Hi Eddie,
ich würde gerne einmal jemanden sehen der sich an seine geburt
erinnern kann; wie er so durch den geburtskanal rutscht,
gequetscht und gedrückt wird- dass wäre schon eine medizinisch
sensation.
das kann mir keiner erzählen, jedenfalls glaube ich es nicht.
wer lesen kann ...
ich hab es witer ausgeführt, aber das hast Du nun nicht mitkopiert. Unter psychologen hat es sich inzwischen rumgesprochen, daß es unbewuste frühkindliche Prägungen gibt, die natürlich nicht bewust sind, aber trotzdem ihre Wirkung haben. Nicht umsonst werden jahrelange Sitzungen abgehalten, um Verdrängte DInge ans Licht zu bringen, da ist die These mit dem hohen Adrenalinspiegel für mich problemlos nachvollziehbar.
meine frage: warum hat denn deine frau das formular nicht
unterschrieben? ich kann dir sagen warum: wenn nämlich irgend
etwas mit dem kind nicht in ordnung gewesen wäre, hätte mit
großer wahrscheinlichkeit euer rechtsanwalt die weitere
"behandlung" übernommen.
Was Du so alles weißt!!!
Meine Frau gehört zu der Sorte Mensch, die sich ungern unter Druck setzen läßt und wenn ein Arzt versucht qua 'Kompetenz' sie zu bevormunden kommt er damit nicht weit. Das war der Grund. Die Schwangerschaft verlief völlig!!! problemlos und es ist üblich, daß 3 max vier Ultraschalluntersuchungen gemacht werden. Ihr Arzt wollte aber bei jedem Termin schlallen, was höchst unüblich ist, aber wie ich Deine Fachkompetenz einschätze, da Du meiner Frau andere Gründe unterstellt hast, ohne die Üblichkeiten bei den Gyns zu kennen erwähne ich es noch einmal explizit. Zumal uns ein Fachkollege später bestätigte, daß es völlig unüblich sei!
Ganz nebenbei. In den USA und Japan (denen man ja nun beileibe keine Technikfeindlichkeit nachsagen kann) ist das Schallen in der Schwangerschaft nur bei gegebener Indikation üblich. Das was hier in D abläuft (inzwischen bringen werdende Eltern ein Videoband mit) wirst Du dort nicht erleben, weil es dort Lehrmeinung ist, daß das Risiko in keinem Verhältniss zum Nutzen steht.
und ob ich die hebamme, die es ohne ultraschall gemacht hat,
bewunder soll wegen der meiner meinung nach unverantwortlichen
selbstsicherheit - ich glaube nicht.
Was ist bei einer problemlos verlaufenden Schwagerschaft unverwantwortlich, wenn kein Ultraschall durchgeführt wird. Die Herztöner werden abgehört, die Größenentwicklung kann durch Tasten ermittelt werden, dito Kopfumfang. Was muß denn mehr untersucht werden?!
wird wohl auch eine von der sorte gewesen sein, die jederzeit
eine hausgeburt machen würden.
Du wirst lachen, die Geburt war eine geplane Hausgeburt und wurde auch problemlos 'abgewickelt'. Falls wir noch mal NAchwuchs kriegen sollten, werden wir es bei entsprechendem Verlauf der Schwangerschaft wieder so machen. Die Hebamme hat in ihrer Karriere ettliche hundert oder tausend Kinder bei Hausgeburten geholt.
man sollte sich nur mal überlegen, warum die
kindersterb-lichkeit im vergleich zu früher so abgenommen hat.
Die Quote der Sterblichkeit liegt bei Hausgeburten nicht höher als bei Geburten im KH. Da hab ich mich vorher schlau gemacht, sei sicher. Wenn es anders ewesen wäre, hätte ich das nicht mitgemacht. Die Statistiken hab ich übrigens nicht von besagter Hebamme gekriegt, sondern von einem Kinderarzt, der mit uns verwandt ist (Onkel meiner Frau).
Gandalf