Nachdenklich...
Von: , Frage gestellt am Di, 26. Sep 2006
Hallo,
ich war gestern auf dem Elternabend meines Jüngsten (8J. 3.Klasse) und da gab es so ein paar Äusserungen aber auch sichtbare Dinge die mich noch immer beschäftigen.
So sagte der FG2 Lehrer(HSU/Religion) das es der Klasse an sozialen Kompetenzen mangelt und es zu viele Cliquen gibt, gleichzeitig sei er aber erfreut über die Entwicklung der letzten zwei Jahre!
Weiterhin gab er zum besten das, wenn er gefragt worden wäre wie er die Klasse beschreiben soll, er wohlmöglich mit der Umschreibung "Stell dir mal einen Raum voller sprechender Flummis vor!" getan hätte.
Auch gab er in einem Halbsatz zu das die Noten die er vergibt gerade im mündlichen Bereich persönlich gefärbt sind. Und er erzählte das bei ihm im Unterricht nur ca. 7 der 26 Schüler stetig/ständig mündlich mitarbeiten, dazu gesellen sich dann und wann dann noch ungefähr 4 bis 5 weitere. Ihm ist das zu wenig, und er fordert von uns Eltern doch Kinder zu mehr Mitarbeit anzuhalten.
Nun mache ich mir Gedanken was der so in der Klasse abgehen mag, zudem die Klassenlehrerin dazu meinte das sie die Klasse nie aus den Augen lassen darf und sie permanent fordern muss um vernünftigen Unterricht machen zu können.
Es soll ungefähr 5 Schüler geben die im Arbeitstempo und Schreibgeschwindigkeit nicht auf dem Stand der 3. Klasse sind (mein Sohn gehört wohl auch dazu, wobei vergessen wird das er auditive Wahrnehmungsschwierigkeiten hat).
Ich habe gefragt ob diese Klasse denn nun sehr unruhig wäre, doch eine konkrete Antwort bekam ich nicht. Es wurde nur gesagt das gut die Hälfte! der Klasse selbst bei kleinsten Kleinigkeiten sofort abgelenkt ist.
Diese Ausage bedeutet weder ja noch nein, doch mehr war an Information trotz Nachfrage auch anderer Eltern nicht drin.
Man könnte sich jetzt fragen warum ich diese Frage gestellt habe, klar mein Sohn beschwert sich oft darüber das er sich durch andere gestört und abgelenkt fühle da sie immer reden würden. Hier zu Hause schaffe ich es ihn auch über 45 Minuten mit Nebengeräuschen halbwegs konzentriert zu halten. In der Schule jedoch bekomm ich oft zu hören das er es eben nicht schafft konzentriert zu bleiben, deshalb meine Nachfrage...
Nur wirklich weiter bin ich damit immer noch nicht um ihn vernünftig helfen zu können...
Weiterhin musste ich sehen warum mein Sohn mir immer erzählt er müsste zum abschreiben von der Tafel seinen Stuhl umrücken, was ich nicht nachvollziehen konnte.
Die Tischordnung ist meines Erachtens katastrophal, rechts und links gibt es zwei diagonal angeordnete 6'er Gruppen (die hintere etwas eingerückt zur Mitte) und in der Mitte vorn einen Einzeltisch und dahinter einen 2'er Tisch. Vier derjenigen die an den beiden vorderen 6'er Tischgruppen sitzen sind jene welche die immer rücken müssen da der Winkel zur Tafel gänzlich nicht stimmt. Dies führt wohl beim abschreiben auch des öfteren mal zu kleineren Tumulten und Unruhe in der Klasse.
Auf die Nachfrage ob diese Tischanordnung nicht besser sein könnte und wie es sich denn mit der Sitzordnung verhält, wurde auf die Tischordnung gar nicht eingegangen und was die Sitzordnung anging hieß es es jedes Kind wolle ja mal vorne sitzen deshalb würde regelmäßig Plätze getauscht. (Stimmt mittlerweile zum dritten mal!)
Was angesichts der Tatsache das mehrere Kinder Lernschwächen haben, die bekannt sind, nicht gerade förderlich scheint. Da auch diese Kinder hinten sitzen müssen obwohl bekannt ist das dies für sie und ihren Lernerfolg nicht gut ist.
Nun frage ich mich wie wir als Eltern hier positiv für alle Kinder einwirken können. Ist ja nicht so das es nur um meinen Sohn geht sondern auch um alle anderen.
Mit nachdenklichen Grüßen
Andrea
ich war gestern auf dem Elternabend meines Jüngsten (8J. 3.Klasse) und da gab es so ein paar Äusserungen aber auch sichtbare Dinge die mich noch immer beschäftigen.
So sagte der FG2 Lehrer(HSU/Religion) das es der Klasse an sozialen Kompetenzen mangelt und es zu viele Cliquen gibt, gleichzeitig sei er aber erfreut über die Entwicklung der letzten zwei Jahre!
Weiterhin gab er zum besten das, wenn er gefragt worden wäre wie er die Klasse beschreiben soll, er wohlmöglich mit der Umschreibung "Stell dir mal einen Raum voller sprechender Flummis vor!" getan hätte.
Auch gab er in einem Halbsatz zu das die Noten die er vergibt gerade im mündlichen Bereich persönlich gefärbt sind. Und er erzählte das bei ihm im Unterricht nur ca. 7 der 26 Schüler stetig/ständig mündlich mitarbeiten, dazu gesellen sich dann und wann dann noch ungefähr 4 bis 5 weitere. Ihm ist das zu wenig, und er fordert von uns Eltern doch Kinder zu mehr Mitarbeit anzuhalten.
Nun mache ich mir Gedanken was der so in der Klasse abgehen mag, zudem die Klassenlehrerin dazu meinte das sie die Klasse nie aus den Augen lassen darf und sie permanent fordern muss um vernünftigen Unterricht machen zu können.
Es soll ungefähr 5 Schüler geben die im Arbeitstempo und Schreibgeschwindigkeit nicht auf dem Stand der 3. Klasse sind (mein Sohn gehört wohl auch dazu, wobei vergessen wird das er auditive Wahrnehmungsschwierigkeiten hat).
Ich habe gefragt ob diese Klasse denn nun sehr unruhig wäre, doch eine konkrete Antwort bekam ich nicht. Es wurde nur gesagt das gut die Hälfte! der Klasse selbst bei kleinsten Kleinigkeiten sofort abgelenkt ist.
Diese Ausage bedeutet weder ja noch nein, doch mehr war an Information trotz Nachfrage auch anderer Eltern nicht drin.
Man könnte sich jetzt fragen warum ich diese Frage gestellt habe, klar mein Sohn beschwert sich oft darüber das er sich durch andere gestört und abgelenkt fühle da sie immer reden würden. Hier zu Hause schaffe ich es ihn auch über 45 Minuten mit Nebengeräuschen halbwegs konzentriert zu halten. In der Schule jedoch bekomm ich oft zu hören das er es eben nicht schafft konzentriert zu bleiben, deshalb meine Nachfrage...
Nur wirklich weiter bin ich damit immer noch nicht um ihn vernünftig helfen zu können...
Weiterhin musste ich sehen warum mein Sohn mir immer erzählt er müsste zum abschreiben von der Tafel seinen Stuhl umrücken, was ich nicht nachvollziehen konnte.
Die Tischordnung ist meines Erachtens katastrophal, rechts und links gibt es zwei diagonal angeordnete 6'er Gruppen (die hintere etwas eingerückt zur Mitte) und in der Mitte vorn einen Einzeltisch und dahinter einen 2'er Tisch. Vier derjenigen die an den beiden vorderen 6'er Tischgruppen sitzen sind jene welche die immer rücken müssen da der Winkel zur Tafel gänzlich nicht stimmt. Dies führt wohl beim abschreiben auch des öfteren mal zu kleineren Tumulten und Unruhe in der Klasse.
Auf die Nachfrage ob diese Tischanordnung nicht besser sein könnte und wie es sich denn mit der Sitzordnung verhält, wurde auf die Tischordnung gar nicht eingegangen und was die Sitzordnung anging hieß es es jedes Kind wolle ja mal vorne sitzen deshalb würde regelmäßig Plätze getauscht. (Stimmt mittlerweile zum dritten mal!)
Was angesichts der Tatsache das mehrere Kinder Lernschwächen haben, die bekannt sind, nicht gerade förderlich scheint. Da auch diese Kinder hinten sitzen müssen obwohl bekannt ist das dies für sie und ihren Lernerfolg nicht gut ist.
Nun frage ich mich wie wir als Eltern hier positiv für alle Kinder einwirken können. Ist ja nicht so das es nur um meinen Sohn geht sondern auch um alle anderen.
Mit nachdenklichen Grüßen
Andrea
