Hallo,
Da werden seit Jahren Frauen ab spätestens 50 mit der sogenannten Hormonersatztherapie beglückt indem ihnen versprochen wird, dass damit Osteoporose, Herzinfarkt,
Wechseljahrsbeschwerden etc.etc. erfolgreich
bekämpft werden können.
In den USA läuft seit Jahren eine große Studie mit insgesamt 27000 Frauen, die jetzt plötzlich aus ethischen Gründen abgebrochen werden musste (women`s health initiative),
weil die Erkrankungen an Herzinfarkt, Schlaganfall, Thrombose, Brustkrebs etc. bei den Frauen, die das Hormonpräparat nahmen deutlich angestiegen ist.
Das, was Kritiker der unsinnigen Hormonsubstitution immer schon befürchtet haben, scheint nun bewiesen zu sein.
Gruß
KH
ts - ich sags ja immer wieder: Wozu nach den Wechseljahren noch künstlich Hormone in den Körper „reinstopfen“, wo er ja offensichtlich „umgestellt“ hat und keine Hormone mehr braucht??? Für die allfällig auftauchenden Symptome würde ich lieber zu pflanzlichen/homöopathischen Mitteln greifen als zu chemischen Hormonen *kopfschüttel* …
Moni
PS: Danke, KH, für den Artikel!
Hallo,
das sollte eigentlich jedem/r bekannt sein. Solche Eingriffe
sind nicht ohne Nebenwirkungen. Allerdings ist es fraglich,
ob es besser ist risikolos dahinzusiechen oder ein ggf.
kürzeres aber vitaleres Leben zu führen.
Gruss
Enno
Allerdings ist es fraglich, ob es besser ist risikolos :dahinzusiechen oder ein ggf. kürzeres aber vitaleres Leben zu :führen.
Hallo Enno,
ich bin in einem Alter, wo die gelegentlichen Freundinnen 20jährige Kinder haben. Bei den betreffenden Damen kann von „dahinsiechen“ wahrlich nicht die Rede sein (und dabei weiß ich wirklich, was ich sage
*still genießend*)
Jedes Unwohlsein mit Siechtum zu bezeichnen und so Maßnahmen zu begründen, die tief in den gesamten ansonsten gesunden Organismus eingreifen, halte ich für unsinnig.
Gruß
Wolfgang
hab dank!
hallo wolfgang,
da du ja schon mit deinem posting der ehrenrettung der mittvierzigerinnen genüge getan hast, kann ich jetzt beruhigt offline gehen und unter zuhilfenahme meiner restlichen original-hormone weiter vergreisen *tatter*
Bei den betreffenden Damen kann von
„dahinsiechen“ wahrlich nicht die Rede sein (und dabei weiß
ich wirklich, was ich sage*still genießend*)
he he! sowas kennen die die grünschnäbel noch nicht 
Jedes Unwohlsein mit Siechtum zu bezeichnen und so Maßnahmen
zu begründen, die tief in den gesamten ansonsten gesunden
Organismus eingreifen, halte ich für unsinnig.
ohne frage.
für mich das beste zu diesem thema kam von einer freundin (jugendliche 60 jahre) von mir, die auf die frage nach ihrer befindlichkeit in den wechseljahren erstaunt aufguckte und meinte: „die muß ich wohl verpaßt haben.“
gruß
ann
Hallo,
Jedes Unwohlsein mit Siechtum zu bezeichnen und so Maßnahmen
zu begründen, die tief in den gesamten ansonsten gesunden
Organismus eingreifen, halte ich für unsinnig.
Sicher,
ich habe in der Verwandschaft 70 jährige, die eine
noch geradezu unnatürliche Vitalität aufweisen.
Hier wäre eine Hormsubstitution völlig unangebracht.
Profilaktisch zu substituieren, halte ich auch für
falsch.
Gruss
Enno
(women`s health initiative)…
Da habe ich leider nichts gefunden
…hast Du vielleicht den genauen Namen der Studie und/oder eine URL oder so? Ich würde das gerne genauer nachlesen.
Danke - Susanne
hallo!!
entweder sind deine quellen schlecht oder dein enthusiasmus hat dich ein bisschen zu weit getragen:
die studie war gut angelegt, d.h. mehrere verschiedene gruppen (wie sich das gehört)-und nur eine dieser gruppen wurde angebrochen!!-nämlich die die eine kombination aus östrogen und progesteron erhalten haben.
ausserdem ist das vorkommen von darmkrebs, gabärmutterkrebs etc. gesunken!
hier übrigens der link: http://jama.ama-assn.org/issues/v288n3/ffull/joc2103…
im übrigen lassen sich solche „negativ“ studienergebnisse auch für vitamingaben zeigen (raucher sterben mit vitamin e früher), und selbst die „klassischen/normalen“ operationen bei kniearthrose sind „nutzlos“. http://www.aerztezeitung.de/docs/2002/07/15/130a0204…
tschüss
matthias
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Matthias,
prima, genau diesen Link hatte ich gerade gesucht
Um die „Story“ (für nichtenglischsprachige und auch für mich selbst) verständlicher zu machen, eine kurze Aufsummierung der Risiken und Nutzen:
Risiken:
erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel in verschiedenen Organen:
- Herzinfarkt
- Beinvenenthrombosen/Lungenembolien
- Schlaganfall
erhöhtes Risiko für Brustkrebs
Höhe des Risikos: jeweils rund 0,35% in der Östrogengruppe versus 0,30% in der Plazebogruppe, d.h. ein rund um ein sechstel größeres Risiko in der Östrogengruppe (mehr nicht!)
Die Thromboseneigung ist ja auch für die Östrogenpille schon länger bekannt, ebenso das Brustkrebsrisiko (Antiöstrogene als Brustkrebstherapie). Neu (aber von der Logik her ja nicht überraschend) das erhöhte Herzinfarktrisiko - man hatte nämlich Himweise in die gegenteilige Richtung, die sich aber jetzt leider nicht bewahrheitet haben) Nutzen:
- weniger Darmkrebs
- weniger Osteoporose
- effektives Mittel zur Behandlung des menopausalen Syndroms (Hitzewallung, Depression).
Bei der Osteoporose dachte man mittlerweile, Östrogene hätten doch keinen positiven Effekt. Die Studie belegt nun das Gegenteil. Besonders überraschend aber die Schutzwirkung vor Darmkrebs.
Östrogene (sowohl die synthetischen und die „pflanzlichen“ - Mönchskraut?) bedürfen eben wie alles im Leben einer Nutzen-Risiko-Abwägung. Endlich ist nun eine großangelegte Studie da, die dabei entscheidend hilft. Fordern muß man jetzt wohl (nur als eine der Konsequenzen) eine Knochendichtemessung als Routinevorsorge, um diejenigen Frauen mit Osteoporoserisiko zu identifizieren (einfach alle Frauen zu behandeln wäre insgesamt nachteilig).
Von einem Therapeuten muß man fordern, daß er erstens intelektuell diese Notwendigkeit zur Nutzen-Risiko-Abwägung erkennt und zweitens dann auch noch das Fachwissen hat, jene im Einzelfalle durchzuführen. Ein rigider Pro- oder Contra-Dogmatismus ist kontraproduktiv m.E. nichts anderes als Quacksalberei.
viele Grüße,
Oliver
Hallo Matthias,
entweder sind deine quellen schlecht oder dein enthusiasmus
hat dich ein bisschen zu weit getragen:
??? versteh ich nicht
die studie war gut angelegt, d.h. mehrere verschiedene gruppen
(wie sich das gehört)-und nur eine dieser gruppen wurde
angebrochen!!-nämlich die die eine kombination aus östrogen
und progesteron erhalten haben.
ja richtig, das ist ja gerade die weitverbreitete Kombination
ausserdem ist das vorkommen von darmkrebs, gabärmutterkrebs
etc. gesunken!
Brustkrebs ist dafür deutlich angestiegen
hier übrigens der link:
http://jama.ama-assn.org/issues/v288n3/ffull/joc2103…
Was wolltest du mir denn nun eigentlich sagen?
Gruß
KH
nur für dich
hallo!!
entweder sind deine quellen schlecht oder dein enthusiasmus
hat dich ein bisschen zu weit getragen:??? versteh ich nicht
wenn man den originaltext liest so finden sich ganz andere angaben wie du sie in deinem posting angibst: erstens waren es 16608 frauen die beteiligt waren, die studie hatte ja gerade den sinn die vor-und nachteile endlich einmal aufzudecken damit nicht immer noch weiter „im dunkeln“ behandelt wird, es wird eine studie weitergeführt bei der nur östrogen gegeben wird, es gibt einen unterschied zwischen frauen mit und ohne gebärmutter, etc.
kurz: du hast-aus meiner sicht-nur einige fakten genannt und die anderen nicht erwähnt. somit ergibt sich ein allzu einseitiges bild. siehe dazu auch mal das thema rückenschmerzen und röntgen welches im januar diesen jahres zwischen oliver und mir diskutiert wurde.
ich wollte unbedingt beweisen dass röntgen völliger blödsinn ist und habe auch nur die entsprechenden infos weitergegeben. zu einseitig!! habe aber in der zwischenzeit dazugelernt!!
)
für den rest verweise ich auf olivers posting.
Was wolltest du mir denn nun eigentlich sagen?
Gruß
KH
hoffe jetzt herrscht mehr klarheit.
tschüss
matthias