Re^3: etwas längere Antwort
Die haben aber auch nachweislich genug Übung darin, sich
anzupassen (und zwar weitaus zeitnäher als die Kirche)
Ja, das kann man wohl sagen. Das folgende paßt nicht schlecht zu "Unterricht und Erziehung", da sich u.a. eine Ministerin für Schule, Wissenschaft und Forschung in der Sache engagiert:
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Am kommenden Wochenende findet in Köln die "schwullesbische Sause" (Zitat "Kölner Morgen" vom 3.7.2001) statt. "Traut Euch" heißt das Motto des diesjährigen Kölner CSD.
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Am 1.7.2001 brachte der Kölner Stadt-Anzeiger einen Bericht über die "erste Schwulenhochzeit" vor zehn Jahren in Köln in einer Kapelle in der Kölner Südstadt. Die Freundschaftssegnung wurde durch einen "Prior der Katholischen Kirche des Ordens der Mariaviten" vollzogen. Dieser Orden wird von der katholischen Amtskirche ebenso wenig anerkannt wie die Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren.
Als den "schönsten Tag in seinem Leben" hat einer der beiden Bräutigame diesen Tag bezeichnet. Er hat inzwischen AIDS.
Sein damals angeheirateter schwuler "Ehemann" ist inzwischen tot, an AIDS verstorben.
"Alle früheren Freunde sind mittlerweile tot", stellt der überlebende Partner ganz sachlich fest. Sie starben an der Immunschwäche Aids. Trotzdem habe das Sicherheitsdenken in der Szene in letzter Zeit erschreckend nachgelassen. Gelebt werde nach der Devise: "Es gibt inzwischen ja Medikamente gegen Aids."
Aber er hat inzwischen durchaus erfahren, dass Toleranz auch in Köln ihre Grenzen hat. Sein letzter Arbeitgeber habe ihm "schwarz auf weiß" attestiert, es sei geschäftsschädigend für den gastronomischen Betrieb, wenn ein HIV-Infizierter hinterm Tresen stehe.
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Unter anderem wird die nordrhein-westfälische Bildungsministerin Gabriele Behler an denVeranstaltungen des Kölner CSD teilnehmen. Auch verschiedene andere Politiker haben ihre Teilnahme zugesagt. So wird massiv von unseren Regierenden bei jungen Leuten Werbung für ein abnormales Sexualverhalten ("abnorm" = abseits der Norm) gemacht, das mit hohen Risiken verbunden ist. -
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Bundesweit tritt das neue Gesetz zur "Begründung einer Lebenspartnerschaft" am 1. August in Kraft, sofern es nicht noch vom Bundesverfassungsgericht gestoppt wird.
Genauso wie andere Heiratswillige müssen Schwule und Lesben künftig den Personalausweis, ihre Abstammungsurkunde, den Nachweis, dass man eventuell schon geschieden ist, eine Meldebescheinigung und das Familienbuch der Eltern beim Standesamt vorlegen. Nachweise, dass man nicht blutsverwandt ist, braucht ein homosexuelles Paar nicht, weil aus dieser Ehe keine Kinder hervorgehen.
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Dutzende extremer serbischer Nationalisten haben am Samstagnachmittag in der Belgrader Innenstadt den ersten öffentlichen Umzug von Schwulen und Lesben gesprengt. Die Hooligans griffen auch den Sitz der in Serbien mitregierenden Sozial-Demokratischen Union (SDU) an, weil sich diese Partei für die Rechte sexueller und anderer Minderheiten einsetzt, meldet die Nachrichtenagentur Beta.
Die schwarz gekleideten, kurzgeschorenen Männer - angeblich Anhänger einiger lokaler Fußballclubs - seien gewalttätig gegen die Gays vorgegangen, berichtete der Belgrader Sender B-92. Mehrere Personen, darunter zwei Polizisten wurden in den Ausschreitungen verletzt. Die Polizei musste zum Selbstschutz in die Luft schießen, während die Randalierer sie mit Steinen angriffen, berichteten Augenzeugen.
Schon bei der Ankündigung der Gay-Parade waren in der Belgrader Innenstadt Flugblätter verschiedener "patriotischer" Gruppen erschienen, die mit Gewalt gedroht hatten.
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In Köln wird von heute an bis Sonntag gefeiert. Highlights der Party-Termine sind am Samstag die "Absolut Gay Party" in der Brennerei Weiß; (garantiert neue Freunde "durch engsten Hautkonktakt" schon ab 18 Uhr), und wer es härter mag, geht zur "Snuff - Dance And Fuck"-Party mit mehreren Darkrooms im Deutzer Kunstwerk, Samstag ab 22 Uhr.
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Sechs Hotels in Köln, u.a. das Maritim-Hotel, tragen mit der AIDS-Hilfe Sorge für ihre Gäste. Für jeden Hotelgast dieser Hotels liegen Kondome und Informationsbroschüren im Hotelzimmer bereit.
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