Re^2: Studiengang Verfahrenstechnik
Hallo Nikea, hallo Tom
die Verfahrenstechnik ist die Wissenschaft von der Wandlung
der Stoffe in mechanischen (z.B. Filtration, Mahlen),
chemischen (z.B. Reaktionen), biologischen (z.B. Fermentation)
oder thermischen (z.B. Destillation, Extraktion) Verfahren.
Sie ist sehr eng mit dem mehr chemisch orientierten
Chemieingenieurwesen verbunden, wobei die Überlappungsbereiche
je nach Hochschule sehr groß sind. Das Grundstudium ist meist
klassisches Ingenieurwesen und damit eng mit dem Maschinenbau
verbunden.
Dies beschreibt die Situation sehr gut.
Nur eine kleine Anmerkung von mir:
An der TU Dresden haben die Verfahrenstechnik defacto das gleiche Grundstudium wie die Maschinenbauer.
Ist dieser Studiengang sehr praktisch bezogen?
Ist halt ein Ingenieurstudiengang. In DD ist da ein Praxissemester (im 8. vorgesehen), ansonsten stellen halt Technikums-Praktika und Belegarbeiten den Praxisbezug her.
Was kann man beruflich damit anfangen?
Arbeiten. I.d.R. machst Du dann Verfahrensentwicklung (z.B. in Ing.büros/Anlagenbaufirmas), Anlagenprojektierung oder die Instandhaltung/anpassung der Produktionsanlagen.
Das Spektrum reicht von Müllsortieranlagen, Kläranlagen, pharmazeutischen Anlagen über Lebensmitteltechnik bis hin zu Beschichtungsanlagen, du kannst prinzipiell überall mitmischen wo -um Tom zu zitieren-
Stoffe in mechanisch, chemisch, biologisch oder thermisch
verändert werden.
Würde mich über interessante Links freuen:-)
Anlagenbauer heissen Lurgi, uhde,, grosse Chemiefirmen heissen bayer, basf, aventis.
Ciao maxet.