Hallo Peter,
Lt "Taschenatlas der Ernährung" kann Folsäure in der Leber
gespeichert werden.
Da habe ich wohl nicht hinreichend recherchiert. Danke für die Information, ich werd's mir merken. Außerdem bin ich ja blöd: Da schreib' ich noch, daß Leber viel Folsäure enthält! Ja, woher auch?! Ohjeohje, ich werde doch alt...
Die normalerweise aufgenommene Menge an
diesem Vitamin ist nach Angabe der Autoren eher grenzwertig.
Da kann ich zustimmen. Folsäure ist tatsächlich ein Vitamin, mit dem wir uns hier idR nicht im Übermaß versorgen. Daher soll man besonders bei erhöhtem Folsäurebedarf, wie er in der Schwangerschaft und der Stillzeit (aber auch zB. bei Einnahme von Antibiotika) gegeben ist, besonders darauf achten, ausreichend Folsäure mit der Nahrung aufzunehmen. Das ist problemlos möglich, schmeckt und hat noch andere gute Nebenwirkungen (die einer gesunden Ernährung eben). Wer zu ... naja ... faul? ist, auf seine Ernährung zu achten bzw. zu sehr in falschen Eßgewohnheiten festtgefahren ist (oder eben Verdauungs-/Stoffwechselkrank ist), kann bzw. sollte natürlich durchaus die Versorgung durch Folsäuretabletten ergänzen, aber das ist, wie gesagt, die zweite Wahl.
Eine der wenigen Situationen, bei denen eine
zusätzliche Vitaminzufuhr angezeigt ist, ist meiner Meinung
nach wirklich eine geplante Schwangerschaft. Es gilt als
erwiesen, daß ein erniedrigter Folsäurespiegel das Risiko für
einen Defekt im Anlagebereich des Rückenmarkes erhöht.
Ja, auch da stimme ich zu. Aus den o.g. Gründen halte ich es aber für besser, die zusätzlichen Vitamine durch die normale Nahrung zuzuführen und nicht durch Kunstpräparate - sofern irgend möglich.
Über nachteilige Folge einer überhöhten Aufnahme ist mir
nichts bekannt.
Mir auch nicht.
Beste Grüße,
Jochen