Antwort von
nach 2 Tagen
hilfreich
Re^2: Heilfasten
hallo rüdiger,
für mich war das heilfasten immer eine positive erfahrung: ich habe mich in dieser zeit sowohl körperlich, als auch psychisch sauwohl gefühlt, da ich in diesen wochen nur das getan habe was mir gut tut und allen stress von mir fern gehalten habe. es ist im prinzip wie ein auftanken, dass für mich sehr "heil"sam war. ich denke, dass dieses wohlfühlen die grundlage für die allgemeine gesundheit ist. da heutzutage ein grossteil aller erkrankungen psychsomatisch bedingt sind, ist es doch völlig o.k., wenn mit solchen alternativen methoden präventiv etwas getan werden kann. natürlich muss verantwortungsbewusst damit umgegangen werden und im zweifelsfall einen arzt zu rate gezogen werden.
ich habe den eindruck, dass du als mediziner diese alternativen heilmethoden ablehnst und das finde ich sehr schade.
sicherlich ist es auch wesentlich einfacher ein passende pille z.b. für kopfschmerzen aufzuschreiben, als sich zeitintensiv mit dem patienten darüber auseinanderzusetzen,woran es liegen könnte,dass er kopfschmerzen hat.
nimm das jetzt bitte nicht persönlich, ich kenne deine behandlungsmethoden nicht. das sind nur meine erfahrungen der letzten jahre mit ärzten.
lea
"Heil"-Fasten ist ein toller
Marketingbegriff. Nicht mehr! Was soll
denn geheilt werden? Bitte nicht mit
"Schlacken" kommen, die angeblich nach
dem Winter ausgeschieden werden sollen!
Natürlich ist es in den meisten Fällen
unschädlich, 1Woche auf Essen zu
verzichten bei genügender Zufuhr von
Flüssigkeit. Was dabei Abführmittel
(auch mineralische) oder gar Einläufe
sollen, ist das große Geheimnis, außer
daß Wasser und wichtige Salze verloren
gehen. Reichliche Zufuhr von
schlackenreicher Kost (Gemüse, Salat,
Obst usw.)über längere Zeit (besser
dauernd) tut dem Darm sicher besser.
Fasten zur Gewichtsabnahme ist mit
Sicherheit der falsche Weg, aber darum
geht es hier wohl nicht.
Rüdiger Dierkesmann