Re^4: Vorratsdatenspeicherung
Na klar ist technisch alles machbar, das war aber auch nicht
die Frage. Sondern was nützt es, wenn die Verbindungsdaten
bekannt sind, wenn der 'Bezieher' unerkannt bleibt.
Nicht viel ;), da hast Du recht. Ausser man kann über die
mitgeschnittenen Logs (Proxy) Anhaltspunkte über die Identität
des Benutzers finden.
das reicht aber dann noch nicht als Beweis und auch eine Hausdurchsuchung könnte fraglich sein
Teilweise werden mit Gemein- oder Staatsgelder öffentliche
City-WLANs etc. aufgebaut, die aber genau diese Anforderung an
Verbindungsdaten nicht erfüllen.
Da müßte man mehr Einzelheiten wissen (Registrierung /
Authentifizierung). Zumindest die
MAC-Adresse(Netzwerkkarten-Adresse) ist dem WLAN-Router
bekannt, oder?
Weisst du wie lange ein WLAN-Router die Mac-Adresse behält ?
Genau bis er mal abgeschaltet wurde. Also wenn die irgendwo
nen WLAN-Router rausreissen, dann sind idR die Verbindungsdaten weg.
Und was nützen die MAC-Adressen eines WLAN-Routers ?
Erst müsste man mal wissen, wem gehört welche MAC-Adresse. Und
überhaupt verwenden Hacker den promiscuous Mode, den praktisch jede Netzwerkkarte eingebaut hat. Erstens bist du damit realtiv unsichtbar und zweitens lässt sich dort die MAC-Adresse maskieren. (Wenn du dich dafür interessierst - einfach danach googlen -)
Wie du sagtest, technisch ist alles machbar. Ich fragte mich nur, wie
wollen die die Vorratsdatenspeicherung wirklich durchsetzen und etwas profitieren, wenn schon die einfachsten I-Netzugänge (ob CityWAN oder
nicht geschlossener privater AP) nicht zu überwachen sind. Viel Gerede um Nichts, nur dass der relativ unbescholtene Kleinbürger besser überwacht werden kann und der Staat noch etwas mehr Macht hat, um zu Schnüffeln und sich selber zu verwalten.