Zeugnisnoten Jelena 02.07.2004

Von: , Frage gestellt am Mo, 5. Jul 2004

He Jelena,
dein Problem ist bestimmt kein Einzelfall. Ich habe folgendes erlebt. Ein Schüler war durchgehend schlecht und wurde aus pädagogischen Gründen in die Parallelklasse nach dem Halbjahr versetzt. Plötzlich war er richtig gut.
Eine Schülerin hatte im Halbjahreszeugnis ein durchschnittliches Zeugnis, aber keinen Hinweis darauf, dass ihre Versetzung womöglich gefährdet sei. Bei Elterngesprächen sicherten die Lehrer auch immer wieder zu, wenn sie so weiter mache, stehe der Versetzung nichts im Wege. Leider beschwerten sich die Eltern zusammen mit anderen Eltern über den Klassenlehrer (der wirklich eine Niete ist, was nicht nur die Schüler in dieser Klasse bestätigten, sondern auch ehemalige Schüler und Nachhilfelehrer und hospitierende Studenten, die sich wunderten, was da wohl unterrichtet wurde.) Plötzlich erhielt sie die Nachricht, dass sie sitzengeblieben war. Sie erhielt z.B. in Deutsch eine 5, obwohl der Lehrer den Eltern noch kurz zuvor versicherte, wenn sie so weiter mache, stehe einer guten Zensur nichts im Wege.
Bei diesem eben erwähnten Klassenlehrer stand eine Schülerin in Mathe auf 5. Sie schaffte es jedoch, eine weiterführende Schule zu besuche, sprich, sie macht jetzt das Abitur. In Mathe steht sie seither auf 1.
So, das nur ein paar Beispiele dafür, wie willkürlich Lehrer arbeiten.
Das Traurige: man kann nichts dagegen tun. Lehrer sind allmächtig. Man kann ihnen nichts nachweisen. Und die Gesetze sind gegen die Eltern und Schüler. Darum mein Tipp: Wenn man das willkürliche Verhalten nicht hinnehmen will, suche man sich eine Schule, in der jedenfalls der Schulleiter und der überwiegende Teil der Lehrer gut sind. Vorsicht allerdings, nur auf Insider-Tips vertrauen. Schulleiter verkaufen ihre Schule gerne als eine der Besten.
Und nun etwas für Leute, die zufällig aus Flensburg oder Harrislee kommen:
Schickt eure Kinder weder auf die Zentralschule Harrislee noch auf die Käthe-Lassen-Schule in Flensburg.
Eine sehr gute Realschule ist die Realschule West (jedenfalls zur Zeit noch). Ein sehr gute Hauptschule ist die Schule Fruerlund. Für ein gutes Gymnasium habe ich zur Zeit nichts in der Hand. Die IGS ist auch nicht schlecht.
Vielleicht kann dies der Anfang einer langen Liste von Empfehlungen von Schulen in den einzelnen Städten und Orten Deutschlands sein. Ich würde es toll finden.
viele Grüße
trail

10 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 8 Stunden 0 hilfreich
    Re: Zeugnisnoten Jelena 02.07.2004

    So, das nur ein paar Beispiele dafür, wie willkürlich Lehrer
    arbeiten.
    So ein Allgemeinplatz ist doch wohl schlicht Mist! Das Traurige: man kann nichts dagegen tun.
    Das ist noch größerer Mist!

    Lehrer sind allmächtig.
    Das ist Schwachsinn! Man kann ihnen nichts nachweisen. Und die Gesetze
    sind gegen die Eltern und Schüler.
    Wo wohnst du? Jedenfalls nicht in einem Land, in dem es Schulräte, Landeselternschaften, Petitionsausschüsse, Rechtsanwälte und Gerichte gibt.

    Oder gehörst du zu den Duckmäusern, die beim kleinsten Widerstand den Schwanz einziehen?

    gruss

    • Antwort von nach 17 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Zeugnisnoten Jelena 02.07.2004

      Danke für den vielen Mist, mit dem du da um dich wirfst. Ich freue mich für dich, dass du so etwas noch nie erlebt hast. Tja, die lieben höheren Stellen haben nämlich schon bestätigt, dass in diesem Falle nichts zu machen ist und dass die Schreiben in irgendwelchen Schubladen liegen bleiben werden.
      Natürlich kann man einen Rechtsanwalt einschalten. Aber möchtest du dann noch auf diese Schule gehen? Ich hätte da keinen Bock mehr zu. Und wenn Leute, die sich mit der Gesetzeslage auskennen, schon bestätigen, dass da keine Chancen sind, dann ist es ohnehin rausgeworfenes Geld.
      Im Übrigen weiß ich, welche Suppe ein Lehrerkollegium sein kann. Hab da mal selbst drin geschwommen. Doch ehe ich da drin ertrunken bin, habe ich dem Laden den Rücken gekehrt.
      So, möchtest du mir jetzt noch mehr Mist um die Ohren werfen? Wenn ja, wünsche ich dir viel Freude daran.

      Gruß
      trail

  2. Antwort von nach 15 Stunden 0 hilfreich
    Re: Zeugnisnoten Jelena 02.07.2004

    Ich habe den Vorgang nicht komplett verfolgt, jedoch: Wenn irgendetwas wirkt in der Schule, dann ist das starker Elternwille, der kann buchstäblich Bäume sprich Lehrer versetzen. Ein guter Elternsprecher kann da eine Menge erreichen. Allerdings muss dann natürlich auch wirklich etwas an der Sache dran sein. Wenn die Schüler nicht ganz aufrichtig sind, was ihre Mitarbeit im Unterricht betrifft oder eine falsche Selbsteinschätzung haben, dann ist es natürlich schwierig etwas zu unternehmen. Hier sollte gut geprüft werden, wo der Hase im Pfeffer liegt. Sind Hausaufgaben angefertigt worden? Sie zählen zur mündlichen Note! Wie sieht das Unterrichtsmaterial, die Hefte usw. des Kindes aus? Welche Begründung führt der Lehrer genau an? Wenn die Eltern sich erst um die Noten und ihr Kind bemühen, wenn das Zeugnis vor ihnen liegt, dann ist das recht spät. Auf Elternabenden sollten Probleme unbedingt angesprochen werden. Da es hier wohl der Klassenlehrer war (oder?), ist der Schulleiter die richtige Wahl. Zu Klassen- und Zeugniskonferenzen werden die Elternsprecher eingeladen und können ihre Stimme erheben. Sie werden angehört, haben aber kein Stimmrecht.
    Das schließt natürlich nicht aus, dass es grottenschlechte Lehrer gibt - wie in jedem Beruf - aber man kann etwas unternehmen, und zwar am besten frühzeitig!

    Gruß
    hafikatz

    • Antwort von nach 17 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Zeugnisnoten Jelena 02.07.2004

      Ich habe den Vorgang nicht komplett verfolgt, jedoch: Wenn
      irgendetwas wirkt in der Schule, dann ist das starker
      Elternwille, der kann buchstäblich Bäume sprich Lehrer
      versetzen. Ein guter Elternsprecher kann da eine Menge
      erreichen. Allerdings muss dann natürlich auch wirklich etwas
      an der Sache dran sein.
      Und die Eltern müssen auch zusammenhalten. Sonst wird das nichts. Wenn die Schüler nicht ganz aufrichtig
      sind, was ihre Mitarbeit im Unterricht betrifft oder eine
      falsche Selbsteinschätzung haben, dann ist es natürlich
      schwierig etwas zu unternehmen. Hier sollte gut geprüft
      werden, wo der Hase im Pfeffer liegt. Sind Hausaufgaben
      angefertigt worden? Sie zählen zur mündlichen Note! Wie sieht
      das Unterrichtsmaterial, die Hefte usw. des Kindes aus? Welche
      Begründung führt der Lehrer genau an? Wenn die Eltern sich
      erst um die Noten und ihr Kind bemühen, wenn das Zeugnis vor
      ihnen liegt, dann ist das recht spät.
      Da hast du vollkommen recht. Wenn dem so ist, sollte man sich hinterher nicht beschweren. Auf Elternabenden
      sollten Probleme unbedingt angesprochen werden. Da es hier
      wohl der Klassenlehrer war (oder?), ist der Schulleiter die
      richtige Wahl.
      Der Schulleiter tat bezüglich des Klassenlehrerproblems noch sehr freundlich. Zumindest wurde erreicht, dass der Klassenlehrer die Klasse nach nur einem Jahr (das verherend genug war) abgibt.
      Was das Sitzenbleiben anbetrifft, meinte er nur, er würde sich entschuldigen, dass es so schief gelaufen sei (für mich schon sehr bezeichnend). Aber man kann da gar nichts ändern. Im Übrigen ging er 2 Tage später in den Ruhestand. Das schließt natürlich nicht aus, dass es grottenschlechte
      Lehrer gibt - wie in jedem Beruf - aber man kann etwas
      unternehmen, und zwar am besten frühzeitig!
      Richtig, Gott sei dank gibt es auch gute Lehrer. Was das etwas unternehmen anbetrifft, so möchte ich wiederholen, das geht oftmals nur, wenn alle Eltern an einem Strang ziehen, aber die meisten Eltern haben im Grunde zu viel Angst. Leider!

      Gruß
      trail

  3. Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
    Schleimen, was das Zeug hält!!

    Hallo trail,

    also ich bin mittlerweile zum Schluss gekommen, dass man als Schüler unter allen Umständen schleimen soll, bis man in der eigenen Schleimspur ertrinkt!! So erreicht man mit minimalem Aufwand maximalen Erfolg!!!

    Beispiel: Eine frühere Mitschülerin saß immer nur im Unterricht, hat den Lehrer freundlich angeschaut und genickt. Die bekam ne 2!! im Mündlichen. Als ich das gesehen habe, habe ich das ebenfalls so gemacht. Und siehe da: Ich machte keine Hausaufgaben, spickte in den Klassenarbeiten und geschwätzt was das Zeug hielt und bin weder erwischt noch ermahnt worden.

    Das ist demzufolge auch mein Tip an all meine Nachhilfeschüler. Da kann man dann einiges an Noten wieder gut machen. Rekord bei mir war, dass ich eine versaute Mathearbeit mit ner 6+ nicht angerechnet bekam!!

    Auch bei meinem Bruder hat das kürzlich viel geholfen: Am Ende der 11. gab die Geschichtslehrerin relativ schlechte mündliche Noten. Die gesamte Klasse wollte es ihr dann heimzahlen (auch mein Bruder...). ich fragte ihn dann, wer denn im nächsten Schuljahr den Geschichtsunterricht übernimmt. Da standen dann 3 Lehrer fest, wobei alle drei Klassen parallel Unterricht haben. Es war demzufolge aus stundenplantechnischen Gründen egal, welcher Lehrer welche Klasse übernimmt. Da die beiden anderen Lherer wesentlich strenger und anspruchsvoller sind und auch wesentlich schlechtere Noten geben, hat sich dann die Klasse, anstatt sich zu beschweren, bei der Lehrerin eingeschleimt (der Unterricht ist so toll ud macht so viel Spaß,...), dass sie nun diese Lehrerin gekommen haben.

    Manchmal zahlt sich eben auch ein solcher Weg aus. Wäre das nicht für die Zukunft ein gangbarer Weg? Denn wenn eine Klasse auf einen Lehrer zugeht und ihn bittet, sie zu übernehmen, dann ist der meist so geschmeichelt, dass er alles daran setzt, diese Klasse auch zu bekommen!!

    Grüße und zumindest für die Zukunft mehr Erfolg bei den Lehrern, Nina

    • Antwort von nach einem Tag 3 hilfreich
      Re: Schleimen ... Achtung, sehr böse!

      Hallo.

      Sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt ...

      Und Du bist Maschinenbau- Studentin, also eine Frau, die in einiger Zeit auf die Menschheit als potentielle Führungskraft losgelassen wird? Jetzt weiß ich, warum unsere "High- potentials" spätestens nach drei Tagen nur noch an den Schuhsohlen zu erkennen sind, die irgend einem Vorgesetzten aus dem Mastdarm ragen ... also ich bin mittlerweile zum Schluss gekommen, dass man als
      Schüler unter allen Umständen schleimen soll, bis man in der
      eigenen Schleimspur ertrinkt!! So erreicht man mit minimalem
      Aufwand maximalen Erfolg!!!
      Und genau das ist der Fehler im System : Der maximale Erfolg im Berufsleben - auf das die Schule ja angeblich vorbereiten soll - besteht dann bestenfalls im Labern regenbogenfarbiger Luftblasen, und beim ersten besten Widerstand macht es Plopp, und der Pappkamerad liegt um. Maximaler Erfolg sollte auch maximalen Einsatz erfordern, sonst stimmt ganz fundamental einiges nicht in diesem unserem komischen Lande. Beispiel: Eine frühere Mitschülerin saß immer nur im
      Unterricht, hat den Lehrer freundlich angeschaut und genickt.
      Die bekam ne 2!! im Mündlichen. Als ich das gesehen habe, habe
      ich das ebenfalls so gemacht. Und siehe da: Ich machte keine
      Hausaufgaben, spickte in den Klassenarbeiten und geschwätzt
      was das Zeug hielt und bin weder erwischt noch ermahnt worden.
      Tolle Leistung. Was hast Du daraus gelernt? Bescheißen, bis Bonanza kommt, dann braucht man auch nicht zu arbeiten ... willst Du nicht auf Politologie umsatteln? Das ist demzufolge auch mein Tip an all meine
      Nachhilfeschüler.
      Mit Deiner Einstellung Nachhilfe zu geben, gehört mit Dunkelhaft belegt. ... sed vita discimus ... machen. Rekord bei mir war, dass ich eine versaute Mathearbeit
      mit ner 6+ nicht angerechnet bekam!!
      Tolle Leistung, wirklich. Also nix geschnallt vom Thema, aber macht ja nix? Ich bin gespannt, wenn Du dann als Dipl. Ing. später eine Maschine baust, ob es Dir auch "nicht angerechnet" wird, wenn das Ding nachher vier Rückwärts- und nur einen Vorwärtsgang (Eilgang, natürlich!) hat? Klar, man wird, weil Du so gut schleimen kannst, alle Werkzeuge auf Linkslauf umbauen ...

      Bei Jugendlichen in der Sek. I kann ich noch nachvollziehen, wenn sie den Weg des geringsten Widerstandes gehen wollen; wobei sie meist so überziehen, dass es auch dem empfänglichsten Lehrer auffällt. Aber so ab 17 etwa würde ich doch so viel Einsicht erwarten - zumal die weiterführende Schule und erst Recht die Uni eine freiwillige Veranstaltung ist - dass man anfängt, sich darüber Gedanken zu machen, noch ein paar Zusatzfähigkeiten zu erwerben außer Rektalrobben und Speichellecken. Wie ich aber schon oben schrub, wirklich wundern kann ich mich nicht mehr ... bloß, wo wir doch angeblich so massive Standortprobleme in D haben : wo marschieren wir eigentlich hin, wenn unser akademischer Nachwuchs - und viele, die auf ihrem Karriereweg an mir vorüber kriechen, bestätigen diesen Eindruck - seinen gesamten Ehrgeiz darauf richtet, sich komplett in Seife zu verwandeln? Mir wird himmelangst ...

      Gruß kw
      *wieso habe ich jetzt das Gefühl, etwas völlig Zweckloses getan zu haben?*

      • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
        Achtung, sehr böse! - nehm ich nicht krumm!

        Hallo,

        also teilweise stimme ich Dir zu, teilweise widerspreche ich Dir jedoch auch.

        Nur mal so allgemein (ohne jetzt auf jeden Deiner Vorwürfe genauer einzugehen):

        Warum soll ich mir mit Fächern wie Reli oder Bio das Leben schwer machen, wenn mich das echt nicht interessiert (zumindest einige Themengebiete), die mir dann evtl. den Schnitt versauen und ich wegen solchen Fächern nicht (oder nicht gleich) das studieren kann, was mich wirklich interessiert? Denn im Studium gab es (fast) nur Themen, die mich brennend interessiert haben!!! Und wenn das so ist, braucht man nicht schleimen oder beschummeln. Da sind dann die Noten von alleine gut!!

        Klar, man muss auch über den Tellerrand der eigenen Interessen blicken können, aber ein halbes Jahr lang die Photosynthese durchzunehmen ist definitiv zuviel für mich. Da will ich nur die Arbeit mit ner möglichst guten Note abhaken.

        Die Sache mit der nicht angerechneten 6+ kam auch nur zustande, da ich Klassenbeste in Mathe war und mich auch Mathe immer sehr interessiert hat. Dadurch, dass mich der Lehrer gut leiden konnte und er meine konstant sehr guten Leistungen kannte, schenkte er mir diese Note, wobei auch ein Wertung im Endzeugnis nichts geändert hätte.

        Zu meinen Leistungen als Nachhilfelehrerin wirst Du so auf die Entfernung eh nichts sagen können, vor allem, da ich weiß, dass ich da eine der besten bin (Selbstmarketing ist auch eine meiner Stärken, und dieses Wissen gebe ich auch sehr gerne weiter). Ich denke, dass hierbei die Leistungssteigerungen meiner Schüler (Schüler der gymnasialen Oberstufe und Studenten im Grundstudium) für sich sprechen.

        Außerdem hat ein gewisses Maß an Freundlichkeit und Höflichkeit noch niemandem geschadet. Im Gegenteil: Häufig öffnen sich dadurch Tür und tor. Und warum muss jeder nochmal selbst das Rad erfinden, wenn er mit einem freundlichen Auftreten diese Wissen auch so bekommt und seine Zeit für die wesentlich sinnvollere Arbeit der Optimierung verwendet? Denn wie eine Statistik sagt: Bei einer Beförderung spielt die Leistung nur eine Rolle von 10%!! Der Rest sind Sympathie und (leider) Vitamin B.

        Und noch was zu guter letzt: Sympathie empfinden die meisten Leute eben nicht für die ständigen Ja!-Sager und A***-Kriecher (oder auch brown-nose genannt -> tolles Wort!!), sondern für Leute, die auch ne eigene Meinungn haben und diese vertreten können.

        Ich hoffe, ich habe jetzt keinen Deiner Kritikpunkte vergessen.

        Ich nehme Dir Deine Kritik auch nicht übel oder reg mich darüber auf, falls Du das aufgrund meines Schreibstils evtl. denken könntest. Im Gegenteil: Ich habe mich köstlich amüsiert!!! Endlich mal wieder jemand, der nicht einer vorgekauten Meinung nochmals sein <k>Ja, das finde ich auch so!</k> hinterherschickt (was hier leider häufig der Fall ist) und absolut "political correct" ist! Finde ich gut!!

        Grüße, Nina

        P.S. Bis jetzt ist immer jedes Teil, das ich gebaut habe, so gelaufen, wie ich es mir vorgestellt habe. Auch war ich ganz bestimmt nicht immer die angenehmste Schülerin /Studentin. Aber aufgrund meiner Freundlichkeit und Höflichkeit hatte das nie negative Konsequenzen für mich!

        • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
          Re: Achtung, sehr böse! - nehm ich nicht krumm!

          Rehuhu. Aber aufgrund meiner Freundlichkeit und Höflichkeit hatte das
          nie negative Konsequenzen für mich!
          Höflichkeit und Freundlichkeit ist m.E. ganz was Andreas, als das, was Du ursprünglich geschroben hast. Du kennst ja vermutlich den Unterschied zwischen "freundlich" und "saufreundlich"? Und was Deinen Nachhilfe- Unterricht angeht, kann und will ich Deine Leistungen natürlich nicht beurteilen - aber Dein Ursprungstext legte doch die Vermutung nahe, dass der inhaltliche Schwerpunkt auf "Brownnosing" (finde ich auch hisbsch) läge. [Wie gefällt dir "Rektalrobben"?]. Jedenfalls bin ich wieder zwei Äste weiter unten auf der tropischen nusstragenden Vegetation ...

          Gruß kw

        • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
          Also jetzt...

          will ich auch mal...

          Hallo Nina, da muss ich auch mal meinen Senf dazugeben. Warum soll ich mir mit Fächern wie Reli oder Bio das Leben
          schwer machen, wenn mich das echt nicht interessiert
          (zumindest einige Themengebiete), die mir dann evtl. den
          Schnitt versauen und ich wegen solchen Fächern nicht (oder
          nicht gleich) das studieren kann, was mich wirklich
          interessiert?
          Daher kann man doch zu Beginn der Oberstufe diverse unbeliebte Fächer abwählen, oder nicht? Konnte man zu meiner Zeit zumindest noch... Die Sache mit der nicht angerechneten 6+ kam auch nur
          zustande, da ich Klassenbeste in Mathe war und mich auch Mathe
          immer sehr interessiert hat. Dadurch, dass mich der Lehrer gut
          leiden konnte und er meine konstant sehr guten Leistungen
          kannte, schenkte er mir diese Note, wobei auch ein Wertung im
          Endzeugnis nichts geändert hätte.
          Von "geschenkt" kann hier keine Rede sein. Sollte sich nämlich beim Durchs chnitt der schriftlichen Leistungen eine Kommazahl ergeben, soll der Lehrer nach dem "Gesamteindruck" auf- oder abrunden. Beispiel: Die Klassenarbeiten waren 2, 2, 2, 2 und 6. Dann ergibt sich ein Durchschnitt von 2,8 und der Lehrer kann dir (ohne dir was zu schenken) eine 2 geben, da die 6 nur als Ausreißer anzusehen ist. Nachzulesen in der SchO § 56. Außerdem hat ein gewisses Maß an Freundlichkeit und
          Höflichkeit noch niemandem geschadet. Im Gegenteil: Häufig
          öffnen sich dadurch Tür und tor. Und warum muss jeder nochmal
          selbst das Rad erfinden, wenn er mit einem freundlichen
          Auftreten diese Wissen auch so bekommt und seine Zeit für die
          wesentlich sinnvollere Arbeit der Optimierung
          verwendet?
          Da stimme ich mit dir vollkommen überein, nur klang das in deinem Ursprungsposting komplett anders. Auch Lehrer sind Menschen (ja!), die zwischen "freundlich" und "arschkriecherisch" unterscheiden können. Ich muss allerdings auch zugeben, dass ich aus meiner Schulzeit noch Lehrer kenne, die für "lieb dasitzen" eine 2 als Epochalnote verteilt haben. Glaub mir, bei mir gibt's das nicht. Denn wie eine Statistik sagt: Bei einer Beförderung
          spielt die Leistung nur eine Rolle von 10%!! Der Rest sind
          Sympathie und (leider) Vitamin B.
          So eine Aussage ist in etwa so aussagekräftig, wie die Statistik, dass ich im Schnitt 6 Mal die Woche auf's Klo sch... gehe.
          Dass allerdings bei gleichen Leistungen Sympathie und Beziehungen den Ausschlag geben, ist natürlich unumstritten. Und noch was zu guter letzt: Sympathie empfinden die meisten
          Leute eben nicht für die ständigen Ja!-Sager und A***-Kriecher
          (oder auch brown-nose genannt -> tolles Wort!!), sondern
          für Leute, die auch ne eigene Meinungn haben und diese
          vertreten können.
          Ganz recht, und zu den meisten Menschen gehören auch Lehrer wie ich. Wie gesagt, zwischen höflichem Auftreten und Arschkriecherei liegen Welten, meiner Meinung nach kann man mit etwas Menschenkenntnis das zumeist unterscheiden.

          Ich wünsche weiterhin viel Spaß bei der Nachhilfe!

          Gruß Alex



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