Mind Map

Von: , Frage gestellt am Di, 14. Jun 2005

Hallo,

ich hoffe, dies ist das passende Brett...

Wir sollen im Rahmen einer Vorlesung einen Text lesen (etwa 6 Seiten) und diesen in einem MindMap (A4) zusammenfassen.
Mein Mindmap ist jetzt fertig und ich habe noch etwas Zeit es zu korrigieren (und mich verrückt zu machen ;)) Mein MindMap wirkt etwas überladen, allerdings will ich ja damit nicht lernen, sondern andere über den Inhalt des Textes informieren.
Jetzt habe ich das Mindmap einer Kommilitonin gesehen und dieses war wesentlich kürzer und übersichtlicher, dafür enthielt es deutlich weniger Informationen.

Gibt es eine Richtlinie, wieviele Unterpunkte es in etwa sein sollten, damit das Ganze nicht zu überladen ist?
Ich habe jetzt 7 Verzweigungen mit jeweils 5 bis 8 Unterpunkten - diese nicht als Wort, sondern als Halbsatz.
Meine Kommilitonin hat etwa 5 Verweigungen mit 2 bis 3 Unterpunkten und verwendet nur Schlagwörter.
Wie soll ein Mindmap nun aussehen?

Ich habe zwar etwas bei Google gefunden, allerdings bezieht sich das eher auf Ideensammlungen und nicht auf eine Textzusammenfassung.

Gruß
Tato

17 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 55 Minuten 0 hilfreich
    Re: Mind Map

    Hi Tato,

    also intuitiv würde ich es eher wie deine Kommilitonin machen. Man will ja mit einer Mindmap ja auch nur eine grobe Gliederung zeigen, dass man den Überblick nicht verliert.

    Stichworte sind deswegen wahrscheinlich auch besser, weil sonst wahrscheinlich alles recht 'überladen' wird. Weiterführende Informationen könntest ja gesondert machen (Idee: könntest ja in die Mind Map reinschreiben 'siehe Blatt blabla für weitere Infos', und die neben die Mind Map hängen etc.)

    [vielleicht interessant?? ich benutze das ganz gern und finds recht praktisch.. http://www.pctipp.ch/downloads/dl/28562.asp )

    mfg
    Matze

  2. Antwort von nach 7 Stunden 1 hilfreich
    Re: Mind Map

    Hallo Tato,

    erstmal möchte ich mich meinem Vorposter anschliessen: Du wirst wahrscheinlich viel an Übersicht gewinnen, wenn Du die Halbsätze durch Schlagwörter ersetzt. Eventuell lies Dir vorher den Text nochmal durch, damit Du auch unter Stress noch weisst, was Du mit den Schlagwörter sagen wolltest ;-) Gibt es eine Richtlinie, wieviele Unterpunkte es in etwa sein
    sollten, damit das Ganze nicht zu überladen ist?
    Ich habe jetzt 7 Verzweigungen mit jeweils 5 bis 8
    Unterpunkten - diese nicht als Wort, sondern als Halbsatz.
    Meine Kommilitonin hat etwa 5 Verweigungen mit 2 bis 3
    Unterpunkten und verwendet nur Schlagwörter.
    Wie soll ein Mindmap nun aussehen?
    Disclaimer: es handelt sich hier um eine Laienmeinung, die sich lediglich auf den gesunden Menschenverstand stützt ;-) Aber ich würde generell das Mindmap genau so anlegen, dass ich damit klar komme. Trotzdem meine ich mich an eine Fausregel zu erinnern, dass man nicht mehr als 7 Strukturierungsebenen nehmen soll (kommt allerdings aus dem Webdesing, nicht vom Mindmapping). Also 7 Oberpunkte mit max 7 Unterpunkten. Wobei ich mir schon überlegen würde, ob in Deinen 6 Seiten Text wirklich soo viel Information drin steckt, dass Du diese so entstehenden 49 Punkte "ausfüllen" kannst... Aber das kommt auch ein wenig drauf an, wie lange Du reden sollst und wie gut Du Dich im Thema auskennst. Sprich, hast Du 5 min über Dein Fachgebiet wo Du schon seit 100 Jahren arbeitest, reicht's vielleicht aus wenn Du Dir ein paar Stichwörter aufschreibst und alles andere dann von alleine aus Dir raussprudelt. Was anderes wäre es, wenn Du lange über ein Dir eher fremdes Thema reden sollst ;-) Dann wäre es zumindest mir einfach lieber mehr und ausführlichere Stichworte zu haben...

    *wink* und viel Erfolg beim Vortrag

    Petzi

    • Antwort von nach 12 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Mind Map

      Hallo,

      ich soll damit keinen Vortrag halten. Es soll nur abgegeben werden und die anderen können sich es kopieren und anschauen (macht wahrscheinlich eh keiner). Die würden dann anstelle des ganzen Textes nur mein MindMap anschauen. Da jeder Text anders ist, sind sie mit dem Thema nicht vertraut und es reicht nicht immer ein Schlagwort. Trotzdem würde ich es gerne noch etwas komprimieren.
      Ich werd mal schauen, was ich kürzen kann...

      Ich persönlich kann mit fremden MindMaps nicht wirklich viel anfangen, meiner Meinung nach sind sie zum Ideen sammeln oder zum Lernen (dann kenne ich aber das Thema und muss es mir nur noch merken). Um ein fremdes Thema zu verstehen, brauche ich mindestens Halbsätze. Aber die Vorgabe ist ja ein MindMap, also bekommen die ein Mindmap...


      Gruß
      Tato

      • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
        @Tato

        Hallo Tato ich soll damit keinen Vortrag halten. Es soll nur abgegeben
        werden und die anderen können sich es kopieren und anschauen
        (macht wahrscheinlich eh keiner). Die würden dann anstelle des
        ganzen Textes nur mein MindMap anschauen.
        Genau dafür sind MindMaps meiner Meinung nach nicht geeignet, ein Hand-Out oder Thesenpapier würde den Zweck eher erfüllen. Aber ich weiß wie Dozenten (und besonders Dozentinnen) sein können und deshalb würde ich das MindMap so wie es ist abgeben, ausführlich und für dich verständlich. Jeder hat seine eigene Art MindMaps anzulegen. Meine waren zu Beginn auch sehr ausführlich und irgendwie unhandlich. Daraufhin bin ich von MindMaps wieder zu "normalen" Notizen übergegangen und komme damit sehr viel besser klar.
        Um einen komplexen Text darzustellen (vor einer Gruppe, die den Text nicht kennt) sind MindMaps denkbar ungeeignet, denn sie sind relativ unstrukturiert und unübersichtlich. MindMaps sind eher dazu da um Ideen zu verschriftlichen oder ein sehr grobes Konzept erstmal für sich niederzuschreiben.

        Trotzdem ... viel Erfolg!
        Vanessa

  3. Antwort von nach 8 Stunden 1 hilfreich
    Re: Mind Map - Beispiele

    Hallo die Damen und Herren.

    Mindmaps sind dazu gedacht beide Gehirnhälften anzusprechen. Einmal über das optische und ein anderes Mal über den Inhalt (so in etwa. Dient auch der besseren Vermittlung des Wissens). Lange Rede, kurzer Sinn: hier sind Beispiele für Mindmaps zu finden -> http://www.schnydrig.ch/mindmaps.htm <- Runterladen und entpacken muss man allerdings selbst ;-)

    HTH
    mfg M.L.

  4. Antwort von nach 12 Stunden 0 hilfreich
    '... mit fremden MindMaps nicht viel anfangen'

    so ist es. Mindmaps sind eine Mode-Erscheinung. Brauchbar sind sie allenfalls für den Eigengebrauch, denn jeder legt andere Strukturen an, jeder denkt anders, jeder hat andere Assoziationen. Es gibt brauchbarere Weisen, Übersicht zu schaffen.

    jp

    • Antwort von nach 13 Stunden 0 hilfreich
      Re: '... mit fremden MindMaps nicht viel anfangen'

      so ist es. Mindmaps sind eine Mode-Erscheinung. Brauchbar sind
      sie allenfalls für den Eigengebrauch, denn jeder legt andere
      Strukturen an, jeder denkt anders, jeder hat andere
      Assoziationen. Es gibt brauchbarere Weisen, Übersicht zu
      schaffen.
      Und wie schafft man es, seine Dozentin zufrieden zustellen (MindMap erfolgreich abzuliefern) und zugleich seinen Kommilitonen zu ermöglichen, dass diese wenigstens etwas von diesem Zettel provitieren können?
      Hat da jemand eine Idee?

      Achso, einen extra Zettel sollen wir nicht abgeben - nur das Mindmap.
      Ich mein, mir persönlich bringt es so kaum etwas. Damit kann man nicht lernen und das muss ich auch nicht. Präsentieren will ich das auch nicht. Mach ich das nur, um die Dozentin zufiereden zu stellen? Dann brauch ich ja nichts ausführlich schreiben, da sie den Text eh kennt. Sollen es meine Kommilitonen lesen, macht es mehr Sinn, wenn es ausführlich ist, denn dann haben sie die Chance etwas annähernd zu verstehen...

      Da das so anscheinend keinen Sinn macht, können wir ja versuchen der Sache einen Sinn zu verschaffen.

      Was würdet ihr machen?

      Gruß
      Tato

      • Antwort von nach 22 Stunden 0 hilfreich
        Sinn

        Da das so anscheinend keinen Sinn macht, können wir ja
        versuchen der Sache einen Sinn zu verschaffen.

        Was würdet ihr machen?
        Du mußt eine Entscheidung treffen zwischen Anpassung und Autonomie.
        Intellektuell hättest Du das Zeug zu letzterem. Also warum probierst Du's nicht mal?

        jp

        • Antwort von nach einem Tag 3 hilfreich
          Re: es gibt einen...Sinn

          Viele Sachen, die man (gerade im Grundstudium) macht, haben zunächst wenig Sinn, aber die sind nichts anderes als wissenschaftliche Propädeutik. Die Studenten sollen lernen, sich mit wissenschaftlichen Arbeitstechniken vertraut zu machen oder diejenigen, die in der Schule schon angelegt wurden, zu vetriefen.
          Wie sinnlos das alles erscheinen kann, hab ich in meinem ersten Semester damals selbst erfahren, als ich meine allerallererste Hausarbeit abgab. Die Arbeit war inhaltlich recht gut, die Dozentin gab mir dennoch ne ziemlich (um es gewählt auszudrücken) mediocre Note, und als ich sie entsetzt anguckte, sagte sie mir: "Najaaaa, sie haben halt noch einige Formfehler (Zitate usw.) gemacht, und die Hausarbeiten sind ja eigentlich nur dafür gut, ihnen beizubringen, wie man´s NICHT macht!" Immerhin hat sie noch versucht, mich zu trösten, als sie hörte, dass es meine erste war, sie meinte, dafür wäre sie allerdings ziemlich gut. Und was hab ich daraus gelernt? Ich hab es SO nicht mehr gemacht ;))
          Wenn du also denkst, du tust nur deiner Dozentin nen Gefallen, dann ist das so nicht ganz richtig. Aber du hast natürlich die Möglichkeit, zwei Mindmaps zu machen, eine für die Dozentin, und eine, die du ihr mit den Worten abgibst: "Hier noch etwas ausführlicher für die, die den Text nicht gelesen haben!" ;)

          Gruß, Dine [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]



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