Kabelmodem - und Probleme mit Internetzugang

Von: , Frage gestellt am Mo, 5. Mär 2001

Hallo liebe Experten!

Zunächst bekommt Ihr alle Infos, bevor ich zur Frage komme:

Ich gehe über die Leitung eines Kabelfernsehnetzes ins Internet.
In der letzten Woche konnte ich zwei mal für mehr als 12 Stunden nicht ins Internet.
Das online-Lämpchen brannte.
Beim Start des IE blinkte in kurzen Abständen das Senden-Lämpchen; das Empfangen-Lämpchen blieb aber finster.

Beim ersten Mal rief ich die Hotline meines Providers an.
Mit dem netten Herrn am Telefon begab ich mich auf Fehlersuche:

Kabelmodem ausstecken, wieder anstecken: Null Erfolg.
IP Adresse pingen: i.O.
Gateway pingen: i.O.
Dann versuchte er, meinen Rechner zu pingen, wurde aber von der Firewall abgeblockt.
Also: Firewall abschalten.
Rechner pingen: i.O.
Ratlosigkeit.

Während wir noch überlegten, was wir noch probieren könnten, ging der Rechner plötzlich online (ein Dutzend Mails bimmelte herein!)

Der Effekt war mit keiner Aktion zeitlich in Zusammenhang zu bringen!

Heute war es wieder soweit: Seit gestern nachmittag konnten wir nicht ins Internet.

Heute: Keine Hotline angerufen, sondern selbst herumprobiert:
IP gepingt: i.O.
Gateway gepingt: i.O.
Firewall abgeschaltet - und Minuten später (weiß nicht, vielleicht 20 min?) bimmelten endlich die Mails.

Der Techniker von der Hotline meinte letztens, wäre die Firewall "schuld" gewesen, hätte der Rechner sofort nach Abschalten der Firewall online gehen müssen.

Kann - technisch gesehen - die Firewall überhaupt Verursacher des Problems ein, und wenn ja, wieso dauert es nach dem Deaktivieren jedesmal Minuten, bis der Rechner online geht???

Die Firewall heißt ZONEalarm und ist noch nicht registriert (was wir aber auch kaum machen werden, wenn sie wirklich das Online-Gehen verhindert).

Braucht Ihr sonst noch eine Information, um dem Fehler auf die Spur zu kommen?

Und was ratet Ihr mir für die Zukunft?

Ziemlich ratlose Grüße

Hanna

5 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 2 Stunden hilfreich
    Re: Kabelmodem - und Probleme mit Internetzugang

    Hallo liebe Experten!

    Zunächst bekommt Ihr alle Infos, bevor ich zur Frage komme:

    Ich gehe über die Leitung eines Kabelfernsehnetzes ins
    Internet.
    In der letzten Woche konnte ich zwei mal für mehr als 12
    Stunden nicht ins Internet.
    Das online-Lämpchen brannte.
    Beim Start des IE blinkte in kurzen Abständen das
    Senden-Lämpchen; das Empfangen-Lämpchen blieb aber finster.

    Beim ersten Mal rief ich die Hotline meines Providers an.
    Mit dem netten Herrn am Telefon begab ich mich auf
    Fehlersuche:

    Kabelmodem ausstecken, wieder anstecken: Null Erfolg.
    IP Adresse pingen: i.O.
    Gateway pingen: i.O.
    Dann versuchte er, meinen Rechner zu pingen, wurde aber von
    der Firewall abgeblockt.
    Also: Firewall abschalten.
    Rechner pingen: i.O.
    Ratlosigkeit.

    Während wir noch überlegten, was wir noch probieren könnten,
    ging der Rechner plötzlich online (ein Dutzend Mails bimmelte
    herein!)

    Der Effekt war mit keiner Aktion zeitlich in Zusammenhang zu
    bringen!

    Heute war es wieder soweit: Seit gestern nachmittag konnten
    wir nicht ins Internet.

    Heute: Keine Hotline angerufen, sondern selbst herumprobiert:
    IP gepingt: i.O.
    Gateway gepingt: i.O.
    Firewall abgeschaltet - und Minuten später (weiß nicht,
    vielleicht 20 min?) bimmelten endlich die Mails.

    Der Techniker von der Hotline meinte letztens, wäre die
    Firewall "schuld" gewesen, hätte der Rechner sofort nach
    Abschalten der Firewall online gehen müssen.

    Kann - technisch gesehen - die Firewall überhaupt Verursacher
    des Problems ein, und wenn ja, wieso dauert es nach dem
    Deaktivieren jedesmal Minuten, bis der Rechner online geht???

    Die Firewall heißt ZONEalarm und ist noch nicht registriert
    (was wir aber auch kaum machen werden, wenn sie wirklich das
    Online-Gehen verhindert).

    Hallo Hanna
    ZoneAlarm hab ich auch, man muß unter programs beim Intenet Explorer und bei Outlook Express "Allow connect" einstellen (einfach Häkchen reinklicken). Bei Alerts ein Häkchen rein bei Show Alert Window, dann fragt das Programm nach, wenn was ins Internet will.
    Brauchst Du nicht registrieren lassen, läuft auch so, gutes Programm ;-)
    Gruß
    Rainer

  2. Antwort von nach 8 Stunden hilfreich
    Re: Kabelmodem - und Probleme mit Internetzugang

    Hallo Hanna

    An der Firewall kann es sicher nicht liegen. Ich gehe ja auch über Telekabel und mit Zonealarm ins Internet. Zusätzlich habe ich auch noch den Webwasher und NortenAntiVirus laufen und habe keinerlei Probleme mit Mails.

    Die Probleme, die ich gelegentlich hatte, lagen bisher immer am Provider.

    Gruß
    Edith

  3. Antwort von nach einem Tag hilfreich
    Re: Kabelmodem - und Probleme mit Internetzugang

    Hallo, Der Techniker von der Hotline meinte letztens, wäre die
    Firewall "schuld" gewesen, hätte der Rechner sofort nach
    Abschalten der Firewall online gehen müssen.

    Kann - technisch gesehen - die Firewall überhaupt Verursacher
    des Problems ein, und wenn ja, wieso dauert es nach dem
    Deaktivieren jedesmal Minuten, bis der Rechner online geht???

    Es könnte sein, dass der Provider einen watchdog-Mechanismus laufen hat, d.h. es werden Pakete abgeschickt, die prüfen sollen, ob die Station noch aktiv ist. Zonealarm würde diese Pakete blocken. Prüfe mal das zonealarm-Logbuch, welche Pakete geblockt wurden und von wem sie kamen. Sollte da ein Host deines Providers drunter sein, kannst du diese manuell freigeben (bei security).

    Gruß
    Stefan

    • Antwort von nach einem Tag hilfreich
      Re^2: Kabelmodem - und Probleme mit Internetzugang

      Danke für Deinen Tipp, ich werde das Logbuch überprüfen!

      Nur: Von so einem watchdog sollte der Mensch an der Hotline aber wissen, oder?

      Mir war im Sommer aufgefallen, dass unser Rechner fast pausenlos gepingt worden ist, (so an die 20 mal pro Tag), und das über Wochen.
      Der ping-Test kam, wie wir schließlich herausfanden, von unserem Provider.
      Einige Mail-Anfragen diesbezüglich wurden nur ignoriert.
      Jetzt haben wir die Firewall so eingestellt, dass keine Meldung mehr kommt, wenn der Rechner gepingt wird.

      Auf dieses ständige Pingen hin angesprochen, meinte der Mensch an der Hotline, dass das nicht üblich sei, und dass er es sich nur so erklären könne, dass da ein unterbeschäftigter Mitarbeiter sich einen Spaß gemacht hat.
      Eine diesbezügliche Mail hätte Abhilfe schaffen können, sie hätten dann dem Betreffenden das Pingen untersagt.

      Auf meine Aussage, dass wir mehrere Mails geschickt hätten mit der Bitte um Erklärung, entschuldigte er sich.

      Wenn mir die Hotline-Mitarbeiter nicht weiterhelfen können - wer dann???

      Hanna

      *logbuchprüfend*
      *nichtdurchblickend* Es könnte sein, dass der Provider einen watchdog-Mechanismus
      laufen hat, d.h. es werden Pakete abgeschickt, die prüfen
      sollen, ob die Station noch aktiv ist. Zonealarm würde diese
      Pakete blocken. Prüfe mal das zonealarm-Logbuch, welche Pakete
      geblockt wurden und von wem sie kamen. Sollte da ein Host
      deines Providers drunter sein, kannst du diese manuell
      freigeben (bei security).

      Gruß
      Stefan

      • Antwort von nach einem Tag hilfreich
        Problem Hotline

        Hallo Hanna,

        von Hotlines kann ich aus beiden Perspektiven ein Lied singen - als Anrufer und als jemand, der so ein Ding mal aufgebaut hat.

        Hotline-Mitarbeiter sind zumeist ungelernte Arbeitskräfte, die nach einer kurzen Einweisung (oder sogar nur mit "learning-by-doing") auf die Menschheit bzw. die Anrufer losgelassen werden. Entsprechend ist oft die Qualität der Antworten. Da die Bezahlung nicht besonders ist, hat man zudem das Problem einer oft extremen Fluktuation - was wiederum den allgemeinen Skill-Level senkt. Eine Hotline hat den Sinn, das wirklich qualifizierte Personal von der Aussenwelt abzuschirmen, damit dort die vorsortierten Problemmeldungen bearbeitet werden können, was nicht möglich wäre, wenn alle 5 Minuten ein Kunde "stören" würde.

        Soviel zu deiner Frage, ob ein Hotline-Mensch davon wissen sollte - unter Umständen hat der in der Woche davor noch Pizza ausgeliefert!

        Manche der Antworten, die dir der Hotline-Mensch gegeben hat sind schlicht zum Brüllen: Ich stelle mir grade einen gelangweilten Provider-Angestellten vor, der ständig pings von seiner Station absetzt... ;-O

        An deiner Stelle würde ich die pingende Station des Providers in die lokale Zone aufnehmen. Könnte sein, dass es dann funzt.

        Gruß
        Stefan Danke für Deinen Tipp, ich werde das Logbuch überprüfen!

        Nur: Von so einem watchdog sollte der Mensch an der Hotline
        aber wissen, oder?

        Mir war im Sommer aufgefallen, dass unser Rechner fast
        pausenlos gepingt worden ist, (so an die 20 mal pro Tag), und
        das über Wochen.
        Der ping-Test kam, wie wir schließlich herausfanden, von
        unserem Provider.
        Einige Mail-Anfragen diesbezüglich wurden nur ignoriert.
        Jetzt haben wir die Firewall so eingestellt, dass keine
        Meldung mehr kommt, wenn der Rechner gepingt wird.

        Auf dieses ständige Pingen hin angesprochen, meinte der Mensch
        an der Hotline, dass das nicht üblich sei, und dass er es sich
        nur so erklären könne, dass da ein unterbeschäftigter
        Mitarbeiter sich einen Spaß gemacht hat.
        Eine diesbezügliche Mail hätte Abhilfe schaffen können, sie
        hätten dann dem Betreffenden das Pingen untersagt.

        Auf meine Aussage, dass wir mehrere Mails geschickt hätten mit
        der Bitte um Erklärung, entschuldigte er sich.

        Wenn mir die Hotline-Mitarbeiter nicht weiterhelfen können -
        wer dann???

        Hanna

        *logbuchprüfend*
        *nichtdurchblickend*

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