft. Letztens gab es sogar von Kofi Annan solche Äußerungen. Ich werd mal suchen und dann hier reinstellen. Wenn aber rauskommt dass Engländer USA zb dort viel
        vorher einige Sachen wussten und nicht eingegriffen haben oder
        sogar die Rettung der Opfer vermieden haben dann müssen diese
        Länder unter sich klären wer wieviel gibt.
        Nu, soll ich jetzt noch die Frage der Beteiligung einiger
        arabischer Staaten aufwerfen. Und was sollte dann daraus
        folgen?

        Bekommen nun die Juden in allen Ländern in denen sie je
        verfolgt wurden, einen Teil Land und können dort hunderte von
        eigenen jüdischen Staaten gründen? Nu, dann gäbe es auch im
        Iran einen jüdischen Staat...
        Ja darum gehst. Dass also die Verfolgung von Juden einem Staat nicht sein Existenzrecht geben kann. Was aber immer eingewendet wird. Ich wiess nicht wer der erste war der diese Verknüpfung angestellt hat aber sie ist nicht grad produktiv genau wie der damit zusammenhängende Vorwurf des Antisemitismus an die Menschen die ihr Land und Leben verteidigen. Solange diese unagemessenen Urteile in der Luft schweben werden sie auch von der gegenseite "aufgenommen" und verwendet. Und wenn dies stört und dem entgegengewirkt werden soll, dann mus ganz am Anfang ansetzen: Die Existenz Israels nicht an den Holocaust anknüpfen ihre Bekämpfung nicht mit dem Vorwurf des Antisemistismus totpropagieren. Und hier steht auch Israel in Verantwortung: Er kann nicht in einem Gebiet existieren in dem er sich gegen die Belange aller anderen Staaten und damit die Existenz dieser STaaten bedroht. Er muss sich entscheiden. Ist er im Nahen Osten und damit ein Teil von ihm? Oder nicht? Er kann nicth im Nahen Osten sein und zugleich europäische oder amerikanische Interessen dort verteidigen. Wenn er dies macht und er macht es dann wird er genauso bekämpft wie USA. Und die die zur Vernichtung der USA aufrufen wie Iran werden auch folgerichtig zur Vernichtung Israels aufrufen. Aber man nimt den einen Aufruf und mach daraus eine Debatte um Rassismus und verdrängt den anderen Aufruf zur Vernichtung der USA. Also will Iran schwarze und weisse vernichten eigentlich alles was nicht iranisch ist?

        MfG

        • Antwort von nach einem Tag hilfreich
          Re^4: Oh, muslimischer Nationalismus

          bs"d

          Hallo. Das ist leider nicht richtig. Es gab seit jeher auch im Nahen
          Osten Antisemitismus und auch gewaltsamen Antisemitismus.
          Pogrome sind auch dort nicht unbekannt.
          Deswegen habe ich auch von "nirendswo so weit verbreitet"
          geschrieben was impliziert dass es auch im Nahen Osten gewisse
          Vorgänge gab.
          Das widerspricht aber deiner Aussage: "Auf der anderen Seite gab es im Nahen Osten nicht wirklich Probleme damit" und darauf habe ich bezug genommen. Was also nun? Witzig ist, dass jetzt gerade wo die Juden aus Eruopa
          weggescheucht worden sind man so freundlich und unterstützend
          ist.
          Witzig ist, dass es immer noch genügend Juden in Europa gibt. Das ist so als wenn A ein Stiefkind im hause hat dem nicht mal
          was zu essen gibt das Stiefkind jetzt im Haus des B ist...und
          A kommt und redet ständig über B wie schlecht sie mit dem kind
          umgeht dass sie nicht mal neue Klamotten kriegt.
          Das soll ich ernsthaft auf die hier diskutierte Situation übertragen? Nein, solches Denken ist mir fremd und darauf aufbauend werde ich hier auch nicht diskutieren. Stell dir diese Situation vor.
          Ich stelle es vor, weigere mich aber, dieses auf das jüdische Volk zu übertragen. Ich bin weder in B noch in C Stiefkind, aber das anzuerkennen ist hier wohl schon zu viel verlangt. Da wirfst du Sachen durcheinander. Krieg gegen Israel ist
          nicht Krieg gegen Juden.
          Nein, ich bringe hier nichts durcheinander, da diese Kriege gezielt gegen die jüdische Bevölkerung geführt wurden. Da muss sich Israel an die Gecshichte
          anderer Staaten anreihen.
          Ich habe damit auch keine Problem, du warst es der hier diese Folge nicht tragen wollte. Wie oben auch geschrieben wird dies von meiner Seite aus nicht
          verneint. Trotzdem bleibt es dbaei dass es ein interessantes
          Bild ist dass die ewigen Täter auf einmal ihre Opfer
          unterstützen.
          Dieses Bild sehe ich nicht und ich halte es für antisemitisch geprägt. Nochmal. Er spricht nicht von der Vernichtung der Juden.
          Doch, doch, genau das tat er. Es geht auch gar nicht um Vernichtung
          ISraels. Das ist eher rhetorisch zu verstehen.
          So, so... wie ist es denn dann zu verstehen? Solange sie
          eine Bedrohung darstellt wird sie auch bekämpft werden.
          LOL, es wird immer besser. Wenn sollten denn Israels bedrohen, vor allem im Iran? Das blöde ist, dass die
          Sprache im Nahen Osten nicht grad diplomatisch abgewogen wird
          und die Wörter auch meist unpassend ausgesprochen werden.
          Die Übersetzungen der Reden, welche ich gelesen haben, liese diese Interpretation schon gar nicht mehr zu. Nein das nicht. Ahmedineschad hat gesagt dass man eine
          Abstimmung machen muss und da hat er nicht unterschieden
          zwischen Juden und Moslems. Beide Seiten sollen abstimmen.
          Über was? Wohin die Juden deportiert werden sollen? Du kriegst es in den falschen Hals. Es geht darum dass man
          hier Völkern Antismeitismus vorwirft von Sieten Europas.
          Ich kriege nichts in den falschen Hals, sondern betrachte alle Seiten und Konsequenzen. Dann
          müssen die sich das gefallen lassen, dass Ahmedineschad un
          andere mit der gleiche Logik kommen.
          Mit welcher Logik? Bislang sehe ich keine. Er sagt gut wenn das
          antismeitisch ist, dann errichtet einen Israel auf eurem Boden
          und lass uns gucken wie "nett" ihr reagiert.
          Nu, Israel wurde auf dem Boden des Iran gegründet? Man merkst du nicht, wie rassistisch und nationalistisch diese Denkweise von dir ist? Da weist er auf
          einen zu tiefst menschliche Gegebenheit hin dass in dieser
          Welt die Errichtung der Staaten nie ohne Widerstand sich
          vollzogen haben.
          Das ist ja alles schön. Nur sehe ich nur wenige Staaten wo Unbeteiligte noch nach Jahrzehnten die Vernichtung dieser Staaten fordern. Und das daran nicht antisemitisches zu finden
          ist, wenn jetzt Israel sich behaupten muss. Das ist eine
          völlig rhetroisch gemeinte Sache.
          Wenn ein Staatspräsident über einen anderen Staat dessen Vernichtung fordert, ist das nur rhetorisch? LOL. Und geht völlig am Thema
          vorbei wenn man dem einen darüber hianus gehende Bedeutung
          beimisst.
          Was soll den das Thema sein? Das verstehe ich nicht?
          Das er sich selber widerspricht. 3. Die Frage des Exitsnezrechtes unter die Lupe nehmen.
          Was ist daran Antismeitisch? Israels Existenzrecht wird ganz
          klar mit dem Holocaust verknüpft. Letztens gab es sogar von
          Kofi Annan solche Äußerungen. Ich werd mal suchen und dann
          hier reinstellen.
          Das mag ja sein, dass er sich so äussert. Nur ändert das nichts daran, dass Israel sich auf eine ganz andere Basis stützt. Ja darum gehst. Dass also die Verfolgung von Juden einem Staat
          nicht sein Existenzrecht geben kann.
          Hat er auch nicht. Was aber immer eingewendet wird.
          Mag sein, macht es aber auch nicht richtiger. dann mus ganz am Anfang ansetzen: Die Existenz Israels
          nicht an den Holocaust anknüpfen ihre Bekämpfung nicht mit dem
          Vorwurf des Antisemistismus totpropagieren.
          Erst alles beliebig verdrehen und dann beschweren, dass es so nicht geht? Entschuldige, aber damit bist du bei mir an der falsche Adresse, weil a) ich Israels Existenzrecht so nie begründe und b) Antisemitismus so zu nennen ist, wenn es welcher ist. Und hier steht
          auch Israel in Verantwortung: Er kann nicht in einem Gebiet
          existieren in dem er sich gegen die Belange aller anderen
          Staaten und damit die Existenz dieser STaaten bedroht.
          Israel bedroht die Existenz des Iran? Er muss sich entscheiden. Ist er im Nahen Osten und damit ein Teil von
          ihm? Oder nicht?
          Es hat sich doch schon entschieden. Unter anderem bei der UN wollte es Teil der ensprechenden Sektion werden, was alle arabischen Länder aber ablehnten. Wer muss sich hier also entscheiden? Er kann nicth im Nahen Osten sein und
          zugleich europäische oder amerikanische Interessen dort
          verteidigen.
          Ach, warum denn das nicht? Und wo verteidigt es denn welche Interesse, bitte schön? Wenn er dies macht und er macht es dann wird er
          genauso bekämpft wie USA.
          LOL.

          Kol tuw,
          Eli

          • Antwort von nach 3 Tagen hilfreich
            Re^5: Oh, muslimischer Nationalismus

            Hallo, Das widerspricht aber deiner Aussage: "Auf der anderen Seite
            gab es im Nahen Osten nicht wirklich Probleme damit" und
            darauf habe ich bezug genommen. Was also nun?
            Nicht wirklich Probleme damit= Nicht weit verbreitet. Ich stelle es vor, weigere mich aber, dieses auf das jüdische
            Volk zu übertragen. Ich bin weder in B noch in C Stiefkind,
            aber das anzuerkennen ist hier wohl schon zu viel verlangt.
            du hängst dich unnötig an Wörtern auf. Stiefkind sollte die Minderheitensituation der Juden verdeutlichen in beiden Gebieten (EUropa Naher Osten). Wenn du willst kannst du anstatt des STiefkindes auch die Position des jüngsten Kindes nehmen der von seinen älteren Geschwistern gehänselt wird. Aber wahrscheinlich würdest du dann einwenden dass ihr keine Geschwister seid:=) Egal lassen wirs. Da muss sich Israel an die Gecshichte
            anderer Staaten anreihen.
            Ich habe damit auch keine Problem, du warst es der hier diese
            Folge nicht tragen wollte.
            Doch in dem Moment wo du ein Krieg gegen Israel quasi als Genocide einordnest hast du damit ein Problem. Nochmal. Er spricht nicht von der Vernichtung der Juden.
            Doch, doch, genau das tat er.
            Nein das tut er nicht. Wenn er das so meint dann hätte er dies auch genau so und nicht anders gesagt. Es geht auch gar nicht um Vernichtung
            ISraels. Das ist eher rhetorisch zu verstehen.
            So, so... wie ist es denn dann zu verstehen?
            Es geht um die Vernichtung der Macht des Zionistischen Regimes. Solange sie
            eine Bedrohung darstellt wird sie auch bekämpft werden.
            LOL, es wird immer besser. Wenn sollten denn Israels bedrohen,
            vor allem im Iran?
            Das ist halt die Wahrnehmung.
            DIe einen sehen sich von Iran Irak etc. bedroht. DIe anderen sagen dass sie sich von den anderen bedroht fühlen.

            Nun haben wir in Irak gesehen dass die Bedrohung die Israel und USA dort "gefühlt" haben völlig "subjektiv" und fast schon paranoia war wenn nicht eine bewusste Lüge...Denn wie alle Welt gesehen hat, ist Irak nicht mal in der Lage gewesen sich selber zu verteidigen geschweigen denn ein Land oder zwie Länder anzugreifen, die bis aufs letzte Hemd vollgepumpt sind mit atomwaffen.

            Was lernen wir daraus?

            Dass es eher so scheint, dass die Bedrohungsszenarien der einen Seite sich rein von der Wahrscheinlichkeit her eher objektiv falsch sind als die von der anderen Seite. Das führt dazu dass ich hier auch eher den Iran bedroht sehe als Israel und USA. Das blöde ist, dass die
            Sprache im Nahen Osten nicht grad diplomatisch abgewogen wird
            und die Wörter auch meist unpassend ausgesprochen werden.
            Die Übersetzungen der Reden, welche ich gelesen haben, liese
            diese Interpretation schon gar nicht mehr zu.
            OK. Ich habe jetzt mir die Mühe gemacht und die Reden rausgesucht:
            Das fing alles mit einer Rede zum Jerusalem Tag an. Da hat Ahmadineschad einen Satz von dem Khomeini ZITIERT. Das heisst dieser Satz existiert so und wird so seit langem "wiederholt" ausgesagt. Frage wäre warum jetzt erst so ein Tamtam gemacht wird, wenn es denn wirklich antisemitisch wäre?
            Der zitierte Satz wird in verschiedenen Ausführungen übersetzt:
            Es gibt einmal die Version: As the Imam said Israel must be wiped...As the Imam said The occupieing regime (von Jerusalem) must be wiped....As the Imam said the zionist regime must be wiped...

            Nehmen wir mal an, dass die erste Version stimmt, dann kann dies nicht alleine ausreichen um einen Antisemitismus zu bergünden:
            Denn grds. wird es bei allen anderen Ländern nicht als Genocideaufruf verstanden, wenn so was bzgl. diesen ausgesgat wird. Nehmen wir die konkrete Aussage in der gleichen Rede die USA müsse vernichtet werden.
            Auch baut die ganze Rede auf der Vernichtung des Zionismus und der USA auf und nicht auf die Vernichtung von Juden. Der Typ geht die gnaze Zeit in der Rede auf den Zionismus ein und über die USA und seine Verbrechen. Und mit keinem Wort erwähnt er Juden oder Juden töten vertreiebn oder sonst was.
            AUch sagt er an einer Stelle:
            "The palestinian issue has not ended. It would end when a government belonging to the Palestinian people takes over, the homeless return home and a free election is held to form a government representing all people,"
            http://www.irna.ir/en/news/view/line-17/051026590417...
            Er hätte auch sagen können, es endet wenn wir die Juden vertrieben haben. Aber er sagt es endet wenn die Palästinenser ein land haben. Dieser Satz wurde natürlich gründlich aus dem Mediengetöse rausgehalten. Du kriegst es in den falschen Hals. Es geht darum dass man
            hier Völkern Antismeitismus vorwirft von Sieten Europas.
            Ich kriege nichts in den falschen Hals, sondern betrachte alle
            Seiten und Konsequenzen.
            Nein. Du betrachtest einseitig. Was man einfach daran erkennen kann, dass ein Aufruf zur Vernichtung Israels oder des zionisteischen Regimes zu einem Genocideaufruf wird aber der AUfruf zur Vernichtung der USA in der gleichen Rede einfach ignoriert wird ohne eine Stellungnahme. Dann
            müssen die sich das gefallen lassen, dass Ahmedineschad un
            andere mit der gleiche Logik kommen.
            Mit welcher Logik? Bislang sehe ich keine.
            Hier die LOgik:
            Nach der Rede von wegen Israel müsse vernichtet werden, haben israelische und andere Verantwortliche dem Ahmedineschad antismeitismus und genocideaufruf vorgeworfen und er hat dann in seiner nächsten Rede genau diesen Voruwrf aufgegriffen und gesagt dass sie den Holocaust myhstisieren und es als Unterstütuung der israelischen besatzung missbrauchen. Und gefragt wenn die Unterstützuung von Israel wirklich eine logische FOlge des Holocaust ist, dann wäre es doch logischer diese Unterstützung in einem gebiet zu machen, in dem die Juden friedlicher und ohne Antisemistismus leben können also in Europa und anderswo. Das war eine völlig ironisch zynische Argumentation, der rhetorisch zu verstehen ist. Weil hier gibts schon ohne einen Stattsgründung schon genug ANtisemistimus der mit einer Staatsgründung andere Ausmaße annehmen würde. Damit hat er versucht die Postionen der anderen Seite den Kampf gegen ISarel als Antismeitismus zu zeigen mit einer Gegenargumentation zu vernichten. Er sagt gut wenn das
            antismeitisch ist, dann errichtet einen Israel auf eurem Boden
            und lass uns gucken wie "nett" ihr reagiert.
            Nu, Israel wurde auf dem Boden des Iran gegründet? Man merkst
            du nicht, wie rassistisch und nationalistisch diese Denkweise
            von dir ist?
            Warum von mir? Das ist eine Erklärung für die Rede von Ahmadinescad. Ich habe in keiner Weise meine eigene Postion hierzu dargestellt. Und seine Postion hierzu sind alles andere als nationalistisch, weil er alles andere als ein persischer Nationalist ist. Da weist er auf
            einen zu tiefst menschliche Gegebenheit hin dass in dieser
            Welt die Errichtung der Staaten nie ohne Widerstand sich
            vollzogen haben.
            Das ist ja alles schön. Nur sehe ich nur wenige Staaten wo
            Unbeteiligte noch nach Jahrzehnten die Vernichtung dieser
            Staaten fordern.
            Es geht um die Vernichtung des Regimes. Er sieht es als ein projekt von USA/EUropa um im Nahen Osten, die ein permanentes Konfliktherd zu schaffen dienen sollte, damit dieses Gebiet permenant in einem destabilisierten zusatnd gehalten wird... D.h. in dem Moment wo Israel nicht zu einer Destabilisierung des Gebiets beiträgt sondern sich entschließt mit den anderen Frieden zu schließen ist die Sache auch gegessen. Aber echter Frieden. Nicht hier habt ihr Gaza, als ob man ein STück Fleisch vor die Hunde wirft. Und das daran nicht antisemitisches zu finden
            ist, wenn jetzt Israel sich behaupten muss. Das ist eine
            völlig rhetroisch gemeinte Sache.
            Wenn ein Staatspräsident über einen anderen Staat dessen
            Vernichtung fordert, ist das nur rhetorisch? LOL.
            Er fordert auch die Vernichtung von USA. Und geht völlig am Thema
            vorbei wenn man dem einen darüber hianus gehende Bedeutung
            beimisst.
            Was soll den das Thema sein?
            Das Thema war eine argumentative Sache die auf Bemühungen seitens USA zurückgeht, die jetzt Druck auf Pakistan und Irak ausüben damit sie die Exitensz Israels anerkennen. Er hat in der gleichen Rede gesagt, dass solange es keinen Palästinensichen Staat gibt, solange die Flüchtlinge nicht nach Hause dürfen es keine ANerkennung geben wird. Und alle Staaten, die denken Israel wäre auf Frieden aus sich töuschen und sie dieser Täuschung unterliegend für ihre eventuelle Anerkennung bitter bezahlen werden. Indirekt hat er damit eigentlich auch vorausgesagt dass diese Staaten vernichtet werden...

            MfG

            Ach übrigens hier zwei Links zu Aussagen aus jüdischen gemeinden in Amerika und Iran, die genau das fordern was Ahmedineschad fordert, nach deiner Logik wären diese also auch antisemiten und würden einen genocide an den juden fordern...: Übrigens die haben die Rede genau so verstanden wie es eigentlich zu verstehen ist:

            http://www.irna.ir/en/news/view/line-17/051029150218...
            http://www.irna.ir/en/news/view/line-17/051028383017...

        • Antwort von nach einem Tag hilfreich
          Re^4: Oh, muslimischer Rassimus

          Hi! Es geht auch gar nicht um Vernichtung
          ISraels. Das ist eher rhetorisch zu verstehen.
          ROTFL!!!

          Auf der Witzseite hättest du dafür von mir ein Sternchen bekommen!

          Nur mal ganz nebenbei:
          Wenn Bush sich vors Mikro stellt und was von "Schurkenstaaten" blubbert und dass die dortigen Regierungen beseitigt werden müssen, ist das dann auch "eher rhetorisch" zu verstehen?

          Grüße
          Heinrich



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