Bänderriss oberes Sprunggelenk

Hallo zusammen!

Ich habe mir vor 2 Wochen einen Bänderriss im rechten OSG zugezogen. Beim Umknicken ist die Syndesmose (das Band, welches Schien- und Wadenbein am unteren Ende verbindet) gerissen. Diese ist dann bei einer OP genäht worden und der Abstand der Knochen mit einer Stellschraube fixiert worden. Eine Fraktur ist zum Glück nicht aufgetreten.
Nun bin ich ja wieder zu Hause und habe mich etwas in die Sache eingelesen und egal wo ich nachgeschaut habe steht, dass eine solche Verletzung nach der OP mit einem Gips- oder Tapeverband zu behandeln ist. Der Arzt im Krankenhaus hat mich aber mit einem Wundschutzverband, der keinerlei stützende Funktion hat, etlassen und mir gesagt, dass das so in Ordnung sei, ich dürfe das Bein nur auf keinen Fall belasten.
Ich habe den Verband mittlerweile selbst entfernt und eine Aircastschiene angelegt um wenigstens ein wenig halt im Gelenk zu haben; es scheint mir alles noch sehr locker zu sein.
Ist ein Gips- oder Tapeverband nicht mehr zeitgemäss oder sollte ich nochmals einen anderen Arzt mit der Sache aufsuchen oder was sagt Ihr dazu?
Vielen Dank für Eure Antworten.

Michael

hallo!

der gips ist immer noch mit abstand das beste mittel in ein gelenk ruhe reinzukriegen; an zweiter stelle steht das tape-wobei die rein mechanische wirkung aber meist schon nach 20-30 minuten hinüber ist (zumindest bei sportlern).
würde man den tapeverband länger dranlassen müsste man ihn sowieso abschneiden-und das willst du dir nicht antun-vertrau mir!! :wink:)))

solange du keine belastung auf den fuss bringst sollte nichts passieren-eine verschiebung der knochen im fuss gegeneinander tritt nur unter belastung auf (d.h. eine verschiebung die sich ungünstig auswirken könnte).

für die anderen bänder wäre es jetzt eh schon zu spät; die müssen von anfang an richtig ruhiggestellt werden.

tschüss

matthias

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