Hallo allerseits,
kann mir hier jemand etwas über die Behandlungsmöglichkeiten und Heilungschancen von Speiseröhrenkrebs sagen?
Falls nähere Informationen notwendig sind, einfach kurz schreiben welche. Werde diese dann nachtragen
Schon mal danke im voraus und viele Grüße
Martin
Hallo Martin,
Je nach dem zum Zeitpunkt der Diagnose bereits erreichten Stadium muss zunächst einmal festgestellt werden, ob und wie die Funktionsfähigkeit gesichert werden kann.
Oft gelingt es aber nicht, einerseits den primären Tumor sicher zu entfernen und dabei den „Muskelschlauch“ intakt zu erhalten.
Dann kann man zu einer Sonden-Ernährung gezwungen werden.
Es gibt aber einige plastisch-chirurgische Techniken, mit denen aus dem so erreichten - unbefriedigenden - Zustand eine schrittweise Rekonstruktion in Angriff genommen werden kann.
Das kommt auch darauf an, wo die bösartigen Neubildungen sitzen.
Sie bevorzugen typische Abschnitte, nämlich
- den Mageneingang, wenn z.B. bei Erschlaffung des oberen Schließmuskels oder Dauerstress eine lang andauernde, unbehandelte Verätzung druch Magensäure stattgefunden hat (Reflux-Oesophagitis) oder
- im oberen Bereich, oft eingergehend mit Kettenrauchen oder Alkoholismus -
also immer dann, wenn die empfindliche Schleimhaut für lange Zeit überbeansprucht und chemisch geschädigt wurde.
Vielleicht kannst Du ja noch etwas Genaueres dazu anmerken.
In jedem Fall ist eine Spezialklinik anzuraten, dort gibt es eine „ganzheitliche“ Behandlung und - vor allem vor und nach den Operatiohjnsschritten - psychologische Begleitung.
Alles Gute!
Vo.
Hallo,
der Tumor ist etwa 7,5 cm lang und sitzt wohl etwas unterhalb des Brustbeins (In der Diagnose stand irgendwas von 33 und 38 cm). Die Erkrankte hat nie stark geraucht (hat seit 15 Jahren ganz aufgehört) und trinkt keinen Alkohol. Sie ist 58 Jahre alt und zuckerkrank (benutzt kein Insulin). Außerdem war sie vor ca. 15 Jahren schon einmal an Krebs erkrankt. Damals war der hintere Zungenbereich befallen. Nach der Operation gab es bisher keine weiteren Probleme.
Hoffentlich kannst Du mit den Angaben was anfangen.
Viele Grüße
Martin
Information ist nicht alles.
Lieber Martin,
Danke für Dein Vertrauen.
Weil es aber um einen anderen Menschen geht als um Dich selbst, will ich das hier im Detail nicht breitschlagen.
Allgemein gesagt:
38 cm betrifft das untere Fünftel des Oesophagus, die charakteristische Region für bösartige Entartungen chronischer Vorschädigungen.
Ein etwa voraus gegangenes CA des Zungengrundes muss damit nicht im Zusammenhang stehen, eher das bereits beendete, langjährige Rauchen. Hier ist die Latenzzeit etwa 10 bis 15 Jahre.
Ich nehme an, die Dame ist bereits in guten Händen, sprich: in einer Spezialklinik, zur Behandlung.
Um weitere Auskunft wendest Du dich am besten an die behandelnden Ärzte. So Dir eine solche, z.B. als Verwandter, zusteht, wirst Du bestens bedient und hast den Vorteil, dass genau über diesen einen besonderen Krankheitsfall geredet werden kann.
Information ist nicht alles: wichtig wäre - wenn von der Patientin erwünscht - eine unaufdringliche, anspruchslose Zuwendung.
Alles Gute,
Vo.
Welches sind eigentlich die Symptome von Speiseroehrenkrebs? Wie erkennt man das?
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