… wie werde ich die Biester in meiner Umgebung los, wenn ich meine Kleidung (fast alles) nur bei 30 °C waschen kann, was Läuse leider überleben und auf sämtliche Produkte mit Pyrethroiden, die sonst zum einsprühen der Kleidung benutzt werden allergisch reagiere, zudem sind diese Produkte sowieso hoch giftig.
Zudem ist mir mein Staubsauger kaput gegangen, ich kann deshalb zur Zeit nur fegen und vor Mitte nächsten Monats, wenn ich meinen Lohn bekomme, kann ich auch vergessen mir einen neuen zu kaufen.
Zur Vernichtung der Läuse auf dem Kopf hatte ich übrigens sehr guten Erfolg mit einer Trockenhaube.
Zweite Frage, was kann ich vorbeugend gegen Läuse tun. Ich hatte in den letzten zwei bis drei Wochen, bevor ich die Läuse bemerkt habe ungefähr Kontakt mit einigen Hundert Menschen, von denen ich viele zur Begrüßung umarmt habe und ich habe die Befürchtung, daß ich so einige angesteckt habe. Desweiteren scheinen Läuse zur Zeit in der Gruppe in der ich mich viel aufhalte weit verbreitet zu sein. Bei den letzten zwei Läuseinfektionen, die ich überstanden habe (war zum Glück Sommer) hatte ich noch drei T-Shirts und 2 dünne Hosen, die ich auf höheren Temperaturen waschen konnte, den Rest meiner Kleidung habe ich 6 Wochen in Plastiksäcke verpackt.
Ich bräuchte also ein möglichst preiswertes Antiläusespray, oder eins, was mir der Arzt verschreiben kann, welches nicht auf Pyrethroidbasis ist und möglichst ungiftig (kein Lindan oder so).
Zudem bräuchte ich, bei drei Läuseinfektionen in einem Jahr unbedingt ein Mittel, welches vorbeugend gegen Läuse wirkt.
Hallo,
die einfachste Art und Weise, die Läuse ohne Chemie loszuwerden, ist das Abrasieren der Haare. In den Zeiten, in denen es noch kein Läusespray und kein Lindan gab, war das das einzige Mittel, welches auch noch extrem effizient ist.
Sonst geht es wohl kaum ohne Chemie.
Die Rückübertragung über die Klamotten ist zwar durchaus möglich, aber wie sollen die wohl aus der eigenen Unterhose an den Kopf kommen ? Wahrscheinliche ist doch, dass sich in Ihrer Umgebung einige Menschen Befinden, die ebnfalls Läuse haben, und die sich und Sie jetzt immer wieder in wechselnder Reihenfolge anstecken - schließlich wird über dieses Thema nicht gesprochen.
Es hilft also nur eins: Läuse bekämpfen (2 Anwendungen im 7-Tage-Abstand); alle Wäsche (und Handtücher und Laken und Bettwäsche) reinigen, wegpacken usw.; alle Sitze reinigen; mit den Leuten sprechen, mit denen man weiter Körperkontakt haben will, dass die ebenfalls an den gleichen Tagen nach diesem Schema verfahren - auch wenn noch keine Läuse nachgewiesen sind; Körperkontakt mit allen andern Leuten einstellen für mindestens zwei Wochen. In „gefährlicher“ Umgebung sollte man vermeiden, die Haare offen zu tragen. Auf jeden Fall muss die Chemie also noch mal ran.
Gutes Gelingen
Vielen Dank für die Tips, aber Kammerjäger kann ich mir nicht leisten, ich bin absolut pleite und meinen Nebenjob als Kelnerin in einer Nobelkneipe kann ich wohl auch mit Glatze vergessen. Kontakte vermeiden, wie denn, wenn ständig jemand auf mich zukommt und zur Begrüßung umarmt, bei Franzosen, Spaniern, … ist das halt so üblich.
wenn du schon mal eine Infektion hattest, dann bist du die wohl gar nicht gänzlich los geworden.
Das Verschweigen des Befalls und der Umgang mit anderen Menschen (mit Umarmung usw) ist schlicht unverantwortlich, so verteilst du die Biester munter in der Gegend rum.
Es wäre ratsam mit der Gruppe in der du dich aufhälst zu sprechen, weil dir trotz Behandlung - erneute Infektion droht, wenn die anderen auch Läuse haben.
Bei Erkrankung besteht eigentlich eine Tätigkeits- und Aufenthaltsverbot in Gemeinschaftseinrichtungen bis nach ärztlichem Urteil und/oder mit Zustimmung des Gesundheitsamtes eine mögliche Weiterverbreitung der Erkrankung nicht mehr zu befürchten ist.
Noch ein Rezept, gefunden auf der Gesundheitsamt Seite von Garmisch:
"Während der Schwangerschaft und in der Stillzeit sollten die Antilaus- Präparate nicht verwendet werden. Unbedenklich für diesen Personenkreis ist eine Behandlung durch mehrfaches Spülen der Haare mit lauwarmen Essigwasser (drei Eßlöffel Essig auf einen Liter Wasser) und anschließendes Auskämmen der noch feuchten Haare mit einem Nissenkamm. Manche Nissen haften so fest, daß sie auch bei sorgfältigem Auskämmen nicht entfernt werden.
Um ganz sicher alle Parasiten zu entfernen, werden die Haare vom Nacken her in kleinen Büscheln gesichtet und Haare mit noch anhaftenden Nissen nahe der Wurzel abgeschnitten."
Alternativ kann man die Nissen vom Haar *abziehen* und dann zerdrücken, ist aber sehr mühsam und zeitaufwendig.
Zur Vorbeugung:
Zur Vorbeugung gibt es von der
Firma Rausch AG / Kreuzlingen (Schweiz)
-in Apotheken erhältlich-
ein Shampoo, (Weidenteer Shampoo) das eigentlich gegen Schuppen und Juckreiz ist, aber auch zur Vorbeugung gegen parasitären Befall bestens geignet ist. Es ist mit Weidenrinde und Thymian. Riecht zwar streng, aber besser als dauernd Läuse ist es allemal.
wenn du schon mal eine Infektion hattest, dann bist du die
wohl gar nicht gänzlich los geworden.
Naja zwischendurch war ich fast zwei Monate Lausfrei, also unwahrscheinlich,daß ich mich bei mir selbst wieder angesteckt habe.
Das Verschweigen des Befalls und der Umgang mit anderen
Menschen (mit Umarmung usw) ist schlicht unverantwortlich, so
verteilst du die Biester munter in der Gegend rum.
Sorry, dann wäre ich meinen Job los! Ich habe keinen Besonderen Kündigungsschutz und kann mir denken, was mein Arbeitgeber (stockkonservativ, von Natur aus Glatze) dazu sagen würde wenn ich ihm seine Kunden mit dem Hinweis auf Läuse vergraule …
Es wäre ratsam mit der Gruppe in der du dich aufhälst zu
sprechen, weil dir trotz Behandlung - erneute Infektion droht,
wenn die anderen auch Läuse haben.
Bei Erkrankung besteht eigentlich eine Tätigkeits- und
Aufenthaltsverbot in Gemeinschaftseinrichtungen bis nach
ärztlichem Urteil und/oder mit Zustimmung des Gesundheitsamtes
eine mögliche Weiterverbreitung der Erkrankung nicht mehr zu
befürchten ist.
Noch ein Rezept, gefunden auf der Gesundheitsamt Seite von
Garmisch:
"Während der Schwangerschaft und in der Stillzeit sollten die
Antilaus- Präparate nicht verwendet werden. Unbedenklich für
diesen Personenkreis ist eine Behandlung durch mehrfaches
Spülen der Haare mit lauwarmen Essigwasser (drei Eßlöffel
Essig auf einen Liter Wasser) und anschließendes Auskämmen der
noch feuchten Haare mit einem Nissenkamm. Manche Nissen haften
so fest, daß sie auch bei sorgfältigem Auskämmen nicht
entfernt werden.
Um ganz sicher alle Parasiten zu entfernen, werden die Haare
vom Nacken her in kleinen Büscheln gesichtet und Haare mit
noch anhaftenden Nissen nahe der Wurzel abgeschnitten."
Alternativ kann man die Nissen vom Haar *abziehen* und dann
zerdrücken, ist aber sehr mühsam und zeitaufwendig.