Liebe ExpertInnen,
meine Liebste hat vor 5 Jahren eine künstliche Hüfte bekommen, war lange Zeit auch ohne Beschwerden. Seit etwa einem Jahr treten Fieberschübe auf bis hin zu Schüttelfrost und Gliederschmerzen, einen halben Tag später ist die Stelle um die Operationsnarbe herum stark gerötet, gespannt, aber nicht geschwollen, gleichmäßige Färbung, etwa zwei Hände groß (Männerhände).Der Hausarzt murmelt etwas von „Nierenentzündung, wenn es so schnell kommt“ und geht wieder in Deckung.
Ich meine mal gelesen zu haben, dass Hüftoperationen noch viel später zu Entzündungen neigen können. Wer weiß was?
Danke für jede Antwort!
Hallo,
also, es gibt durch aus auch nach Jahren Entzündungen des Gewebes um das künstliche Hüftgelenk, das muss natürlich abgeklärt werden. Insbesondere spannend finde ich den durch den Kollegen vermuteten Zusammenhang zwischen Niere und geröteter TEP-Narbe, da die Körperstellen je nach Patientenstatur doch ein gutes Stück auseinander liegen. However… Wenn noch immer Beschwerden, Fieber und Schmerzen bestehen, sollte vielleicht mal eine Blutuntersuchung gemacht werden, ob eine Entzündung im Körper vorliegt und diese dann systematisch gesucht werden.
Gruß,
Claudia
Unklare Klärung
Hi Claudia,
am Freitag ist die Liebste ins Krankenhaus gegangen, um die Entzündung begutachten zu lassen, daraufhin hat man sie gleich dabehalten: Die Entzündung käme durch eine äußerliche Infektion, könne aber ohne Behandlung schlimmstenfalls die Endoprothese schädigen. Maßnahme: Infusionen mit Zincal(?), heute kommt sie wieder raus.
Gruß Ralf